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Karte ↗Steinstrand Ruschvitz
● Ruschvitz
Der Steinstrand von Ruschvitz lädt zu einer Wanderung über Geröll entlang niedriger Steilufer, bei der es manch interssanten Pfund zu entdecken gibt, zum Beispiel Muscheln, versteinerte Seeigel oder Donnerkeile. Die beeindruckenden Findlinge aus der Eiszeit sind ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Schon 1806 fand sich Caspar David Friedrich bei einer Rügenreise umringt von tausenden von Steinen am Strand von Ruschvitz. Ganz in der Nähe, im Nordwesten der Halbinsel Jasmund, am Steinstrand von Ruschvitz befindet sich einer der größten Findlinge Rügens: "Svantekas". Der Name kommt aus dem Altslawischen und bedeutet so viel wie: "Heiliger Stein". Mit einer Größe von etwa 18 Kubikmetern zeugt er von der beachtlichen Kraft der Eiszeit.
Steintor Rostock
Das Steintor wurde im Stil der niederländischen Renaissance (1574-1577) auf den Grundmauern des ehemals gotischen südlichen Haupttores errichtet. Das Steintor wurde im Stil der niederländischen Renaissance (1574-1577) auf den Grundmauern des ehemals gotischen südlichen Haupttores errichtet. Schlicht zeigt sich die Feldseite, während die prächtige Stadtseite Siegel, Taswappen der Stadt sowie die Inschrift „Sit intra te concordia et publica felicitas“ zieren (In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen).
Steintor Tribsees
● Tribsees
Das Steintor ist eines von zwei alten Toren der ehemaligen Wehranlage von Tribsees. Das denkmalgeschützte Steintor aus dem 13. Jahrhundert ist eines der zwei noch vorhandenen Tore der Wehranlage, die die Stadt einst umgab. Es wurde auf einem Feldsteinsockel errichtet.
Steinturm Mönchstraße 7
● Stralsund
Eine in Stralsund nur selten erhaltene gotische Gebäudestruktur stellt der in den "Neuen Hoefen" im Kemladen der Mönchstraße 7 integrierte Steinturm dar. Eine heute als Treppenaufgang genutzte, unterkellerte zweigeschossige Konstruktion mit schwerem Mauerwerk und nur kleinen Fensteröffnungen, deren ursprüngliche Funktion wahrscheinlich ein repräsentativer Wohnbereich war. Andererseits könnte der Turm als brand- und einbruchsgeschützte Lagerstätte für kostbares Handelsgut, Barschaft oder Urkunden gedient haben. Die als "Steinwerk" oder, soweit heizbar, auch als "Kemenate" bezeichneten kleinen Gebäude entstanden in der 2. Hälfte des 13. und im frühen 14. Jahrhundert.
Steinwall Schwarzer Peter
● Neuendorf
Steinwall Schwarzer Peter Ohne die Dünen würde Hiddensee durchbrechen und in 2 Teile zerfallen. Dies ist schon einmal im Jahr 1864 passiert. Die Ostsee überflutete die Insel und riss eine Rinne durch das Eiland. Die Hiddenseer brauchten 25 Jahre, um das Loch mit Schaufeln und Fuhrwerk wieder zu flicken. Davon zeugt dieser Steinwall, der ein paar hundert Meter lang ist.
Steinwerkgalerie
● Tribsees
Historische Brand und Barocksteine im neuen Gewand sowie Gemälde. Galerie in historischem Gewölbe Keller. Die Steinwerkgalerie befindet sich in einem historischen Gewölbe Keller aus dem 16.Jhd.
Steinzeitdorf Kussow
● Kussow
Ein lebendiges Geschichtsbild unserer Vorzeit wird mittels jungsteinzeitlicher Hausrekonstruktionen und mittelsteinzeitlichen Hütten präsentiert. Vor Jahren öffnete das Steinzeitdorf Kussow in der Nähe des Ostseebades Boltenhagen seine Tore für geschichtsinteressierte Gäste. Hier wurde ein steinzeitlicher Siedlungsplatz nachgebaut, der als Freilichtmuseum Besucher in den kleinen Ort lockt. Das zwei Hektar große Areal umfasst drei jungsteinzeitliche Häuser, ein Lagerhaus sowie mittelsteinzeitliche Hütten und zeigt alte Haustierrassen wie Wollschweine und Soay-Schafe. Hier können Gäste das Töpfern und Weben ausprobieren und Schüler Geschichtsstunden auf andere Art erleben. Anhand der Hütten und der alten Gefäße und Werkzeuge zeichnet sich für sie ein lebendiges Bild vom Leben in der Steinzeit. Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober: täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr Einlass bis 16:30 Uhr 1. November bis 31. März: Mo- Fr von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr Einlass bis 14:30 Uhr
Sternberg, St. Maria und St. Nikolaus
● Sternberg
Zwischen Schwerin und Güstrow liegt das typisch mecklenburgische Sternberg, dessen ungewöhnlich große Stadtkirche allein schon einen Besuch lohnt. Sie verdankt ihre Größe dem mecklenburgischen Fürsten Heinrich II. Dieser begann nach einem Stadtbrand 1309 mit dem systematischen Aufbau der Stadt und mit dem Bau der repräsentativen Kirche. Ein Jahr später machte er Sternberg zu seiner Hauptresidenz. An der Stelle des heutigen Sternberg befand sich schon im 7. und 8. Jh. eine slawischen Höhenburg. Fürst Pribislaw I. von Parchim-Richenberg gründete 1248 die Stadt Sternberg, welche nach einem Stadtbrand 1309 von Fürst Heinrich II. systematisch wieder aufgebaut und zur Residenz bestimmt wurde. Die Stadtkirche wurde 1309 als Backsteinbau begonnen und 1322 fertiggestellt. Es wurde eine dreischiffige Hallenkirche von fünf Jochen gebaut. Bei Restaurierungsarbeiten von 1895 wurden Ausmalungen aus dem 14. Jh. entdeckt und mit starken Ergänzungen wieder hergestellt.Die Sternberger Stadtkirche ist eine dreischiffige, fünfjochige Backstein-Hallenkirche. Sie gehört zum Typ der chorlosen Hallen, denn Schiff und Chor sind baulich getrennt. Besondere Sehenswürdigkeiten sind eine Walcker-Orgel, diese ist in der Bauart eine der letzten erhaltenen Orgel in Mecklenburg-Vorpommern und ein großes Fresko, das die Einführung der Reformation im Jahre 1549 darstellt.
Sternberger Seenfischerei
● Sternberg
Sternberger Seenfischerei Verkauf von Angelscheinen, Verkauf von frischem Räucherfisch, Bootsvermietung, Vermietung von Bungalows
Sternenbeobachtungspunkt Hellberg
● Goldberg
Himmel voller Sterne - Entdeckt die Nacht: Der Sternenpark als Naturerlebnis. Man könnte meinen, die Welt sei hier zu Ende. Bei so wenig Licht auf den letzten Metern zum Hellberg lässt sich der Weg mehr erahnen als sehen. Und das ist gut, denn so werden die Augen auf das vorbereitet, was kommt: Die Milchstraße am Sternenhimmel. Was uns sonst wegen all den Lichtern verborgen bleibt, lässt sich an den Sternenbeobachtungsplätzen im Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide erleben. Zehn solcher Plätze wurden eingerichtet – ausgestattet mit Informationstafeln, 3D-Darstellungen eines Sternbildes sowie Holzliegen. Wer mag, kann sich von einem Podcast durch den Nachthimmel führen lassen. Einfach den Code an der Liege scannen und zuhören. Eingehüllt in eine warme Decke lässt sich das Panorama am fast schwarzen Firmament wunderbar genießen. Und mit etwas Glück kann man die eine oder andere Sternschnuppe erhaschen.
Sternwarte Greifswald
● Greifswald
Die Sternwarte Greifswald ist die größte Sternwarte im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Begründer sind Andreas Mayer & Lambert Heinrich Röhl. Seit 1992 erhält und modernisiert der Verein das historische Carl-Zeiss-Instrumentarium unter der Kuppel des alten Physikalischen Instituts, wo ein 40 cm-Spiegelteleskop und ein 20 cm-Linsenfernrohr zur Verfügung stehen. 2001 erhält der Miniplanet 10114 (RZ 1992) den Namen "Greifswald" durch seine Entdecker Lutz Schmadel und Freimut Börngen. Mit dem Johannes-Conrads-Förderpreis möchte der Verein die Herzen und den Verstand des Nachwuchses für die Astronomie gewinnen. Wichtige historische Beobachtungen: Venus-Transite 1761 & 1769 sowie 2004 & 2012.
Sternwarte Remplin
● Remplin
Die Sternwarte Remplin ist der älteste erhaltene Sternwartenbau Mecklenburgs. Sie befindet sich im Schlosspark von Remplin. Die Sternwarte wurde 1793 von Friedrich II. von Hahn errichtet und bis 1805 als Observatorium genutzt. Die Teleskope gehörten seinerzeit zu den größten Europas. Im ca. 33 Hektar großen barocken Park der ehemaligen Guts- und Schlossanlage Remplin befindet sich der älteste erhaltene Sternwartenbau Mecklenburgs. 1793 ließ Friedrich II. Graf von Hahn sein Gartenhaus in ein Observatorium umbauen. Um 1800 wurde der noch heute zum größten Teil erhaltenen Turm erbaut. Die abschließende Drehkuppel war eine neue Bauart und die angewandten Instrumente brachten der Sternwarte zur damaligen Zeit internationale Beachtung ein. Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz beauftragte nach dem Kauf im 19. Jahrhundert Peter Joseph Lenné mit der Umgestaltung des Parks. Heute sind neben dem Baumbestand aus dem 18. Jahrhundert, die Kirche und der barocke Torturm erhalten. Das Schloss fiel 1940 einem Brand zum Opfer. Der Turm der Sternwarte im Norden des Parks wird seit vielen Jahren liebevoll restauriert. Die Sternwarte kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.
Stettiner Hakenterrasse
● Szczecin
Die Hakenterrasse entstand Anfang des 20. Jhs. am Standort des alten Forts Leopold. Sie ist 500 m lang und 19 m hoch. Zu dem architektonischen Ensemble gehören u. a. das Nationalmuseum sowie das Theater der Neuzeit. Wały Chrobrego (Hakenterrasse) wurden an der Stelle des ehemaligen Forts Leopold, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde. Die Entscheidung zur Errichtung der Terrassen fiel Anfang des 20. Jahrhunderts dank der Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Hermann Haken. Der Entwurf der Anlage stammt von dem berühmtesten Stettiner Architekten Wilhelm Meyer-Schwartau. Die Terrassen sind 500 Meter lang und erheben sich 19 Meter über die Oderlinie. Von hier sieht man die Inseln Grodzka, Bielawa und Łasztnia, das rechte Ufer der Oder, ihre Kanäle und Seitenarme. In den Jahren 1902-1907 entstanden Pavillons auf den Terrassen und Treppen. An den Wänden befinden sich Tafeln mit Motiven der Meeresfauna und -flora sowie die Wappen von Szczecin und anderen Küstenstädten. An der Spitze der Terrassen wurde ein von Bäumen gesäumter Spazierweg angelegt, im mittleren Teil wurde eine kleinere halbrunde Terrasse etwas tiefer gebaut. In seiner Mitte steht eine Skulptur von Ludvig Manzl, die den Kampf zwischen einem Menschen und einem Zentauren darstellt. Darunter befindet sich ein großer Brunnen, vor dem zwei Laternen gebaut wurden, die als Leuchttürme stilisiert sind. Der nächste Baustufe der Terrassen war der Bau repräsentativer öffentlicher Gebäude auf deren Oberseite. Im mittleren Teil wurde in den Jahren 1908-1911 das Gebäude des Städtischen Museums, ebenfalls nach Plänen von Wilhelm Meyer-Schwartau, errichtet. Die offizielle Eröffnung der Anlage erfolgte am 23. Juni 1913, geplant war eine Erweiterung in Richtung des hinter den Gebäuden gelegenen Parks - wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs und infolge der Krise in Deutschland wurde jedoch die Anlage nie abgeschlossen. Derzeit beherbergt das Gebäude das Nationalmuseum in Szczecin und die Bühne des Teatr Współczesny. Auf der rechten Seite des Museumsgebäudes entstand nach dem Entwurf von Paul Kieschke das Gebäude des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Pommern, in dem sich heute das Woiwodschaftsamt Westpommerns befindet. Das Gebäude wurde in den Jahren 1906-1912 errichtet. Auf der linken Seite des Museumsgebäudes wurden zwei Gebäude errichtet: die 1902-1905 nach Plänen von Emil Drews errichtete Landesversicherungsanstalt Pommern und den von Hinckledeyn begonnenen und am spätesten fertiggestellte (1918-1921, von Osterwold) Sitz der Hauptzolldirektion. Heute sind beide Gebäude zu einem zusammengefasst und beherbergt die Meeresakademie. Die Terrassen überstanden den Krieg ohne größere Schäden. Nach 1945 wurden deutsche Namen durch polnische ersetzt, im Untergeschoss des Nordpavillons entstand ein Restaurant und an den Enden der Allee wurden Holzgebäude mit zwei Restaurants errichtet. Nach 1989 wurden die Fassaden der Terrassen und der Gebäude des Nationalmuseums sowie des Woiwodschaftsamtes Westpommern und die „Leuchttürme“ gereinigt. Auch die Gedenktafel mit einer Widmung an den Oberbürgermeister Hermann Haken wurde restauriert. Das Ganze ist eine der interessantesten urbanen Bauensembles vom Beginn des 20. Jahrhunderts in diesem Teil Europas. Außerdem sind Wały Chrobrego wahrscheinlich der bekannteste Ort Szczecins in Polen. Das Objekt wurde im Dezember 1996 in die Woiwodschaftsdenkmalliste eingetragen.
Steuerhaus Servicepunkt
● Barth
Macht bei Eurem Barth-Besuch einen Stopp im Steuerhaus für Tipps in Barth und Umgebung. - Touristeninformation - Barth-Shop Montag-Sonntag 12:00-17:00 Uhr
Stieleichen in Kasnevitz
● Kasnevitz
Raritäten in der Natur Rügens. Der Standort dieser Stieleichen (Quercus robur) ist am Plattenweg nach Ketelhagen. Die Stieleichen sind 200 Jahre alt und haben einen gemessenen Umfang von ca. 5 m. Sie sind Naturdenkmäler.
Stiftskirche Bützow
● Bützow
Besichtigungen außerhalb der Besuchszeiten sind nach Absprache jederzeit möglich. Besucher melden sich im Pfarramt in Bützow, Kirchenstraße 04. Ab 1239 machten die Schweriner Bischöfe Bützow zu ihrer Residenz. Dies ist auch der Grund für die Größe der Stiftskirche. Der dreischiffige Bau wurde im 13. Jh. zunächst als Basilika begonnen und im 14. Jh. zur Hallenkirche umgebaut. Zur besonderen Ausstattung gehört ein Flügelaltar von 1503 mit geschnitzten Darstellungen, die Renaissance Kanzenl von 1617 , ein bronzene Tauffünte von 1474, Epitaphien aus dem 16. Jahrhundert und die restaurierte Friese-Orgel III mit 28 Registern von 1877. Der Orgelprospekt aus dem 15.Jahrhundert ist einer der ältesten in Norddeutschland
Stiftskirche Warin
● Warin
Die heutige Wariner Stiftskirche stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Wariner Stiftskirche steht auf dem Grund der alten, vor 1233 erbauten Kirche. Diese musste wegen Schwammbefalls abgerissen werden. 1874 bis 1878 wurde eine größere Kirche gebaut. Das Innere schmückt eine bemalte Holzdecke im Stile der Wartburg. Altaraufsatz, Kanzel und Gestühl ergeben ein harmonisches Ganzes. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche umfangreich renoviert. Dabei wurden viele sehenswerte Holzmalereien freigelegt und restauriert.
Stolperstein Adolf Reichwein
● Vitte
Stolperstein des deutscher Pädagoge und Kulturpolitikers Adolf Reichwein Adolf Reichwein (* 3. Oktober 1898 in Ems; † 20. Oktober 1944 in Berlin-Plötzensee) war ein deutscher Pädagoge und Kulturpolitiker (SPD). Er war als Mitglied des Kreisauer Kreises aktiv im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur.
Stolperstein Henni Lehmann
● Vitte
Stolperstein der Hiddenseer Malerin Henni Lehmann Henni Lehmann - Tochter eines Berliner Arztes – heiratete 1888 den Jurist Karl Lehmann. Als selbstbewusste Persönlichkeit setzte sie ihre Liebe zur Malerei durch. Allerdings musste auch sie, wie viele andere Malerinnen ihrer Zeit, ihr Kunststudium auf privaten Schulen betreiben, welche sie wegen mangelnder Professionalität 1913 in einem Referat kritisiert. 1907 lässt sie auf Hiddensee ein Sommerwohnhaus für ihre Familie bauen, bei dessen Planung sie sehr darauf bedacht ist, dass sich das Haus in die Landschaft der Insel einfügt. So entstand eine Architektur, welche die Bauweise der schilfbedeckten Fischerhütten nachempfindet. Henni Lehmann war Zeit ihres Lebens gesellschaftlich sehr engagiert. So wurde auch ihr Sommerhaus auf Hiddensee zum gesellschaftlichen Treffpunkt. 1914 gründete sie, zusammen mit Pastor Arnold Gustavs und den Lehrern Berg und Gutzmann, den „Natur- und Heimatschutzbund Hiddensee“. „Im Jahre 1922 gründete Henni Lehmann den „Hiddensoer Künstlerinnenbund“. Die neben ihrem Haus stehende Scheune des Bäckers Schwartz wurde zum Ausstellungsgebäude „Blaue Scheune“ umgebaut. Hier konnten Künstlerinnen aus ganz Deutschland ihre Werke den auf Hiddensee weilenden Touristen zeigen. Leider hat sich aus dieser Zeit weder ein Gästebuch noch eine Ausstellungsübersicht erhalten. Nur die Namen der Künstlerinnen sind bekannt. Im Jahre 1934 verkauft Henni Lehmann die Blaue Scheune an Elisabeth Niemeier. Auch diese veranstaltete Ausstellungen in dem längst bekannt gewordenen Gebäude. Für Henni Lehmann, die konvertierte Jüdin, wurde das Leben auf der Insel immer schwieriger. Der Ort Vitte, in dem ihr Sommerhaus stand, warb in seinem Ortsprospekt ab 1922 mit dem Satz „Juden finden hier keine Aufnahme“. Die Insel Hiddensee war antisemitisch geworden. Im Jahre 1937 nahm sich Henni Lehmann – gekennzeichnet von einem Krebsleiden – das Leben.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 56). Henni Lehmanns Liebe zur Landschaft und Flora der Insel Hiddensee spiegelt sich unwillkürlich in ihren Bildern wider, von welchen heute leider nur noch wenige erhalten sind.
Stolperstein Julie Wolfthorn
● Vitte
Solperstein der Malerin Juli Wolfthorn Julie Wolfthorn (* 8. Januar 1864 in Thorn, Westpreußen; † 29. Dezember 1944 im Ghetto Theresienstadt) war eine deutsche Malerin, Zeichnerin, Grafikerin und Mitglied im Hiddensoer Künstlerinnenbund.
Stolpersteine Käthe Loewenthal und Susanne Ritscher
● Vitte
Stolpersteine der Malerinnen Käthe Loewenthal und Susanne Rietscher. Stolpersteine der Malerinnen des Hiddensoer Künstlerinnenbundes Käthe Loewenthal (* 27. März 1878 in Berlin; † 26. April 1942 im Durchgangslager Izbica), eine deutsche Malerin und NS-Opfer, sowie Ihrer Schwester Susanne Ritscher (1886–1975).
Stralsunder Tor Grimmen
● Grimmen
Das Stralsunder Tor in Grimmen wurde um 1320 erbaut und ist Teil der einstigen Wehranlage der Stadt. Das Stralsunder Tor, auch „Sundisches Tor“ genannt, ist eines von drei erhalten gebliebenen Toren der mittelalterlichen Wehranlage, die die Stadt einst umgab. Das denkmalgeschützte Backsteintor, das die Straße nach Stralsund sicherte, wurde um 1320/30 erbaut. Seitdem diente es als Wehrtor, als Wohnung des Gerichtsknechtes und und als Gefängnis. 1910 wurde das Tor bei einem Blitzschlag beschädigt und detailgetreu wiederaufgebaut. In den 1970er und 1990er Jahren wurde das Stralsunder Tor umfangreich restauriert.
Strand & Wiesen Atelier
● Saal
Im gemütlichen, ländlichen Ambiente laden wir sie dazu ein die Welt der Keramik zu entdecken und selbst kreativ zu werden. Hier fertigen wir einzigartige Keramiken an und geben unser Wissen und unsere Leidenschaft für Keramik in unseren Kursen an Sie weiter. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene - für alle ist etwas dabei. Lust auf eine kreative Auszeit? Willkommen in unserem Keramik Atelier, wo du den Alltag hinter dir lassen und mit deinen Händen etwas Einzigartiges schaffen kannst. In unseren Töpferkursen zeigen wir dir, wie du mit Ton wunderbare Werke formst – egal, ob du Anfänger bist oder schon Erfahrungen hast. Das ländliche Ambiente und die gemütliche Atmosphäre unseres Ateliers laden dich ein, zur Ruhe zu kommen und dich kreativ auszutoben. Fernab vom Trubel hast du hier den Raum, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Und das Beste: Neben unseren Kursen bieten wir auch handgefertigte Keramiken an, die du nicht nur auf ausgewählten Märkten, sondern auch in unserem Online-Shop findest. Schau einfach auf unserer Website vorbei, um mehr zu erfahren!
Strand Baabe
● Ostseebad Baabe
Der Strand in Baabe ist besonders hell, ohne Steine und gut zugänglich. 1,5 km Strand werden im Sommer täglich bewacht und bieten Groß und Klein hervorragende Erholungsmöglichkeiten. Informationen zur Barrierefreiheit: der Strand ist von Mai bis September von der DLRG bewacht 450 Strandkörbe stehen für Gäste zur Miete bereit am Hauptstrand: Rollstuhl mit Ballonreifen für mobilitätseingeschränkte Menschen ausleihbar bei Totti´s Strandkorbvermietung kann ein elektrisch betriebener CadWeazle ausgeliehen werden Strandkörbe mit extra Stellflächen für Rollstühle am Hauptstrand und drei weiteren Strandabschnitten befestigte Dünenübergänge Versorgung (Eis, Kaffee, Speisen und Getränke) in unmittelbarer Nähe zum Hauptstrand und zum Strandabschnitt "Am Inselparadies" Parkplätze für Menschen mit Behinderung stehen am "Haus des Gastes" zur Verfügung (ca. 100m vom Strand entfernt) WC für Menschen mit Behinderung (EURO-Schlüssel) in der Nähe des Hauptstrandes vorhanden (ca. 50 m) Hier befindet sich ebenfalls eine Umkleidekabine Hundestrand und Strand für FKK extra ausgewiesen