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Karte ↗Kirche Kirch Baggendorf
● Kirch Baggendorf
Die Kirche in Kirch-Baggendorf wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Gegen Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts ließen sich deutsche Siedler in Baggendorf (Bekendorpe) nieder, die auch eine Kirche errichteten. Während Baggendorf selbst erstmals im Jahre 1242 urkundlich erwähnt wird, taucht als erster Beleg für die Existenz einer Kirche in Kirch Baggendorf am 21. Juli 1278 ein Hermannus plebanus (Pfarrer Hermann) de Baggendorp als Zeuge auf einer Urkunde des Abtes von Neuenkamp auf. Die genaue Bauzeit der Kirche ist unbekannt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Feldsteinbau fertiggestellt. Der Bau wurde als Einheit errichtet; der Turm kam allerdings erst im 14. oder 15. Jahrhundert dazu. 1746 wurde der heute sichtbare Turmhelm aufgesetzt. Während am Äußeren der Kirche kaum etwas verändert wurde, unterlag die Inneneinrichtung größeren Umbauten. Zwischen 1702 und 1703 wurde der Innenraum komplett umgestaltet und zeitgemäß ausgemalt. Kanzel und Altar kamen hinzu. Eine Renovierung erfuhr der Innenraum im Jahr 1864, wobei das Gestühl durch das noch heute erhaltene ersetzt wurde; dabei wurde der Mittelgang beseitigt. Unter Gustav Hoffmann wurde die Kirche im Jahr 1939 restauriert. Emporen wurden entfernt, und eine Heizung eingebaut. Hoffmann legte mittelalterliche Malereien aus der Zeit des Baus der Kirche frei. Nach 1990 wurden weitere Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Dabei wurde auch der Schiefer der Turmeindeckung wegen durchgerosteter Dachnägel durch Kupfer ersetzt. Die durch Gustav Hoffmann freigelegten Malereien wurden 2001–2005 durch Marcus Mannewitz restauriert und teilweise rekonstruiert. Die Kirche zählt mit einer Länge (mit Turm) von 42,32 Metern und einer Breite von 15,17 Metern zu Vorpommerns größeren Dorfkirchen. Sie wurde überwiegend aus Feldsteinen errichtet. Backstein wurde nur als Gliederungselement verwendet, Ost- und Westgiebel sind ebenfalls aus Backstein. Es handelt sich um einen Bau, der in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik errichtet wurde. Reste einer gotischen figürlichen Malerei, die Ende des 14. Jahrhunderts entstand, sind in den Laibungen des Triumphbogens zu sehen. Die östlichen Fenster sind mit Bleiglas versehen. Die barocke Kanzel stammt aus dem Jahr 1702, der etwa fünf Meter hohe Altaraufsatz von 1703. Beide wurden in der gleichen Werkstatt gefertigt. Der Altaraufsatz wurde im Jahr 2007 in der Farbfassung von 1938 restauriert. 2017 wurde die Goldrahmung der Kanzel erneuert. [Quelle: wikipedia.org]
Kirche Kröpelin
● Kröpelin
Die Kirche Kröpelin ist ein stattlicher Backsteinbau im Zentrum der Stadt. 1186 wurde in Kröpelin zunächst eine Holzkirche errichtet. Erst zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstand dann im Zentrum der Stadt ein stattlicher Backsteinbau. Der Hauptteil des Turmes und der südlich gelegene Kapellenbau gehören zur Spätgotik des 15. Jahrhunderts. Besichtigung nach Anmeldung im Pfarrhaus möglich.
Kirche Kuppentin
● Kuppentin
Die Kirche Kuppertin gehört zu den ältesten und architekturgeschichtlich bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburgs. Die Kirche wird neben dem Gottesdienst auch für Ausstellungen, Vorträge und musikalische Veranstaltungen in den Sommermonaten genutzt. Sie kann besichtigt werden. Im angrenzenden Gebäude befindet sich das Dorfkirchengeschichtsmuseum. Urkundlich wurde die Kirche Kuppertin 1235 erstmalig erwähnt. Vom 12.-14. Jahrhundert und es ist anzunehmen, auch noch im 15. Jahrhundert, war Kuppentin eine reiche Pfarre. In dieser Zeit entstanden der Langhausbau und der Chor. Die fehlende Fortsetzung des Umbaus der Kirche ist wahrscheinlich auf den wirtschaftlichen Rückgang infolge von Unruhen im Lande und die Auswirkungen der Reformationszeit zurückzuführen. Architekturgeschichtlich gehört die Kirche zu den bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburg-Vorpommerns. Erhalten geblieben aus der Zeit ihrer Entstehung ist der aus Feldsteinen errichtete Saalbau (Langhaus). Der im 15. Jahrhundert erschaffene gotische Chor stellt eine Besonderheit im mecklenburgischen Raum dar. Dieser imposante Bau beeindruckt durch seine Größe und legt Zeugnis von der wirtschaftlichen Bedeutung des Sprengels der damaligen Zeit ab.
Kirche Laage
● Laage
Die Backsteinkirche steht auf dem ursprünglichen Anger von Laage. Sie war um 1330 als dreischiffige Backsteinhalle erbaut worden. Der sehr kräftige quadratische Westturm aus Back- und Feldsteinen stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bauliche Veränderungen fanden nach den großen Stadtbränden statt. Eingreifende Restaurierungen wurden von 1841 bis 1851 vorgenommen. Außen ist der Chor mit einer Dreifenstergruppe, Ecklisenen und Treppenfries geschmückt. Am Schiff sind Strebepfeiler angebracht. Die Fenster wurden während der neugotischen Überformung vergrößert. Die Holzausstattung im Inneren zeigt eine neugotische Formgebung. Vom Ende des 18. Jahrhunderts stammt der klassizistische Orgelprospekt. Die großen, farbigen Glasfenster entwarf und fertigte Hofdekorationsmaler Herrmann Krause aus Rostock 1899 an. Sie zeigen Szenen der biblischen Geschichte, umrahmt von geometrischen Mustern und pflanzlichen Darstellungen. Baustil/Bauweise: Backstein, Gotik, Neugotik Die Kirche, die nur kahle, weißgetünchte Wände hatte, erhielt durch Ausmalen und Stiftung von Glasfenstern um die Jahrhundertwende ein würdiges Aussehen. Die vier großen Glasfenster weisen Motive aus der biblischen Geschichte auf: Die Ankündigung der Geburt Jesu an Marie Die drei Weisen aus dem Morgenland Die Auferstehung des Jünglings zu Nain Die Kreuzigung Jesu Die Glasmalereien wurden durch den Hofdekorationsmaler Krause in Rostock ausgeführt und stammen aus dem 19. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit mussten Teile der Fenster häufig ausgebessert oder erneuert werden, da sie durch Kriegseinwirkungen und unbekannte Täter immer wieder beschädigt wurden. Die letzte große Restaurierung dieser wertvollen Fenster war in den Jahren 1983 – 1989. Diese Ausgaben wurden durch Spenden und Kollekten finanziert. Zwei Kronleuchter zieren die Kirche. Der Messing-Kronleuchter im Chor wurde von dem Domänenrat Mierendorff auf Wardow gestiftet; den großen schmiedeeisernen Kronleuchter hat die Gemeinde durch Kollekten finanziert. Er wurde nach einer Zeichnung des Landbaumeisters Hamann (Hagenow) von dem Laager Schlossermeister Tackmann angefertigt. Dieser Kronleuchter wurde auf einer Gewerbe-Ausstellung in Rostock mit einer Medaille ausgezeichnet und hängt seit 1892 im Kirchenschiff. Die Orgel wurde durch den Orgelbauer Friese aus Polchow für 595 Taler geliefert und 1795 eingeweiht. Im 1. Weltkrieg wurden die Prospektpfeifen aus Zinn ausgebaut, eingeschmolzen und zu Waffen verarbeitet. Erst 1928 wurden sie wieder eingebaut. 1957 bekam die Orgel einen elektrischen Windmotor. Ende der 60er Jahre wurde die Orgel restauriert, 1970 wurde die Orgelemporen erweitert und eine komplett überholte Orgel mit 14 Registern und 675 Pfeifen eingebaut. 1975 wurden weitere Register und Pfeifen eingebaut. Die Orgel hat zur Zeit 20 Register und 1269 Pfeifen. Das große Kruzifix an der Wand der Sakristei soll 1886 der erste Amtsrichter in Laage „Schröder“ der Kirche zum Dank für seine Genesung gestiftet haben.
Kirche Langenhanshagen
● Langenhanshagen
Die Kirche Langenhanshagen ist ein spätgotisches Kirchengebäude aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Dieses Kirchlein ohne Turm ist aus gotischer Zeit und weist derzeit keine erkennbaren Bauschäden auf. Was man erst später wahrnimmt, ist der bildschöne Chor. Dass die Kirche so schmuck aussieht, ist umfangreichen Instandsetzungsarbeiten in den Jahren 1992 bis 2003 zu danken, nachdem sie zu DDR-Zeiten auf Drängen der staatlichen Organe abgerissen werden sollte. Engagierte Gemeindemitglieder konnten das zum Glück verhindern. Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die gepflegte Feldsteinmauer ist vollständig und hübsch anzusehen. Der Altar (um 1500 gefertigt) wurde zunächst ausgelagert, dann gereinigt und befindet sich derzeit auf der Empore der Kirche. Er stellt zur Zeit das einzige "Möbelstück" dar. Bedeutende Glasfenster sind in Museen ausgelagert. Die Orgel von Barnim Grüneberg aus Stettin, 1879 errichtet, ist im Orgelmuseum in Malchow zu bewundern. Der Verbleib des ursprünglichen Gestühls ist nicht bekannt. Die Kirche wird in den Sommermonaten aufgrund des fehlenden "Mobiliars" und der besonderen Athmophäre verschiedentlich als Ausstellungskirche und Künstlerkirche genutzt. Am vierten Advent findet in der Kirche in Langenhanshagen traditionell der sogenannte "Lichtergottesdienst" statt. Das heißt, dass Chöre der Umgebung in einem "anderen Gottesdienst" gemeinsam singen. Insgesamt gibt es für die Langenhanshäger Kirche ein starkes ehrenamtliches Engagement. Telefonische Anmeldung für Führungen unter 038225 30377 (Werner Thimjahn).
Kirche Leplow
● Leplow
Die St.-Katharinenaltar-Kirche Leplow ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammendes Kirchengebäude im Ortsteil Leplow der vorpommerschen Gemeinde Eixen. Leplow ist eines der Dörfer in unserer Region, die schon in wendischer Zeit bestanden haben. Die Feldsteinkirche mit dem Namen St. Catharina wird in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Tochterkirche von Tribsees erbaut worden sein. Ab 1293 gehörte sie zum Kloster Neuenkamp, heute Franzburg. Weil der Pfarrer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Verhungern war, wird die Pfarrstelle aufgelöst. 1687 wird die Kirche verwüstet und die gesamte Innenausstattung geht verloren. Die karge Inneneinrichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche von der Landeskirche aufgegeben. Die Orgel wurde abgebrochen. Ebenso die Sakristei und der Fachwerkkirchturm. Die Kirchengemeinde und die Leplower Bevölkerung aber gaben ihre Kirche nicht auf. Und so steht bis heute am Dorfende eine schöne durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sanierte Kirche mit einer erstaunlichen Akustik. Das Gestühl wurde neu gebaut, alles andere renoviert, Dach und Mauerwerk wieder hergestellt und der Kirchhof mit der für unsere Gegend typischen Feldsteinmauer in Ordnung gebracht.
Kirche Leussow
● Roggentin
Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. -Die Kirche in Leussow- Leussow wurde erstmals 1301 als Kirchenlehen den Mirower Johanniter übertragen. Die Kirche in Leussow gehört zu den wenigen neuromanischen Backsteinkirchen die im 19. Jh. bzw. Anfang des 20.Jh. gebaut wurden. Sie wurde 1868-1870 erbaut. Markant sind die rundbogenartigen Fenster wie in der Kirche zu Feldberg/Mecklenburg. Der Turm der Kirche wurde ähnlich der Kirche in Babke teilweise vor das Langhaus gesetzt und hat vier Sonnenuhren. Nur das Eingangsportal wurde noch weiter vorgezogen. Der Turm ist schiefergedeckt und trägt ein Kreuz. Der Turm hat die Form einer kleinen Bischofsmütze mit ihren vier Dreiecken die nach oben zeigen. Es sind zwei Glocken vorhanden. Im Sommer kann ein Blick in die Kirche geworfen werden.
Kirche Lichtenberg
● Feldberger Seenlandschaft
In der Regel hat jede Dorfkirche in Mecklenburg mindestens eine Besonderheit. In Lichtenberg ist diese sogar musikalisch. Diese Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde als verputzter Feldsteinbau errichtet. Es handelt sich um einen für die Region und Zeit typischen Feldsteinquaderbau mit Westturmuntergeschoss und verbrettertem Obergeschoss. Die Kirche wird von einem Kirchhof und einer Fels- und Backsteinmauer umfriedet. Der Organist in Lichtenberg allerdings kann auf ein Meisterstück der Orgelbaukunst zurückgreifen. Die Kirche besitzt eine Grüneberg-Orgel von 1902. Die legendäre Orgelbauerfamilie aus Stettin stattete viele mecklenburgische und pommersche Kirchen mit ihren hochqualitativen Instrumenten aus.
Kirche Lichtenhagen-Dorf
● Lichtenhagen
Die Dorfkirche Lichtenhagen ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lichtenhagen in Elmenhorst/Lichtenhagen im Landkreis Rostock. Die Kirche Lichtenhagen wurde erstmals 1319 erwähnt. Die aus zum Großteil unbehauenen Findlingen errichtete Kirche stammt aus der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik und entstand zu verschiedenen Zeiten durch mehrere Umbauten. Der rechteckige Chor mit geradem Chorschluss aus dem 13. Jahrhundert ist der älteste Teil der Kirche. Hier finden sich Gewölbemalereien aus dem 14. Jahrhundert. Das dreischiffige Kirchenschiff wurde später errichtet. Der 42 Meter hohe Westturm trägt ein Dach in Form einer „Bischofsmütze“. Eine grundlegende Sanierung fand 1892 nach Entwürfen von Gotthilf Ludwig Möckel statt, bei der auch Glasfenster eingesetzt wurden. Seit 1998 wurde die Kirche mit der Unterstützung eines Fördervereins in mehreren Abschnitten grundlegend saniert.
Kirche Lüttenhagen
● Feldberger Seenlandschaft
Das Dorf Lüttenhagen muss einst komplett mit Wald umgeben gewesen sein. Darauf weist der Name des Dorfes hin, denn ein Hagen ist eine Rodung, die zu Siedlungszwecken geschlagen wurde. Die Kirche spiegelt dies alles wieder. Eine massive Stieleiche mit über 8 Meter Stammumfang prägt das Bild des gesamten Kirchhofs. Mit ihren ca. 800 Jahren gehört sie zu den ältesten Eichen der Region. Die Kirche selbst ist ein Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert. Zwar besitzt sie keinen Turm, jedoch befindet sich der zugehörige, hölzerne Glockenstuhl, der zwei Glocken beherbergt direkt neben ihr. Ins Kircheninnere gelangt Tageslicht durch bunte Glasfenster. Eine Orgel, deren Blasebalg mit einem Fußtritt bedient wird, versprüht nostalgischen Charme. Deshalb findet hier auch jährlich der plattdeutsche Gottesdienst der Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Feldberg statt.
Kirche Maria Meeresstern Sellin (kath.)
● Ostseebad Sellin
Der Name Maria Meeresstern nimmt, passend zum Standort der Kirche, den alten Marientitel Stella Maris auf. Bereits seit Sommer 1906 wurde im Ostseebad Sellin katholischer Gottesdienst gehalten. Neben mehreren "geistlichen Herren" gehörten vor allem Katholiken aus Süddeutschland zu den zahlungskräftigen Badegästen, die man nicht verlieren wollte. Erst unter Maximilian Kaller - Pfarrer von Bergen - konnte am 16. Juli 1912 die vom Kölner Regierungs-Baumeister Krings entworfene Kirche benedeziert werden. Sie wurde in malerischer Umgebung in der Nähe der Steilküste als Basilika im Stile des Historismus mit neugotischen und neuromanischen Einflüssen errichtet. 1949 wurde die Kirche der Kuratie Binz zugeordnet. Seit Pfingsmontag 1951 versammelten sich jedes Jahr zu Pfingsten viele Hundert Heimatvertriebene zu einer Wallfahrt in Sellin. 1952 stiftete der Bischof einen Muttergottes-Altar. Im Altarraum befindet sich ein Relief aus dem ursprünglichen Hochaltar, das die Erzählung vom reichen Fischfang (Lk 5,5) darstellt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Selliner Kapelle unter Leitung des Architekten Gustav Nutz, die im September 1995 abgeschlossen waren, lebte die alte Wallfahrtstradition wieder auf. Seit Pfingsten 2005 erklingt in der Kapelle eine Orgel der Firma Sauer, gefertigt 1981 als Opus 2123.
Kirche Mechow
● Feldberger Seenlandschaft
Eine Kirche ist immer ein Ort des Friedens? Nicht so bei der Wehrkirche in Mechow. Diese spezielle Art und Weise des Kirchenbaus zeichnet sich durch Zinnen, Scharten oder besonders dicke Mauern aus. Manchmal waren es wirklich Verteidigungsanlagen, manchmal dienten Zinnen und dergleichen aber nur der schmuckhaften Ausgestaltung. Die Kirche in Mechow ist eine kleine, aber durchaus imposante Kirche, deren Markenzeichen die sehr starken Feldsteintrockenmauern sind. Wie so viele Kirchen dieser Zeit und der Region ist auch Mechows Sakralbau im 13. Jahrhundert als ein rechteckiger Felssteinbau errichtet worden. Seitdem wurde fast nichts an ihr verändert. Vielleicht sind zwei Fenster zusätzlich eingefügt worden, ansonsten haben die beiden Sanierungen 1897 und 1992 den Urzustand erhalten. Die vielen Rundbögen zeigen den romanischen Charakter der Kirche auf. Um in das Innere zu gelangen, frage man in dem Dorf nach dem Schlüssel für die Kirche.
Kirche Mellenthin
● Mellenthin
Der Feldsteinbau wurde 1319 als Kapelle errichtet und ab 1338 mit Backstein erweitert. Der Turm kam später hinzu. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1650, der Altar von 1755. Die Ausstattung der Kirche an sich ist schlicht, aber von reicher Bemalung geprägt.
Kirche Mühlen Eichsen
● Mühlen Eichsen
Die Dorfkirche Mühlen Eichsen ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude in Mühlen Eichsen. Die schlichte backsteingotische Kirche des 14. Jahrhunderts steht auf einem steil ansteigenden Hügel über der Stepenitz und der ehemaligen Wassermühle. Sie besteht aus einem Kirchenschiff mit geradem Ostabschluss. Der spätgotische, wuchtige, quadratische Westturm mit einem Walmdach öffnet sich im Inneren in ganzer Höhe zum Kirchenschiff. Der Anbau an der Südseite erfolgte später.
Kirche Neubukow
● Neubukow
Die Stadtkirche Neubukow ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Neubukow . Die auf einem Feldsteinsockel errichtete frühgotische Hallenkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Zur Besichtigung im Pfarrhaus melden. Vor der Kirche steht ein Gedenkstein für Heinrich Schliemann.
Kirche Neuburg
● Neuburg
Kirchgemeinde Neuburg Die Dorfkirche Neuburg, welche Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Neuburg im Landkreis Nordwestmecklenburg ist, ist ein Backsteinbau. 1219 fand sie erstmals urkundliche Erwähnung. Der Baustil, welcher den Übergang von Romanik zur Gotik widerspiegelt, deutet darauf hin, dass das Gebäude zu Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut wurde. 1361 wurde der Bau des quadratischen Turms vollendet. Der barocke Altar und die Kanzel stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt. Der Turm wurde 1992 neu eingedeckt. Die Kirche ist von Mai bis September von ca. 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Schlüssel ist sonst beim Bäcker nebenan oder im Pfarrhaus erhältlich.
Kirche Neukloster
● Neukloster
Die Klosterkirche „St. Maria im Sonnenkamp“ gehörte einst zum Kloster Sonnenkamp. Die Klosterkirche „St. Maria im Sonnenkamp“ wurde unmittelbar nach Klostergründung 1219 aus Backstein errichtet und größtenteils vor 1245 vollendet. Sie ist ein einschiffiger Bau auf kreuzförmigen Grundriss mit quadratischen Querhausarmen und Chor sowie Sakristeibauten und einem nördlichen Seitenschiff.
Kirche Parkentin
Die Dorfkirche Parkentin ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Parkentin-Hanstorf in Bartenshagen-Parkentin im Landkreis Rostock. Im Osten Feldstein, im Westen Backstein, drumherum eine Mauer aus Findlingen - in dieser unverwüstlichen Kombination präsentiert sich die Dorfkirche von Parkentin. Die dreischiffige gotische Backsteinkirche wurde nach 1250 erbaut, der aus Feldsteinen gemauerte romanische Chor stammt aus der Mitte des 13. Jahrhundert. Die filigranen Wand- und Gewölbemalereien von 1400 wurden vor etwa einhundert Jahren umfassend restauriert.
Kirche Petschow
● Petschow
Die Dorfkirche Petschow ist eine Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Cammin in der Gemeinde Dummerstorf im Landkreis Rostock. Der Kirchbau in Petschow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er trägt stilistisch die Züge vom Übergang der Romanik zur Gotik. Die Kirche ist aus Feldsteinen errichtet. Das Mittelschiff ist zweijochig, der Chor einjochig.
Kirche Priepert
● Priepert
Die Kirche Priepert ist eine der vielen Kirchen auf dem Pilgerweg "Mecklenburgische Seenplatte". Im Kirchgarten stehen beeindruckende Maulbeerbäume und im Inneren des Gebäudes warten ein Altar, ein Taufengel sowie ein Harmonium auf die interessierten Besucher. Der kirchliche Fachwerkbau stammt aus dem Jahr 1719. Die Anlage des Kirchengeländes und die eigentliche Kirchenkonstruktion zeigen mitteldeutsche Einflüsse. Der Grundriss ist ein angenähertes Quadrat mit angefügtem halben Zwölfecks-Chor. Unbedingt sehenswert sind hier das Altarbild und der Engel, der sich schützend über das Taufbecken neigt. Außerdem ist hier ein Harmonium zu bewundern und ein kleiner Bücherbasar lädt um Entdecken ein. In der Kirche finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stunde der Musik“ im Juli und August jeden Freitag tolle Konzerte statt. Ebenfalls im Sommer sind im Kirchgarten, unter beeindruckenden Maulbeerbäumen, jeden Donnerstagabend Puppenspielvorstellungen für die ganze Familie zu erleben.
Kirche Prohn
● Prohn
Evangelisches Pfarramt (Prohn und Groß Mohrdorf) Der Bau der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem eingezogenen quadratischen Chor und der N-Sakristei in spätromanischer Form begonnen, daran Anfang des 14. Jahrhunderts das spätgotische Schiff angefügt. Am Chorgewölbe Malerei vor Ende des 15. Jahrhunderts mit Darstellung des thronenden Christus, flankiert von Maria und Johannes d. Täufer.
Kirche Rambow
● Rambow
Die heutige Dorfkirche ersetzt die Kirche von Domherrenhagen (wüst 1458) und wurde ab 1485 errichtet. Um den Erhalt der Kirche kümmert sich heute der „Kirchenverein Rambow". Zunächst hatte sie wohl nur einen hölzernen Glockenturm. Jedoch wurde der Bau um 1590 durch Dietrich Moltzan und 1625/32 durch dessen Sohn Berendt Ludolf Moltzan erweitert. Die eichenen Wappen des Letztgenannten und seiner Frau Anna von Staffhorst befinden sich am Ostgiebel. Im Westen des rechteckigen Feldsteinbaus befindet sich ein schmaler Turm(1590), der eine sehr hohe Spitze (31m) trug. Seit geraumer Zeit hat sie nur eine Notdach in Form einer Pyramide. Renaissance-Bauschmuck gibt es am Ostgiebel (1632). Der einst reichvergoldete dreigeteilte Altaraufsatz zeigt vorn Tafelbilder nach Entwürfen Albrecht Dürers, die Geburt, Leidensgeschichte und Auferstehung sowie Himmelfahrt Christi. Auf der Rückseite Bilder des Vorgängeraltars. An Kanzel und Patronatsempore sind ebenfalls Wappen der Familien von Moltzan und von Bülow. Die Kanzel, der Altar und Beichtstuhl sind von 1590, das übrige Inventar stammt von der letzten Renovierung 1865. Auf der inneren Südwand ist ein Wappen-Epitaph mit Ritterrüstung angebracht. Beides verweist auf den schwedischen General Carl Didriksson Ruuth. Dieser war u. a.berühmter Kommandant in Halberstadt, Landsberg/Warthe und Stettin sowie bei seinem Tod Kommandant von Elbing. Nach dem 30jährigen Krieg kam er 1649/50 nach Ulrichshusen, war auch Patron der Kirche und ist auch hier begraben. Ruuth stiftete 1649 auch eine Turmuhr mit Stundenglocke. Nach 1822 kam sie unter nicht völlig geklärten Umständen nach Penzlin. Nach 20jährigen Verhandlungen konnte sie im Austausch mit einer anderen kleinen Glocke nach Rambow zurück geholt werden. Seit 2011 schlägt sie hier alle halbe Stunde. Die Inschrift lautet „Alle Stund ein Schritt neer kombt der Tod geschlichen herr.“ Erst seit 2011 verfügt die Kirche auch über eine Orgel. Sie wurde 1933 von der traditionsreichen dänischen Firma Marcusson gebaut, deren Instrumente auch in den Domen zu Lübeck und Lund erklingen. Bis 2011 hatte sie in Mannheim ihren Platz.
Kirche Reinberg
● Reinberg
Kirche Reinberg (Evangelische Kirchgemeinde) Der Feld- und Backsteinbau ist aus dem 13. Jahrhundert. Sie hat einen Turm mit Holzaufsatz. Im Innern sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und eine reichbebilderte Barockkanzel. An der Friedhofsmauer befindet sich ein 2 m hohe Sühnestein, vor der Kirche steht eine 1000-jährige Linde.
Kirche Rethwisch
● Rethwisch
Kirche Rethwisch Einheitlicher Backsteinbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, verbretterter Turm und schöner Chor mit Kreuzrippengewölbe. In den Chorfenstern sind Reste mittelalterlicher Glasmalerei erhalten und auf dem Kirchhof befinden sich zwei schmiedeeiserne Grabkreuze, wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert. Öffnungszeiten: Juli & August: 11.00 - 12.00 Uhr 15.00 - 16.00 Uhr