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Karte ↗Kirche Groß Mohrdorf
Die Kirche von Groß Mohrdorf aus dem 13. Jahrhundert lädt Euch ein, historische Kunst zu entdecken. Besonders beeindruckend sind die Kanzel, die Orgel von 1870 und der Rokoko-Altar. Kommt vorbei und erlebt Geschichte hautnah! Schon von Weitem beeindruckt die Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem markanten Turm und dem eleganten polygonalen Chor. Innen erwartet Euch ein prachtvolles Barockinterieur mit Kanzel, Altar und Taufengel sowie eine historische Orgel. Rundherum lädt ein gepflegter Friedhof mit neugotischen Mausoleen zum Spaziergang ein. Besucht die Kirche bei Gottesdiensten, Konzerten oder einfach zum Staunen!
Kirche Groß Zicker
Die Dorfkirche in Groß Zicker (Boddenstraße 14a) wurde um 1360 erbaut und ist das älteste Gebäude auf Mönchgut. Seit mehr als 650 Jahren versammeln sich an diesem Ort Menschen bei frohen und bei traurigen Anlässen zu Gottesdienst und Gebet. Die kleine Kirche hat eine wechselvolle Geschichte. Besonders unter den Kriegen im 17. und im 19. Jahrhundert hatte sie - genauso wie die Menschen auf Mönchgut - sehr zu leiden. Zum Glück hat der schöne Innenraum mit dem fünfseitigen, kreuzrippengewölbten Chor und dem flachgedeckten Schiff durch all diese Zeiten hindurch seine ursprüngliche Gestalt bewahrt. So zeigt die Kirche bis heute ihre lichte gotische Schönheit. Das gibt ihr ihren besonderen Charakter und macht sie zu einem besonderen Anziehungspunkt für viele Urlaubsgäste - und für viele Hochzeitspaare. Zu den ältesten noch aus dem Mittelalter stammenden Ausstattungsstücken gehören die Altarmensa, der Sakramentsschrein und eine Glocke. Im Verlauf der Jahrhunderte ist der Ausstattung dann 1653 die barocke Kanzel, 1864 die Orgel der Firma Grüneberg und 1868 der Leuchter der Thiessower Lotsen hinzugefügt worden. Und auch heute fügen wir gelegentlich etwas hinzu. Zu den neuesten Ausstattungsstücken gehören zwei neue Glocken, das Votivschiff, der versonnene Engel und der Jakobstein vor der Kirche. Übrigens: Wenn Ihr die Kirche besucht, dann nehmt Euch auch etwas Zeit für den alten Friedhof rund um die Kirche. Mit seinen alten Grabsteinen erzählt er in eindrücklicher Weise von der Hoffnung, die unsere Vorfahren getragen hat, auch im Angesicht des Todes.
Kirche Hanstorf
● Hanstorf
Die Kirche in Hanstorf stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche in Hanstorf, ursprünglich ein frühgotischer Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, wurde später unter Verwendung von Backstein um ein Schiff und einen dreiseitigen Schluss mit Strebepfeilern an den Chor ergänzt. Das Gebäude steht auf einem von einer Ziegelmauer begrenztem Friedhof auf einer leichten Anhöhe. Es gilt als eines der bedeutenden mittelalterlichen Bauwerke der Region. Zur Besichtigung bitte im Pfarrhaus Hanstorf melden.
Kirche Heiligenhagen
● Heiligenhagen
Die Dorfkirche Heiligenhagen ist eine spätmittelalterliche Dorfkirche in Heiligenhagen, Gemeinde Satow. Die Kirche stammt aus der Zeit vom 13. zum 14. Jahrhundert. Sie ist ein aus Granitfelsen errichteter Bau. Die Dorfkirche Heiligenhagen ist eine einschiffige, gotische Kirche mit einjochigem Chor. An der Nordseite des Chores befindet sich die Sakristei. An der Südseite wurde 1766 ein Fachwerkbau errichtet, welcher früher als Leichenhalle genutzt wurde. Der vorgesetzte Westturm wurde 1692 aus Holz errichtet.
Kirche Heringsdorf
● Seebad Heringsdorf
Die Kirche in Heringsdorf gehört zur Ev.-luth. Kirche. Die Heringsdorfer Kirche verdankt ihren Bau dem sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Badetourismus auf der Insel Usedom. Die Waldkirche in Bansin, die 1939 vollendet wurde, verdankt ihre Entstehung ebenfalls dem Bädertourismus. Die Kirche wurde nach Plänen des Schinkel-Schülers Ludwig Persius aus typischem Backstein errichtet. Sowohl Friedrich Wilhelm IV als auch viele Heringsdorfer Bürger und wohlhabende Gäste aus Berlin zählen zu den Förderern des Kirchenbaus. Die Kirche wurde im September 1848 geweiht und im Jahre 1914 erweitert und umgebaut.
Kirche Herrnburg
Die Dorfkirche Herrnburg im Ortsteil Herrnburg der Gemeinde Lüdersdorf ist eine einschiffige Kirche der Backsteingotik. Der älteste Teil der Dorfkirche Herrnburg ist der für die Gegend typische quadratische Kastenchor mit seinen ebenso typischen drei Ostfenstern. Der Chor wird auf die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert. Das Kirchenschiff und die Sakristei wurden später errichtet und werden von der Entstehung her der Spätgotik zum Ende des 15. Jahrhunderts zugeordnet. Der mächtige Kirchturm ist noch jünger und wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts vor die Westseite des Kirchenschiffes gesetzt.
Kirche Hohen Luckow
● Satow OT Hohen Luckow
Die Dorfkirche Hohen Luckow lieg mitten im Dorf direkt neben dem Gut Hohen Luckow. Die kleine Backsteinkirche liegt inmitten des Dorfes und schmiegt sich mit ihrem Friedhof direkt an die Einfassungsmauer des Gutes Hohen Luckow. Sie kann auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken. Einen ersten Sakralbau gab es zu Beginn der Besiedlung um 1244, der vermutlich aus Holz oder Fachwerk bestand. Urkundlich nachweisbar ist jedoch erst der 1308 errichtete Neubau, den der Bützower Bischof dem Heiligen Nikolaus, dem Schutzheiligen der Seefahrer, Reisenden und Bedürftigen, zwei Jahre später weihte. Über einem Feldsteinsockel erhebt sich eine Backsteinkonstruktion. Der schlichte rechteckige Bau besitzt einen Chor, der in der Spätgotik erweitert und mit einer dreiseitigen Apsis versehen wurde.
Kirche Jatznick
● Jatznick
Die Jatznicker Kirche stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Der Feldsteinbau wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet. Das Baujahr ist unbekannt. Der Westturm mit Fachwerkaufsatz und der geschwungenen Haube kam im 18. Jahrhundert dazu. Die Kirche wurde Anfang der 1990er Jahre aufwendig saniert.
Kirche Jürgenstorf
● Stavenhagen
Die Jürgenstorfer Kirche ist von allen Straßen die in die Gemeinde führen gut zu sehen und nicht zu verkennen. Die gotische Kirche in Jürgenstorf wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Nach dem 30-jährigen Krieg blieb nur ein Teil des Turms erhalten. Um 1700 wurde die Kirche wieder aufgebaut und 2006 restauriert. Die Kirche ist ein rechteckiger Fachwerkbau mit Westturm und Pultdach. Im Kircheninnenraum befindet sich eine Vorhalle, welche die ehemalige Patronatsloge enthält. Heute wird dieser Teil als Winterkirche genutzt. Besonders beeindruckend ist der Altar und der Altaraufsatz, welche die Kreuzigung Jesu darstellt. Die beiden Flügel zeigen die Aposteln. Die für Mecklenburg eher ungewöhnliche Konstruktion des Altarschreines und der Kastenflügel lassen vermuten, dass er im Oberbruchgebiet (Frankfurt/Oder) entstanden ist. Linkerhand befindet sich die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert. An der Kanzel sind die vier Evangelisten verewigt. Im Glockenturm, welcher über einen separaten Aufgang zu erreichen ist, befinden sich zwei mittelalterliche Glocken. Auf dem Kirchgelände befindet sich auch der Friedhof der Gemeinde. Hier findet man die Ruhestätte des ehemaligen Gutsverwalters J.F. Schecker welcher dem Niederdeutschen Schriftsteller Fritz Reuter als Vorlage für seine bekannte Romanfigur "Unkel Bräsig" diente. Führungen der Kirche Jürgenstorf sind nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Bitte melden Sie sich bei Heidelore Köhler unter 039955 20782 oder 0162 9894557.
Kirche Karlshagen
● Karlshagen
Die Kirche Karlshagen ist neben der Kirche Bansin der einzige Kirchenneubau des 20. Jahrhunderts auf der Insel Usedom. Aufgrund der wachsenden Zahl an Bewohnern und Feriengästen wurde im Jahre 1912 in Karlshagen eine eigene Kirche gebaut und eingeweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Peenemünde in der Nacht vom 17. zum 18. August 1943 bombadiert. Die dabei zerstörte und ausgebrannte Kirche konnte 1953 dank einer Geldsammlung des Karlshagener Pastor Adolf Spreemann wieder aufgebaut werden. 1991 wurde die Kirche grundlegend saniert. Heute wird die Kirche vielfältig als Saalkirche genutzt.
Kirche Kessin
● Kessin
Die Kirche Kessin liegt im Landkreis Rostock und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Kessin. Die Kirche wurde im 12./13. Jahrhundert erbaut und wurde 1171 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eingerückte Chor der Kirche, der den ältesten Teil des Bauwerks ausmacht, wurde aus Granitfeldsteinen errichtet. Die Fensterleibungen und der Ostgiebel sind aus Backsteinen aufgemauert. Große Teile der mittelalterlichen Ausmalung wurden 1977 bei der Restaurierung wieder hergestellt. Der heutige Kirchturm kam 1886 hinzu, nachdem der ursprüngliche Kirchturm, der sich zwischen dem Chor und der Küsterei auf dem Friedhof befand durch einen Blitzschlag in Brand geriet. Die heutige größte Glocke des Turms stamms aus der Glücke der St. Jacoki-Kirche in Rostock, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Nordwestlich der Kirche befindet sich der Pfarrhof, der 1696 erbaut wurde. Er ist einer der ältesten Gebäude in der Region und steht unter Denkmalschutz.
Kirche Kirch Baggendorf
● Kirch Baggendorf
Die Kirche in Kirch-Baggendorf wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Gegen Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts ließen sich deutsche Siedler in Baggendorf (Bekendorpe) nieder, die auch eine Kirche errichteten. Während Baggendorf selbst erstmals im Jahre 1242 urkundlich erwähnt wird, taucht als erster Beleg für die Existenz einer Kirche in Kirch Baggendorf am 21. Juli 1278 ein Hermannus plebanus (Pfarrer Hermann) de Baggendorp als Zeuge auf einer Urkunde des Abtes von Neuenkamp auf. Die genaue Bauzeit der Kirche ist unbekannt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Feldsteinbau fertiggestellt. Der Bau wurde als Einheit errichtet; der Turm kam allerdings erst im 14. oder 15. Jahrhundert dazu. 1746 wurde der heute sichtbare Turmhelm aufgesetzt. Während am Äußeren der Kirche kaum etwas verändert wurde, unterlag die Inneneinrichtung größeren Umbauten. Zwischen 1702 und 1703 wurde der Innenraum komplett umgestaltet und zeitgemäß ausgemalt. Kanzel und Altar kamen hinzu. Eine Renovierung erfuhr der Innenraum im Jahr 1864, wobei das Gestühl durch das noch heute erhaltene ersetzt wurde; dabei wurde der Mittelgang beseitigt. Unter Gustav Hoffmann wurde die Kirche im Jahr 1939 restauriert. Emporen wurden entfernt, und eine Heizung eingebaut. Hoffmann legte mittelalterliche Malereien aus der Zeit des Baus der Kirche frei. Nach 1990 wurden weitere Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Dabei wurde auch der Schiefer der Turmeindeckung wegen durchgerosteter Dachnägel durch Kupfer ersetzt. Die durch Gustav Hoffmann freigelegten Malereien wurden 2001–2005 durch Marcus Mannewitz restauriert und teilweise rekonstruiert. Die Kirche zählt mit einer Länge (mit Turm) von 42,32 Metern und einer Breite von 15,17 Metern zu Vorpommerns größeren Dorfkirchen. Sie wurde überwiegend aus Feldsteinen errichtet. Backstein wurde nur als Gliederungselement verwendet, Ost- und Westgiebel sind ebenfalls aus Backstein. Es handelt sich um einen Bau, der in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik errichtet wurde. Reste einer gotischen figürlichen Malerei, die Ende des 14. Jahrhunderts entstand, sind in den Laibungen des Triumphbogens zu sehen. Die östlichen Fenster sind mit Bleiglas versehen. Die barocke Kanzel stammt aus dem Jahr 1702, der etwa fünf Meter hohe Altaraufsatz von 1703. Beide wurden in der gleichen Werkstatt gefertigt. Der Altaraufsatz wurde im Jahr 2007 in der Farbfassung von 1938 restauriert. 2017 wurde die Goldrahmung der Kanzel erneuert. [Quelle: wikipedia.org]
Kirche Kröpelin
● Kröpelin
Die Kirche Kröpelin ist ein stattlicher Backsteinbau im Zentrum der Stadt. 1186 wurde in Kröpelin zunächst eine Holzkirche errichtet. Erst zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstand dann im Zentrum der Stadt ein stattlicher Backsteinbau. Der Hauptteil des Turmes und der südlich gelegene Kapellenbau gehören zur Spätgotik des 15. Jahrhunderts. Besichtigung nach Anmeldung im Pfarrhaus möglich.
Kirche Kuppentin
● Kuppentin
Die Kirche Kuppertin gehört zu den ältesten und architekturgeschichtlich bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburgs. Die Kirche wird neben dem Gottesdienst auch für Ausstellungen, Vorträge und musikalische Veranstaltungen in den Sommermonaten genutzt. Sie kann besichtigt werden. Im angrenzenden Gebäude befindet sich das Dorfkirchengeschichtsmuseum. Urkundlich wurde die Kirche Kuppertin 1235 erstmalig erwähnt. Vom 12.-14. Jahrhundert und es ist anzunehmen, auch noch im 15. Jahrhundert, war Kuppentin eine reiche Pfarre. In dieser Zeit entstanden der Langhausbau und der Chor. Die fehlende Fortsetzung des Umbaus der Kirche ist wahrscheinlich auf den wirtschaftlichen Rückgang infolge von Unruhen im Lande und die Auswirkungen der Reformationszeit zurückzuführen. Architekturgeschichtlich gehört die Kirche zu den bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburg-Vorpommerns. Erhalten geblieben aus der Zeit ihrer Entstehung ist der aus Feldsteinen errichtete Saalbau (Langhaus). Der im 15. Jahrhundert erschaffene gotische Chor stellt eine Besonderheit im mecklenburgischen Raum dar. Dieser imposante Bau beeindruckt durch seine Größe und legt Zeugnis von der wirtschaftlichen Bedeutung des Sprengels der damaligen Zeit ab.
Kirche Laage
● Laage
Die Backsteinkirche steht auf dem ursprünglichen Anger von Laage. Sie war um 1330 als dreischiffige Backsteinhalle erbaut worden. Der sehr kräftige quadratische Westturm aus Back- und Feldsteinen stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bauliche Veränderungen fanden nach den großen Stadtbränden statt. Eingreifende Restaurierungen wurden von 1841 bis 1851 vorgenommen. Außen ist der Chor mit einer Dreifenstergruppe, Ecklisenen und Treppenfries geschmückt. Am Schiff sind Strebepfeiler angebracht. Die Fenster wurden während der neugotischen Überformung vergrößert. Die Holzausstattung im Inneren zeigt eine neugotische Formgebung. Vom Ende des 18. Jahrhunderts stammt der klassizistische Orgelprospekt. Die großen, farbigen Glasfenster entwarf und fertigte Hofdekorationsmaler Herrmann Krause aus Rostock 1899 an. Sie zeigen Szenen der biblischen Geschichte, umrahmt von geometrischen Mustern und pflanzlichen Darstellungen. Baustil/Bauweise: Backstein, Gotik, Neugotik Die Kirche, die nur kahle, weißgetünchte Wände hatte, erhielt durch Ausmalen und Stiftung von Glasfenstern um die Jahrhundertwende ein würdiges Aussehen. Die vier großen Glasfenster weisen Motive aus der biblischen Geschichte auf: Die Ankündigung der Geburt Jesu an Marie Die drei Weisen aus dem Morgenland Die Auferstehung des Jünglings zu Nain Die Kreuzigung Jesu Die Glasmalereien wurden durch den Hofdekorationsmaler Krause in Rostock ausgeführt und stammen aus dem 19. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit mussten Teile der Fenster häufig ausgebessert oder erneuert werden, da sie durch Kriegseinwirkungen und unbekannte Täter immer wieder beschädigt wurden. Die letzte große Restaurierung dieser wertvollen Fenster war in den Jahren 1983 – 1989. Diese Ausgaben wurden durch Spenden und Kollekten finanziert. Zwei Kronleuchter zieren die Kirche. Der Messing-Kronleuchter im Chor wurde von dem Domänenrat Mierendorff auf Wardow gestiftet; den großen schmiedeeisernen Kronleuchter hat die Gemeinde durch Kollekten finanziert. Er wurde nach einer Zeichnung des Landbaumeisters Hamann (Hagenow) von dem Laager Schlossermeister Tackmann angefertigt. Dieser Kronleuchter wurde auf einer Gewerbe-Ausstellung in Rostock mit einer Medaille ausgezeichnet und hängt seit 1892 im Kirchenschiff. Die Orgel wurde durch den Orgelbauer Friese aus Polchow für 595 Taler geliefert und 1795 eingeweiht. Im 1. Weltkrieg wurden die Prospektpfeifen aus Zinn ausgebaut, eingeschmolzen und zu Waffen verarbeitet. Erst 1928 wurden sie wieder eingebaut. 1957 bekam die Orgel einen elektrischen Windmotor. Ende der 60er Jahre wurde die Orgel restauriert, 1970 wurde die Orgelemporen erweitert und eine komplett überholte Orgel mit 14 Registern und 675 Pfeifen eingebaut. 1975 wurden weitere Register und Pfeifen eingebaut. Die Orgel hat zur Zeit 20 Register und 1269 Pfeifen. Das große Kruzifix an der Wand der Sakristei soll 1886 der erste Amtsrichter in Laage „Schröder“ der Kirche zum Dank für seine Genesung gestiftet haben.
Kirche Langenhanshagen
● Langenhanshagen
Die Kirche Langenhanshagen ist ein spätgotisches Kirchengebäude aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Dieses Kirchlein ohne Turm ist aus gotischer Zeit und weist derzeit keine erkennbaren Bauschäden auf. Was man erst später wahrnimmt, ist der bildschöne Chor. Dass die Kirche so schmuck aussieht, ist umfangreichen Instandsetzungsarbeiten in den Jahren 1992 bis 2003 zu danken, nachdem sie zu DDR-Zeiten auf Drängen der staatlichen Organe abgerissen werden sollte. Engagierte Gemeindemitglieder konnten das zum Glück verhindern. Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die gepflegte Feldsteinmauer ist vollständig und hübsch anzusehen. Der Altar (um 1500 gefertigt) wurde zunächst ausgelagert, dann gereinigt und befindet sich derzeit auf der Empore der Kirche. Er stellt zur Zeit das einzige "Möbelstück" dar. Bedeutende Glasfenster sind in Museen ausgelagert. Die Orgel von Barnim Grüneberg aus Stettin, 1879 errichtet, ist im Orgelmuseum in Malchow zu bewundern. Der Verbleib des ursprünglichen Gestühls ist nicht bekannt. Die Kirche wird in den Sommermonaten aufgrund des fehlenden "Mobiliars" und der besonderen Athmophäre verschiedentlich als Ausstellungskirche und Künstlerkirche genutzt. Am vierten Advent findet in der Kirche in Langenhanshagen traditionell der sogenannte "Lichtergottesdienst" statt. Das heißt, dass Chöre der Umgebung in einem "anderen Gottesdienst" gemeinsam singen. Insgesamt gibt es für die Langenhanshäger Kirche ein starkes ehrenamtliches Engagement. Telefonische Anmeldung für Führungen unter 038225 30377 (Werner Thimjahn).
Kirche Leplow
● Leplow
Die St.-Katharinenaltar-Kirche Leplow ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammendes Kirchengebäude im Ortsteil Leplow der vorpommerschen Gemeinde Eixen. Leplow ist eines der Dörfer in unserer Region, die schon in wendischer Zeit bestanden haben. Die Feldsteinkirche mit dem Namen St. Catharina wird in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Tochterkirche von Tribsees erbaut worden sein. Ab 1293 gehörte sie zum Kloster Neuenkamp, heute Franzburg. Weil der Pfarrer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Verhungern war, wird die Pfarrstelle aufgelöst. 1687 wird die Kirche verwüstet und die gesamte Innenausstattung geht verloren. Die karge Inneneinrichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche von der Landeskirche aufgegeben. Die Orgel wurde abgebrochen. Ebenso die Sakristei und der Fachwerkkirchturm. Die Kirchengemeinde und die Leplower Bevölkerung aber gaben ihre Kirche nicht auf. Und so steht bis heute am Dorfende eine schöne durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sanierte Kirche mit einer erstaunlichen Akustik. Das Gestühl wurde neu gebaut, alles andere renoviert, Dach und Mauerwerk wieder hergestellt und der Kirchhof mit der für unsere Gegend typischen Feldsteinmauer in Ordnung gebracht.
Kirche Leussow
● Roggentin
Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. -Die Kirche in Leussow- Leussow wurde erstmals 1301 als Kirchenlehen den Mirower Johanniter übertragen. Die Kirche in Leussow gehört zu den wenigen neuromanischen Backsteinkirchen die im 19. Jh. bzw. Anfang des 20.Jh. gebaut wurden. Sie wurde 1868-1870 erbaut. Markant sind die rundbogenartigen Fenster wie in der Kirche zu Feldberg/Mecklenburg. Der Turm der Kirche wurde ähnlich der Kirche in Babke teilweise vor das Langhaus gesetzt und hat vier Sonnenuhren. Nur das Eingangsportal wurde noch weiter vorgezogen. Der Turm ist schiefergedeckt und trägt ein Kreuz. Der Turm hat die Form einer kleinen Bischofsmütze mit ihren vier Dreiecken die nach oben zeigen. Es sind zwei Glocken vorhanden. Im Sommer kann ein Blick in die Kirche geworfen werden.
Kirche Lichtenberg
● Feldberger Seenlandschaft
In der Regel hat jede Dorfkirche in Mecklenburg mindestens eine Besonderheit. In Lichtenberg ist diese sogar musikalisch. Diese Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde als verputzter Feldsteinbau errichtet. Es handelt sich um einen für die Region und Zeit typischen Feldsteinquaderbau mit Westturmuntergeschoss und verbrettertem Obergeschoss. Die Kirche wird von einem Kirchhof und einer Fels- und Backsteinmauer umfriedet. Der Organist in Lichtenberg allerdings kann auf ein Meisterstück der Orgelbaukunst zurückgreifen. Die Kirche besitzt eine Grüneberg-Orgel von 1902. Die legendäre Orgelbauerfamilie aus Stettin stattete viele mecklenburgische und pommersche Kirchen mit ihren hochqualitativen Instrumenten aus.
Kirche Lichtenhagen-Dorf
● Lichtenhagen
Die Dorfkirche Lichtenhagen ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lichtenhagen in Elmenhorst/Lichtenhagen im Landkreis Rostock. Die Kirche Lichtenhagen wurde erstmals 1319 erwähnt. Die aus zum Großteil unbehauenen Findlingen errichtete Kirche stammt aus der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik und entstand zu verschiedenen Zeiten durch mehrere Umbauten. Der rechteckige Chor mit geradem Chorschluss aus dem 13. Jahrhundert ist der älteste Teil der Kirche. Hier finden sich Gewölbemalereien aus dem 14. Jahrhundert. Das dreischiffige Kirchenschiff wurde später errichtet. Der 42 Meter hohe Westturm trägt ein Dach in Form einer „Bischofsmütze“. Eine grundlegende Sanierung fand 1892 nach Entwürfen von Gotthilf Ludwig Möckel statt, bei der auch Glasfenster eingesetzt wurden. Seit 1998 wurde die Kirche mit der Unterstützung eines Fördervereins in mehreren Abschnitten grundlegend saniert.
Kirche Lüttenhagen
● Feldberger Seenlandschaft
Das Dorf Lüttenhagen muss einst komplett mit Wald umgeben gewesen sein. Darauf weist der Name des Dorfes hin, denn ein Hagen ist eine Rodung, die zu Siedlungszwecken geschlagen wurde. Die Kirche spiegelt dies alles wieder. Eine massive Stieleiche mit über 8 Meter Stammumfang prägt das Bild des gesamten Kirchhofs. Mit ihren ca. 800 Jahren gehört sie zu den ältesten Eichen der Region. Die Kirche selbst ist ein Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert. Zwar besitzt sie keinen Turm, jedoch befindet sich der zugehörige, hölzerne Glockenstuhl, der zwei Glocken beherbergt direkt neben ihr. Ins Kircheninnere gelangt Tageslicht durch bunte Glasfenster. Eine Orgel, deren Blasebalg mit einem Fußtritt bedient wird, versprüht nostalgischen Charme. Deshalb findet hier auch jährlich der plattdeutsche Gottesdienst der Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Feldberg statt.
Kirche Maria Meeresstern Sellin (kath.)
● Ostseebad Sellin
Der Name Maria Meeresstern nimmt, passend zum Standort der Kirche, den alten Marientitel Stella Maris auf. Bereits seit Sommer 1906 wurde im Ostseebad Sellin katholischer Gottesdienst gehalten. Neben mehreren "geistlichen Herren" gehörten vor allem Katholiken aus Süddeutschland zu den zahlungskräftigen Badegästen, die man nicht verlieren wollte. Erst unter Maximilian Kaller - Pfarrer von Bergen - konnte am 16. Juli 1912 die vom Kölner Regierungs-Baumeister Krings entworfene Kirche benedeziert werden. Sie wurde in malerischer Umgebung in der Nähe der Steilküste als Basilika im Stile des Historismus mit neugotischen und neuromanischen Einflüssen errichtet. 1949 wurde die Kirche der Kuratie Binz zugeordnet. Seit Pfingsmontag 1951 versammelten sich jedes Jahr zu Pfingsten viele Hundert Heimatvertriebene zu einer Wallfahrt in Sellin. 1952 stiftete der Bischof einen Muttergottes-Altar. Im Altarraum befindet sich ein Relief aus dem ursprünglichen Hochaltar, das die Erzählung vom reichen Fischfang (Lk 5,5) darstellt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Selliner Kapelle unter Leitung des Architekten Gustav Nutz, die im September 1995 abgeschlossen waren, lebte die alte Wallfahrtstradition wieder auf. Seit Pfingsten 2005 erklingt in der Kapelle eine Orgel der Firma Sauer, gefertigt 1981 als Opus 2123.
Kirche Mechow
● Feldberger Seenlandschaft
Eine Kirche ist immer ein Ort des Friedens? Nicht so bei der Wehrkirche in Mechow. Diese spezielle Art und Weise des Kirchenbaus zeichnet sich durch Zinnen, Scharten oder besonders dicke Mauern aus. Manchmal waren es wirklich Verteidigungsanlagen, manchmal dienten Zinnen und dergleichen aber nur der schmuckhaften Ausgestaltung. Die Kirche in Mechow ist eine kleine, aber durchaus imposante Kirche, deren Markenzeichen die sehr starken Feldsteintrockenmauern sind. Wie so viele Kirchen dieser Zeit und der Region ist auch Mechows Sakralbau im 13. Jahrhundert als ein rechteckiger Felssteinbau errichtet worden. Seitdem wurde fast nichts an ihr verändert. Vielleicht sind zwei Fenster zusätzlich eingefügt worden, ansonsten haben die beiden Sanierungen 1897 und 1992 den Urzustand erhalten. Die vielen Rundbögen zeigen den romanischen Charakter der Kirche auf. Um in das Innere zu gelangen, frage man in dem Dorf nach dem Schlüssel für die Kirche.
Kirche Mellenthin
● Mellenthin
Der Feldsteinbau wurde 1319 als Kapelle errichtet und ab 1338 mit Backstein erweitert. Der Turm kam später hinzu. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1650, der Altar von 1755. Die Ausstattung der Kirche an sich ist schlicht, aber von reicher Bemalung geprägt.