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Karte ↗Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte
● Neubukow
Heinrich Schliemanns "Traum von Troja" könnt ihr in der Gedenkstätte in Neubukow zwischen Wismar und Bad Doberan nachempfinden. Sie liegt gleich neben der Kirche Neubukow. Begegnet dem Leben und Werk des bekanntesten Sohnes der Stadt Neubukow - Heinrich Schliemann - dem Entdecker des antiken Trojas. Am 6. Januar 1822 wurde er im Pfarrhaus zu Neubukow als fünftes Kind des Pfarrers Ernst Schliemann geboren. Die Gedenkstätte befindet sich heute im ehemaligen Rektorhaus (1790 erbaut) Am Brink 1. Hier können Originalfundstücke wie Krüge, Schalen und Becher, die der 1822 in Neubukow geborene Archäologe in Troja ausgegraben hat, bewundert werden. Schautafeln mit Fotos und Erläuterungen dokumentieren Leben und Werk Heinrich Schliemanns. Unser romantischer Museumsgarten lädt zum Verweilen ein. Mit etwas Glück könnt ihr hier Eichhörnchen, Grünspecht und Co. treffen. Ein kleiner Lehrpfad stellt verschiedene archäologische Fundstücke aus der Region vor.
Heinrich-Schliemann-Museum
● Ankershagen
„Schliemanns Welt entdecken“ – unter diesem Credo führt das Schliemann-Museum im mecklenburgischen Ankershagen seit Juni 2019 mit einer neuen Ausstellung durch das facettenreiche Leben Heinrich Schliemanns. Heinrich Schliemann (1822-1890), der acht Jahre seiner Kindheit in Ankershagen verbrachte, wird hier ein Denkmal gesetzt. Schon von Weitem grüßt ein hölzernes begehbares Trojanisches Pferd die Gäste. Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen wurde im Jahre 1980 im ehemaligen Elternhaus des bekannten Archäologen eingerichtet, einem Pfarrhaus aus dem 18.Jahrhundert. Im mecklenburgischen Dorf Ankershagen im Müritzkreis verlebte der weltberühmte Altertumsforscher Heinrich Schliemann von 1823-1831 acht Jahre seiner Kindheit. Als kaum Achtjähriger will er hier den Entschluss gefasst haben, später einmal Troja auszugraben. Viele von Schliemann in seiner Autobiographie beschriebenen "Wunder" des Ortes sind heute noch erhalten, zum Beispiel die Dorfkirche aus dem 13.Jahrhundert, das bronzezeitliche Hügelgrab am Glockenberg und das Raubritterschloss des Henning Bradenkierl. Die Dauerausstellung im Erdgeschoß des alten Pfarrhauses aus dem 18. Jahrhundert verfolgt die Entwicklung Schliemanns von seiner Kindheit in Mecklenburg über die Jahre als Handelskaufmann in aller Welt bis zu den Ausgrabungen in der Türkei und in Griechenland inklusive der Originalfunde aus Troja und Nachbildungen aus dem „Schatz des Priamos“. Das Heinrich-Schliemann-Museum ist ein Zentrum der internationalen Schliemannforschung und einer von 20 bedeutenden kulturellen Gedächtnisorten Deutschlands mit internationaler Ausstrahlung. Seit kurzem können sich die Besucher auf einen Schliemann-Wanderweg machen. Öffnungszeiten, Preise, Veranstaltungen Das gesamte Veranstaltungsprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie auf www.schliemann-museum.de.
Helena Griechische Spezialitäten
● Neustrelitz
Griechische Gastfreundschaft in Neustrelitz Willkommen im Restaurant Helena, Ihrem Stück Griechenland mitten in Neustrelitz! Lassen Sie sich von authentischer mediterraner Küche verzaubern – von saftigem Gyros und zarten Souvlaki über frischen Fisch bis hin zu traditionellen Mezedes. Dazu werden erlesene griechische Weine und herzliche Gastfreundschaft geboten, die Ihren Besuch zu einem echten Genusserlebnis macht. Ob ein gemütliches Abendessen, eine Feier mit Familie & Freunden oder einfach eine kulinarische Reise ans Mittelmeer – im Helena erwarten Sie Geschmack, Tradition und griechische Lebensfreude. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Henni-Lehmann-Haus
● Vitte/Hiddensee
Haus des Gastes Das "Landhaus Lehmann" wurde 1907 durch den Schweriner Architekten Paul Ehmig entworfen und bis 1937 als Sommervilla der Familie Lehmann genutzt. Im Jahre 1937 erfolgte ein Umbau durch die Gemeinde und die Nutzung als Rathaus bis 1991. Von 1997 bis Mai 2000 erfolgte der Umbau und die Renovierung zum "Haus des Gastes" durch die Kurverwaltung mit Förderung durch das Land Mecklenburg- Vorpommern. Seit Mai 2000 wird das Haus als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum sowie als Bibliothek genutzt. In Erinnerung um die Verdienste von Henni Lehmann für die Insel Hiddensee wurde das Haus am 05. Juni 2000 offiziell in "Henni-Lehmann-Haus" benannt. ÖFFNUNGSZEITEN Mo, Mi, Fr 10:00 - 12:30 Uhr ab 02.11.2020 geschlossen Bei der ersten Nutzung der Inselbibliothek erfolgt eine Anmeldung in der Lesekartei. Mit der Eintragung in die Lesekartei kann der Nutzer pro Ausleihe bis zu 3 Bücher ausleihen. Die Benutzung der Inselbibliothek, sowie die Ausleihe der Bücher ist nur gegen Vorlage einer gültigen Kurkarte des Seebades Insel Hiddensee möglich. Pro Ausleihe ist ein Pfand in Höhe von 5,- € zu entrichten, welches nach Rückgabe der jeweils ausgeliehenen Bücher wieder erstattet wird. Einwohner mit ersten Wohnsitz Hiddensee sowie Beschäftigte auf der Insel Hiddensee zahlen eine einmalige Jahresgebühr von 10,- €. Für Kinder und Jugendliche gilt eine ermäßigte Jahresgebühr von 5,- €. Die Leihfrist beträgt maximal 4 Wochen. Die entliehenen Bücher sind sorgfältig zu behandeln. Für Beschädigung, Verlust oder Nicht-Rückgabe nach Ablauf der Leihfrist ist der Benutzer bzw. sein gesetzlicher Vertreter bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes haftbar.
Herrenhaus Hof Mummendorf
Das ehemalige Herrenhaus der Familie von Bassewitz ist dank durchgehender Nutzung – unter anderem als Schule – in bemerkenswert gutem Zustand erhalten geblieben und wird derzeit behutsam durch neue Eigentümer saniert. Inmitten der ländlichen Kulturlandschaft Mecklenburgs liegt das historische Herrenhaus Hof Mummendorf – ein bedeutendes Zeugnis adliger Gutshausarchitektur, einst im Besitz der traditionsreichen Familie von Bassewitz. Über Jahrzehnte hinweg diente das Anwesen als Bildungsort: Ab 1953 war hier die Zentralschule Mummendorf untergebracht. Diese kontinuierliche Nutzung trug wesentlich zum Erhalt der baulichen Substanz bei. Im Jahr 1994 übernahm die Familie Koopmann das Anwesen und initiierte erste Sanierungsmaßnahmen. Seit 2023 befindet sich das Gutshaus im Besitz der Familie Herrnleben, die das Gebäude in privater Nutzung weiter restauriert und mit großem Respekt vor seiner Geschichte weiterentwickelt. Heute verbindet das Herrenhaus den Charme historischer Architektur mit neuem Leben – ein eindrucksvolles Beispiel für die gelungene Weiterführung mecklenburgischer Gutshaustradition im privaten Kontext.
Herrenhaus Mallin
● Penzlin
Schloss Mallin mit Schlossteich und Park Baron Hauff, ließ das imposante Haus im Jahre 1871 erbauen. Das schlossähnliche Bauwerk ist zweigeschossig mit elf Achsen über einem Souterraingeschoss. Die Längsseiten sind durch Mittel- und Seitenrisalite geschmückt. Der Mittelrisalit der Hoffront wird von einem Altan über der Auffahrt sowie zwei Ecktürmen flankiert. Die 1757 entstandene Kirche ist frühklassizistisch. Den Fachwerkturm bekrönt eine offene Laterne.
Herrenhaus Reez
● Reez
Auf den schönsten Rad- und Wanderrouten entlang der Warnow mit ihren Durchbruchstälern, angrenzenden Wiesen und Wäldern erreicht man den Ort Reez, der 1283 erstmals in einem Rostocker Kämmereiregister genannt wird. Das Herrenhaus ist ein 1825/30 über wohl barocken Kellern, im Auftrage Friedrich von Flotows errichteter, zweigeschossiger Backsteinbau. Um 1885 fanden Veränderungen an der Fassade des Herrenhauses statt. Das Gutsensemble mit Verwalterhaus, Scheune und weiteren Wirtschaftsgebäuden entstand um 1835/40. Das Herrenhaus ist in großen Teilen erhalten. Es befindet sich im Privatbesitz der Familie Grieger und soll in nächster Zeit restauriert werden. An die Gutsanlage angeschlossen ist die bekannte Reitanlage 'Pferdeland Reez'.
Herthaburg in der Stubnitz
● Sassnitz
Die "Herthaburg" ist eine Wallanlage im Waldgebiet der Stubnitz, die an einer Seite vom sagenumwobenen "Herthasee" begrenzt wird. Noch vor 1790 hieß die ca. 120 x 60 m große „Herthaburg“ am Schwarzen See nahe des Königsstuhls „de Borgwal“. Der Name Hertha ist wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler von Prof. Clüver aus dem beginnenden 17. Jh., der auf die germanische Göttin Nerthus aus der „Germania“ von Tacitus zurückgeht. Die C-förmige Wallanlage wird von einer Seite vom See begrenzt und ist noch immer innen 8 bis 9 m und außen sogar ca. 17 m hoch. Frühe Probegrabungen weisen mit entsprechenden Funden, wie slawischen Scherben, einem Eisenmesser und einem Schläfenring aus Bronze, auf eine Datierung in das 10./11. Jahrhundert hin. Im Wallinneren konnte ein Steinpflaster und ein flacher Wall, der parallel zum See läuft, aufgedeckt werden. Nicht wenige Sagen und Legenden ranken sich um den mystischen „Herthasee“ und die mächtige „Herthaburg“. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Herthasee mit Rastplatz
Der sagenumwobene Herthasee liegt auf der Halbinsel Jasmund, im Nordosten der Insel Rügen. Inmitten von Buchenwald und vielen Feuchtbiotopen liegt der sagenumwobene Herthasee. Auf dem Grund soll die wunderschöne Prinzessin Hertha leben. Jedes Jahr in der Johannisnacht fährt sie in einem goldenen Wagen, der von 4 weißen Schwänen gezogen wird, dreimal um den See. Danach versinkt die Kutsche wieder in der Tiefe. Auch Caspar David Friedrich, der in den atemberaubenden Kreidefelsen vielerlei Motive für seine Zeichnungen und Gemälde fand, machte sich einst auf den Weg durch die spektakuläre Landschaft, vorbei am sagenumworbenen Herthasee.
Herzogsgrab im Mönchguter Forst
● Mönchgut
Das "Herzogsgrab" im Mönchguter Forst zählt zu den zahlreichen auf der Insel Rügen erhaltenen Hünengräbern. Untersuchungen in den 1920er Jahren, aber auch die systematische Ausgrabung durch Dr. Ingeburg Nilius vom Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald im Jahr 1960 am trichterbecherzeitlichen Megalithgrab ergaben umfangreiches Fundmaterial. Dazu zählen neben Bernsteinperlen, Reste von ca. 50 Keramikgefäßen, Steinbeilen und -äxten und querschneidigen Pfeilspitzen auch Skelettreste von mindestens 20 Individuen. Im „Herzogsgrab“, einem Großdolmen mit Windfang und trapezförmigem Hünenbett, konnte eine nachträgliche Bestattung aus der Bronzezeit nachgewiesen werden.
Hiddenseeblick
● Ummanz
Der gesamte Westen der Rügeninsel Ummanz grenzt an den Bodden. Zu jeder Tages- und Jahreszeit hat man hier einen fantastischen direkten Blick auf die Silhouette der Insel Hiddensee. Wo ist der schönste Blick auf die Insel Hiddensee? Wir finden am Hohen Norden. Den Punkt erreichen Sie auf einer Ihrer Fahrrad- oder Wandertouren auf der Rügeninsel Ummanz. Entlang des Deiches in Richtung Norden unterwegs genießen Sie zu jeder Zeit den Blick auf die Insel Hiddensee. Sie begleiten die zahlreichen Surfer und Kiter, die Segelboote und Motorboote, die Fähren auf ihrem Weg. Die Sonne spiegelt sich im Wasser. Es ist ein vollkommener Genuss für die Augen. Da müssen Sie einfach innehalten und den Moment auf sich wirken lassen. Eine wahrlich endlos scheinende Naturlandschaft. Je näher Sie dem Punkt im Norden kommen, je näher scheint Ihnen die Entfernung zur Insel Hiddensee - als könnten Sie einfach mal kurz rüber gehen...
Himmel - Hügelgrab von Silmenitz
● Silmenitz
Nördlich des Dorfes Silmenitz befindet sich das Hügelgrab "Himmel" bewachsen mit knorrigen Eichen. Bei diesem eindrucksvollen ca. 6-8 m hohen Hügel handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein bronzezeitliches Hügelgrab. Nur eine Ausgrabung könnte die Zweifel beseitigen, ob sich nicht doch ein Großsteingrab aus der Trichterbecherkultur oder ein slawisches Begräbnis unter dem Hügel verstecken. Bewachsen mit knorrigen Eichen ist der im Volksmund bezeichnete „Himmel“ von Silmenitz immer wieder ein gern verwendetes romantisches Foto- oder Zeichenmotiv. Der Umfang dieses Grabhügels beträgt am Fuße noch ca. 80 m. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Hippodrom
● Schwerin
Das Hippodrom am Südlichen Teil des Schweriner Schlossgartens ist ein baumumstandener Flanierweg, mit zahlreichen Sitzbänken und liegt auf einer kleinen Anhöhe unter mächtigen Baumkronen. Der Name leitet sich von der antiken Bezeichnung für eine Reitbahn ab. Die alten Bäume im Hippodrom haben Generationen kommen und gehen sehen. Das Hippodrom unter ihrem Blätterdach war keine Pferderennbahn, sondern diente in der Parkgestaltung als Flanier- und Schauarena für die höhere Gesellschaft. Hier gingen Damen in weiten Kleidern oder ließen sich in der Kutsche herumfahren. Sie genossen eine Ausfahrt mit Bekannten und Verwandten, elegante Picknicks, die sanfte Brise und die frische Luft, ohne den Komfort der nahen Stadt zu weit hinter sich lassen zu müssen. Reiter und Reiterinnen zeigten sich im eleganten Kostüm und führten Ihre edlen Pferde vor. Heute: In heutiger Zeit ist das Hippodrom ein Kleinod im Schlossgarten Schwerin. Von hier aus hat man traumhafte Sichtachsen auf den nahen Faulen See und zum Jugendtempel. Spaziergänger können die Ruhe genießen und auf den Bänken verweilen. In der Nähe liegt die Schauanlage Schleifmühle, die Einblicke in die Steinschleiferei für den Herzogshof gibt.
Historische Handwerkerstuben
● Gingst
Das Museum, in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18.Jahrhundert untergebracht, ist 1971 entstanden. In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900, von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherin und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchen- und landwirtschaftl. Gerät, sowie Sonderausstellungen und der romantische Museumshof mit Café & Laden, laden zur Erinnerung an die "gute alte Zeit". Die Handwerkerstuben sind in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebracht.In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900 von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherinnen und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchengeräte und landwirtschaftliche Geräte und eine Fingerhutschau können besichtigt werden.Wochenmärkte, das Museumscafé und zahlreiche Veranstaltungen laden im Sommer ein.
Historische Informationstafeln der Stadt Waren (Müritz)
● Waren (Müritz)
Sammlung aller historischen Informationstafeln im Stadtgebiet Waren (Müritz). Diese Informationspunkte geben Einblicke in die Geschichte, Kultur und Entwicklung der Stadt sowie in natürliche und kulturelle Besonderheiten entlang der Lehrpfade und im Stadtzentrum. Auflistung aller historischen Tafeln Alte Sägewerke zwischen Müritz und Feisneck: Informationstafel über die Geschichte der alten Sägewerke zwischen der Müritz und dem Feisnecksee. Altes Gefängnis und ehemaliges Amtsgericht: Historischer Hintergrund zum alten Gefängnis und früheren Amtsgericht in Waren (Müritz). Die Stadt Waren (Müritz) um 1850 – Altstadtblick: Infotafel mit einem historischen Blick auf die Stadt Waren um das Jahr 1850. Das Ferienlager an der Feisneck 1951 bis 2005 – La Pasionaria: Erklärender Text zur Geschichte des ehemaligen Ferienlagers an der Feisneck-Region. Die Reeperbahn und die Warener Seiler Beschreibung: Historische Darstellung des Warener Seilerhandwerks und der Reeperbahn. Vom Gewerbegebiet zum Bürger- und Verwaltungszentrum: Entwicklung von einem Gewerbegebiet zum modernen Zentrum für Bürgerservice und Verwaltung. Die Geschichte der Mecklenburger Backstuben: Hintergrundinfos über traditionelle Backstuben und das Bäckerhandwerk in der Region. Die Geschichte der Möwe Teigwarenfabrik: Informationen über die Möwe Teigwarenfabrik und ihre Bedeutung für den lokalen Wirtschaftsstandort. Die Geschichte der “Verkehrsecke”: Historische Entwicklung eines zentralen Verkehrsknotenpunkts in Waren (Müritz). Die Zuckerfabrik: Informationen zur Entstehung und Bedeutung der Zuckerfabrik in der Stadtgeschichte. Die Mecklenburgische Metallwarenfabrik – MEMEFA: Historische Infos zur Metallwarenproduktion in Waren (Müritz) und der Firma MEMEFA. Weitere und vertiefende Informationen zu den historischen Infotafeln der Stadt Waren (Müritz) finden Sie unter folgendem Link: https://www.waren-mueritz.de/de/heilbad/tourismus/
Historische Kacheltöpferei
● Waren (Müritz)
Entdeckt einen lebendigen Blick in die Vergangenheit und erfahrt, welche Geschichte(n) die Kacheln, Öfen und die Töpfermeister zu berichten haben. Ein Ofen, wie damals bei Oma! Kaum ein Einrichtungsgegenstand ist so geschichtsträchtig wie der alte Kachelofen. Um ihn sammelte sich die Familie an kalten Abenden, er diente als Kochstelle und natürlich auch als Vorzeigeobjekt, denn nur um das Praktische ging es bei kunstvoll verzierten Öfen in Schlössern oder Herrenhäusern lange nicht. Erlebt Kachelöfen vom Urmodell über Fayence- und Jungendstil- Kachelöfen bis zu DDR-Standardmodellen. In der im ursprünglichen Zustand erhaltenen, ehemaligen Kacheltöpferei lassen sich außerdem eine Vielzahl von Kacheln und Gerätschaften zur Kachelherstellung besichtigen. Das technische Denkmal mit Tonkeller, Brennofen, Seilwinde zum Ziehen des Tons in die oberen Stockwerke und Trockenplätzen macht Geschichte erlebbar und lässt uns eine andere Zeit nachspüren. geöffnet von Mitte Mai bis Mitte September Dienstag und Donnerstag 14 bis 17 Uhr weitere Termine auf Anfrage möglich
Historische Schulstube Rossow
● Rossow
In der historischen Schulstube in Rossow können Sie die Entwicklung des Bildungswesens verfolgen. Das alte Schulgebäude zeigt Schulbänke, Tafeln und weitere Unterrichtsmaterialien aus längst vergangenen Tagen. Die historische Schulstube wurde bis 1976 als Landschule genutzt. Als Schulmuseum bekommen Besucher einen Einblicke in die Schulverhältnisse der Vergangenheit und einen anschaulichen Geschichtsunterricht. Führungen können telefonisch vereinbart werden.
Historische Stadtführung in Malchow
● Malchow
Lust auf eine Inseltour? Lassen Sie sich von einem unserer Stadtführer durch Malchow inklusive der Altstadtinsel führen und entdecken Sie die Schönheit des Luftkurortes. Werfen Sie in ruhigen Gassen einen Blick auf historische Gebäude und lassen Sie sich auf dem Erddamm von der Aussicht verzaubern. Erleben Sie das Kloster der Stadt in seiner vollen Pracht und genießen Sie einen interessanten Ausflug durch die Geschichte Malchows. Die Stadtführungen sind immer von Juni bis September - dienstags und donnerstags um 10:30 Uhr . Erwachsene: 6,00€ Kinder unter 14 frei Mindestteilnehmer: 4 (Bei Gruppen ab 25 Personen bitten wir um Voranmeldung) Dauer: ca. 2 Stunden Treffpunkt: Tourist-Information Malchow, Kirchenstraße 11, 17213 Malchow
Historische Wallanlagen Boizenburg
● Boizenbug / Elbe
Wahrscheinlich im 12. Jahrhundert sind die historischen Wallanlagen von Boizenburg errichtet worden. Sie dienten dem Schutz der sich gerade entwickelnden Stadt an der Boize. Mehr als 45 Brücken über dem Wallgraben gaben der Stadt den Beinamen "Klein-Venedig des Nordens". Zur Überwachung des Handelsweges vom Harz in den Ostseeraum, der seinerzeit mitten durch das heutige Stadtgebiet führte, hatten die Slawen bereits drei Jahrhunderte zuvor im damaligen Fürstengarten eine Niederungsburg mit Graben, Erdwall und hölzernen Palisaden errichtet. Die noch heute sichtbaren Wallanlagen wurden im 12. Jahrhundert errichtet und umschließen die historische Altstadt. Sie bestehen aus einem mittleren Wall, der beidseitig von Gräben umschlossen ist, sowie einem inneren und äußeren Wall. Die vielen kleinen Fachwerkhäuser, die unmittelbar am inneren der beiden Gräben stadteinwärts errichtet wurden, sind durch mehr als 45 Brücken mit dem Mittelwall verbunden. Sie prägen heute noch das Stadtbild und gaben dem Ort den Beinamen "Klein-Venedig des Nordens". Besonders reizvoll ist der kleine "Wallpavillon", ein sechseckiger Fachwerkbau, der auf hölzernen Stelzen steht und dessen Dach mit einem Morgenstern bekrönt ist. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Mittelwall auf seiner gesamten Länge beidseitig mit Linden bepflanzt, die heute zu stattlichen Exemplaren herangewachsen sind. Die Lindenallee des Kurzen Walls soll sogar seit 1789 bestehen.
Historischer Bauerngarten Kastanienhof
● Bülow
Botanischer Schaugarten im Stil eines traditionellen Bauerngartens. In idyllischer Alleinlage, etwa vier Kilometer von der Klosterstadt Rehna entfernt liegt der Kastanienhof in herrlicher Alleinlage in der hügeligen Endmoränen-Landschaft zwischen Ostsee und Schaalsee. Der Garten ist umgeben von blütenreichen und fruchttragenden heimischen Gehölzen, die mit der Vegetation der umgebenden Kulturlandschaft korrespondieren. Eingeteilt in verschiedene, von Eiben- und Buchsbaumhecken umgebene Gartenzimmer gedeihen hier historische Gemüsesorten, Kräuter, Obstgehölze, Stauden, Sommerblumen und insektenfreundliche Wildblumen. Der Garten lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Inmitten einer harmonischen Umgebung eröffnet sich ein weiter Blick in die Landschaft, während emsige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zwischen den Blüten tanzen. Formen, Farben und betörende Düfte schaffen eine inspirierende Atmosphäre. Eine kostenlose Führung durch die Guidemate-App bietet zudem interessante Einblicke in die Geschichte des Kastanienhofes. Eintrittspreis 3,- € p. P. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet! Ausgenommen sind Blindenführhunde sowie Assistenzhunde nach § 12e BGG.
Historischer Erlebnispfad "Slawische Burgwallanlage"
● Dargun
Der historische Erlebnispfad "Slawische Burgwallanlage" nimmt die Besucher mit auf eine Entdeckungstour in die Vergangenheit. Die Geschwister Jela und Jano nehmen die Besucher auf dem Erlebnispfad im Darguner Erholungswald mit auf eine Entdeckungstour in die Zeit der Slawen. An verschiedenen Tafeln zeigen die beiden, wie sie vor über 1000 Jahren lebten und arbeiteten. Es gibt viele interessante Dinge zu den Themen Landwirtschaft, Handwerk & Handel, Krieg und Einwanderung sowie zur Religion, Mythologie und natürlich zur Burganlage selbst zu erfahren. Ruhepunkte und Spielanlagen gehören ebenfalls zum Erlebnispfad. Startpunkt: Parkplatz Pfarrkirche bzw. Dörgeliner Damm
Historischer Forsthof Kaliß
● Kaliß
Auf dem historischen Forsthof in Kaliß können Besucher nicht nur viel entdecken, sondern auch einiges erleben. Hier finden Konzerte und Ausstellungen statt, ein Findlingsgarten zeigt steinerne Zeugen der Eiszeit und wer will, kann eine Rotte Wildschweine beobachten. 54 Findlinge, die mit einer der Eiszeiten aus Skandinavien in die Griese Gegend kamen, sind im Steingarten des historischen Forsthofs Kaliß zu sehen. Bei einem Rundgang erfährt der interessierte Besucher genauso wie der Hobbygeologe oder Naturfreund, welchen Weg die Steine zurückgelegt haben, wie sie Bestandteil unserer Landschaft wurden und wie sich der Mensch diese zunutze machte. Weiterhin gehört zum Forsthofensemble eine Streuobstwiese mit überwiegend alten Sorten, ein grundwassergespeister Ziehbrunnen, ein historischer Steinbackofen, der zu verschiedenen Anlässen genutzt wird sowie ein Wildschweingehege mit Keiler und Bache. Die alte Forstscheune wird als "Haus des Waldes" heute multikulturell genutzt. Hier finden waldpädagogische Veranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte statt, im Obergeschoss befindet sich ein Wald- und Forstmuseum.
Historischer Markt Stavenhagen
Der historische Marktplatz bildet das Herz der Reuterstadt Stavenhagen und ist ein zentraler Treffpunkt für Einwohner und Besucher gleichermaßen. Er ist eng mit dem Leben und Wirken des bekannten niederdeutschen Dichters Fritz Reuter verbunden, dessen Geburtshaus direkt am Markt steht. In diesem Gebäude befindet sich heute das Fritz-Reuter-Literaturmuseum, das an das Leben und Schaffen des Schriftstellers erinnert und zugleich einen wichtigen kulturellen Anziehungspunkt der Stadt darstellt. Der Marktplatz blickt auf eine lange Geschichte zurück und prägt bis heute das Stadtbild mit seinem historischen Charakter. Im Laufe der Jahre wurde der Platz mehrfach umgestaltet, um ihn den modernen Anforderungen anzupassen, ohne dabei seinen ursprünglichen Charme zu verlieren. Besonders prägend war die umfassende Sanierung im Jahr 1995, bei der das traditionelle Großsteinpflaster und das Reuterdenkmal erhalten blieben. Dadurch konnte der historische Bezug bewahrt und gleichzeitig eine neue Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Im Zuge des 750-jährigen Stadtjubiläums im Jahr 2014 wurde der Marktplatz erneut aufgewertet. Eine neu gestaltete Grünfläche und Sitzgelegenheiten tragen seither zu einem einladenden Stadtbild bei. Zudem wurde der Platz in den vergangenen Jahren barrierefrei umgebaut, sodass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität ihn problemlos nutzen können. Heute präsentiert sich der Marktplatz als lebendiger Mittelpunkt Stavenhagens – umgeben von stadtbildprägenden Gebäuden und liebevoll restaurierten Fassaden. Er ist nicht nur Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen und Märkte, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Geschichte und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Historischer Salzwagen
● Bad Sülze
Mit solch einem Salzwagen wurde das gewonnene Salz der hiesigen Saline nach ganz Mecklenburg transportiert. Und einmal im Jahr, reiste man mit solch einem Wagen auch zur Messe nach Leipzig. An einem Herbsttag des Jahres 1873 früh um 5 Uhr stand der Fuhrmann Johann Fretwurst mit einem solchen Planwagen auf dem Marktplatz. Da erschienen seine Fahrgäste, Martin Fränkel, Julius Löwenthal und Moritz Michaelsen; alle drei handelten mit Manufakturwaren. Mit reichlich Reisegepäck für die große Fahrt versehen, wollten sie nach Leipzig zur Messe, um dort einzukaufen. Nach acht Tagen traf man in Leipzig ein; die Stadt glich einem Heerlager, Fuhrwerke über Fuhrwerke. Man suchte eine Woche lang die Messehäuser auf, um nach günstigen Angeboten zu schauen. Jeder kaufte für sich allein; denn sie wollten nicht dieselben Waren mit nach Sülze bringen. Die Waren wurden gleich zum Wagen geschafft; Fretwurst war der Vertrauensmann aller Drei. Die Rückfahrt wurde in gleicher Weise angetreten. Nach 8 Tagen war man wieder in Sülze. Wie ein Lauffeuer ging es durch die Stadt: Die Messefahrer sind wieder da!!!! Mehr erfahren!