Sehenswürdigkeiten
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Hofwiesen-Café in Kothendorf
📍 Kothendorf
Besuchen Sie uns im gemütlichen Café zu einem Pott Kaffee und einem gebackenem Stückchen Kuchen. Unsere Sahnetorte, der Blechkuchen oder Muffins kommen täglich frisch aus unserem Ofen. In unserem kleinen Leseraum entspannen Sie mit einem Buch in der Hand oder von der anstrengenden Fahrt mit dem Fahrrad. Im Sommer laden gemütliche Sitzecken auf dem Hof zum Sonnenbaden ein. Auf unserer Webseite finden Sie Informationen zu Lesungen von regionalen Schriftstellern und unseren eigenen Häkelkursen. Unser Angebot für Sie im Café: Kaffee, Eiskaffee, Milchshake, Eis-Orange, Obstschorle, Eisbecher, Kuchen, frisch gemahlenes Müsli und jede Menge Bücher! Im Hof-Laden verkaufen wir regionale und eigene Produkte: eigene Konfitüren und Gelees Hühner- und Wachteleier vom Hof Weinspezialitäten, auch eigene Honig aus der Region Kräutertee aus Mecklenburg Wurst im Glas Wildspezialitäten Obst- und Gemüse der Saison Senf- und Meerrettichspezialitäten Speiseölraritäten frisches Müsli (selbst gemahlen mit der Getreidemühle) Kartoffeln aus der Region Handarbeiten Besuchen Sie auch einen unserer Kurse: Häkeln, Stricken und Wolle spinnen Öffnungszeiten: Samstags und sonntags von 13:00 bis 18:00 Uhr
Hungerturm Wittenburg
📍 Wittenburg
Wer durch die Wittenburger Innenstadt bummelt und sich vom Rathaus aus in Richtung Wall bewegt, kommt durch die engen Gassen der Altstadt auch am Hungerturm vorbei. Dieser war Teil der alten Stadtmauer und diente im Mittelalter als Gefängnisturm. 1282 war Wittenburg Hauptstadt einer eigenständigen Grafschaft, die sich von der Elbe bei Boizenburg bis hinter Crivitz erstreckte. Etwa 70 Jahre dauerte die Wittenburger Grafenzeit, in der die Wehrhaftigkeit eine bedeutende Rolle spielte. In dieser Zeit erhielt Wittenburg eine imposante Stadtmauer mit Befestigungstürmen und Stadttoren, die der Verteidigung dienten. Noch heute zeugen Reste der alten Befestigungsanlagen von der Stärke dieser Bauten. Während das Wittenburger Mühlentor 1850 und das Steintor 1869 abgerissen wurden, blieb der Hungerturm jedoch erhalten. Verurteilte Verbrecher wurden etwa ab dem späten Mittelalter in diesen Turm gesperrt und nur mit Wasser und Brot versorgt. Viele Gefangene starben nach mehreren Monaten an Entkräftung und Abwehrschwäche, hervorgerufen durch Nährstoff- und Lichtmangel.
Hutsalon Rieger – Modistenmeisterin – Genoveva Rieger
📍 Schwerin
„Sie haben den Kopf, wir haben den Hut oder die Mütze“ – das ist das Motto des Hutsalons Rieger im Großen Moor in Schwerin. Noch bevor hier ein Hut über die Ladentheke geht, steht erstmal eine genaue Typberatung an: Haarfarbe, Gesichtsform, Teint, Stil – eine passende Mütze kann dem Gesamteindruck die „Krone“ aufsetzen. „Nicht jedem steht das, was die Nachbarin trägt,“ sagt Genoveva Rieger, die den Salon schon mehr als drei Jahrzehnte betreibt: „Auf keinen Fall sollte man sich alles überstülpen lassen!“ Das Verhältnis des Menschen zu seiner Kopfbedeckung hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt: „Früher war der Hut ein Modeaccessoire, heute ist er vor allem auch ein Schutz.“ Dafür kaufen Genoveva Rieger und ihre Tochter Marie-Antonett in der ganzen Welt ein: Die Materialien lassen sie sich aus Südamerika, Italien oder England anliefern. „Heute sind die Kunden wieder stärker daran interessiert, wie Produkte entstehen, wo sie herkommen. Wir kaufen nur hochwertige Stoffe ein, da Billigware durch Material und Färbung oft Unverträglichkeiten hervorruft.“ In der Sommersaison werden vor allem Naturstoffe verarbeitet, eine breite Palette von Strohsorten wie Panama, Hanf, Sisal oder Raffia bis hin zu Stoffen wie Baumwolle, Batist, Jute oder Leinen. Im Winter wärmen Filz, Harris Tweed oder Pelz den Kopf. Zeitlos gefragt sind Hüte für besonders feierliche Anlässe, aus Spitze, Samt und Seide. „Die Vintage Mode beflügelt unser Handwerk“, bemerkt Marie-Antonett Rieger: Das vermeintlich Altmodische ist wieder ganz hoch im Trend. Schwerin sei dafür das richtige Ambiente, mit seinem romantischen Flair und der Nähe zur Natur: „Die Stadt ist nicht so stark kommerzialisiert, viele Menschen wollen keine Stangenware, sondern lieber handgemachte Mode.“ Öffnungszeiten: Mo - Fr 9-18 Uhr, Sa 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung
Hünenbett Stralendorf
📍 Stralendorf
Das etwa 125 Meter lange Megalithgrab von Stralendorf ist etwa 4500 Jahre alt. Das auch als Hünen- oder Riesenbett bezeichnete Großsteingrab ist eine der längsten jungsteinzeitlichen Grabanlagen, die in Deutschland bekannt sind. Die Anlage liegt am westlichen Ortsende von Stralendorf, direkt an einer Straße. Bei Ausgrabungen in den 1960er Jahren wurden die Spuren von sechs Bestattungen gefunden, sowie verschiedene Kleinfunde, wie Scherben von Bechern, Pfeilspitzen oder Beile.
ILKA EIS
📍 Schwerin
In der 2. Engen Gasse der Schweriner Altstadt lockt der kleine Laden von ILKA Eis von April bis Oktober mit handgemachtem Softeis aus natürlichen Zutaten. Frisch gezapftes Softeis wie zu Muttis Zeiten gibt’s bei Ilka aus der Klappe. Von April bis Oktober schmelzen Eis-Fetischisten bei täglich wechselnden Variationen dahin: Stachelbeere mit Baiser, Mango mit Kokos, Himbeere mit Quark, Heidelbeere mit weiße Schokolade oder Aprikose mit Mandel. Traditionelle Eislecker bekommen stets den Klassiker Schokolade und Vanille auf die Hand. Der Name Ilka entstammt übrigens den mehr als 30 Jahre alten „Ilka Eisfreezer“ Maschinen aus der ehemaligen DDR. Die Eisbude versteckt sich in der "2. Engen Straße". Die Gasse verbindet die Puschkinstraße mit der Schusterstraße.
Internationales Feuerwehrmuseum Schwerin
📍 Schwerin
Deutschlands größtes Feuerwehrmuseum mit über 16.000 Exponaten empfängt Sie auf einer Ausstellungsfläche von 4.500 m². Es präsentiert die Feuerwehrgeschichte von der Gründung bis heute übersichtlich und zum Anfassen. Einzigartig in Deutschland ist unser Museum mit internationaler Ausrichtung. Die Ausstellung ist in Themen-, Länder- und Zeitfenster gestaltet. Erleben Sie bei einen Rundgang durch alle Zeitepochen hinweg die Sozialgeschichte der Feuerwehr und die technische Entwicklung des Feuerwehrwesens. Einzigartig in Europa ist die Atemschutzausstellung mit einer historischen Atemschutzübungsanlage, die Kinder auch für sich entdecken und ausprobieren können. 112 Fahrzeuge, Anhänger und Großgeräte zeigen die stetige Entwicklung der Brandbekämpfung und Menschenrettung. Kinder erleben die Feuerwehr hautnah und spielerisch. Ergänzt wird das Angebot durch Führungen, einen Shop und ein Bistro. Die Einzelheiten und Öffnungszeit entnehmen sie bitte unserer stets aktuellen Homepage.
Jens Albrecht Gbr
📍 Lützow
Die Jens Albrecht Gbr ist ein Agrarbetrieb, der eine Feldfläche von über 280 Ha mit Winterweizen, Zuckerrüben und Winterraps bewirtschaftet. Sie sind herzlich willkommen an einer ganz besonderen Hofführung teilzunehmen. Für besinnliche Festtage können Sie hier Ihren Weihnachtsbaum erwerben. Die Mehrfruchtbetrieb, erstreckt sich über 280-Hektar und wird vorrangig mit Winterweizen, Zuckerrüben und Winterraps bestellt. Hochmoderne landwirtschaftliche Großfahrzeuge beackern die Felder in bester Ausstattung und erbringen so den bestmöglichen Ertrag. Davon können Sie sich selbst überzeugen und eigene Landluft schnuppern. Es besteht die Möglichkeit einer individuellen Hofführung. Jedes Jahr pünktlich zur Vorweihnachtszeit können vor Ort auf dem Hof Weihnachtsbäume erstanden werden. Diese werden jedes Jahr gepflanzt, sie wachsen, gedeihen und verschönern in ihrer herrlichen Pracht Ihre Festtage. Die Förderung des Nachwuchs ist dem Betrieb besonders wichtig. So bietet der Hof Ausbildungsplätze im Bereich Agrarwirtschaft an, welche bei Mädchen und Jungen gleichermaßen auf Interesse stoßen.
Jugendtempel
📍 Schwerin
Der 2014 wiedererrichtete Jugendtempel im südlichen Schlossgarten ist ein romantischer Aussichtspunkt. Von hier bieten sich wunderschöne Ausblicke zum Faulen See, zum Greenhouse Garten und dem Alexandrinen-Denkmal, sowie in den Schlossgarten Schwerin. Der Schweriner Schlossgarten ist einer der schönsten historischen Parks im Norden Deutschlands. In seinem barocken Teil ist er zur BUGA im Jahr 2009 wieder vollständig hergestellt worden. Im südlichen, von der Gartenmode 19. Jahrhunderts geprägten landschaftlichen Teil stand auf dem Tempelberg ursprünglich ein Pavillion, für den sich im Laufe der Zeit der Name "Jugendtempel" einbürgerte. Es gab mehrere Tempelbauten einer fiel einem gewaltigen Sturm zum Opfer, zweimal wurde der Tempel wegen Baufälligkeit neu aufgebaut. Der letzte Tempel wurde 1964 abgerissen. Seitdem fehlten “Glanz und Zierde“ im Schlossgarten Schwerin. Seit 2014 steht der Tempel nun wieder, wie er nach den überlieferten Plänen des Baumeisters Johan Georg Barca 1821 ausgesehen haben soll. Möglich wurde dies durch Spenden. Freudige und traurige Anlässe haben Bürger der Stadt Schwerin und des Umlandes genutzt, um die Tempelidee Realität werden zu lassen. Der wieder aufgebaute Jugendtempel im Schlossgarten wird als romantischer Treffpunkt mit herrlichen Blickbeziehungen auf den Faulen See und den Greenhousegarten den gesamten südlichen Parkbereich, mit dem Hippodrom und dem Heckengarten, aufwerten.
Junges Staatstheater Parchim
📍 Parchim
Die Bühne mit einer Spielfläche von 144 m² ist das Zentrum des fünfstöckigen Theaters. Neben dem Theatersaal, der153 Plätze in aufsteigenden Sitzreihen bietet, besteht die Möglichkeit, im "Mahlwerk" bis zu 70 Besucher:innen Theater zu spielen. Das Ensemble des Jungen Staatstheaters bereichert den Kulturbereich der Stadt mit Theater für Kinder, Jugendliche und einem Abendspielplan für Erwachsene. Dabei hat es seine Heimstatt in der Parchimer Kulturmühle gefunden. Als Teil des Mecklenburgischen Staatstheaters bietet es ein äußerst breites Portfolio. Auch andere Sparten des mecklenburgischen Staatsthearters gastieren hier regelmäßig mit ihren vielfältigen Programmen. So die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, das ballet X Schwerin, die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne, das Schauspiel und das Musiktheater.
KRÄUTERBOX myteatime.de
📍 Crivitz
und "Le Colibri", die Tee- und Gaststube mit Teeverkostungen, Events und Hofladen in Basthorst Seit 2008 steht unser Shop für eine feine Auswahl der besten Tees aus Anbaugebieten der ganzen Welt. Wir verbringen viel Zeit mit der Auswahl der Sorten, die bei uns frisch abgefüllt werden. Neben den hier aufgeführten Produkten, können Sie auch größere Mengen im Gebinde bekommen – sprechen Sie uns an. Die beliebtesten Sorten der KRÄUTERBOX verpacken wir gern als Geschenk mit individuellen Etiketten für Ihre Kunden, Freunde oder Personen, denen Sie eine unvergessliche Freude machen möchten. Die Teestube in Basthorst wird als Schank- und Speisewirtschaft mit Innen- und Außenbereich geführt. Auf der Karte „Le Colibri“ werden ausgewählte Speisen wie eine vegetarische Tagessuppe, Bratkartoffeln mit Matjes an Kräuterremoulade oder Hechtklößchen mit Risotto stehen. Natürlich gibt es auch Kuchen mit Tee oder Van-Dyck-Kaffee (Bio/Fair trade), Bier von Störtebeker oder Teekaltgetränke.
Kanu-Feriencamp Weitendorf
📍 Weitendorf
Unser Wasserwanderrastplatz ist Ausgangspunkt für Tages- und Mehrtages-Touren. Bei uns können Sie Tages- und Mehrtagesturen im Naturpark Sternberger Seenland mit dem Kanu erleben. Ausgangspunkt ist unser Kanu-Feriencamp Weitendorf direkt an der Warnow gelegen. Übernachten Sie in unseren 8 Ferienhäusern mit insgesamt 32 Schlafplätzen. Ob Sie mit Kanus oder Fahrrädern unterwegs sind oder wandern - hier finden Sie alles, was Sie benötigen, um Ihre Freizeit angenehm zu verbringen. Die Häuser sind in der kühleren Jahreszeit elektrisch beheizbar.
Kanuverleih Parchim
📍 Parchim
Verleih für Kanus und Kajaks zur Fahrt auf der Müritz-Elde-Wasserstraße und den Wasserlandschaften der alten Elde. Verleih von 2er Kajaks und 3er Kanus inklusive Sicherheitsweste, Wertsachentonne und Paddel für 4 oder 8 Stunden. Auch Gruppenbuchungen auf nach Voranmeldung möglich. Bitte ein paar Tage im vorher buchen. Hol- und Bringeservice nach Absprache ebenfalls möglich.
Kapelle zu Moraas
📍 Moraas
So klein, wie sie ist, könnte man die Kapelle zu Moraas beinahe übersehen. Ihre Besonderheiten entdeckt man auf den zweiten Blick. Eigentlich besteht Sie aus zwei Bauten - Dem Kapellenraum der tatsächlich erst in den 70er Jahren entstand und einem hölzernen Glockenturm, der Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut wurde und in dessen Gestühl eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert läutet. Obwohl das Bauerndorf Moraas bereits seit dem 13. Jahrhundert existiert, ist für den kleinen Ort in der Griesen Gegend lange keine eigene Kirche belegt. Erst 1817 wird in dem Ort ein neuer Friedhof angelegt und ein kleiner hölzerner Turmaufsatz mit einem Backsteingebäude auf einer sehr kleinen Grundfläche errichtet. Er diente als Glockenstuhl. Die Holzverkleidung des Türmchens besteht noch aus dem originalen, mit Steinkohleteeröl behandelten Eichenholz. Die vollständig erhaltene Bronzeglocke aus dem 14. Jahrhundert wiegt 110 kg und wird von Hand geläutet. 1969 wurde der Kapellenraum an den alten Glockenturm angebaut und wenige Jahre später umgebaut. 2003 wurde die Kapelle saniert und die beiden Gebäudeteile harmonisch aufeinander abgestimmt. Das Innere ist schlicht und modern gehalten. Zentrum des Raumes ist ein Altarbild, das von einem Künstler aus dem benachbarten Ort Picher geschaffen wurde.
Katholische Kirche St. Anna Schwerin
📍 Schwerin
Die katholische Propsteikirche St. Anna liegt im Stadtzentrum von Schwerin. Das Gebäude fügt sich in die prachtvollen Häuserfronten der Schlossstraße ein. Sie wurde im 18. Jahrhundert als erste katholische Kirche nach der Reformation in Mecklenburg gebaut. Die Kirche ist St. Anna, der Mutter von Maria, gewidmet. Es finden Gottesdienste und Konzerte statt. Die überwiegende Zahl der Kirchen in Mecklenburg ist seit der Reformation evangelisch. Mit dem Bau von St. Anna in der Schloßstraße im klassizistischen Stil wurde 1791 begonnen. Die Weihe erfolgte 4 Jahre später. Die Kirche ist St. Anna, der Mutter von Maria, gewidmet. Von der einstmals reichen klassizistischen Ausstattung ist heute noch die Kanzel erhalten. Aus der Spätgotik stammt die "Anna Selbdritt"-Gruppe aus Holz. Das Taufbecken aus Granit wurde in der Schweriner Schleifmühle angefertigt und war ein Geschenk des regierenden Herzogs. Tabernakel, Kreuz und ein Bronzerelief sind Werke moderner Kirchenkunst aus den 1980er Jahren. Die Kirchenfenster zeigen verschiedene Heilige und Nils Stensen, dessen Wirken in Schwerin auch durch weitere Bronzereliefs in der Kirche und an den Außenwänden der Kirche besonders gewürdigt wird. St. Anna verfügt über eine bedeutende Sammlung von Büchern und Schriften der vergangenen 400 Jahre, die zum Teil in Ausstellungen gezeigt werden.
Kay Gundlack Schuhmanufaktur
📍 Parchim
In der alten Tuchmacher- und Schuhmacher-Stadt Parchim findet Kay Gundlack die Ruhe und Inspiration, die er braucht, um seine Maßschuhe zu kreieren. „Ich habe als junger Orthopädieschuhtechniker hier gelernt und meine ersten Berufserfahrungen gesammelt – es gar mich keine Frage, dass ich für meine Manufaktur nicht keinen Standort an einer Flaniermeile einer Großstadt brauche.“ Denn die Qualität seiner Schuhe spricht sich herum,bis fast ans Ende der Welt: Stars und Prominente bestellen bei ihm, und er fliegt manchmal sogar um den Globus, um Maß zu nehmen. In der Fachwerkstatt Parchim an der Elde können die Besucher dem Meister in seiner gläsernen Schuhmanufaktur über die Schulter schauen. Nur die feinsten Leder verarbeitet Kay Gundlack für seine Maßschuhe, denn für ihn sind die Füße oft missachtete „Wunderwerke der Natur“, die täglich Schwerstarbeit vollbringen und die man nicht in unpassendes Schuhwerk zwängen sollte: „Dabei haben sie mehr Sinneszellen als unser Gesicht, fast 30 Knochen, 30 Gelenke, 60 Muskeln und mehr als 100 Bänder und 200 Sehnen machen sie zu einem ausgeklügelten Meisterwerk!“ Kay Gundlack will seine Kunden in den Schaffensprozess einbinden: „Das Handwerk wird heute unterschätzt, weil die Menschen den Aufwand und die kreative Arbeit nicht kennen – bei mir können die Kunden zuschauen oder sogar selbst Hand anlegen, wenn sie möchten.“ Rund 30 Stunden dauert es von der ersten Idee bis zur fertigen Maßschuh-Paar. Jeder einzelne Arbeitsschritt wird mit viel Liebe zum Detail und überwiegend in Handarbeit ausgeführt. Für Kay Gundlack ist das Hand-Werk mehr als ein Beruf: „Ich träume nicht mein Leben, ich darf meinen Traum leben.“
KeRAMIK - Elke Ludwig
📍 Kobrow
Gebrauchsgeschirr, mit Engobe dekoriert. Mal schlicht, mal romantisch. Lieblingsstücke für Küche und Garten… Kunsthandwerk - Kunst oder Handwerk? Gebrauchsgeschirr, auf der Töpferscheibe gedreht, mit Engobe dekoriert, im Gasofen gebrannt. Von Hand bemalt, mal schlicht in grau und rosa, mal romantisch mit Rosen dekoriert. Tassen und Schalen, Teller und Krüge aber auch Pflanztöpfe freistehend oder zur Befestigung an der Wand. Lieblingsstücke für Küche und Garten... Sonstige Besuche sind nach Absprache möglich.
Keramik-mecklenburgervogel.de
📍 Rusch
KeramikMecklenburgervogel: Salzglasiertes Steinzeug und buntes Steinzeug Geschirr Keramik im blauen Haus: Steinzeug mit Goldauflage und buntes Steinzeug Geschirr KeramikMecklenburgervogel: Salzglasiertes Steinzeug aus dem holzbefeuerten Freibrandofen, geritzt, gestempelt, engobiert, bemalt, bei 1320°C gebrannt, Salz- und Ascheanflug, Einzelstücke und Geschirr. Buntes Steinzeug Geschirr, geritzt und mit Engoben bemalt, bei 1140° C im Elektroofen gebrannt. Keramik im blauen Haus: Unikate mit Goldauflage,Farbig bemaltes Steinzeug Geschirr Sonstige Besuche sind nach Absprache möglich.
Keramikwerkstatt Tonperle
📍 Ventschow
Gebrauchsgeschirr sowie Gartenkeramik mit bunter bzw. weißer Craquelé-Glasur Öffnungszeiten Jan-Dez: Mo-Fr 10-15.30 Uhr
Kirche Mühlen Eichsen
📍 Mühlen Eichsen
Die Dorfkirche Mühlen Eichsen ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude in Mühlen Eichsen. Die schlichte backsteingotische Kirche des 14. Jahrhunderts steht auf einem steil ansteigenden Hügel über der Stepenitz und der ehemaligen Wassermühle. Sie besteht aus einem Kirchenschiff mit geradem Ostabschluss. Der spätgotische, wuchtige, quadratische Westturm mit einem Walmdach öffnet sich im Inneren in ganzer Höhe zum Kirchenschiff. Der Anbau an der Südseite erfolgte später.
Kirche St. Jakob und St. Dionysius Gadebusch
📍 Gadebusch
Kirche St. Jakob und St. Dionysius Gadebusch ist eines der bedeutensten Bauwerke in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kirche ist eines der bedeutendsten Beispiele der spätromanischen Backsteinbaukunst. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche, einmalig in diesem Raum, deren Baubeginn vor 1200 liegen muss. Der Turm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche um den gotischen Chor erweitert sowie um Kapellen, etwa die der Agnes, Königin von Schweden.
Kloster- und Stadtinformation Rehna
📍 Rehna
Das ehemalige Prämonstratenserinnen-Kloster in Rehna ist ein Ort der Ruhe und Inspiration. Mitten in der Maurine-Ragedast-Region gelegen spiegelt die ehemalige Klosteranlage die Geschichte dieser Region. Großartige Konzerte im Nonnengarten, zeitgenössische Kunstausstellungen im Kreuzgang, Wassertreten im Kneippbecken und Klostergartenführungen werden heute in einer der größten Klosteranlagen in Mecklenburg-Vorpommerns angeboten. Die Klosterstadt Rehna, im Herzen von Nordwestmecklenburg, liegt am Flüsschen Radegast, malerisch eingebettet in eine sanfte, hügelige Landschaft. Mit ihren Fachwerkhäusern, den artesischen Brunnen und der ehemaligen Klosteranlage im Zentrum erzählt die Stadt auf den ersten Blick ihre Geschichte. Im Zuge der Christianisierung gegründet, ist der Ort untrennbar mit dem Kloster verbunden. Von vielen Besuchern wird das Kloster Rehna als ein Ort der Ruhe beschrieben. Gleichzeitig kann man bei einem Besuch die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Klosteranlage erfahren. Die Gebäude sind Zeugnis der Ostkolonisation, des Lebens der Prämonstratenserinnen in Nordwestmecklenburg, der Säkularisation und der Verwaltungsgeschichte der Region Rehna. Zu erleben sind der 2004 neu angelegte und 300 m² große Klostergarten, der Park um den Mühlenteich, die Kneippanlage, Kunstausstellungen im Kreuzgang, Konzerte im Nonnengarten und fünf artesische Brunnen in der Stadt. Besondere Fachwerkhäuser sind das Deutsche Haus mit Trachtenausstellung, das ehemalige Rathaus und die ältesten Häuser der Stadt in der Mühlenstraße. Der Klosterverein Rehna bietet Führungen durch die Klosteranlage, Stadtführungen, Klostergartenführungen und Radtouren an. Der Klostergarten mit seiner Vielfalt an Duft,- Heil- und Kräuterpflanzen ist ein Publikumsmagnet. Führungen können in der Kloster- und Stadtinformation terminlich vereinbart werden. Besuchern steht ein kostenfreier Parkplatz hinter dem Kloster zur Verfügung. Und das Klostercafé am Kirchplatz bietet hauseigenen Kuchen und ist ein idealer Platz zum Verweilen und Genießen. Der integrierte Naturwarenladen bietet Naturkosmetik an. Von Rehna aus führen auf naturbelassenen Feldwegen durch eine hügelige und doch klassische mecklenburgische Landschaft Pilger- und Wanderwege von Kloster zu Kloster nach Zarrentin und Ratzeburg. Stationen auf den Wegen sind die Dörfer, weit sichtbar ihre Kirchen. Pfarrhäuser und einfache Pensionen bieten Unterkünfte. Diese Wege sind ideal, um weit in die Landschaft zu blicken oder auf das Naheliegende zu achten.
Kollegiengebäude I und II
📍 Schwerin
Das Kollegiengebäude I in Schwerin, nahe dem Schloss und zur Schloßstraße orientiert, wurde auf Anweisung von Friedrich Franz I. erbaut. Die klassizistische Dreiflügelanlage beeindruckt mit einem terrassierten Ehrenhof, einem eindrucksvollen Portal und einem prachtvollen Treppenhaus. Materialien des früheren Franziskanerklosters wurden möglicherweise beim Bau verwendet. Das angrenzende Kollegiengebäude II, errichtet zwischen 1890 und 1892 von Georg Daniel, ist durch einen dreiteiligen Triumphbogen verbunden. Es bietet einen zentralen Innenhof, Stuckdecken und erhaltene Türanlagen. Beide Gebäude sind bedeutende Beispiele klassizistischer Architektur in Schwerin. Vier Jahre geplant, neun Jahre gebaut: Die Konstruktion des Kollegiengebäudes ging von Anfang an durch mehrere Hände. 1819 hatte Johann Georg Barca erstmals Pläne für ein Regierungsgebäude entwickelt. Diese wurden verworfen und Carl Theodor Severin übernahm die Weiterentwicklung. Doch auch seine Ideen setzten sich nicht durch. Ab 1823 setzte Carl Heinrich Wünsch mit seinen Ideen den Stift an und beauftragte schließlich Georg Adolph Demmler mit der Bauleitung. Es konnte losgehen. Am 29. September 1825 wurde der Grundstein gelegt, im Dezember 1834 – also rund 9 Jahre später – wurde das Gebäude bezogen. Doch es blieb nicht, wie es war. Im Jahr 1865 wurde das Kollegiengebäude durch einen Brand zerstört, Hermann Willebrand machte neue Pläne und baute es wieder auf. Nach dem Vorbild des ersten Gebäudes wurde 1890 bis 92 das Kollegiengebäude II als Erweiterungsbau errichtet. Doch auch die Vorgeschichte des Kollegiengebäudes hat einiges zu bieten: Auf dem Gelände des heutigen Regierungsgebäudes stand etwa ab 1236 ein Franziskanerkloster. Das wurde im Zuge der Reformation 1548 aufgelöst und wie die Kirche im Jahr 1557 weitgehend abgetragen. Erhaltene Gebäudeteile wurden fortan durch die Fürstenschule und im 17. sowie 18. Jahrhundert als Wirtschaftsgebäude des herzoglichen Marstalls genutzt. Beim Bau wurden wahrscheinlich Baumaterialien des ehemaligen Klosters verwendet. Bis 1918 war hier der Sitz des Großherzoglichen Staatsministeriums. Zum Stil Das Kollegiengebäude I ist eine klassizistische Dreiflügelanlage. Ein Sockel umläuft das Gebäude und trägt eine Terrasse. Der dreigeschossige Putzbau erinnert an den Stil des Berliner Schauspielhauses von Karl Friedrich Schinkel. Zentral auf der Nordseite steht das Portal, darüber befindet sich die Säulenhalle. Die beiden äußeren Flügel weisen Dreiecksgiebel auf. Säulenhalle und Außenflügel sind mit Sandsteinfiguren Emil Cauers bekrönt. Prunkstück allerdings ist das Treppenhaus mit gusseisernen tragenden Elementen und Geländer. Kabinettsaal und Kollegiensaal im ersten und zweiten Obergeschoss zeigen ein üppiges Parkett – wie alle Schweriner Repräsentationsbauten.
Kommandantenhaus
📍 Schwerin
Das Kommandantenhaus am Südufer des Pfaffenteichs in Schwerin ist ein elegantes Beispiel klassizistischer Architektur und diente als Dienst- und Wohnsitz des Kommandanten des Grenadiergarde-Bataillons. Erbaut zwischen 1836 und 1837, steht es im Zeichen der Reform und Modernisierung des Mecklenburger Militärs unter Großherzog Paul Friedrich. Am Südufer des Pfaffenteichs liegt das höchst repräsentative Kommandantenhaus. Der ehemalige Dienst- und Wohnsitz des Kommandanten des Grenadier-Garde-Bataillons besticht mit seiner eleganten ausgewiesenen Schlichtheit. Noch im Vorfeld des Umzugs der Residenz von Ludwigslust nach Schwerin, hatte für Großherzog Paul Friedrich die Verlegung und Modernisierung des Mecklenburger Militärs oberste Priorität. Als Zehnjähriger ist er bereits dem Ludwigsluster Grenadier-Garde-Bataillon beigetreten und wurde mit gerade einmal 22 Jahren zum Mecklenburg-Schweriner Generalmajor berufen: Erbherzog Paul Friedrich. Seit 1830 war er der Kommandant. Als er 1837 die Regentschaft als Großherzog übernahm, widmete er sich weiter vordringlich einer umfassenden Reform des Mecklenburger Militärs. Durch Investitionen in die Ausbildung, Ausstattung und Ausrüstung modernisierten sich die Mecklenburgischen Einheiten. Zur Erweiterung der Stadt, boten ihre Außenbezirke mit dem Ostorfer Berg, der Werderstraße und der Reifferbahn die besten Voraussetzungen: Als erstes Bauprojekt dieser Reform und Modernisierung entstand das von 1836 bis 1837 durch Georg Adolph Demmler erbaute Kommandantenhaus. Heute findet sich im Erdgeschoss ein Ladenlokal und die oberen Geschosse werden als Wohn- und Geschäftsräume genutzt. Zum Stil Das Kommandantenhaus wurde als Dienst- und Wohnhaus für den Kommandanten der mecklenburgischen Brigade, Generalmajor Hartwig von Elderhorst, als verputzte Fachwerkkonstruktion errichtet. Beauftragt wurde Georg Adolph Demmler mit dem Bau durch den Großherzog Paul Friedrich. Die in Richtung Norden orientierte Hauptfassade zeigt sich mit neun Achsen. Das Erdgeschoss war bereits zur Bauzeit als Ladengeschäft geplant, auch heute noch wird dort ein solches betrieben. Die Rundbogenöffnungen wurden bei der Instandsetzung des Hauses wieder angelegt. Die Eingänge und Fenster der Sockelzone weisen in den Fassaden des Fachwerkbaus Rundbögen auf. Demmler gestaltete die Bauweise entsprechend dem Kanon der klassizistischen Gliederung. Die Fensterhöhen von Beletage und Dachzone sind je Stockwerk nach oben hin relational verkürzt. Die bis heute erhaltenen Ziergiebel mit stuckierten Helmen in der Beletage verweisen auf die historische Funktion des Amtssitzes als Kommandantenhaus. 1883 gelang der Komplex durch Tausch in private Hände. Die Fenster des Obergeschosses sind als Rechteckfenster mit einer geraden Fensterverdachung angelegt. Sie stehen mit ihren profilierten Sohlbankgesimsen auf einem umlaufenden Gurtsims. Darüber verweisen zwei Helme auf den Hausherrn Generalmajor Elderhorst. Die Fenster im 2. Obergeschoss sind niedriger und ohne Fensterverdachung ausgeführt. Ein Konsolgesims schließt die Fassade ab. Der Dachüberstand des Flachdaches war bereits Ende des 19. Jahrhunderts entfernt und durch eine Balustrade ersetzt worden.
Kommodenhäuschen Schwerin
📍 Schwerin
Mehrere Brände im 16. und 17. Jahrhundert haben den mittelalterlichen Stadtkern Schwerins beinahe vollständig zerstört. Ein kleines Fachwerkhäuschen aus jener Zeit ist dennoch erhalten geblieben. In der Buschstraße/ Ecke Enge Straße steht das Kommodenhäuschen, das vor allem wegen seiner Bauweise ein beliebtes Fotomotiv ist. Wenn Häuser erzählen könnten, dann hätte das kleine Fachwerkhaus in der Schweriner Buschstraße 15/ Ecke 3. Enge Straße wohl viele Geschichten zu erzählen. Die gut sichtbare Jahreszahl 1698 auf der Giebelseite verrät zumindest wann das Haus gebaut worden ist. Wie es allerdings zu seinem Namen "Kommodenhäuschen" kam bleibt ein Geheimnis. Darüber gibt es bislang nur Vermutungen. Die einen glauben, weil es so klein ist, dass nur eine Kommode hinein passen würde, andere finden, das Haus erinnere von der Form her an eine Kommode. Tatsächlich ist dessen Bauweise sehr außergewöhnlich. In Schwerin findet man jedenfalls kein weiteres Fachwerkhaus dessen oberes Stockwerk in der Breite gut einen Meter über das Untergeschoss hinausragt, so dass die Passanten der kleinen Gasse nebenan ihren Kopf einziehen müssen. Eine solche Auskragung schaffte einerseits mehr Platz für die gute Stube im Obergeschoss. Andererseits ließen sich so wohl auch Steuern sparen, wird vermutet, denn diese wurden damals nach der Grundfläche des Hauses berechnet. Im Erdgeschoss befand sich bis in das Jahr 1857 eine Weinhandlung, danach wurde darin eine Kunstdrechslerei eingerichtet. Diese Tradition führt die Familie Zettler bis heute fort, der Urgroßvater der heutigen Eigentümerin und Inhaberin war sogar Hofdrechslermeister des Mecklenburgischen Herzogs Friedrich Franz II.