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Heimatstube Priepert

Heimatstube Priepert

Priepert

Prieperter Heimatstube direkt am Großen Priepertsee lädt zum Verweilen ein. Die Prieperter Heimatstube befindet sich in der ehemaligen Dorfschule und zeigt historische Exponate aus längst vergangenen Zeiten. Die Exponate wurden von Einwohnern der Gemeinde zur Verfügung gestellt und zeigen vielerlei Gebrauchsgegenstände, Bücher und Bekleidung aus früheren Zeiten. Auch kuriose Eigenbauten wie z. B. der Eiertester oder die selbstgebaute Motorsäge zeugen von dem Ideenreichtum der Einwohner. Im Außenbereich sind alte Ackerbaugeräte aus dem letzten Jahrhundert zu betrachten.

Heimatstube Prohn

Heimatstube Prohn

Prohn

Die Heimatstube Prohn befindet sich im Gemeindehaus. Die Heimatstube kann nach telefonischer Voranmeldung besucht werden.

Heimatstube Rieth

Heimatstube Rieth

Rieth

Die Heimatstube in Rieth erzählt wie das Leben vor 100-150 Jahren ausgesehen hat. Alte Fischereiwerkzeuge, Küchenutensilien und Fotos zeugen von der Vergangenheit. Hier erlebt man die Geschichte Rieths im kleinsten Museum Mecklenburg-Vorpommerns.

Heimatstube Rüterberg

Heimatstube Rüterberg

Rüterberg

Seit 1991 darf das kleine Dorf Rüterberg, gelegen am östlichen Ufer der Elbe, offiziell den Beinamen "Dorfrepublik" tragen. Eine Heimatstube im Ort informiert die Besucher, wie es zur Gründung der Dorfrepublik kam und was es für die Bewohner hieß, an und mit der innerdeutschen Grenze zu leben. Mit der Teilung Deutschlands als Folge des 2. Weltkriegs wurde Rüterberg über Nacht zu einem Grenzdorf. Gab es zunächst nur Kontrollmaßnahmen, mussten nach 1952 in zwei Säuberungsaktionen viele Familien ihre Häuser räumen und wurden zwangsumgesiedelt. Und auch für die Verbliebenen wurde das Leben immer beschwerlicher. Die Situation Rüterbergs war besonders problematisch, weil der Grenzverlauf im Elbabschnitt nicht klar geregelt war. In Folge dessen wurde im Frühjahr 1967 ein zweiter Zaun um Rüterberg errichtet. Die verbliebenen 150 Einwohner waren nun vollständig eingeschlossen und konnten ihr Dorf nur noch durch ein streng bewachtes Grenztor betreten. Ab 23 Uhr blieb das Tor bis zum nächsten Morgen ganz geschlossen. Die damit verbundenen Eingriffe in den Alltag wurden immer unerträglicher und führten dazu, dass 1989 schließlich die wenigen Einwohner aus Protest die "Dorfrepublik Rüterberg" gründeten. Man wollte sich nicht länger bevormunden lassen. Heute erinnert eine Ausstellung in der Heimatstube an jene Zeit. Sie zeigt unter anderem Original-Uniformen der ehemaligen Grenztruppen der DDR, Fotos, Dokumente, Beschilderungen und vieles mehr aus der Zeit als Sperrgebiet. Darüber hinaus sind Ausstellungsstücke aus der ehemaligen Dorfschule sowie Leihgaben der Rüterberger zu sehen, die das Leben und den Alltag auf dem Dorfe vor dem 2. Weltkrieg anschaulich darstellen.

Heimatstube Sanitz

Heimatstube Sanitz

Sanitz

Heimatstube befindet sich im Gemeinschaftshaus Sanitz. Die Heimatstube Sanitz ist Bestandteil des Gemeinschaftshauses Sanitz. Hier ist die Geschichte des Ortes, der 1998 750 Jahre alt wurde, dargestellt.

Heimatstube Schwarz

Heimatstube Schwarz

Schwarz

Heimatstube Die Gemeinde Schwarz wurde im März 2008 dem bestehenden Geopark-Aktionszentren zugeordnet.In Ortsmitte findet man den gut beschilderten Gesteins-und Findlingsgarten.Gegenüber dem Findlingsgarten befinden sich im ehemaligen Schulgebäude eine interessante, wissenschaftlich aufgearbeitete Steinesammlung.In der im gleichen Gebäude untergebrachten Heimatstube wird die ländliche Geschichte des Dorfes sehr interessant dargestellt.Führungen nach Tel.Absprache möglich.

Heimatstube Stäbelow

Heimatstube Stäbelow

Stäbelow

Die Heimststube Stäbelow ist im Gemeindezentrum des Ortes integriert. In der Heimatstube Stäbelow sind Gegenstände ausgestellt, die das dörfliche Leben vor 100 oder 50 Jahren (also auch in der DDR) dokumentieren. Die Heimatstube wird durch den Heimatverein betrieben.

Heimatstube Uns Fischers Arbeitshütt

Heimatstube Uns Fischers Arbeitshütt

Koserow

Die Heimatstube "Uns Fischers Arbeitshütt" erzählt von der Koserower Fischerei. Im historischen Salzhütten-Ensemble in unmittelbarer Nähe zur Seebrücke befindet sich ein kleines Heimatmuseum zur Geschichte der Fischerei in Koserow. Die Hütten dienten einst zur Einlagerung des Salzes, das zur Haltbarmachung des Fisches benötigt wurde. Heute können sich Paare in "Fischers Arbeitshütt", dem kleinsten Trauzimmer der Insel Usedom, das Ja-Wort geben.

Heimatstube der Warbelstadt Gnoien

Heimatstube der Warbelstadt Gnoien

Gnoien

Mit der Gründung des Heimatvereins Gnoien im Jahre 1993 war auch der Wunsch zur Einrichtung einer kleinen Heimatstube für unsere Stadt verbunden. Bei der Gründungsversammlung fand sich auch gleich eine Arbeitsgruppe zu dieser Thematik zusammen. Dem unermüdlichen Wirken des Schneidermeisters Alfred Brehm ist es zu verdanken, dass es dann im Jahre des 1000-jährigen Bestehens Mecklenburgs 1995 zur Eröffnung einer Heimatstube kommen konnte. Vieles konnte seitdem zusammengetragen werden und ist damit vor dem Vergessen bewahrt. Einwohner Gnoiens aber auch in der Fremde lebende Gnoiener lassen den Fundus der Heimatstube stetig anwachsen. Jedes Stück wird dankbar angenommen, auch als Leihgabe. Viele interessante Exponate können entdeckt werden, z. B. die russischen Tanzstiefel aus den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts von Theodor Erbler, diverse Frisörutensilien, altes Handwerkszeug, alte Bilder und vieles andere mehr. Seit dem Umzug in die größeren Räumlichkeiten können in regelmäßigen Abständen Sonderausstellungen gezeigt werden. Neben Kinderbüchern und Kinderspielzeug, Wäsche und Handarbeiten waren auch schon eine Ausstellung über die Holz verarbeitenden Handwerker und das Zeitungswesen in unserer Stadt zu sehen. Ausstellung "Gnoien-Leben um 1900" - Wohn- und Lebensweise aus vergangenen Zeiten Ausstellung "Traditionelles Handwerk / Vergessenes Handwerk" Ausstellung zur DDR-Geschichte - "DDR Alltag in Text, Bild und Objekten" Etwa 4.000 Besucher haben bisher die Heimatstube besucht. Viele Gäste kommen aus den alten Bundesländern (ehemalige Gnoiener). Sogar aus den USA kamen Besucher auf den Spuren ihrer Vorfahren. Dies ist alles im Gästebuch nachzulesen. Öffnungszeiten: Nebensaison: jeden 1. Samstag im Monat 14-16 Uhr Hauptsaison: jeden Samstag 14-16 Uhr oder Sie rufen uns an unter Tel. 03997112564 bzw. 01744190619 ... Wenn möglich, kommen wir sofort. oder nach vorheriger Vereinbarung

Heimatstube und Helmut Sakowski Lesestube Wustrow

Heimatstube und Helmut Sakowski Lesestube Wustrow

Wustrow

Die Heimatstube Wustrow und Helmut-Sakowski-Lesestube befinden sich zusammen in einem Gebäude in Wustrow bei Wesenberg. Die Heimatstube Wustrow wurde am 04. Mai 2008 eröffnet. Es ist ein liebevoll eingerichtetes kleines Museum, wo man viele interessante Dinge aus der Vergangenheit bestaunen und auch Neuigkeiten über die Gemeinde Wustrow erfahren kann. Das Helmut-Sakowski-Lesezimmer kam dann im Jahr 2009 dazu. Hier befindet sich das komplette Arbeitszimmer des Schriftstellers mit seinem literarischen Nachlass, der hier dann auch übrigens eingesehen und gelesen werden darf. Die Gestaltung des Sakowski-Lesezimmers wurde originalgetreu übernommen.

Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte

Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte

Neubukow

Heinrich Schliemanns "Traum von Troja" könnt ihr in der Gedenkstätte in Neubukow zwischen Wismar und Bad Doberan nachempfinden. Sie liegt gleich neben der Kirche Neubukow. Begegnet dem Leben und Werk des bekanntesten Sohnes der Stadt Neubukow - Heinrich Schliemann - dem Entdecker des antiken Trojas. Am 6. Januar 1822 wurde er im Pfarrhaus zu Neubukow als fünftes Kind des Pfarrers Ernst Schliemann geboren. Die Gedenkstätte befindet sich heute im ehemaligen Rektorhaus (1790 erbaut) Am Brink 1. Hier können Originalfundstücke wie Krüge, Schalen und Becher, die der 1822 in Neubukow geborene Archäologe in Troja ausgegraben hat, bewundert werden. Schautafeln mit Fotos und Erläuterungen dokumentieren Leben und Werk Heinrich Schliemanns. Unser romantischer Museumsgarten lädt zum Verweilen ein. Mit etwas Glück könnt ihr hier Eichhörnchen, Grünspecht und Co. treffen. Ein kleiner Lehrpfad stellt verschiedene archäologische Fundstücke aus der Region vor.

Heinrich-Schliemann-Museum

Heinrich-Schliemann-Museum

Ankershagen

„Schliemanns Welt entdecken“ – unter diesem Credo führt das Schliemann-Museum im mecklenburgischen Ankershagen seit Juni 2019 mit einer neuen Ausstellung durch das facettenreiche Leben Heinrich Schliemanns. Heinrich Schliemann (1822-1890), der acht Jahre seiner Kindheit in Ankershagen verbrachte, wird hier ein Denkmal gesetzt. Schon von Weitem grüßt ein hölzernes begehbares Trojanisches Pferd die Gäste.  Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen wurde im Jahre 1980 im ehemaligen Elternhaus des bekannten Archäologen eingerichtet, einem Pfarrhaus aus dem 18.Jahrhundert. Im mecklenburgischen Dorf Ankershagen im Müritzkreis verlebte der weltberühmte Altertumsforscher Heinrich Schliemann von 1823-1831 acht Jahre seiner Kindheit. Als kaum Achtjähriger will er hier den Entschluss gefasst haben, später einmal Troja auszugraben. Viele von Schliemann in seiner Autobiographie beschriebenen "Wunder" des Ortes sind heute noch erhalten, zum Beispiel die Dorfkirche aus dem 13.Jahrhundert, das bronzezeitliche Hügelgrab am Glockenberg und das Raubritterschloss des Henning Bradenkierl. Die Dauerausstellung im Erdgeschoß des alten Pfarrhauses aus dem 18. Jahrhundert verfolgt die Entwicklung Schliemanns von seiner Kindheit in Mecklenburg über die Jahre als Handelskaufmann in aller Welt bis zu den Ausgrabungen in der Türkei und in Griechenland inklusive der Originalfunde aus Troja und Nachbildungen aus dem „Schatz des Priamos“. Das Heinrich-Schliemann-Museum ist ein Zentrum der internationalen Schliemannforschung und einer von 20 bedeutenden kulturellen Gedächtnisorten Deutschlands mit internationaler Ausstrahlung. Seit kurzem können sich die Besucher auf einen Schliemann-Wanderweg machen. Öffnungszeiten, Preise, Veranstaltungen Das gesamte Veranstaltungsprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie auf www.schliemann-museum.de.

Helena Griechische Spezialitäten

Helena Griechische Spezialitäten

Neustrelitz

Griechische Gastfreundschaft in Neustrelitz Willkommen im Restaurant Helena, Ihrem Stück Griechenland mitten in Neustrelitz! Lassen Sie sich von authentischer mediterraner Küche verzaubern – von saftigem Gyros und zarten Souvlaki über frischen Fisch bis hin zu traditionellen Mezedes. Dazu werden erlesene griechische Weine und herzliche Gastfreundschaft geboten, die Ihren Besuch zu einem echten Genusserlebnis macht. Ob ein gemütliches Abendessen, eine Feier mit Familie & Freunden oder einfach eine kulinarische Reise ans Mittelmeer – im Helena erwarten Sie Geschmack, Tradition und griechische Lebensfreude. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Henni-Lehmann-Haus

Henni-Lehmann-Haus

Vitte/Hiddensee

Haus des Gastes Das "Landhaus Lehmann" wurde 1907 durch den Schweriner Architekten Paul Ehmig entworfen und bis 1937 als Sommervilla der Familie Lehmann genutzt. Im Jahre 1937 erfolgte ein Umbau durch die Gemeinde und die Nutzung als Rathaus bis 1991. Von 1997 bis Mai 2000 erfolgte der Umbau und die Renovierung zum "Haus des Gastes" durch die Kurverwaltung mit Förderung durch das Land Mecklenburg- Vorpommern. Seit Mai 2000 wird das Haus als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum sowie als Bibliothek genutzt. In Erinnerung um die Verdienste von Henni Lehmann für die Insel Hiddensee wurde das Haus am 05. Juni 2000 offiziell in "Henni-Lehmann-Haus" benannt.   ÖFFNUNGSZEITEN Mo, Mi, Fr 10:00 - 12:30 Uhr ab 02.11.2020 geschlossen   Bei der ersten Nutzung der Inselbibliothek erfolgt eine Anmeldung in der Lesekartei. Mit der Eintragung in die Lesekartei kann der Nutzer pro Ausleihe bis zu 3 Bücher ausleihen. Die Benutzung der Inselbibliothek, sowie die Ausleihe der Bücher ist nur gegen Vorlage einer gültigen Kurkarte des Seebades Insel Hiddensee möglich. Pro Ausleihe ist ein Pfand in Höhe von 5,- € zu entrichten, welches nach Rückgabe der jeweils ausgeliehenen Bücher wieder erstattet wird. Einwohner mit ersten Wohnsitz Hiddensee sowie Beschäftigte auf der Insel Hiddensee zahlen eine einmalige Jahresgebühr von 10,- €. Für Kinder und Jugendliche gilt eine ermäßigte Jahresgebühr von 5,- €. Die Leihfrist beträgt maximal 4 Wochen. Die entliehenen Bücher sind sorgfältig zu behandeln. Für Beschädigung, Verlust oder Nicht-Rückgabe nach Ablauf der Leihfrist ist der Benutzer bzw. sein gesetzlicher Vertreter bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes haftbar.

Herrenhaus Hof Mummendorf

Herrenhaus Hof Mummendorf

Das ehemalige Herrenhaus der Familie von Bassewitz ist dank durchgehender Nutzung – unter anderem als Schule – in bemerkenswert gutem Zustand erhalten geblieben und wird derzeit behutsam durch neue Eigentümer saniert. Inmitten der ländlichen Kulturlandschaft Mecklenburgs liegt das historische Herrenhaus Hof Mummendorf – ein bedeutendes Zeugnis adliger Gutshausarchitektur, einst im Besitz der traditionsreichen Familie von Bassewitz. Über Jahrzehnte hinweg diente das Anwesen als Bildungsort: Ab 1953 war hier die Zentralschule Mummendorf untergebracht. Diese kontinuierliche Nutzung trug wesentlich zum Erhalt der baulichen Substanz bei. Im Jahr 1994 übernahm die Familie Koopmann das Anwesen und initiierte erste Sanierungsmaßnahmen. Seit 2023 befindet sich das Gutshaus im Besitz der Familie Herrnleben, die das Gebäude in privater Nutzung weiter restauriert und mit großem Respekt vor seiner Geschichte weiterentwickelt. Heute verbindet das Herrenhaus den Charme historischer Architektur mit neuem Leben – ein eindrucksvolles Beispiel für die gelungene Weiterführung mecklenburgischer Gutshaustradition im privaten Kontext.

Herrenhaus Mallin

Herrenhaus Mallin

Penzlin

Schloss Mallin mit Schlossteich und Park Baron Hauff, ließ das imposante Haus im Jahre 1871 erbauen. Das schlossähnliche Bauwerk ist zweigeschossig mit elf Achsen über einem Souterraingeschoss. Die Längsseiten sind durch Mittel- und Seitenrisalite geschmückt. Der Mittelrisalit der Hoffront wird von einem Altan über der Auffahrt sowie zwei Ecktürmen flankiert. Die 1757 entstandene Kirche ist frühklassizistisch. Den Fachwerkturm bekrönt eine offene Laterne.

Herrenhaus Reez

Herrenhaus Reez

Reez

Auf den schönsten Rad- und Wanderrouten entlang der Warnow mit ihren Durchbruchstälern, angrenzenden Wiesen und Wäldern erreicht man den Ort Reez, der 1283 erstmals in einem Rostocker Kämmereiregister genannt wird. Das Herrenhaus ist ein 1825/30 über wohl barocken Kellern, im Auftrage Friedrich von Flotows errichteter, zweigeschossiger Backsteinbau. Um 1885 fanden Veränderungen an der Fassade des Herrenhauses statt. Das Gutsensemble mit Verwalterhaus, Scheune und weiteren Wirtschaftsgebäuden entstand um 1835/40. Das Herrenhaus ist in großen Teilen erhalten. Es befindet sich im Privatbesitz der Familie Grieger und soll in nächster Zeit restauriert werden. An die Gutsanlage angeschlossen ist die bekannte Reitanlage 'Pferdeland Reez'.

Herthaburg in der Stubnitz

Herthaburg in der Stubnitz

Sassnitz

Die "Herthaburg" ist eine Wallanlage im Waldgebiet der Stubnitz, die an einer Seite vom sagenumwobenen "Herthasee" begrenzt wird. Noch vor 1790 hieß die ca. 120 x 60 m große „Herthaburg“ am Schwarzen See nahe des Königsstuhls „de Borgwal“. Der Name Hertha ist wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler von Prof. Clüver aus dem beginnenden 17. Jh., der auf die germanische Göttin Nerthus aus der „Germania“ von Tacitus zurückgeht. Die C-förmige Wallanlage wird von einer Seite vom See begrenzt und ist noch immer innen 8 bis 9 m und außen sogar ca. 17 m hoch. Frühe Probegrabungen weisen mit entsprechenden Funden, wie slawischen Scherben, einem Eisenmesser und einem Schläfenring aus Bronze, auf eine Datierung in das 10./11. Jahrhundert hin. Im Wallinneren konnte ein Steinpflaster und ein flacher Wall, der parallel zum See läuft, aufgedeckt werden. Nicht wenige Sagen und Legenden ranken sich um den mystischen „Herthasee“ und die mächtige „Herthaburg“. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Herthasee mit Rastplatz

Herthasee mit Rastplatz

Der sagenumwobene Herthasee liegt auf der Halbinsel Jasmund, im Nordosten der Insel Rügen. Inmitten von Buchenwald und vielen Feuchtbiotopen liegt der sagenumwobene Herthasee. Auf dem Grund soll die wunderschöne Prinzessin Hertha leben. Jedes Jahr in der Johannisnacht fährt sie in einem goldenen Wagen, der von 4 weißen Schwänen gezogen wird, dreimal um den See. Danach versinkt die Kutsche wieder in der Tiefe. Auch Caspar David Friedrich, der in den atemberaubenden Kreidefelsen vielerlei Motive für seine Zeichnungen und Gemälde fand, machte sich einst auf den Weg durch die spektakuläre Landschaft, vorbei am sagenumworbenen Herthasee.

Herzogsgrab im Mönchguter Forst

Herzogsgrab im Mönchguter Forst

Mönchgut

Das "Herzogsgrab" im Mönchguter Forst zählt zu den zahlreichen auf der Insel Rügen erhaltenen Hünengräbern. Untersuchungen in den 1920er Jahren, aber auch die systematische Ausgrabung durch Dr. Ingeburg Nilius vom Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald im Jahr 1960 am trichterbecherzeitlichen Megalithgrab ergaben umfangreiches Fundmaterial. Dazu zählen neben Bernsteinperlen, Reste von ca. 50 Keramikgefäßen, Steinbeilen und -äxten und querschneidigen Pfeilspitzen auch Skelettreste von mindestens 20 Individuen. Im „Herzogsgrab“, einem Großdolmen mit Windfang und trapezförmigem Hünenbett, konnte eine nachträgliche Bestattung aus der Bronzezeit nachgewiesen werden.

Hiddenseeblick

Hiddenseeblick

Ummanz

Der gesamte Westen der Rügeninsel Ummanz grenzt an den Bodden. Zu jeder Tages- und Jahreszeit hat man hier einen fantastischen direkten Blick auf die Silhouette der Insel Hiddensee. Wo ist der schönste Blick auf die Insel Hiddensee? Wir finden am Hohen Norden. Den Punkt erreichen Sie auf einer Ihrer Fahrrad- oder Wandertouren auf der Rügeninsel Ummanz. Entlang des Deiches in Richtung Norden unterwegs genießen Sie zu jeder Zeit den Blick auf die Insel Hiddensee. Sie begleiten die zahlreichen Surfer und Kiter, die Segelboote und Motorboote, die Fähren auf ihrem Weg. Die Sonne spiegelt sich im Wasser. Es ist ein vollkommener Genuss für die Augen. Da müssen Sie einfach innehalten und den Moment auf sich wirken lassen. Eine wahrlich endlos scheinende Naturlandschaft. Je näher Sie dem Punkt im Norden kommen, je näher scheint Ihnen die Entfernung zur Insel Hiddensee - als könnten Sie einfach mal kurz rüber gehen...

Himmel - Hügelgrab von Silmenitz

Himmel - Hügelgrab von Silmenitz

Silmenitz

Nördlich des Dorfes Silmenitz befindet sich das Hügelgrab "Himmel" bewachsen mit knorrigen Eichen. Bei diesem eindrucksvollen ca. 6-8 m hohen Hügel handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein bronzezeitliches Hügelgrab. Nur eine Ausgrabung könnte die Zweifel beseitigen, ob sich nicht doch ein Großsteingrab aus der Trichterbecherkultur oder ein slawisches Begräbnis unter dem Hügel verstecken. Bewachsen mit knorrigen Eichen ist der im Volksmund bezeichnete „Himmel“ von Silmenitz immer wieder ein gern verwendetes romantisches Foto- oder Zeichenmotiv. Der Umfang dieses Grabhügels beträgt am Fuße noch ca. 80 m. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Hippodrom

Hippodrom

Schwerin

Das Hippodrom am Südlichen Teil des Schweriner Schlossgartens ist ein baumumstandener Flanierweg, mit zahlreichen Sitzbänken und liegt auf einer kleinen Anhöhe unter mächtigen Baumkronen. Der Name leitet sich von der antiken Bezeichnung für eine Reitbahn ab. Die alten Bäume im Hippodrom haben Generationen kommen und gehen sehen. Das Hippodrom unter ihrem Blätterdach war keine Pferderennbahn, sondern diente in der Parkgestaltung als Flanier- und Schauarena für die höhere Gesellschaft. Hier gingen Damen in weiten Kleidern oder ließen sich in der Kutsche herumfahren. Sie genossen eine Ausfahrt mit Bekannten und Verwandten, elegante Picknicks, die sanfte Brise und die frische Luft, ohne den Komfort der nahen Stadt zu weit hinter sich lassen zu müssen. Reiter und Reiterinnen zeigten sich im eleganten Kostüm und führten Ihre edlen Pferde vor. Heute: In heutiger Zeit ist das Hippodrom ein Kleinod im Schlossgarten Schwerin. Von hier aus hat man traumhafte Sichtachsen auf den nahen Faulen See und zum Jugendtempel. Spaziergänger können die Ruhe genießen und auf den Bänken verweilen. In der Nähe liegt die Schauanlage Schleifmühle, die Einblicke in die Steinschleiferei für den Herzogshof gibt.

Historische Handwerkerstuben

Historische Handwerkerstuben

Gingst

Das Museum, in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18.Jahrhundert untergebracht, ist 1971 entstanden. In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900, von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherin und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchen- und landwirtschaftl. Gerät, sowie Sonderausstellungen und der romantische Museumshof mit Café & Laden, laden zur Erinnerung an die "gute alte Zeit". Die Handwerkerstuben sind in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebracht.In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900 von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherinnen und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchengeräte und landwirtschaftliche Geräte und eine Fingerhutschau können besichtigt werden.Wochenmärkte, das Museumscafé und zahlreiche Veranstaltungen laden im Sommer ein.

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