4.083 Orte, 17 Kategorien.
Karte ↗Peenetal Safari
● Verchen
Eine Fahrt mit dem Solarkatamaran bei Sonnenuntergang eröffnet eine ganz neue Perspektive auf den Peenestrom – ruhig, umweltfreundlich und unvergesslich. Die lautlose Safari auf dem Wasser erschließt das Naturparadies des sogenannten „Amazonas des Nordens“ auf eindrucksvolle Weise. Die Peenetal Safari bietet eine etwa 2,5- bis 3-stündige Fahrt durch eine der letzten unberührten Flusslandschaften Europas. In kleiner Runde – maximal neun Personen – geht es mit einem erfahrenen Skipper auf individuelle, geführte Touren durch die Seitenarme des Peenestroms. Dabei stehen Entschleunigung und Naturbeobachtung im Mittelpunkt. Sanft gleitet der Solarkatamaran durch stille Wasserwege, vorbei an dichten Schilfgürteln und jahrhundertealten Bäumen. Mit etwas Glück zeigen sich Biber, Fischotter, Reiher oder sogar ein Seeadler in ihrer natürlichen Umgebung. Der Naturpark „Flusslandschaft Peenetal“ entfaltet sich bei dieser Schleichfahrt in all seiner Vielfalt und Stille. Die Touren lassen sich individuell gestalten und bieten sowohl Rückzug als auch Inspiration – ideal für alle, die nachhaltige Naturerlebnisse schätzen und dabei einen besonderen Zugang zur Landschaft suchen. Ein Erlebnis, das lange nachhallt und die Perspektive auf die norddeutsche Flussnatur verändert.
Peenewild Hofladen
"Ich kaufe Wild beim Wildsommelier." Wusstest Du, dass man Liebe schmecken kann? Wir lieben unsere Heimat. Wir lieben unsere Flora und Fauna. Wir lieben die Jagd. Wir lieben unser Wild. Wir lieben unsere Produkte. Wir lieben jeden Handgriff in unserer Manufaktur. Als Jäger, Fleischermeister und zertifizierter Wildsommelier produziere ich mit meinem engagierten Team außergewöhnliche Wildprodukte. Für den Grill verfeinern wir edles Rehfleisch mit frischen Kräutern und etwas Käse zu einer äußerst saftigen Bratwurst. Vom Wildschwein gibt es dazu Cevapcici mit einer kräftigen Knoblauch-Paprika-Note. Außerdem haben wir Steaks vom Wild mit feinen Gewürzen für euren Grill vorbereitet. Oder soll es etwas fürs Brot sein? Unsere Reh-Chili-Salami ist mit ihrer dezent scharfen Note der Schlager im Sortiment. Die Damwild-Fenchel-Salami punktet mit dem Geschmack von mediterranen Kräutern und unsere Wildschwein-Paprika-Salami ist nach einem ungarischen Familienrezept genau die richtige für feurige Genießer. Für die ganz feinen Gaumen ist unser zart geräucherter Schinken die erste Wahl und natürlich fehlt die klassische Wildleberwurst nicht in unserem Sortiment. Besucht unseren Hofladen und schmeckt die Liebe.
Peilturm Kap Arkona
● Putgarten OT Arkona
Seine Glaskuppel bietet einen herrlichen Ausblick auf die Reste der Jaromarsburg, das Fischerdörfchen Vitt und die Weite der Ostsee. Erbaut wurde der Marinepeilturm zum ersten Mal 1927 in Ziegelbauweise und diente damals als Seefunkfeuer. Vorausgegangen waren damals (von 1911 bis 1925) wegweisende Versuche durch die Abstrahlung gerichteter Funkwellen die Navigation - speziell für die 1909 eingerichtete Eisenbahn-Fährlinie Saßnitz-Trelleborg - zu verbessern. Man errichtete zu diesem Zwecke innerhalb der Jaromarsburg große Antennenfelder. Die Fundamente der dazugehörigen Funkbetriebsstelle sind im Innenraum der Wallanlage bis heute erhalten. Die technischen Einrichtungen des Peilturms wurden 1945 zerstört. Der in den 1990er Jahren wieder aufgebaute Peilturm am slawischen Burgwall gehört zu den markantesten Punkten an der deutschen Ostseeküste. Heute finden hier Ausstellungen, Vorträge und Vernissagen statt und unter der Glaskuppel befindet sich ein Sonnenschmuck-Atelier.
Pension "Am Schäferbrink"
● Boizenburg
Übernachten Sie bei uns in liebevoll eingerichteten, komfortablen Themenzimmern. Nach einer erholsamen Nacht erwartet Sie ein Frühstück mit Herz und unser kleiner Innenhof mit Zaubergärtchen lädt zum Verweilen ein. Wir sind Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe und setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung ein.
Pension Haus Waldesblick
● Graal-Müritz
Herzlich willkommen heißt Sie die Pension Harder - Haus Waldesblick - die familiäre Pension im Ostseeheilbad Graal-Müritz an der mecklenburgischen Ostseeküste. Familienbetrieb in ruhiger Lage nur 350 m zum Strand Einzel-, Doppel- & Mehrbettzimmer DU/WC/Föhn TV & Kühlschrank inkl. Parkplatz & WLAN Preise pro Zimmer inkl. Frühstück Unsere Pension ist ganzjährig geöffnet und befindet sich in ruhiger Lage nur 350 m vom Strand entfernt. Wir bieten Ihnen Einzel-, Doppel- & Mehrbettzimmer. Unsere Preise beziehen sich auf das Zimmer pro Nacht inkl. umfangreichem Frühstück. Alle Zimmer mit Du/ WC/ Föhn, TV, Kühlschrank, kostenlosem WLAN + Parkplatz.
Pension Jasmin
● Kühlungsborn
Nur 80 m bis zum Strand, ganz in der Nähe der Seebrücke vom Ostseebad Kühlungsborn. Zimmer sind ausgestattet mit: Dusche & WC TV, Telefon Nichtraucherzimmer Das Hotel ist in langer Tradition familiär geführt. Das Haus war einst das erste Warmbad im damaligen Brunshaupten (heute Kühlungsborn Ost). Das Hotel ist ganzjährig geöffnet und bietet Zimmer und Appartments verschiedener Größe für Ferien und kurze Ausflüge an.
Pension Sonnenblume
● Wangern
Die Pension Sonnenblume befindet sich in ruhiger Lage, ca. 3 Kilometer vom Strand Timmendorf entfernt. Die Pension Sonnenblume befindet sich im Ort Wangern, ca. 3 km vom Strand in Timmendorf entfernt. Gelegen in einem großen Garten mit Sonnenterrasse und Liegewiese in ruhiger Lage. Ein idealer Platz zur Erholung mit freundlichem geschmackvollem Ambiente. Auch verschiedene musikalische Veranstaltungen finden hier statt.
Pension Zartwitzer Hütte
● Rechlin
Lieben Sie das Besondere? Hier wohnen Sie direkt im Müritz-Nationalpark. Über holprige Sandwege erreichen Sie den einsam gelegenen Bauernhof. Angeboten wird Ihnen ein möglichst qualitativ hochwertiger und naturnaher Urlaub. Sie können sich für das Ferienhaus oder für eines der beiden Apartments entscheiden. Die Apartments „Sonnentau“ und „Heidelerche“ wurden 2006/2007 ausgebaut und renoviert. Bei dem Ausbau wurde großer Wert auf den Einsatz von regenerativen Energien gelegt. Eine Solarkollektoranlage versorgt die Pension mit warmem Wasser, zusätzlich wurde ein Holzvergaserkessel installiert. Mit der etwas ungewöhnlichen Namensgebung soll auf die kleinen, aber feinen Dinge aufmerksam machen, die diese einmalige Natur prägen. Genießen Sie in morgendlicher Kühle den Jubelruf der Heidelerche und entdecken Sie die Schönheit des unscheinbaren Sonnentaus. Jedes Apartment hat einen eigen Sitzplatz im Grünen, wo man ungestört die Seele baumeln lassen kann. Falls das Wetter mal nicht mitspielt, können Sie sich in der Holzofensauna wieder aufwärmen. Das Ferienhaus ist Teil eines alten Bauernhauses. Die Möblierung ist eine Kombination von alten Bauernmöbeln mit moderner Funktionalität.Für etwas kleinere Gäste wird ein Kinderbett und ein Hochstuhl angeboten. Im Garten vor der Tür gibt es viel Platz, so können Sie entspannt in der Sonne frühstücken oder im Schatten ein Buch lesen.
Personenfähre Moritzdorf
● Sellin
Die Fähre Moritzdorf ist eine Personenfähre über die Baaber Bek auf der Insel Rügen. Die Fähre verbindet den zur Gemeinde Sellin gehörenden Ortsteil Moritzdorf westlich der Baaber Bek mit dem östlich gelegenen Baaber Bollwerk der Gemeinde Baabe. Ohne Fähre müsste ein acht Kilometer langer Umweg um den nördlich gelegenen Selliner See genommen werden. Als Fähre dient ein hölzernes Ruderboot, das vom Fährmann über die nur etwa 50 Meter breite Baaber Bek gerudert wird. Die Fähre bietet maximal 15 Fahrgästen Platz und ist eine der kleinsten Fähren in Deutschland. Auch Fahrräder und Kinderwagen werden mit übergesetzt. Diese Fährverbindung besteht bereits seit dem Jahr 1891. Erster Inhaber war der Händler Martin Looks. Zwar gab es ab 1887 Pläne für den Bau einer Brücke, diese wurden jedoch nicht umgesetzt. Innerhalb der ganzjährigen Fährzeiten verkehrt die Fähre nach Bedarf. Die Fährgäste rufen die Fähre durch Schlagen eines Metallrohrs oder durch lautes Rufen. Auch eine Mobilfunknummer ist ausgewiesen.Früher einmal gab es einen Klingelzug, um den Fährmann zu rufen.
Personenschifffahrt Kathrin Schütt
● Rostock
Hafenrundfahrten, Strandliniendienst, Ausflugsfahrten und vieles mehr Ein Rostocker Familienbetrieb mit Tradition! Schifffahrt Schütt ist ein alter Rostocker Familienbetrieb, der bereits in 3. Generation geführt wird. Er bietet Hafenrundfahrten, Strandliniendienst sowie Charter- und Ausflugsfahrten an. Auf allen Schiffen gibt es gastronomische Versorgung. Anlegestellen: - Stadthafen Rostock, Höhe Schnickmannstraße - Warnemünde, Neuer Strom
Peter-Pauls-Kirche
● Zingst
Der Ort Zingst entstand erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, deshalb ist die Zingster Kirche jünger als andere sakrale Bauten der Region. Sie wurde auf Beschluss der preußisch-königlichen Regierung in zweijähriger Bauzeit errichtet und im Herbst 1862 geweiht. Der Architekt des schlichten turmlosen Bauwerkes im neugotischen Stil war der damalige Hofbaumeister Friedrich August Stüler, ein Schüler Schinkels. Von zeitgeschichtlicher Bedeutung ist das Wirken von Dietrich Bonhoefer im Jahr 1935 auf dem Zingsthof und dessen Predigt von der Kanzel der Kirche im selben Jahr. Im Jahr 1986 erhielt die Kirche eine neue Orgel, erbaut von der Fa. Sauer (Frankfurt/Oder) unter Beibehaltung des Gehäuses der alten Mehmel-Orgel.
Petermännchen-Stadtrundfahrten
● Schwerin
Petermännchen-Stadtrundfahrten GmbH Petermännchen Stadtrundfahrten bietet eine ca. einstündige Rundfahrt durch Schwerin. Die Fahrt führt über viele gesperrte Wege, durch den Schweriner Schlossgarten, am Schweriner See entlang, zur Schleifmühle und durch die historische Altstadt. Wer Schwerin kennen lernen möchte ohne seine Füße übermäßig zu strapazieren, ist gut beraten mit einer Petermännchen- Stadtrundfahrt. Unsere Gäste können auf eine sehr erholsame Weise viel von Schwerin und der Umgebung sehen und unvergessliche Eindrücke gewinnen. Wann: 11.00 Uhr; 12.30 Uhr; 14.00 Uhr; 15.30 Uhr; 17.00 Uhr von Mai bis September Wo: Abfahrt ab Markt Dauer: 1 Stunde Preis: Erwachsener 12€ Kinder bis 16 Jahre 6€ Familienkarte Fragen Sie unsere Fahrer
Peters-Barenbrock Galerie
● Ostseebad Ahrenshoop
im Hotel THE GRAND Ahrenshoop Die Galerie zeigt seit 2019 im Hotel THE GRAND In Ahrenshoop wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst der Genres Malerei, Grafik und Skulptur. Schwerpunkt ist die figurative Malerei und Skulptur ab 1980 aus Deutschland. Seit 2024 hat sich unser Ausstellungskonzept verändert: Wir zeigen keine Einzelausstellungen mehr, sondern ein ständiges, umfassendes Angebot aller unserer Künstler, Damit entsprechen wir auch einem Wunsch vieler Besucher. Öffnungszeiten Fr bis So von 11 bis 17 Uhr Während der Feiertage informieren Sie sich bitte auf der Homepage der Galerie über die Sonderöffnungen. 0171-4902469 Sabine Peters-Barenbrock 0171-4831332 Ralph Barenbrock
Petra u. Max Barske | Holzhausatelier & Skulpturengarten Pruchten
Petra Barske ist leidenschaftliche Malerin und lebt mit Max im Holzhaus in Pruchten. Petra Barske: Öl/ Acryl, Malerei - Landschaft -Abstrakt Ihre Arbeiten sind zB. inspiriert von der Natur der vorpommerschen Boddenlandschaft, von Flächen alter Plakatwände oder abblätternder Farbe industrieller Materialien. Aber auch die Reiseeindrücke besuchter nordischer Inseln sind Inspiration für ihre Malerei. So entsteht die Spannbreite ihrer abstrakten Arbeiten. Max Barske: Kinetische Installationen, Skulpturen im Garten, Schmuck Max Barske ist seit jeher ein Bastler und Gestalter. Schon als Kind baute er mit großem Interesse die kuriosesten technischen Dinge wie z.B. Schubladen, die beim Öffnen Musik erklingen lassen. Heute baut Max mit Leidenschaft komplexe, kinetische Arbeiten, die nicht nur Kinder und Jugendliche faszinieren. Seine Skulpturen aus Stahl und Holz finden sich nicht nur im Atelier, sondern auch in der Umgebung. Augen auf. Atelier- und Werkschau ganzjährig im Holzhausatelier und Skulpurengarten Pfingsten KUNST:Offen Oktober KUNST heute Ausstellungen Auftragsarbeiten
Petri-Kirche Lubmin
● Lubmin
Die Petri Kirche in Lubmin wurde 1957 feierlich eingeweiht. Die Kirche wurde in den Jahren 1954-1957 erbaut. Besichtigungen können über das Pfarramt telefonisch vereinbart werden.
Pfad der Muße & Erkenntnis
Lassen Sie sich von der Geschichte und Entwicklung des Goor-Waldes beeindrucken! Imposante Bäume, Hügelgräber und fantastische Ausblicke auf eine Ostseebucht der Insel Rügen werden Sie begeistern. Während der Wanderung tauchen Sie ein in diesen zauberhaften Wald am Meer, kommen zur Ruhe und vertiefen den Kontakt zur Natur und zu sich selbst. Dieser sich zum "Urwald" entwickelnde Wald befindet sich größtenteils in Obhut der Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur. Lassen Sie sich von der Geschichte und Entwicklung des Goor-Waldes beeindrucken! Imposante Bäume, Hügelgräber und fantastische Ausblicke auf eine Ostseebucht der Insel Rügen werden Sie begeistern. Während der Wanderung tauchen Sie ein in diesen zauberhaften Wald am Meer, kommen zur Ruhe und vertiefen den Kontakt zur Natur und zu sich selbst. Dieser sich zum "Urwald" entwickelnde Wald befindet sich größtenteils in Obhut der Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur. Geführte Wanderungen auf dem Pfad mit der Diplom Landschaftsökologin Steffi Deickert nach Anmeldung und Vereinbarung. Alternativ: der Pfad ist selbstständig mit Begleitbroschüre ganzjährig täglich begehbar. Die Begleitbroschüre zum Pfad ist gegen Schutzgebühr u.a. im Hotel Badehaus Goor erhältlich.
Pfaffenteich
Der Pfaffenteich im Herzen Schwerins, umgeben von einer breiten Promenade, erstreckt sich über 12 Hektar und wird von beeindruckenden historischen Ensembles gesäumt. Als einstige Mühlenquelle und heutiges Wahrzeichen der Stadt bietet er ein harmonisches Zusammenspiel aus Geschichte und Erholung. Hinter dem Namen von Schwerins "kleiner Binnenalster" steckt eine wahre Geschichte. Am Ostufer des künstlich angelegten Sees bestellten einst Pfarrer und Bischöfe der nahe gelegenen Domgemeinde ihre Gärten. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert wurde ein Damm aufgeschüttet, um Wasser für den Betrieb einer Mühle zu stauen. Der frühere "Mühlenteich" erstreckte sich früher sogar bis zur heutigen Schlossstraße; das Wasser speiste auch den damaligen Stadtgraben. Der Pfaffenteich in seiner jetzigen Form weist eine Fläche von etwa 12 Hektar auf und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Das Gewässer ist von einer breiten Promenade umgrenzt, die regelrecht zum Flanieren einlädt. Zahlreiche schöne historische Stadthäuser umgeben den Pfaffenteich. Zwei Sonnenterassen bieten schöne Verweilplätze, um den Ausblick zu genießen. Tradition hat auch die kleine Pfaffenteichfähre "Petermännchen", die - ohne Fahrplan - zwischen den Ufern pendelt.
Pfarrhaus Baumgarten
● Baumgarten
Das Pfarrhaus in Baumgarten stammt aus dem 19. Jahrhundert. Das 1812 erbaute Fachwerkhaus für die Pastoren wurde 1993 restauriert. Es steht nördlich hinter der Kirche. Hier befindet sich das Pfarramt der Kirchgemeinde Baumgarten.
Pfarrkirche Altenkirchen
● Altenkirchen
Die Pfarrkirche in Altenkirchen zählt zu den ältesten Sakralbauten der Insel Rügen. Bei ihrem Bau im 12. Jahrhundert wurde ein Bildstein der Jaromarsburg verwendet, welche der slawischen Gottheit Svantevit gewidmet und einst am Kap Arkona gelegen war. Eine der ältesten Kirchen Rügens wurde ursprünglich als dreischiffige Basilika erbaut und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Bis heute sind der Chor und das spätgotische Kreuzrippengewölbe erhalten. Der Barockaltar und das Bild des "Sinkenden Petrus" wurden von den Stralsundern Elias Kessler und Erich Kiefer geschaffen. Beim „Svantevitstein“ handelt es sich um einen Bildstein aus Granit, der 1,18 m lang und 68 cm breit ist und einst horizontal in das mittelalterliche Mauerwerk der Kirche eingesetzt wurde. Dargestellt ist ein Mann mit Kinn- und Schnurrbart. Er trägt einen kaftanartigen Rock bzw. einen taillierten Mantel, Mütze und Schuhe und hält ein Trinkhorn in den Händen. Ähnlichkeiten zum Gott Svantevit vom Heiligtum in der Burg am Kap Arkona sind erkennbar. Der auch als Grabplatte angesprochene Stein wurde erst nach der Erbauung der Pfarrkirche in Altenkirchen liegend eingemauert. Es könnte sich um den Rest eines slawischen Begräbnisses handeln. Der Svantevit wird auch Götzenstein oder Steinbabe genannt.
Pfarrkirche Dargun
● Dargun
Der fast 40 Meter hohe Kirchturm der Darguner Pfarrkirche grüßt schon von Weitem seine Gäste. Der Feldsteinbau aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik wurde 1178 erstmals erwähnt und hieß bis 1854 Kirche zu Röcknitz. Dem frühgotischen Feldsteinchor wurde im 15.Jh. das Kirchenschiff hinzugefügt und erst 1753 erhielten Kirche und Turm ihr heutiges Aussehen. Kirche und Turm wurden in den Jahren 2002 bis 2004 renoviert. Die wertvolle Orgel aus dem Jahr 1860 ist ein Werk des Orgelbauers Lütkemüller.
Pfarrkirche Greifswald-Wieck
● Greifswald
In der Pfarrkirche Greifswald-Wieck finden Konzerte der Greifswalder Bachwoche statt. Eine Wiecker Kirche wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Sie befand sich jedoch nicht auf dem heutigen Kirchplatz, sondern im Zentrum des Dorfes. Nachdem auch ein weiterer Kirchenbau durch Sturmflutschäden unbenutzbar wurde, wurde der mehrfach verschobene Neubau am Ende des 19. Jahrhunderts verwirklicht. Die neoromanische Kirche wurde im Jahre 1883 vollendet. Sehenswert im Inneren der Kirche sind die Mehmel-Orgel, die Kanzel und die Schiffsmodelle, die an die Seefahrertradition erinnert, die den Ort Wieck jahrhundertelang prägte.
Pfarrkirche St. Georgen Parchim
● Parchim
Beeindruckend erhebt sich der Turm von St. Georg über Fachwerkgassen und Giebelhäuser aus dem Mittelalter. Die Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt u.a. eine kunstgeschichtlich bedeutende Innenausstattung. Baugeschichte - Stile Die Kirche entstand nach 1289 als gotischer Backsteinbau auf Feldsteinsockel. Deutlich erkennt man noch den spätromanischen Vorgängerbau der Kirche. Ihr dreischiffiges Langhaus wurde nach einem Brand auf den Resten einer spätromanischen turm- und querschifflosen Basilika errichtet und 1307 geweiht. Später kamen ein Hallenchor mit Umgang und drei Kapellen hinzu. Der wuchtige Turm wurde 1612 bei einem Stadtbrand zerstört, und dann mit reduzierter Höhe wieder aufgebaut. Er misst heute 48,50 Meter. Die letzte größere Innenraumgestaltung wurde 1897 im neugotischen Stil durchgeführt. Während der folgenden Jahrzehnte setzte der Zahn der Zeit der Georgenkirche stark zu. Seit 2001 wird die Kirche Stück für Stück renoviert. Die Kirche gehört zur europäischen Route der Backsteingotik. Sehenswertes und Besonderes Die Innenausstattung ist kunstgeschichtlich sehr bedeutend. Das trifft besonders auf den Altar von 1421, die Kanzel von 1580, eine Holzplastik des 15. Jahrhunderts und das Ratsgestühl aus dem 17. Jahrhundert zu. In dieser Kirche fand der Philosoph der Aufklärung, Johann Jakob Engel, seine letzte Ruhestätte. Die St. Georgenkirche in Parchim soll einer der ersten Ausgangspunkte der Reformation in Mecklenburg gewesen sein – bereits ab 1526 wurde hier nach der lutherischen Lehre gepredigt. Besichtigungen und Veranstaltungen Mai-September Montag – Freitag 10.00 – 16.00Uhr Samstag 10.00 – 12.00 Uhr Juli und August Montag – Freitag 10.00 – 17.00 Uhr Samstag 10.00 – 12.00 Uhr Der 48 Meter hohe Kirchturm kann bestiegen werden. Die Kirche wird für zahlreiche lokale und überregionale Konzerte genutzt, darunter die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Pfarrkirche St. Jacek
● Stepnica
Der Grundriss der 1741 errichteten Kirche hat die Form eines gleicharmigen griechischen Kreuzes, was in dieser Gegend eine große Seltenheit darstellt. Die Fachwerkkonstruktion ist von Putz verdeckt. Die Kirche befindet sich im nordwestlichen Teil der Ortschaft, an der Woiwodschaftsstraße Nr. 111. In der Nähe befindet sich die Zatoka Stepnicka (Stepenitzer Bucht). Die Kirche wurde in den Jahren 1793-1741 in Holzrahmenbauweise, mit Ziegelfüllung der Gefächer und auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtet, was in Vorpommern eine Seltenheit ist. In den Jahren 1840-1841 wurde die Fassade verputzt, so dass der Fachwerkbau nicht mehr sichtbar war. Bemerkenswert sind im Inneren der Kirche der barocke Altar, die Seiten- und Chorempore sowie die Kirchenbänke aus dem 17. Jahrhundert.
Pfarrkirche St. Marien
● Güstrow
Die Güstrower Pfarrkirche steht auf dem Markt in unmittelbarer Nähe des Rathauses. Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1308. Nach dem Brand in der Güstrower Innenstadt 1503, der auch die Kirche zerstörte, wurde sie wieder aufgebaut und 1508 geweiht. Wer in die Pfarrkirche eintritt, blickt als erstes auf den vollständig restaurierten Jan Borman Altar aus dem Jahre 1522. Dies Kunstwerk, die schmuckvolle Kanzel, die imposante Orgel und ein kleiner Barlach-Engel sind schon Gründe genug, um sich hier umzuschauen. Aber ein ganz besonderes Highlight sollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen: 196 Stufen sind es bis zur 41 Meter hohen Aussichtsplattform des höchsten Gebäudes von Güstrow. Ein grandioser Ausblick über die Stadt und Heidberge, die Seen und die Wiesen lässt viele Touristen staunen. Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1308. Nach dem Brand in der Güstrower Innenstadt 1503, der auch die Kirche zerstörte, wurde sie wieder aufgebaut und 1508 geweiht. Nach Plänen des Architekten Georg Daniel erfolgte von 1880 - 1883 ein umfassender Umbau in eine dreischiffige Hallenkirche mit geradem Ostschluss, drei Satteldächern über den Schiffen und einer Nebenhalle mit Westturm. Der große Flügelaltar von 1522, eine Arbeit aus der Werkstatt des Brüsseler Bildschnitzers Jan Borman, gehört zu den hervorragenden Kunstschätzen der Kirche. Die Tafelbilder des Altars malte der Brüsseler Künstler Bernaert van Orley. Die Triumphkreuzgruppe (1516), die Madonna im Strahlenkranz, die Sandsteinkanzel (1583) von dem aus Antwerpen stammenden Meister Rudolf Stockmann, das Ratsgestühl mit wertvoller Intarsienarbeit (1599) des Rostockers Michel Meyer sowie zahlreiche Renaissance-Epitaphien gehören zu den wertvollen Ausstattungsstücken. Die Orgel mit 41 Registern fertigte Paul Schmidt 1764/1765 an. Aus dieser Zeit stammen auch der prächtige Orgelprospekt und die Empore im Stil des Rokoko-Barock. Die eichene Figur der trauernden Maria mit dem Leichnam Christi, eine Pietá aus dem Ende des 15.Jahrhunderts, ist das älteste Kunstwerk in der Kirche.Doch auch Kunst der Moderne ist in der imposanten Backsteinkirche vertreten. Seit 1979 befindet sich der "Engel der Hoffnung"(1933), ein Terrakotta-Relief von Ernst Barlach, am rechten Pfeiler zum Altarraum. Nicht leicht ist der Aufgang im Turm bis zur barocken Turmhaube. Doch die Mühe wird mit einem weiten Blick in die Mecklenburger Landschaft belohnt. Die Pfarrkirche St. Marien ist nach Reisen für Alle als "Teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Menschen mit einer Hörbehinderung" zertifiziert. Detaillierte Informationen sind zu finden unter Reisen für Alle. Informationen zur Barrierefreiheit: Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung direkt neben der Kirche (Stellplatzgröße: 250 cm x 500 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 50 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Am Markt. Die Kirche ist stufenlos zugänglich über eine Rampe. Die Rampe am Eingang hat eine maximale Neigung von 3 Prozent und eine Gesamtlänge von 50 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über Rampen zugänglich. Die Rampen im Kirchenraum haben eine maximale Neigung von 11 % und eine Gesamtlänge von 2,20 m. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Der Kassentresen ist an der niedrigsten Stelle 69 cm hoch. Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden. Es gibt eine induktive Höranlage. Es gibt kein barrierefrei zugängliches WC, aber im Rathaus Güstrow (60 Meter entfernt) gibt es ein barrierefreies WC. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten.