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Karte ↗Kirche Mühlen Eichsen
● Mühlen Eichsen
Die Dorfkirche Mühlen Eichsen ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude in Mühlen Eichsen. Die schlichte backsteingotische Kirche des 14. Jahrhunderts steht auf einem steil ansteigenden Hügel über der Stepenitz und der ehemaligen Wassermühle. Sie besteht aus einem Kirchenschiff mit geradem Ostabschluss. Der spätgotische, wuchtige, quadratische Westturm mit einem Walmdach öffnet sich im Inneren in ganzer Höhe zum Kirchenschiff. Der Anbau an der Südseite erfolgte später.
Kirche Neubukow
● Neubukow
Die Stadtkirche Neubukow ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Neubukow . Die auf einem Feldsteinsockel errichtete frühgotische Hallenkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Zur Besichtigung im Pfarrhaus melden. Vor der Kirche steht ein Gedenkstein für Heinrich Schliemann.
Kirche Neuburg
● Neuburg
Kirchgemeinde Neuburg Die Dorfkirche Neuburg, welche Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Neuburg im Landkreis Nordwestmecklenburg ist, ist ein Backsteinbau. 1219 fand sie erstmals urkundliche Erwähnung. Der Baustil, welcher den Übergang von Romanik zur Gotik widerspiegelt, deutet darauf hin, dass das Gebäude zu Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut wurde. 1361 wurde der Bau des quadratischen Turms vollendet. Der barocke Altar und die Kanzel stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt. Der Turm wurde 1992 neu eingedeckt. Die Kirche ist von Mai bis September von ca. 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Schlüssel ist sonst beim Bäcker nebenan oder im Pfarrhaus erhältlich.
Kirche Neukloster
● Neukloster
Die Klosterkirche „St. Maria im Sonnenkamp“ gehörte einst zum Kloster Sonnenkamp. Die Klosterkirche „St. Maria im Sonnenkamp“ wurde unmittelbar nach Klostergründung 1219 aus Backstein errichtet und größtenteils vor 1245 vollendet. Sie ist ein einschiffiger Bau auf kreuzförmigen Grundriss mit quadratischen Querhausarmen und Chor sowie Sakristeibauten und einem nördlichen Seitenschiff.
Kirche Parkentin
Die Dorfkirche Parkentin ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Parkentin-Hanstorf in Bartenshagen-Parkentin im Landkreis Rostock. Im Osten Feldstein, im Westen Backstein, drumherum eine Mauer aus Findlingen - in dieser unverwüstlichen Kombination präsentiert sich die Dorfkirche von Parkentin. Die dreischiffige gotische Backsteinkirche wurde nach 1250 erbaut, der aus Feldsteinen gemauerte romanische Chor stammt aus der Mitte des 13. Jahrhundert. Die filigranen Wand- und Gewölbemalereien von 1400 wurden vor etwa einhundert Jahren umfassend restauriert.
Kirche Petschow
● Petschow
Die Dorfkirche Petschow ist eine Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Cammin in der Gemeinde Dummerstorf im Landkreis Rostock. Der Kirchbau in Petschow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er trägt stilistisch die Züge vom Übergang der Romanik zur Gotik. Die Kirche ist aus Feldsteinen errichtet. Das Mittelschiff ist zweijochig, der Chor einjochig.
Kirche Priepert
● Priepert
Die Kirche Priepert ist eine der vielen Kirchen auf dem Pilgerweg "Mecklenburgische Seenplatte". Im Kirchgarten stehen beeindruckende Maulbeerbäume und im Inneren des Gebäudes warten ein Altar, ein Taufengel sowie ein Harmonium auf die interessierten Besucher. Der kirchliche Fachwerkbau stammt aus dem Jahr 1719. Die Anlage des Kirchengeländes und die eigentliche Kirchenkonstruktion zeigen mitteldeutsche Einflüsse. Der Grundriss ist ein angenähertes Quadrat mit angefügtem halben Zwölfecks-Chor. Unbedingt sehenswert sind hier das Altarbild und der Engel, der sich schützend über das Taufbecken neigt. Außerdem ist hier ein Harmonium zu bewundern und ein kleiner Bücherbasar lädt um Entdecken ein. In der Kirche finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stunde der Musik“ im Juli und August jeden Freitag tolle Konzerte statt. Ebenfalls im Sommer sind im Kirchgarten, unter beeindruckenden Maulbeerbäumen, jeden Donnerstagabend Puppenspielvorstellungen für die ganze Familie zu erleben.
Kirche Prohn
● Prohn
Evangelisches Pfarramt (Prohn und Groß Mohrdorf) Der Bau der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem eingezogenen quadratischen Chor und der N-Sakristei in spätromanischer Form begonnen, daran Anfang des 14. Jahrhunderts das spätgotische Schiff angefügt. Am Chorgewölbe Malerei vor Ende des 15. Jahrhunderts mit Darstellung des thronenden Christus, flankiert von Maria und Johannes d. Täufer.
Kirche Rambow
● Rambow
Die heutige Dorfkirche ersetzt die Kirche von Domherrenhagen (wüst 1458) und wurde ab 1485 errichtet. Um den Erhalt der Kirche kümmert sich heute der „Kirchenverein Rambow". Zunächst hatte sie wohl nur einen hölzernen Glockenturm. Jedoch wurde der Bau um 1590 durch Dietrich Moltzan und 1625/32 durch dessen Sohn Berendt Ludolf Moltzan erweitert. Die eichenen Wappen des Letztgenannten und seiner Frau Anna von Staffhorst befinden sich am Ostgiebel. Im Westen des rechteckigen Feldsteinbaus befindet sich ein schmaler Turm(1590), der eine sehr hohe Spitze (31m) trug. Seit geraumer Zeit hat sie nur eine Notdach in Form einer Pyramide. Renaissance-Bauschmuck gibt es am Ostgiebel (1632). Der einst reichvergoldete dreigeteilte Altaraufsatz zeigt vorn Tafelbilder nach Entwürfen Albrecht Dürers, die Geburt, Leidensgeschichte und Auferstehung sowie Himmelfahrt Christi. Auf der Rückseite Bilder des Vorgängeraltars. An Kanzel und Patronatsempore sind ebenfalls Wappen der Familien von Moltzan und von Bülow. Die Kanzel, der Altar und Beichtstuhl sind von 1590, das übrige Inventar stammt von der letzten Renovierung 1865. Auf der inneren Südwand ist ein Wappen-Epitaph mit Ritterrüstung angebracht. Beides verweist auf den schwedischen General Carl Didriksson Ruuth. Dieser war u. a.berühmter Kommandant in Halberstadt, Landsberg/Warthe und Stettin sowie bei seinem Tod Kommandant von Elbing. Nach dem 30jährigen Krieg kam er 1649/50 nach Ulrichshusen, war auch Patron der Kirche und ist auch hier begraben. Ruuth stiftete 1649 auch eine Turmuhr mit Stundenglocke. Nach 1822 kam sie unter nicht völlig geklärten Umständen nach Penzlin. Nach 20jährigen Verhandlungen konnte sie im Austausch mit einer anderen kleinen Glocke nach Rambow zurück geholt werden. Seit 2011 schlägt sie hier alle halbe Stunde. Die Inschrift lautet „Alle Stund ein Schritt neer kombt der Tod geschlichen herr.“ Erst seit 2011 verfügt die Kirche auch über eine Orgel. Sie wurde 1933 von der traditionsreichen dänischen Firma Marcusson gebaut, deren Instrumente auch in den Domen zu Lübeck und Lund erklingen. Bis 2011 hatte sie in Mannheim ihren Platz.
Kirche Reinberg
● Reinberg
Kirche Reinberg (Evangelische Kirchgemeinde) Der Feld- und Backsteinbau ist aus dem 13. Jahrhundert. Sie hat einen Turm mit Holzaufsatz. Im Innern sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und eine reichbebilderte Barockkanzel. An der Friedhofsmauer befindet sich ein 2 m hohe Sühnestein, vor der Kirche steht eine 1000-jährige Linde.
Kirche Rethwisch
● Rethwisch
Kirche Rethwisch Einheitlicher Backsteinbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, verbretterter Turm und schöner Chor mit Kreuzrippengewölbe. In den Chorfenstern sind Reste mittelalterlicher Glasmalerei erhalten und auf dem Kirchhof befinden sich zwei schmiedeeiserne Grabkreuze, wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert. Öffnungszeiten: Juli & August: 11.00 - 12.00 Uhr 15.00 - 16.00 Uhr
Kirche Roggendorf
● Roggendorf
Die Dorfkirche Roggendorf ist eine mittelalterliche Feldsteinkirche in der mecklenburgischen Gemeinde Roggendorf, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Der einschiffige Feldsteinbau stammt aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Die Kirche beherbergt einen sehenswerten hochgotischen Schnitzaltar und das südlichste Votivschiff des baltischen Raumes.
Kirche Rostock-Biestow
● Rostock
Die Dorfkirche Biestow ist die Kirche im Rostocker Ortsteil Biestow. Die Weihe des jetzigen Kirchbaus erfolgte am 28. Oktober 1298. Die Kirche ist im überwiegenden Maße aus Feldsteinen erbaut. Der Baustil liegt zwischen Romanik und Gotik. In den vergangenen 26 Jahren waren Renovierungen nötig. So wurden 1988 die bleiverglasten Fenster erneuert und 1992 das Kirchendach neu gedeckt. Die Orgel wurde 1993 überholt und 1998 der Altarraum neu gestaltet. Ab 2000 wurde die Innenrenovierung begonnen, bei der im Altarraumgewölbe Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert entdeckt wurden. Die vier Erzengel konnten in der ursprünglichen Darstellung und Farbe wieder sichtbar gemacht werden.
Kirche Rövershagen
● Rövershagen
Die Dorfkirche Rövershagen ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Rövershagen im Landkreis Rostock. Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Der Chor ist aus Granitsteinen und in den Fensterlaibungen mit Backstein errichtet und schließt mit drei Seiten aus dem Achteck ab. Das Langhaus ist mit Backsteinen gebaut und geringfügig breiter als der Chor. Chor und Langhaus sind flach gedeckt. Der Chor wird von sechs Strebepfeilern gestützt. An die Südseite des Chors ist eine Vorhalle angebaut. Die auf der Westempore befindliche mechanische Orgel mit sieben Registern wurde 1869 von Friedrich Friese III erbaut.
Kirche Samtens
● Samtens
Die Kirche in Samtens ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Kirchengebäude . Die ziegelgedeckte Kirche zählt in ihrem Urzustand zu den Bauten der Backsteingotik. Besonders sehenswert sind der Taufengel um 1700, das sehr feingliedrig gestaltete Triumphkruzifix auf dem Altar und die Wandmalerei mit Christophorus und die Epitaphen. Die Kirche wurde im Jahre 1318 erstmals schriftlich erwähnt. Der Backsteinbau selbst, ist im 15. Jahrhundert entstanden. 200 Jahre später wurde sie im barocken Stil verändert und renoviert. Sie besteht aus Chor, Kirchenschiff, Sakristei und einem westlichen Vorbau. Auf dem Schiff sitzt ein kleiner Turm mit Uhrwerk und Ziffernblatt. 1935 bis 36 wurden bei Restaurierungen die barocke Ausmalungen im Chor und Hauptschiff wieder hergestellt. Das eindrucksvolle Triumphkreuz (15. Jahrhundert) eines unbekannten Meisters wurde in derselben Zeit vom Lettner auf den Altar umgestellt. Epitaphen der Familie von der Osten aus dem 17. Jahrhundert stellen u. a. den Leidensweg Christi dar. Der Taufengel wurde um 1700 vermutlich von Martin Becker aus Stralsund gefertigt. Außergewöhnlich sind die spätgotischen Wandmalereien über einem Gemälde des Heiligen Christopherus.
Kirche Sankt Johannis Neubrandenburg
● Neubrandenburg
Die Kirche Sankt Johannis liegt in der Innenstadt von Neubrandenburg mit einer reichen Kirchenmusiktradition. Die Kirche Sankt Johannis ist neben der Konzertkirche eine der großen historischen Kirchen in Neubrandenburg. Neben der umfangreichen Gemeindearbeit gibt es zahlreiche Chöre und eine lange Tradition von abwechslungsreichen Konzerten.
Kirche Satow
● Satow
Die Kirche in Satow wurde nach der Baufälligkeit der alten Kirche neu gebaut. Nachdem die alte Kirche baufällig geworden war, wurden im Januar 1864 die ersten Steine zur Baustelle für eine neue Kirche gebracht. Auf dem höchsten Punkt in der Nähe des Pfarrhauses wurde das Gotteshaus neu errichtet.
Kirche Schlagsdorf
Die spätromanische Hallenkirche aus dem 12. Jahrhundert beeindruckt mit architektonischen Besonderheiten und reicher historischer Ausstattung. Der barocke Altar von 1641, ein seltener Geweihleuchter, die bronzene Taufe und die Kanzel von 1703 machen sie zu einem lohnenden Ziel für Kulturinteressierte. Die spätromanische Hallenkirche wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, mit späteren Ergänzungen im 15. und 16. Jahrhundert. Auffällig ist die ungewöhnliche Pfeilerstellung im Kirchenschiff, inspiriert vom Ratzeburger Dom. Sehenswert sind der barocke Altar von 1641, ein Geweihleuchter mit dem Heiligen Georg, eine aus Bronze gegossene Taufe und die Kanzel von 1703. Zur Anlage gehören auch ein Pfarrhaus, ein Friedhof, ein Kriegerdenkmal und eine Gerichtslinde. Neben Gottesdiensten finden auch einige Ausstellungen und Kunstaktionen statt.
Kirche Schlieffenberg
● Schlieffenberg
Ev.-Luth.Kirchgemeinde Wattmannshagen. Neugotische Kirchen sind in Mecklenburg häufig anzutreffen. Auch die Schlieffenberger Kirche gehört dieser Stilrichtung an, hebt sich aber durch ihre romantische Gestaltung ab und zählt zu den schönsten von Mecklenburg. Die Kirche ist eine Stiftung der Familie von Schlieffen, einem Patriziergeschlecht der Stadt Kolberg in Hinterpommern. Entworfen hat das Bauwerk der Nürnberger Architekt K.A.von Heideloff. Das Geld erwirtschaftete der Gutsbesitzer Johann von Pogge, der das Schlieffenbergsche Gut verwaltete.Die Kirche war von 1854-1859 erbaut worden und zeichnet sich durch die einheitliche neugotische Formgebung aus. Verwendet wurden Backstein und behauene Granitsteine. Der eingebaute Westturm hat einen durchbrochenen Sandsteinhelm. Die Kirche ist auf einem kreuzförmigen Grundriss errichtet. Am Bauwerk fällt der Dachfirst des Chores auf, da er des Langhauses deutlich übberragt. Von 1992-1994 konnte die Kirche umfassend gesichert und saniert werden. Innenraum: Betritt man die Kirche von Schlieffenberg, wird man von dem hohen lichtdurchfluteten Raum beeindruckt sein. Die hervorragende neugotische Gestaltung des Innenraums lässt eher einen städtischen Sakralbau vermuten. Als Architekt wirkte der Nürnberger Professor K. A. von Heideloff, so dass eine Orientierung an Nürnberger Kirchengestaltungen naheliegt. Auch die Kanzel und die Altarwand mit aufwendigen Schnitzereien harmonisieren mit dem Innenraum. Der hohe Kirchenraum wird mit einem Netzgewölbe geschlossen. Eingangsportal: Am Hauptportal befinden sich zwischen den Rundstäben aus Backstein pflanzliche Schmuckformen aus Sandstein, welche die vier Jahreszeiten darstellen. Die Laubblätter vertreten den Frühling, Ährenbunde den Sommer, Weinreben den Herbst und Christrosen den Winter. Aussicht vom Turm: Bei einer Kirchenbesichtigung kann der Besucher vom Turm weit in die Landschaft sehen. Der Blick reicht über die Schlieffenberger Seenlandschaft mit dem Krummen See bis in die Höhenzüge der Mecklenburgischen Schweiz. Friedhof mit Grabstellen der Grafen von Schlieffen: Einen ehrwürdigen Platz nehmen die Grabkreuze der Familie von Schlieffen ein. Sie stehen unter einer sehr alten Stieleiche, die ihre Äste wie zum Schutz über die Gräber ausstreckt. Hängebuche: Die backsteinerne Westfassade mit Rosettenfenster und die herabhängenden Zweige der Hängebuche ergänzen trotz verschiedener Formensprachen (Aufstreben des steinernen Baues und weich hinabfließende Äste des Baumes) einander.
Kirche Schwaan
● Schwaan
Die Kirche ist eine einschiffige reine Backsteinkirche, die Anfang des 13. Jahrhunderts als romanischer Bau begonnen und Mitte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil fertiggestellt wurde. Sie ist eine der ältesten Stadtkirchen Mecklenburgs und bis heute im Hauptbau unverändert erhalten. Chor und Langhaus sind mit jeweils zweijochigen steilen Gewölben überdeckt, die ihrer Mächtigkeit wegen dem Kircheninnenraum einen beachtlichen Eindruck geben. Der Turm an der Westseite des Langhauses wirkt massiv und beherrscht mit seinem vierseitigen Pyramidenhelm das Stadtzentrum. Die Außenfassade der Kirche enthält typische Architekturmerkmale aus der Zeit der Romanik und der Gotik. An der Südseite der Kirche befindet sich ein jüngerer Anbau aus dem Jahr 1830. Die Ausstattung ist sparsam. Sehr beachtlich ist ein Kreuz mit Christus aus dem 13. Jahrhundert, das wohl erst im 16./17. Jahrhundert zu einer Kreuzigungsgruppe erweitert wurde, sowie die Madonnenfigur ca. um 1500, eine Sandsteintaufe von 1589 und ein Wand-Epitaph von 1598. Die jetzige Inneneinrichtung der Kirche mit Gestühl, Kanzel und Altar ist neugotisch und aus den Jahren 1828/29. Die Orgel wurde 1860 von Friedrich Winzer aus Wismar gebaut. Bei Voranmeldung sind auch Führungen möglich. Regelmäßig finden Konzerte in der Kirche statt.
Kirche Sommersdorf
● Sommersdorf
Die Kirche ist im 17. Jahrhundert, wahrscheinlich anstelle eines früheren Gebäudes, aus Feldstein gemischt mit Backstein und einem östlichen Fachwerkgiebel auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet worden. Der westliche Giebel wurde um 1900 erneuert. Die Kirche hat in den Langseiten je drei, in der Ostwand zwei relativ kleine segmentbogige Fenster.
Kirche Speck
● Speck
Die gelbe Backsteinkirche mit ihrem zierlichen Turm wirkt städtisch, ist sie doch der Neustrelitzer Schule zuzuordnen. Wer im Innern den Blick himmelwärts wendet, wird überrascht von der Schönheit der in den mecklenburgischen Farben Gelb, Rot und Blau gehaltenen Kassettendecke. Den Eichenholzaltar ziert eine gusseiserne Christus-Figur, die kurioserweise mal von zwei Jungs aus der Müritz gefischt wurde. In der Kirche stehen immer frische Blumen, brasilianische Krippenfiguren und es gibt Bücher. Schräg gegenüber rauscht eine mächtige Sommerlinde. Sie ist vier Meter dick und 15 Meter hoch. Im Schutz dieses prächtigen Naturdenkmals lässt es sich wunderbar rasten.
Kirche St. Georgen Waren (Müritz)
● Waren (Müritz)
Willkommen in der St.-Georgenkirche in Waren (Müritz) – einem beeindruckenden Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Entdeckt das historische Bauwerk mit seiner einzigartigen Architektur, der Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jh. und den farbenprächtigen Fenstern. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe, Kultur und Musik – mit regelmäßigen Konzerten und Gottesdiensten. Ein lohnender Stopp für Ihren Urlaub an der Müritz! Die Kirche St.Georgen in Waren (Müritz) wurde etwa um 1225 aus Feldsteinen errichtet. Etwa 1300 wurde das Kirchenschiff erbaut und Ende des 1700 Jahrhunderts durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach Komplettrenovierung im neugotischen Stil wurde sie 1857 neu geweiht. Aus der Zeit stammen auch der Altar, Kanzel, Emporen und Gestühl. Die heutige St. Georgenkirche ist ein bedeutendes Beispiel für die Norddeutsche Backsteingotik aus Turm, Mittelschiff und eingezogenem, polygonalen Chor. Sehenswerte architektonische Details sind die Friese, Putzblenden und mit eingelassenen Kreuzen versehene Stützpfeiler. Besonders bemerkenswert ist die noch dem 15. Jh. stammende Kreuzigungsgruppe, die die Stadtbrände fast unbeschädigt überstand. In der Kirche finden regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt. Öffnungszeiten von April bis Oktober (ausser Feiertage): Montag bis Samstag von 12:00 bis 15:00 Uhr Gottesdienst Sonntag 10:00 Uhr
Kirche St. Jacobi Gingst
Die St. Jacobi Kirche in Gingst ist die zweitgrößte auf der Insel Rügen. Um 1300 wurde mit dem Bau des Chores begonnen. Um 1400 ist der Kirchenbau weitergeführt worden. So entstand das dreischiffige Langhaus. Der Kirchturm wurde 50 Jahre später angebaut, brannte aber 1699 durch Blitzeinschlag ab, so dass der heutige Turm nicht der ursprüngliche ist. Vier Jahre später wurde die Kirche erneut von einer schweren Katastrophe heimgesucht. Bei einem Orkan stürzte der gerade neu errichtete Kirchturm ein und durchschlug beim Fallen das Kirchendach und die Gewölbe des Mittelschiffes. Daraufhin wurde dann im Hauptschiff eine flache Stuckdecke eingezogen. 1726 vernichtete ein großer Brand die gesamte Inneneinrichtung der Kirche. Dem Engagement des Präpositus Johannes Buschmann und vielen Spendern ist es zu verdanken, dass ab 1729 die Wiederaufbauarbeiten an der Kirche beginnen konnten. Davon zeugt eine Inschrift an der Nordwand der Kirche. So kamen 1730 das Gestühl und die Beichtstühle in die Kirche, 1735 die Taufe, 1743 die Kanzel und 1776 der Altar. Im Jahre 1790 erhält die St. Jacobi Kirche in Gingst ihre heutige Orgel. Es wird jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert. Er beginnt um 9.30 Uhr. Geöffnet ist die Kirche in der Zeit von März bis Oktober von Montag bis Freitag von 8.30 -16.00 Uhr.