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Gutshaus Leppin

Gutshaus Leppin

📍 Leppin

Das ursprünglich aus dem 18. Jh. stammende Haus der Familie v. Oertzen wurde Mitte des 19. Jh. nach Plänen des Hofbaumeisters Buttel umgebaut. Es entstand ein neogotisches Schloss mit zinnenbewehrten Türmchen, das ansonsten ziemlich klar und streng gegliedert ist. Die Hof- und Gartenseite unterscheiden sich erheblich, da auf der Gartenseite ein Altan mit Baldachin angefügt wurde, der das Haus 3-geschossig erscheinen lässt. Ungewöhnlich sind auch die im stumpfen Windel an das Haupthaus angesetzten Seitenflügel.

Gutshaus Losentitz

Gutshaus Losentitz

📍 Losentitz

Privat genutztes Gutshaus aus dem Jahre 1892 mit großem Landschaftspark. Das Gut Losentitz auf Rügen befand sich bis 1767 im Besitz der Familie des schwedischen Reichsrates Axel Graf von Löwen, Vorbesitzer im 16. Jahrhundert war die Familie von Berglase.1767 erwarb Familie von Dyke das Gut, sie blieben Eigentümer bis 1935. Das Gutshaus, ein zweigeschossiger, roter Backsteinbau, entstand um 1892 im Auftrag von Otto von Dyke. Nach der Enteignung der letzten Gutsbesitzerin Armgard von Heyden-Linden 1945 bot das Gutshaus vielen Familien ein Zuhause. Nach der politischen Wende begannen Restaurierungsarbeiten, der Eigentümer ging jedoch in Konkurs und das Gutshaus stand danach einige Jahre leer. Im Jahre 2009 fanden sich neue Besitzer, die die Sanierungsarbeiten weiterführen und das Gutshaus anschließend privat nutzen möchten. Besonders wertvoll ist die in großen Teilen erhaltene Bibliothek im Inneren des Gebäudes, aber auch hervorragende Stuckarbeiten und teilweise bemalte Wandvertäfelungen sind hier zu finden. Das Gutshaus ist von einem 6 ha umfassenden Landschaftspark umgeben, diesen ließ der schwedische Generalmajor Moritz von Dyke zwischen 1794 bis 1811 anlegen.

Gutshaus Luplow

Gutshaus Luplow

📍 Rosenow

Das um 1760 erbaute, eingeschossige, 9-achsige Gutshaus mit zweistöckigem Mittelrisalit besitzt ein voll ausgebautes Mansarddach. Die sehr schönen Rokoko Stuckdecken zeigen die Wappentiere Fuchs für den Bauherrn F.J. Christian v. Voss und Bär für seine Ehefrau Eva Juliane v. Behr. Bemerkenswert ist eine zweiflügelige Treppe in der Halle. Luplow blieb 600 Jahre im Besitz der Familie v. Voss Schöne Feldsteinkirche. Das Gutshaus befindet sich heute in Privatbesitz und wurde in den vergangenen Jahren saniert.

Gutshaus Lüssow

Gutshaus Lüssow

📍 Lüssow

Das Gutshaus Lüssow (bei Güstrow) wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. In den folgenden Jahrzehnten wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde häufig umgebaut. Aktuell befindet es sich in der Sanierung. Errichtet wurde das Haus von der Familie von Driberg, die im 19. Jahrhundert in der Manneslinie ausstarb. Später kam es in die Hände der Familie von Bülow. Im 19. Jahrhundert wurde dem Gebäude eine massive Klinkerfassade vorgesetzt. Zudem wurde ein zeitgenössischer Anbau angefügt. Bis heute haben sich zahlreiche historische Details erhalten. Das Haus gehört eher zu den kleineren Gutshäusern in Mecklenburg. Es war fast durchgehend bewohnt und ist daher nicht so stark vom Verfall bedroht gewesen wie andere Häuser.

Gutshaus Maltzien

Gutshaus Maltzien

📍 Garz OT Maltzien

Das Gut befand sich seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie von Kahlden, deren Wappen - ein Löwenkopf - am Giebel des Herrenhauses zu sehen ist sowie an der Uhr am Turm. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Familie von Kahlden das Anwesen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ Karl von Kahlden den imposanten Bau im Stil der Tudorgotik errichten. Das eingeschossige Herrenhaus erscheint durch sein hohes Sockelgeschoss, das durch einen Kniestock nutzbar gemachtes Dach, die beiden zweigeschossigen Risalite und den dreigeschossigen Turmbau an der Südseite größer. Die bauzeitliche Haustür in dem aufwendig gestalteten rundbogigen Haupteingang blieb zum Glück erhalten. Der altanartige Vorbau ist leider nicht mehr erhalten. Ins Auge fallen die für die Gegend untypischen gelben Klinker und die horizontal eingefügten roten Klinker. Das Wappen der von Kahldens - ein Löwenkopf - ist am Giebel des Herrenhauses zu sehen, sowie an der Uhr am Turm. Durch den letzten von Kahlden wurde das Gut 1908 an den Landwirt Max Venzmer verkauft. Im Zuge der Bodenreform 1945 wurde seine Witwe enteignet. In Folge war die Nutzung des Herrenhauses vielfältig. Bis 1989 diente es als Schulgebäude und beherbergte danach auch Gewerberäume. Ab 2002 begann der neue Besitzer mit der Instandsetzung. Lediglich die den ehemaligen Park umgebende Mauer ist in Teilen erhalten geblieben. Das Gutshaus befindet sich in Privateigentum und wird zu Wohnzwecken genutzt.

Gutshaus Martenshagen

Gutshaus Martenshagen

📍 Martenshagen

Am südlichen Rand des Dorfes Martenshagen, eingebettet zwischen zwei Waldstücken entlang der B105, befindet sich das Gutshaus – ein stiller Zeitzeuge ländlicher Baukunst des 19. Jahrhunderts. Das Gutshaus Martenshagen liegt inmitten der ursprünglichen Landschaft Vorpommerns, südlich des Dorfes Martenshagen, das sich zwischen zwei kleinen Waldstücken an der Bundesstraße 105 erstreckt. Das markante Backsteingebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und präsentiert sich als typisch mecklenburgisches Gutshaus mit klarer Architektursprache und zurückhaltender Eleganz. Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Einen besonderen Einblick in Geschichte und Atmosphäre dieses Ortes bietet die Teilnahme an der MittsommerRemise: An diesem Wochenende öffnet auch das Gutshaus Martenshagen seine Türen für Besucherinnen und Besucher.

Gutshaus Mühlen Eichsen

Gutshaus Mühlen Eichsen

📍 Mühlen Eichsen

Das Gutshaus Mühlen Eichsen stammt aus dem 19. Jahrhundert. Das Gutshaus Mühlen Eichsen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als zu jener Zeit sehr typisches Herrenhaus in neogotischer Architektur mit Spitzbogenfenstern errichtet. Ab 1945 diente das Gutshaus kommunalen Zwecken und als Wohngebäude. Nach 1989 wurde es teilweise saniert und danach durch die Gemeinde genutzt. Im März 2006 eröffnete der Verein zur Unterstützung psychisch kranker und behinderter Menschen Nordwestmecklenburgs hier eine sozialtherapeutische Einrichtung. Das Gutshaus ist umgeben von einem gepflegten Park.

Gutshaus Nehringen

Gutshaus Nehringen

📍 Grammendorf

Das Gutshaus Nehringen wurde 1714 erbaut. Im Gutspark befindet sich der Nehringer Fangelturm. Nehringen – Geschichte am Fluss entdecken Einst Grenzort zwischen Pommern und Mecklenburg, erzählt Nehringen bis heute von seiner bewegten Vergangenheit. Das barocke Gutshaus von 1714, die Kavaliershäuser am Rondell, der mittelalterliche Fangelturm und die St.-Andreas-Kirche bilden ein beeindruckendes Ensemble. Spaziert durch den historischen Park, blickt auf alte Gemäuer – und erlebt einen besonderen Ort voller Geschichte am Ufer der Trebel. Gutshaus, Kavaliershäuser und der Fangelturm befinden sich in Privatbesitz.

Gutshaus Neuhof

Gutshaus Neuhof

📍 Neuhof

In ruhiger Lage, am Ende einer Lindenallee, ist das Gutshaus mit Park ähnlichem Garten in Neuhof zu finden. In komfortabel ausgestatteten Ferienwohnungen, die mit Liebe eingerichtet sind, genießen Urlaubsgäste pures Inselfeeling. Das Gutshaus Neuhof ist ruhig und abseits vom Touristenstrom im Herzen von Poel gelegen. Bis zum Strand sind es etwa 1,5 km. Mit dem Fahrrad sind Sie in 10 bis 20 Minuten in Kirchdorf, Timmendorf oder Schwarzer Busch. Supermarkt, Bäckereien, Ärzte, Apotheke finden Sie vor Ort. Über eine Lindenallee sind es nur 3 Minuten zu Fuß zum nahen Gestüt, das Reitstunden und Voltigieren anbietet.

Gutshaus Niekrenz

Gutshaus Niekrenz

📍 Niekrenz

Das Gutshaus Niekrenz befand sich einst im Besitz von Karl von Levetzow. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Putzbau. Den Eingangsbereich der Hofseite bildet ein Altan, der von Säulen getragen wird. Das Gut befand sich Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz von Karl von Levetzow. Im Jahre 1878 erwarb Heinrich August Stever das Gut, auch 1924 befand es sich noch im Besitz der Familie Stever. Zu DDR-Zeiten wurde es für Gemeindezwecke genutzt. Seit 1999 ist es im Privatbesitz und wurde saniert.

Gutshaus Pinnow

Gutshaus Pinnow

📍 Pinnow

Das schlichte, zweigeschossige Herrenhaus mit 9 Achsen und Satteldach wurde Ende des 18. Jh. erbaut und um 1840 nochmals verändert. An der Hofseite fällt ein großes Lünettenfenster auf. Auf der Parkseite ist die Mitte des Hauses nur mit einem flachen Mittelrisalit betont, vor dem eine zweiläufige Freitreppe in den Park führt. Der ursprünglich eingeschossige Putzbau mit Mansardendach stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Um den leicht ansteigeneden Ehrenhof liegen zwei verputzte eingeschossige Seitengebäude mit Mansard-Krüppelwalmdächern. Das Herrenhaus war um 1830 aufgestockt worden und erhielt ein Satteldach. Ein großes Lünettenfenster mit gusseisernem Maßwerk gliedert die Fassade. Auf der Gartenseite führt eine doppelläufige Freitreppe in das Gelände. Hans Albrecht Freiherr von Maltzahn kaufte 1995 das Gutshaus und konnte 1998 in das sanierte Anwesen einziehen. Der Mecklenburger Poloclub Pinnow e.V. hat hier seinen Sitz.

Gutshaus Renz

Gutshaus Renz

📍 Renz

Das Gut befand sich bis ins 14. Jahrhundert im Besitz der Gebrüder von Platen, bis ins 18. Jahrhundert der Familie von Kahlden, nach 1749 wechselten die Besitzer häufig. Das Gutshaus wurde 1582 oder 1603 für Erich von Kahlden errichtet, später fanden Umbauten statt. Zu den zahlreichen Besitzern gehörten: 1749 L. J. Bandelin, 1772 von Colmar, 1862 von Röder, 1928 von Usedom und von der Lancken. An der Eingangsfront sind die Reste eines Treppenturms erhalten. Die Fenster am Haus sind unregelmäßig angeordnet. An der Südostecke des Gebäudes befindet sich ein zweiachsiger Rundkerker. An der Westseite wurde um 1870 ein zweigeschossiger Anbau mit Walmdach angesetzt. Nach 1945 wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt. 1974 fanden Renovierungsarbeiten statt. Dem Gutshaus schließt sich ein kleiner Park mit altem Baumbestand an. Neben dem alten Gutshaus steht das neue, backsteinerne, siebenachsige Gutshaus im neogotischen Stil.

Gutshaus Rosenow

Gutshaus Rosenow

📍 Rosenow

Ausgesuchte Cartoons von "jerichow"- tagesaktuell bissig oder zeitlos satirisch Ausgesuchte Cartoons von "jerichow", tagesaktuell, bissig und zeitlos satirisch sind im Gutshaus Rosenow ausgestellt. So verschieden die Thematik der Arbeiten so unterschiedlich sind auch die Zeichenstile. "Jede Idee bekommt das Stilmittel das sie braucht", sagt der Künstler, der mit seiner Familie im Gutshaus lebt und als Architekt arbeitet. Im Original kommen Materialien wie Bleistift, Wachskreide, Aquarellfarben und Filzstifte zum Einsatz, meist auf Transparentpapier. Drucke und Postkarten mit Signatur sind erhältlich, sowie kleine Leckereien aus der Küche. Öffnungszeiten: Pfingsten: Sa-Mo 11-18 Uhr

Gutshaus Rossin

Gutshaus Rossin

📍 Rossin

Klassizistisches Herrenhaus in Sanierung, aber bereits jetzt ein Ort für Kultur und Co-Working-Space Das Gutshaus ist ein klassizistisches Herrenhaus von 1836. Der quadratische Putzbau wurde im Palazzo-Stil, erbaut. Das Gut Rossin wurde einst als eines der schönsten Güter im Anklamsche Kreise erwähnt, und zwar von Dr. Heinrich Berghaus in seinem „Landbuch Herzogthum Stettin 1865“. Hinter seiner schlichten Fassade enthüllt es bemerkenswerten Kunst- und Kulturverstand der Erbauer. August Friedrich Theodor Kolbe erbaute das Haus, in dem vier Säulen das Treppenhaus flankieren und die zentral angeordnete, achteckige Glaskuppel tragen. Ähnlich einer Sonnenuhr wandert durch diese Kuppel das Licht ins großzügige Treppenhaus. Seit 2020 wird das Haus behutsam saniert und dient inzwischen als Ort für Kultur, Events und als Co-Working-Space. Die Südfassade erstrahlt bereits in neuem Glanz.

Gutshaus Scharpzow

Gutshaus Scharpzow

📍 Malchin

Romantischen Gutspark in Scharpzow inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte mit individuell eingerichteten Zelt-Suiten im historischen Stil für Glamping sowie Ort für Work-Retreats und Seminare & Events. Ein denkmalgeschützter 3,5 Hektar großer Gutspark inmitten von altem Baumbestand, mit Lichtungen, Teich, Gartenpavillon und großer Vogelschar ist die Kulisse für das Glamping-Konzept. In Anlehnung an Luxus-Zelte im 16. Jahrhundert, die für Events der feinen Gesellschaft zum Beispiel bei Pferderennen oder Autoralleys, genutzt wurden, finden sich im Gutspark Scharpzow vier Luxus-Zelte mit Fußboden, Möbeln und Ofen. Die romantischen Glockenzelte aus Baumwolle mit hohen Spitzgiebeln laden zum Erholen inmitten der üppigen Natur. Das Frühstück wird auf der Zelt-Terrasse serviert, Bettwäsche, Handtücher, Bademäntel und Pflegeprodukte werden gestellt. Das Angebot richtet sich an Individualreisende sowie an Gruppen und Teams für Seminare und Workshops, Work Retreats oder kleine Feiern und Events im Grünen. Am Teich gibt es den historischen Gartenpavillon mit großzügigen Sitzbereichen, Außenküche, Grill- und Feuerstelle, sowie einer Einkaufsmöglichkeit mit einem Sortiment an Weinen, Bieren, Getränken und eine Auswahl an hausgemachten und lokalen Produkten. Geschirr, Besteck, Kerzen, Tischdecken und alles was es benötigt, um eine schöne Abendtafel oder ein Picknick im Park zu gestalten steht den Gäste zur Verfügung. Hier lässt sich ein romantisches Do-It-Your-Self Urlaubskonzept oder eine Workation für Kreative gut umsetzen.

Gutshaus Schmakentin

Gutshaus Schmakentin

📍 Schmakentin

Spätklassizistisches Gutshaus nahe der Hansestadt Wismar Schmakentin im Mecklenburger Gutsland nahe Wismar ist älter als alle Hansestädte in Mecklenburg-Vorpommern und wurde am 11.6.2017 800 Jahre alt. Das spätklassizistische Gutshaus, in der DDR-Zeit stark überbaut und von allem Zierrat befreit, steht nicht unter Denkmalschutz. Der Vernichtung konnte durch Kauf begegnet werden, ein Gemeinnütziger Verein bemüht sich um authentische Wiederherstellung und setzt sich für den Erhalt ALLER Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern ein. Der Park-Teil vor dem Haus und der Apfelgarten konnten weitgehend wieder hergestellt und ergänzt werden. Das Innere wird sorgfältig und detailgetreu auf den Stand von 1841, als der letzte Eigentümer das Anwesen kaufte und bis 1845 erfolgreich bewirtschaftete, wieder hergestellt. Im Foyer bietet der Verein Antiquitäten an. Bekannt sind die „Schmakentiner Riesen“ (Walnüsse) und alte Apfelsorten.

Gutshaus Sommersdorf

Gutshaus Sommersdorf

📍 Sommersdorf

Das Gutshaus in Sommersdorf, ehemals Alt-Sommersdorf, liegt inmitten der reizvollen Wald-, Wiesen- und Seenlandschaft rund um den Kummerower See. Das Gut Sommersdorf befand sich im Eigentum der Familie von Maltzahn, die ihren Hauptsitz auf dem benachbarten Gut Kummerow hatten. Als letzter Besitzer wird die Familie Rewoldt genannt. Nachdem der Vorgängerbau im Jahr 1924 abbrannte, wurde das Gebäude in veränderter Form wieder neu aufgebaut. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Gutshaus als "Bauernhofschule für die Ausbildung von Jungbäuerinnen" genutzt. Nach 1945 bezogen vorerst Flüchtlinge das Gutshaus, auch später diente es Wohnzwecken. Im Jahre 2005 fanden am Gutshaus Bauarbeiten an der Außenfassade und am Dach statt. Heute befinden sich Wohnungen in dem Haus. Ein Wirtschaftsgebäude ist Sitz der Freiwilligen Feuerwehr Sommersdorf.

Gutshaus Sponholz

Gutshaus Sponholz

📍 Sponholz

Der zweigeschossige, 9-achsige Putzbau wurde 1742/45 nach Plänen von Chr. Julius Löwe (Schlösser in Mirow und Fürstenberg) für den Geheimrat v. Altrock errichtet. Die mächtigen Mittelrisalite zur Front und Rückseite sind um ein Geschoss erhöht. Ihre Schweifgiebeln sind mit Vasen und einer Frauenfigur geschmückt. Innen sind noch eine ins Obergeschoss führende Treppe sowie barocke Stukkaturen erhalten.

Gutshaus Streu

Gutshaus Streu

📍 Schaprode OT Streu

Streu bei Schaprode auf Rügen war ein alter Gutsbesitz der Familie von der Osten. In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts erwarb die Familie von Platen das Gut, 1749 waren die von Lotzow Besitzer und 1757 die Familie von Bohlen. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Johannes Volkmann das Gut, der aber 1945 enteignet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt, stand jedoch viele Jahre leer bis sich im Jahre 2001 neue Eigentümer fanden, die das Gebäude denkmalgerecht instandsetzten und seitdem bewohnen. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1871 im Auftrag der Familie von Bohlen umgebaut. Von diesem Umbau, bei dem unter anderem die linke Gebäudehälfte um ein Geschoss erhöht wurde, zeugt eine Terrakottaplatte über dem Haupteingang. Von der ehemaligen Gutsanlage blieben zwei Gebäude erhalten. Südlich des Wirtschaftshofes liegt eine gepflegte Parkanlage mit Teich und einigen alten Bäumen. Der ehemalige Waldpark wurde nach 1945 teilweise freigeschlagen.

Gutshaus Teutendorf

Gutshaus Teutendorf

📍 Teutendorf

Das Gutshaus wurde um 1800 durch die Familie von Flotow im klassizistischen Stil erbaut. Die Fundamente stammen aus dem 15. Jahrhundert. Nach der politischen Wende erwarb Familie Floto das von ihr 1903 von den Flotows erworbene und nach 1945 enteignete Gutshaus zurück. Sie ließen es im Jahre 2000 nach denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten originalgetreu renovieren. So wurden auf den alten Fundamenten die Rundbogengewölbe wiederhergestellt und ausgebaut zur Nutzung für Feierlichkeiten. Das von einem wunderschönen 8 ha großen Park mit Kapelle und Teich (ca. 1800) umgebene Haus wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Es ist das Geburtshaus Friedrich von Flotows, dem wohl bedeutendsten Komponisten Mecklenburg-Vorpommerns.

Gutshaus Thelkow

Gutshaus Thelkow

📍 Thelkow

Das Gutshaus Thelkow fungiert heute als Schullandheim. Die Geschichte von Gut Thelkow reicht bis ins Jahr 1358 zurück, als es das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Ab Ende des 14. Jahrhunderts waren mehr als 100 Jahre die Ritter von Bassewitz Besitzer des Guts, ehe es an die Familie von der Lühe ging, die bis zum Jahr 1783 Eigentümer war.

Gutshaus Venz

Gutshaus Venz

📍 Neuenkirchen OT Venz

Der Ort Venz auf Rügen wird in einer Urkunde der Stralsunder Marienkirche im Jahre 1486 erstmals als Rittersitz erwähnt. Als älteste bekannte Eigentümer wird die Familie von Raleke genannt. Im Jahre 1563 erwarb Jürgen von Platen auf Granskevitz durch Tausch das Gut. Das Herrenhaus entstand Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag von Georg von Platen unter Einbeziehung eines älteren Gebäudes. Ende des 17. Jahrhunderts erhielt das Herrenhaus den Giebel, das Satteldach sowie die beiden Zwerchhäuser. In Venz verbrachte der Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819) in seinen Jugendjahren die Ferien auf dem Hof seiner Schwester. Im Jahre 1924 erwarb Eduard Berger das Gut von der Familie von Platen, er blieb Eigentümer bis zur Enteignung 1945. Im Anschluss diente das Herrenhaus mehreren Familien als Wohnsitz, zeitweilig waren auch der Rat der Gemeinde und Kulturräume untergebracht. Seit den 1970er Jahren stand es viele Jahre leer bis es 1996 durch die Familie des letzten Besitzers zurückgekauft wurde. Das Gutshaus und die Gutsanlage bilden heute wieder den Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebes und wurden schrittweise denkmalgerecht saniert.

Gutshaus Vollrathsruhe

Gutshaus Vollrathsruhe

📍 Vollrathsruhe

Im Jahre 1759 wurde Vollrath Levin II. Moltzan aus Kirch-Grubenhagen Eigentümer des Gutes Vollrathsruhe. Das Land wurde in Erbpacht übernommen. Der alte Maltzahnsche Besitz ging später an v. Tiele-Winkler. Das stattliche, neobarocke Gutshaus wurde 1920 auf den Ruinen des barocken Vorgängerbaus errichtet. An der östlichen Giebelseite ist eine niedrige Verbindung zu einem pavillonartigen Seitentrakt angebaut. Im Gutspark befindet sich eine sehenswerte Kapelle. Einige Wirtschaftsgebäude aus großen Granitsteinen sowie Teile der alten Mauer mit Resten eines Stalls sind noch vorhanden.

Gutshaus Walow

Gutshaus Walow

📍 Walow

Der älteste Flotowsche Besitz gehört seit 1384 ununterbrochen der Familie. Das Gutshaus wurde 1872 in neugotischen Architekturformen errichtet. Das imposante, zweigeschossige Putzgebäude wird durch Erker und aufwendigen Backsteindekor bereichert. Auch der Mittelrisalit ist als Erker ausgebildet und schließt mit einem Türmchen geschmückten Dreieckgiebel ab. Die kleine Fachwerkkirche stammt von 1845.

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