Sehenswürdigkeiten

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Mecklenburger Landpute - Hofladen Severin

Mecklenburger Landpute - Hofladen Severin

📍 Severin

Hofladen und Landputenspeicher Hofladen Severin In unserem Hofladen, am Rande des Landschaftsschutzgebietes Lewitz und direkt am Produktionsstandort in Severin, können Sie von Montag bis Samstag unsere Puten- und Hähnchenspezialitäten aus Meisterhand erwerben. Unser vielfältiges Produktsortiment in der Frischetheke wird außerdem durch wöchentlich wechselnde Angebote und schmackhafte warme Speisen, zum Mitnehmen oder Sofortverzehr, ergänzt. Genießen Sie von Donnerstag bis Samstag unseren beliebten Puten-Döner im Fladenbrot oder das knusprige Goldhähnchen. Passende Erzeugnisse wie Bio-Obst, Gemüse, Bio-Eier aus dem Bruderhahnkonzept der Landpute, Bio-Säfte, Hofladen-Käse und Käse-Spezialitäten, Bio-Tee, Spezialitäten vom Bio- Rind und Bio-Schwein, regionale Wildspezialitäten, Brotaufstriche von regionalen Herstellern runden das vielfältige Angebot ab. Unser selbst gebackenes, frisches Bio-Brot und Bio-Brötchen, die zahlreichen Imbiss-Angebote, Erfrischungsgetränke und Eis laden zum Verweilen auf der 65 m² großen Terrasse ein.  Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 8:30 - 14:00 Donnerstag und Freitag von 8:30 – 18:00 Samstag von 8:30 – 13:00 Tel.: 0387 2830614 Unser Landputenspeicher Sie planen eine Feier? Ob Hochzeit, Geburtstag, Firmenfeier oder Seminar – der Landputenspeicher zu Severin bietet für jeden Anlass den passenden Raum und den angemessenen Rahmen. Viel Platz für Ihre Wünsche und Ideen. Wir organisieren und gestalten Ihre ganz persönliche Feier und sorgen neben köstlichen Speisen und Getränken auch für Dekoration, Mobiliar, Service-Personal, Live-Musik und vieles mehr! Sprechen Sie uns an! Oder besuchen Sie eine unserer hauseigenen Veranstaltungen im Speicher, wie den Oster- oder Weihnachtsbrunch. Mit den Severin Apartments stehen Ihnen Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Verfügung Unser komplett ausgestatteter Veranstaltungs- und Tagungsspeicher ist für bis zu 190 Personen geeignet und bietet außerdem viel Platz für Ihre Wünsche und Ideen.“

Mecklenburger Waldglasmuseum

Mecklenburger Waldglasmuseum

📍 Langen-Brütz

Wer weiß schon, dass Glas aus Sand besteht? Ein kleines Museum in Langen Brütz beschäftigt sich mit dem Thema Glas und seiner Herstellung. Über 600 Exponate machen die alte Handwerkskunst im Waldglasmuseum wieder erlebbar. Dabei geht es in der Ausstellung insbesondere um das Mecklenburger Waldglas. Dessen Name rührt zum einen daher, dass der Inhaltsstoff - eisenhaltiger Sand - beim Schmelzen grün wird. Zum anderen daher, dass für die Glasherstellung viel Holz notwendig war, und die Glashütten deshalb direkt in den Wald gebaut wurden. Mecklenburg war vor einigen hundert Jahren einer der größten Glaszentren, da man hier den eisenhaltigen Sand fand, Pottasche als Zuschlagsstoff gewinnen konnte, und reichlich Holz und Wasser zur Verfügung hatte. Die Pottasche wurde aus Holzasche gewonnen, wobei durch Auslaugen und ausglühende Holzasche nur eine geringe Menge des ursprünglichen Volumens (etwa ein Tausendstel) gewonnen werden konnte. Die meiste Energie, die bei der Waldglasherstellung erforderlich war - 80 bis 85 Prozent - ging auf die Pottaschenherstellung zurück. Je nach Art und Zustand waren ein bis drei Festmeter Holz notwendig, um ein Kilogramm Glas zu erzeugen.

Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater

📍 Schwerin

Künstlerischer und architektonischer Leuchtturm: Das Mecklenburgische Staatstheater gehört zu den großen traditionsreichen Bühnen Norddeutschlands. Der historische Theaterbau bereichert das einmalige Ensemble aus Schweriner Schloss und Staatlichem Museum, dessen Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO beantragt ist. Informationen zur Barrierefreiheit Es stehen zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung am Alten Garten zur Verfügung (Stellplatzgröße: 295 cm x 510 cm; Entfernung zum Eingang ca. 10m) sowie ein gekennzeichneter Parkplatz für Menschen mit Behinderung in der Theaterstraße (Stellplatzgröße: 200 cm x 500 cm; Entfernung zum Eingang ca. 4m). Der Haupteingang ist nur über Stufen erreichbar. Barrierefreie Eingänge befinden sich an den Seiten. Vom Parkplatz gelangt man über einen leicht begeh- und befahrbaren Weg zu den Seiteneingängen. Die barrierefreien Zugänge führen zur Kasse, Garderobe, Großen Saal mit Parkett und Loge, Konzertfoyer und Flotowzimmer. Alternativ zu den Treppen gibt es Lifte und Rampen. An ausgewählten Terminen werden Audiodeskriptionen angeboten. Bei Bedarf kann eine Hörunterstützung (auch Induktionsschleifen) gestellt werden. An ausgewählten Terminen werden Tastführungen angeboten. Assistenzhunde dürfen nicht mitgebracht werden bzw. dürfen an der Garderobe warten. Es sind 2 WC's für Menschen mit Behinderung mit Haltegriffen vorhanden.

MehlWelten Museum Wittenburg

MehlWelten Museum Wittenburg

📍 Wittenburg

Die größte Mehlsacksammlung der Welt ist hier zuhause: Die Sackothek, das Herzstück des Museums, beherbergt fast 4.000 Exponate aus über 140 Ländern - darunter auch historische Mehlsäcke aus Zeiten der Berliner Luftbrücke. Begeben Sie sich auf eine Sinnesreise, lernen Sie einiges über die internationale Symbolsprache der Mehlsäcke oder über Mehlmythen und finden Sie heraus, was Ötzi mit Mehl zu tun hat. Ein neuer Ausstellungsraum zeigt die industrielle Herstellung von Mehl durch drei Exponate und eine künstlerische Video-Installation mit atemberaubendem Sound Eine Antwort auf diese zunächst merkwürdig erscheinende Frage gibt das MehlWelten Museum in Wittenburg an der A24 Hamburg-Berlin. Alles, was hier in dem schönen und sorgfältig restaurierten, historischen Amtsgerichtsgebäude gezeigt wird, ist faszinierend und aufschlussreich zugleich. Die weltgrößte und einzigartige Mehlsack-Sammlung gibt kunstvoll Auskunft über die Kraft, die verschiedene Kulturen dem Mehl zusprechen. Wie, wann und wo hat sich das Getreide vom Einkorn, dem Urgetreide, weiterentwickelt und zu den ersten Hochkulturen geführt? Wie hat Mozart nur seine Perücke so weiß und glänzend bekommen und was verbirgt sich hinter der berühmten Moulin Rouge? Und warum passt eine der größten Hilfs- und Rettungsaktionen der deutschen Geschichte, die Berliner Luftbrücke, in diese Ausstellung? Die Antworten auf diese Fragen gibt das Zauberwort Mehl, eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. Beschützt wird das MehlWelten Museum von Demeter, der Göttin des Getreides. Sie wurde aus mehr als 10.000 Fadenknoten gefertigt. Sie heißt alle Besucher willkommen und verspricht einen anregenden und spannenden Ausflug. Öffnungszeiten Ganzjährig jeden Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr zusätzlich März bis Oktober jeden 1. und 3. Samstag von 12:00 bis 17:00 Uhr Der Eintritt ist frei!

Ministerhotel / Münze

Ministerhotel / Münze

📍 Schwerin

Das ehemalige Ministerhotel in der Münzstraße, ursprünglich als Münzprägestätte erbaut, wurde 1828/29 von Ludwig August Bartning klassizistisch umgestaltet. 1855 diente es als Wohn- und Amtssitz mecklenburgischer Staatsminister. Heute gehört das repräsentative Gebäude mit rustizierter Fassade der Nordkirche. Einer der repräsentativsten Bauten in der geschlossenen Häuserzeile an der Ostseite der Münzstraße ist die ehemalige Münzprägestätte das spätere Ministerhotel. Seine repräsentative klassizistische Form erhielt das Gebäude erst durch die von Landbaumeister Ludwig August Bartning vorgenommene Umgestaltung in den Jahren 1828/29. Unter Leitung von Baumeister Hermann Willebrand 1855 zum Amts- und Wohnsitz der jeweiligen mecklenburgischen Staatsminister ausgebaut, wurde es später daher auch „Ministerhotel“ bezeichnet. Trotz dieser hochrangigen Bedeutung und Funktion fügt sich das Gebäude durch die wohlproportionierte Fassadengliederung harmonische in die relativ kleinteilige Bebauung der Umgebung ein. Heute befindet sich das Gebäude mit seinem repräsentativen Saal im Besitz der Nordkirche.  Damals 1778 wurde das als Wohnhaus errichtete repräsentative Gebäude im Autrag Herzog Friedrichs zur offiziellen Münzprägestätte Mecklenburg-Schwerin umgebaut. Zwischen 1828 bis 1829 gab Ludwig August Bartning, großherzoglicher Baumeister unter Großherzog Friedrich Franz, der Münzanstalt den gestiegenen technischen Bedürfnissen entsprechend, ihr heutiges Gesicht. Nach Einstellung der Münzprägung 1850, ließ Großherzog Friedrich Franz II. das Palais von 1855 bis 1858 durch Hermann Willebrand zur Wohnung der jeweiligen Staatsminister umbauen. Auch der Oberkirchenrat erhielt Räume im Ministerpalais in der Münzstraße.  Stil Das siebenachsige, zweigeschossige Palais mit den seitlich anschließenden dreigeschossigen Eingangstürmen erhielt seine im Sockelbereich rustizierte Fassade bereits im Umbau des frühen 19. Jahrhundert.

Ministerpalais

Ministerpalais

📍 Schwerin

An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. Der Glaser Schwede errichtete das Haus 1873. Seit 1783/85 war Graf Bernhard Friedrich von Bassewitz Eigentümer des als „Haus mit dazugehörigem Flügel, Holz- und Pferdestall mit Wagenschauer“ beschriebenen Anwesens. Durch Zukauf von zwei angrenzenden Grundstücken erfolgte die Erweiterung zu einem repräsentativen Wohnhaus. Dessen Eleganz bestimmt die Wirkung des heutigen Palais. Seit etwa 1820 befindet sich das Anwesen in großherzoglichem Eigentum. Nach grundlegendem Umbau und Anlage eines großem Saales zur Hofseite gelegen, war es als Dienstwohnung des Kammerpräsidenten ausgewiesen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten hier verschiedene Minister der Regierung. 1896 erfolgte die grundlegende Modernisierung des repräsentativen Anwesens zum Palais für den „Geheimen Rat“, den Ministerpräsidenten des Landes. Zum Stil Das neunachsige, zweigeschossige Fachwerkpalais verfügt in seiner Dachzone über zwei repräsentative, doppelachsige Mansard-Aufbauten. Im Fachwerk der Fassade ist die Struktur der Einzelhäuser bis heute ablesbar. Der erhaltene geschlossene Hof der Anlage unterstreicht die Repräsentationscharakter eines städtischen Adelshofes und späteren großherzoglichen Ministerpräsidenten Palais.

Modehaus Kressmann

Modehaus Kressmann

📍 Schwerin

Im prachtvollen Jugendstilhaus mitten in der Altstadt verbindet das Modehaus Kressmann moderne Markenmode mit gelebter Familientradition. Auf drei Etagen erwarten Sie hochwertige Kollektionen, individuelle Beratung und ein stilvolles Ambiente. Das Café Honig rundet das Erlebnis mit regionalem Frühstück, Kuchen und Mittagsgerichten genussvoll ab – ein besonderer Treffpunkt für Gäste und Einheimische. Mitten in der historischen Altstadt von Schwerin erwartet Sie das Modehaus Kressmann – ein echtes Highlight für alle, die beim Shoppen Wert auf Stil, Qualität und Atmosphäre legen. In dem prachtvollen Jugendstil-Gebäude treffen über 135 Jahre gelebte Familientradition auf moderne Markenmode für Damen und Herren. Auf drei Etagen entdecken Besucher aktuelle Trends, hochwertige Kollektionen und persönliche Beratung mit viel Gespür für individuellen Stil. Ein besonderer Tipp: das hauseigene Café Honig. Hier genießen Sie feinen Kaffee, hausgemachten Kuchen, ein regionales Frühstück oder einen leichten Mittagstisch – ideal für eine genussvolle Pause beim Stadtbummel. Das stilvolle Ambiente macht das Café zu einem beliebten Treffpunkt bei Einheimischen und Gästen. Ob als Modehaus mit Charme, als Café mit regionalem Flair oder einfach als Ort zum Ankommen und Wohlfühlen – Kressmann verbindet Mode, Genuss und Gastlichkeit auf einzigartige Weise. Ein Muss für Ihren Besuch in Schwerin.

Moltke Gedächtnisstätte Parchim

Moltke Gedächtnisstätte Parchim

📍 Parchim

Das Geburtshaus des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke präsentiert eine interessante Sammlung über die militärischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen des Parchimers. Der preußische Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke zählt zum mecklenburgischen Uradel und hatte in seiner Funktion als Chef des Generalstabes einen maßgeblichen Anteil an den Siegen in den drei Einigungskriegen (Deutsch-Dänischer Krieg 1864, Deutscher Krieg 1866, Deutsch-Französischer Krieg 1870/71). In der Langen Straße 28 in Parchim befindet sich das Geburtshaus von Helmuth von Moltke. Am 26. Mai 1994 erfolgte in diesem Haus die Eröffnung der Moltke-Gedächtnisstätte. Diese wurde von der Moltke-Stiftung Berlin unter Mitarbeit des Parchimer Museums eingerichtet. Der Besucher erhält einen Einblick in Leben und Werk dieser Persönlichkeit, die am 26. Oktober 1800 in Parchim geboren wurde und am 24. April 1891 in Berlin verstarb. In Vitrinen und auf Schautafeln werden Moltkes Beziehungen zu seiner Geburtsstadt, seine militärischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen dargestellt. Besonderer Tipp: Lernen Sie die Stadt Parchim mit "Graf Moltke" kennen, bei einer Kostümführung.

Movie Star Parchim

Movie Star Parchim

📍 Parchim

Das Kino Movie Star befindet sich in der Regimentsvorstadt in Parchim. In diesem Gelände waren zur Zeit der DDR die sowjetischen Soldaten stationiert. Das Gebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert durch Graf von Putlitz erbaut und für die Pferde seiner Dragoner erbaut. Die denkmalgeschützte Reithalle befand sich nach jahrelanger Nutzung durch die Sowjets als Werkstatt und Garage für die Panzerfahrzeuge in einem schlechten Bauzustand. Die Dachkonstruktion war teilweise einsturzgefährdet bzw. bereits eingestürzt und der Einbau der Garagentore hatte die Gliederung der Fassade zerstört. Die Gebäudehülle wurde bei dem Umbau zum Kino Movie Star insgesamt erhalten. Im Inneren fand jedoch ein kompletter Ausbau in massiver Bauweise statt, wodurch auch der Grundriss neu gestaltet wurde. Die Dachkonstruktion wurde saniert, Fensteröffnungen und Fassade bekamen ihr ursprüngliches Maß und Gestaltung. So entstanden 3 Kinosäle mit insgesamt 467 Sitzplätzen, sowie einem Foyer mit Galerie. Die Fertigstellung erfolgte im Oktober 2000. Das Foyer des Movie Star in Parchim ist eines der beeindruckendsten Kinofoyers Deutschlands. Durch seine Höhe von ca. 12 Metern und der originalgetreuen Holzdecke, wirkt es nicht nur beim ersten Besuch imposant. Im hinteren Bereich, oberhalb des Tresens, befindet sich die Galerie, auf der die Besucher auf gemütlichen Sofas vor dem Film warten oder aber nach dem Film noch in aller Ruhe ein Kaffee genießen können. Alle Kinosäle des Filmtheaters sind auf dem aktuellsten Stand und mit der neuesten Technik ausgestattet. So bieten alle Säle die neueste (4K-)Laserprojektion, können 2D- sowie 3D-Filme zeigen und besitzen einen 7.1 Dolby Surround Sound. Die Besucher können auf bequemen Kinosesseln in moderner Lederoptik platznehmen.

Museum Altes Küsterhaus

Museum Altes Küsterhaus

📍 Lübtheen

Museum Altes Küsterhaus Das Museum befindet sich seit dem 29.06.2003 im ehemaligen Küsterhaus in der Schulstraße. Eine Heimatstube in zwei Räumen existierte bereits seit Oktober 1959. Themen der Ausstellungen: Bergbaugeschichte, Handels- und Handwerksgeschichte, Fahrzeugbau in Lübtheen, Lübtheener Schulgeschichte, Herrenhäuser der Umgebung, Marinearsenal Jessenitz, Flucht- und Vertreibung u.a.

Museum Schleifmühle Schwerin

Museum Schleifmühle Schwerin

📍 Schwerin

Die Mühle mit ihrem idyllischen Garten liegt am Rande des Schlossparkes und ist in Funktion. Von prunkvollen Fußböden bis zum feinen Gehstockknauf wurden in der Schleifmühle Schwerin Kunstwerke aus Stein und Edelsteinen für den Herzogshof hergestellt. Besucher können sich über die Steinschneide- und Steinschleiferei informieren und dem Leben der Arbeiter und Schleifmüller auf den Grund gehen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet. Ausstellung - Vom Stein zum Schloss  Die Ausstellung in der Schleifmühle berichtet von der Entstehung des Ortes als Teil des Residenzensembles und über den Alltag der Steinschleifer. Seit über dreihundert Jahren dreht sich das Rad der Wassermühle am Auslauf des Faulen Sees. Von 1749 bis 1857 schnitten, schliffen und polierten hier geschickte Hände Steine für die Fürsten Mecklenburg-Schwerins. Es wurden dekorative Steinplatten, Sarkophage, Denkmalsockel und Kamineinfassungen aus tonnenschweren Granitfindlingen hergestellt. Größtenteils in Handarbeit entstanden aus Edelsteinen und heimischen Mineralien kleine Schmuckgegenstände. Heute ist die historische Wassermühle mit unterschlächtigem Wasserrad ein Museum mit funktionstüchtiger Schauanlage zur Bearbeitung großer Natursteine. Öffnungszeiten Montag- Freitag 09.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr An Wochenenden und Feiertagen 10.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr Schulklassen und Gruppen, bitte mit Voranmeldung unter 0385 / 562751 Eintrittspreise Erwachsene - 4€ Ermäßigt - 3 € Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) - 10 € Gruppen ( ab 10 Personen) - 3 € pro Person Gruppenführung (bis 25 Personen) 40 € zzgl. Eintritt Bestandteil des Residenzensembles Schwerin Mit Aufnahme der Schleifmühle in den Kernbereich des Mecklenburg-Schweriner Residenzensembles ist sie Bestandteil des Antrages des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe. Heiratsort Schleifmühle Die Schleifmühle ist ein Außenstandort des Schweriner Standesamtes und kann für Hochzeiten genutzt werden. Trägerverein Der Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V. ist Trägerverein des Museums.

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

📍 Hagenow

Hagenow ist das Tor zur Griesen Gegend im Südwesten Mecklenburgs: Das 1974 gegründete Museum widmet sich dem alltäglichen Leben auf dem Land und in der Stadt – von der Steinzeit bis in die jüngere Vergangenheit. Das Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend verfügt über eine umfangreiche Sammlung und präsentiert seine moderne Dauerausstellung in einem Ackerbürgerhaus von 1828 sowie in weiteren historischen Nebengebäuden. Neben der Entwicklung des Natur- und Kulturraums „Griese Gegend“ und der Geschichte der Stadt Hagenow stehen hier spannende Aspekte des Wohnens und Wirtschaftens, traditionelle Handwerke sowie die Entwicklung der Technik und die Industrialisierung im Mittelpunkt. Es gibt viel zu entdecken: Archäologische Funde wie die „Hagenower Fürstengräber“, eine Dampfmaschine von 1902, die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ aus den 1920er Jahren und eine Angestelltenwohnung aus der Zeit um 1940. Eine historische Gaststätte und eine Schusterwerkstatt sowie Ausstellungen zum Thema Waldglas und zur Eisenbahngeschichte ergänzen die neu gestaltete Dauerausstellung dieser Forschungs- und Bildungseinrichtung. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise Di,Do 9 -12.00 Uhr u. 14 - 17.00 Uhr, So 14 -17.00 Uhr

Natur & Art - Galerie und Garten

Natur & Art - Galerie und Garten

📍 Rosenow

Kleine Galerie im großen Garten mit Unikaten, gefertigt als Kombinationen aus altem Holz, Metall, Stein und Glas. Zu besichtigen sind unsere Galerie und der 6500qm große naturnahe Garten, dem 2012 durch den Landschaftspflegeverband "Mecklenburger Endmoräne e.V." für nachhaltige Bewirtschaftung und ökologische Gestaltung die Gartenplakette "Natur im Garten" verliehen wurde. Bei allen Arbeiten steht die Verbindung von Natur und Kunsthandwerk im Vordergrund. Die Natur gibt die Grundrichtung der Gestaltung vor, wenn Kombinationen aus uraltem Holz, Feldsteine, Glas und Metall mit natürlichem Tiefenrost entstehen. Dekorative Verwitterungsspuren fügen sich harmonisch in die Gestaltung der Deko- und Gebrauchsobjekte ein. Wichtig ist uns, dem allgemeinen Trend des Wegwerfens entgegen zu wirken. Nicht Nostalgie, aber Bewahren und Nutzen von Erhaltenswertem. So entstehen z. B. Lampen, Weinständer, Leuchtsäulen, Tische, Garderoben u.a. Daneben sind Keramik - und Webarbeiten von Susanne Behnke zu sehen. Im Garten wird es eine Ausstellung mit Naturfotos geben. Wer des Schauens müde geworden ist, kann sich im Gartencafe mit selbst kreierten Torten oder Brot aus dem Holzbackofen stärken. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mo-So 8-20 Uhr

Naturbad in der Bekow

Naturbad in der Bekow

📍 Hagenow

Das Hagenower Freibad mit seinen idyllischen Liegewiesen und alten Bäumen im Naturschutzgebiet der Bekow bietet Badespaß für die ganze Familie! Besonderheiten. Dreimetersprungturm, grüne Liegewiesen, Kinderbecken Geöffnet ab 15. Juni. Die Betriebszeit des Freibades in der Bekow endet am 15. September, soweit es die Witterung zulässt. Außerhalb der Sommerferien ist das Freibad von 13.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Während der Sommerferien ist der Badebetrieb von 11.00 bis 19.00 Uhr möglich. Der Eintritt für Besucher von 7-18 Jahren beträgt für die kommende Badesaison 0,50 €. Für Besucher ab 18 Jahre beträgt der Eintritt 1,00 €.

Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen.   Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet.  Es besteht Maskenpflicht.

Neue Artilleriekaserne

Neue Artilleriekaserne

📍 Schwerin

Der Neubau der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin, errichtet zwischen 1898 und 1900, bildet das zentrale Element des erweiterten Kasernenareals am Ostdorfer Berg. Das Offizierskasino, direkt gegenüber dem Residenzschloss gelegen, zeichnet sich durch seine prägnante Architektur aus, die Elemente des 16. Jahrhunderts mit regionalen Bezügen vereint. Heute werden die sanierten Gebäude als Teil der Landesbibliothek und für Verwaltungszwecke genutzt. Schon 1858 gab es ein erstes Kasernenareal am Ostorfer Berg. Die Neue Artilleriekaserne sollte 1900 diesen Komplex erweitern. Das Offizierskasino markiert die repräsentative Mitte, unmittelbar gegenüber dem Schloss- und Regierungssitz des Großherzogs gelegen. Umgeben wird das Ganze von einer schmiedeeisernen Tor- und Zaunanlage, teilweise mit floralen Elementen – mehr malerisch als militärisch. Von 1897 bis 1900 übernahm Baurat Oscar Wutsdorff aus dem Preußischen Kriegsministerium die Planung und Beaufsichtigung der Baumaßnahme. Dadurch entstanden das „Großherzoglich Mecklenburgische Feldartillerie-Regiment Nr. 60“, die IV. Abteilung des Holsteinischen Feldartillerie-Regiments Nr. 24 sowie weitere Regimentsgebäude in Schwerin. Die festliche Einweihung fand am 3. April 1900 in der neuen Offiziersmesse statt. Vom Belvedere des Turmes bot sich den Offizieren und ihren Gästen ein herrlicher Rundumblick auf den Kasernenstandort. Zum Stil Der Baukomplex der Neuen Artilleriekaserne umfasst das langgestreckte Quartiershaus und das Unteroffizier-Wohnhaus. Die drei- und dreieinhalbgeschossigen Gebäude sind verputzt und zeichnen sich durch prägnante Backsteingliederungen aus. Die rund- und stichbogigen Fenster sowie abgestuften Giebel mit charakteristischem Terrakottaschmuck verweisen auf die Bauten des 16. Jahrhunderts im nahegelegenen Schloss. Der mittlere Vorsprung des Quartierhauses mit der Reiterdarstellung aus dem Schweriner Stadtwappen vermittelt den regionalen hoheitlichen Bezug. Dagegen verweisen die eingestellten kleinen Rundpfeiler und die gekuppelten Rundbogenfenster auf die Hochromantik der Kaiserdome. Die Verbindung dieser verschiedenen Elemente war etwas Besonderes: Baurat Oscar Wutsdorff gelang damit ein Kasernenbau, der in der Hand des Deutschen Reiches lag, die Herleitung der eigenen Legitimität aus der Reichsgeschichte herstellte und doch regionale Architekturbezüge aufweist. Nach umfassenden Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden die Gebäude der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin heute als Teil der Landesbibliothek und als Verwaltungsgebäude genutzt.

Neugotische Kirche zu Picher

Neugotische Kirche zu Picher

📍 Picher

Der neugotische stattliche Ziegelbau, einer der größten in der Region, wurde 1875-1880 auf kreuzförmigem Grundriss vom Architekten und Denkmalpfleger Georg Daniel errichtet. Sowohl innen wie auch außen ist die Kirche ein imposantes, stilreines, neugotisches Ensemble. Die Kirche wurde von Architekt Georg Daniel entworfen, der auch einige der Bauten des Residenzensembles von Schwerin ausgeführt hat. Zu Innenausstattung des 19. Jahrhunderts gehören das Altarbild "Christus der Auferstandene" gemalt von Carl Suhrlandt, detailreiche Bemalung, gusseiserne Öfen und eine Orgel des Orgelbaumeisters Johann Heinrich Runges. Besonders harmonisch und schön ist die Wirkung der hölzernen Decke der Kirche mit ihren filigranen Details. Die Marienfigur wurde von einem ortsansässigen Bildhauer gestiftet.

Neustädtisches Palais

Neustädtisches Palais

📍 Schwerin

Das Neustädtische Palais diente als Übergangswohnsitz des Großherzogs während der Schlossumbauten und liegt in der historischen Puschkinstraße. Mit seinem Stil, geprägt von französischer Renaissance und Barockelementen, spiegelt es die Handschrift der Baumeister Johann Joachim Busch und Hermann Willebrand wider. Vom Witwensitz zur großherzoglichen Residenz wandelte es sich über die Jahrhunderte und ging 1920 in Staatsbesitz über. Das prächtige Palais befindet sich in der Puschkinstraße – der früheren Königstraße – zwischen der Schlossstraße und dem Schelfmarkt, oberhalb des Pfaffenteichs. 1708 begann dort alles mit dem Kauf des Grundstücks. Herzog Friedrich Wilhelm ließ nachfolgend für seinen Bruder Christian Ludwig den Prinzenhof, auch Ludwigshof genannt, erbauen. Später fand hier auch der Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, Frau des Herzog Ludwig, Platz. Sie lebte hier bis zu ihrem Tod im Jahr 1810. Danach stand das Palais zehn Jahre leer, bis der großherzogliche Finanzminister Leopold von Plessen es nutzte. Wieder später, zur Zeit des Schweriner Schlossumbaus von 1843 bis 1857, diente das repräsentative Palais der großherzoglichen Familie als Wohnsitz und dann wurde erneut angebaut. In dieser Zeit sorgte Hofbaumeister Georg Adolph Demmler noch für einen Saalanbau auf der Rückseite des Palais. Damit kehrte schlossähnliches Flair ein, denn der neue Raum war optisch und baulich an den Thronsaal angelehnt. Hermann Willebrand realisierte von 1883 bis 1884 ebenfalls rückwärtig, einen Wohnflügel für Großherzogin Marie, der ihr als Witwenwohnsitz diente. Nachdem Großherzog Friedrich Franz IV. 1920 abgedankt hatte, ging das Palais schließlich in den Besitz des Freistaates Mecklenburg-Schwerin über. Zum Stil Das gediegene, aber bescheidene Barockpalais erhielt 1779/1780 eine Umgestaltung, die einem Neubau glich. Johann Joachim Busch machte die Pläne dafür und verhalf dem Gebäude zum Stil des französischen Barock. Dabei blieben zum Beispiel die zweigeschossige Dreiflügelanlage und der Ehrenhof erhalten. Das frühere Mansarddach allerdings wurde durch ein Plateaudach mit Dachgauben ersetzt. Die Fassaden erhielten eine kräftige Putzquaderung und Verzierungen in Form von Festons.

Norddeutscher Kinderbauernhof Zietlitz

Norddeutscher Kinderbauernhof Zietlitz

📍 Zietlitz

In Zietlitz, einem Ortsteil der Gemeinde Sukow, zeigt der erste Norddeutsche Kinderbauernhof das Leben auf dem Lande, wie es früher einmal war. Viele regionaltypischen Haustiere können in ihren Ställen und Gehegen erlebt werden. Es gibt eine Streuobstwiese mit alten Obstsorten, ebenso werden Gemüse und Kräuter angebaut, die nach der Ernte für die "Kindertafel Schwerin" zur Verfügung gestellt werden. Kinder erhalten durch die aktive Mitarbeit Einblick in die Arbeitsabläufe auf dem Hof. Eine große Rundscheune bietet hervorragende Möglichkeiten zum Spielen, Basteln und Lernen, aber auch ein Kindergeburtstag wird hier zum besonderen Erlebnis. An einem kleinen Angelteich können die Kinder die ersten Kontakte als "Petrijünger" erleben.

Nööt Tied-Nusszeit Manufaktur

Nööt Tied-Nusszeit Manufaktur

📍 Raben Steinfeld

Willkommen in der Nusszeit-Manufaktur. Hier in Raben Steinfeld bei Schwerin entsteht das köstlichste und gesündeste glutenfreie Müsli auf dem Markt. Unser BIO-Nussmüsli vereint hochwertige Nüsse und Saaten, geröstet in Kokosöl und Agavendicksaft, verfeinert mit feinen Gewürzen. Es ist 100% natürlich, vegan, zuckerfrei und voller Vitalstoffe. Wir setzen auf Regionalität und Nachhaltigkeit, verwenden als einziger Müsli Hersteller deutsche BIO-Wal- sowie Haselnüsse und beliefern unsere Kunden klimaneutral mit dem Lastenrad. Mit unserem #fairstainability Ansatz verfolgen wir das Ziel größtmöglicher Fairness und Nachhaltigkeit.   Unser Nussmüsli ist kohlenhydratarm, proteinreich und sorgt dadurch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Es stabilisiert deinen Blutzuckerspiegel und fördert dein Wohlbefinden. Überzeuge dich selbst und starte deinen Tag perfekt mit Nööt Tied – deiner Nusszeit!

Offizierskasino

Offizierskasino

📍 Schwerin

Das Offizierskasino in Schwerin wurde zwischen 1897 und 1900 erbaut und liegt malerisch auf dem Ostdorfer Berg, gegenüber dem Schloss und oberhalb der barocken Rasenkaskade. Das Gebäude, ein Beispiel für Neorenaissance-Architektur, beherbergt eine prachtvolle Offiziersmesse und ist Teil des historischen Kasernenensembles, das bis heute erhalten ist. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten dient das Gebäude nun als Firmenzentrale. Seit 1900 erhebt sich das Offizierskasino malerisch auf dem Ostorfer Berg, oberhalb der barocken Rasenkaskade und als Abschluss der Hauptachse des Schlossgartens. Direkt gegenüber liegt das Schloss. Die reich geschmückte Offiziersmesse markiert den Mittelpunkt zwischen Alter und Neuer Artilleriekaserne. Hier waren die preußisch-deutschen Kaiserlichen Reichstruppen stationiert. Zwischen 1897 und 1900 übernahm Oskar Wutsdorff, Baurat des Preußischen Kriegsministeriums, die Planung und Leitung für die Kasernenneubauten in Schwerin. Trotz der Aufgabe, eine Kaserne des Kaiserreiches zu errichten, gelang es Wutsdorff, in Abstimmung mit dem Schweriner Regenten Johann Albrecht, Elemente des regional relevanten Baustils mit den Anforderungen einer Kaiserlich-Preußischen Gesamterscheinung zu verbinden. Es entstand ein Kasernenensemble, das als eines der wenigen in Deutschland bis heute überdauerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Offizierskasino von der Sowjetischen Armee genutzt. Davon zeugen die Sowjet-Sterne in den eisernen Einfahrtstoren. Nach Abzug der Truppen 1992 ging das Offizierskasino in Privatbesitz über, stand leer und verfiel. 2012 kaufte die Unternehmensgruppe Hydraulik Nord das Areal und führte seit Mai 2015 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Heute sind in dem historischen Gebäude Repräsentations-, Beratungs- und Büroräume untergebracht. Zum Stil Wie eine Neorenaissancevilla erbaut, zeigt die Schaufassade der Offiziersmesse Richtung Schweriner Schloss. Ihr markantes Detail an der rechten Ecke ist ein Flankierungsturm, dessen Belvedere über eine Spindeltreppe erreichbar ist. Von hier aus bietet der Turm einen umfassenden Rundumblick. Die Fassaden sind mit Terrakotten und Formziegeln schmuckvoll gestaltet. Über den Rundbogenfenstern zeigen die Formen mittig den preußischen Adler, verziert mit der kaiserlichen Krone. Flankiert wird er von den mecklenburgischen Wappenschilden mit Greif und Stier und bekrönt durch den Herzogenhut. Im Schmuckgiebel finden sich weitere aufwendig gestaltete Wappenschilde.

Orangerie Ludwigslust

Orangerie Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Herzogliche Fachwerk Orangerie erbaut um 1780. Wo einst des Herzogs mediterrane Gewächse überwinterten, steht heute nur 200 Meter vom Ludwigsluster Barockschloss entfernt eine einzigartige Eventlocation mit hauseigener Brauerei. Im Biergarten der Orangerie und Braumanufaktur Ludwigslust lässt sich nicht nur entspannt ein Bier genießen, sondern auch an unseren Biertastings teilnehmen. Für Sportbegeisterte werden regelmäßig Dartturniere angeboten. Auch für besondere Anlässe wie Hochzeiten, Jubiläen oder Konferenzen ist die Orangerie und Braumanufaktur Ludwigslust der perfekte Ort. Kulturelle Veranstaltungen und ein Hofladens runden das Angebot ab. Wer mag, kann sich sogar selbst ein Bier brauen.

Outdoor-Team-Schwerin

Outdoor-Team-Schwerin

📍 Flessenow

Angebote für Firmenausflüge, Tagungsprogramme, Teamtrainings, Klassenfahrten Kanutouren, Fahrradtouren, Wanderungen, outdoor PicknickTeamspiele, Hoch/Niedrigseilgarten, Bogenschießen

Palais Bülow - Pappmaché Manufaktur und Besichtigungen

Palais Bülow - Pappmaché Manufaktur und Besichtigungen

📍 Ludwigslust

Der Familienbetrieb von Iris und Norbert Leithold belebt die Ludwigsluster Pappmaché-Tradition neu. Im Palais Bülow, dem einzigen erhaltenen klassizistischen Palais der Residenzstadt, gründeten sie 2013 die Ludwigsluster Papiermaché-Manufaktur. Der „Ludwigsluster Carton“ ist Legende. Kunstvoller Raumschmuck aus Pappmaché eroberte im 18. und frühen 19. Jahrhundert von Ludwigslust aus die europäischen Salons. Die „Carton-Fabrique" lieferte bis nach London und Paris. Herzog Friedrich der Fromme von Mecklenburg ließ den Raumschmuck seines Schlosses Ludwigslust in einer eigenen Manufaktur fertigen und vergolden: Statuen und Büsten, Stuckarbeiten und Möbelverzierungen, die kostbaren Schnitzereien täuschend ähnlich sehen. 150 Jahre später belebt der Familienbetrieb von Iris und Norbert Leithold die Ludwigsluster Pappmaché-Tradition neu. Im Palais Bülow, dem einzigen erhaltenen klassizistischen Palais der Residenzstadt, gründeten sie 2013 die Ludwigsluster Papiermaché-Manufaktur. „Das Palais Bülow ist neben dem Schloss und der Schlosskirche das einzige Gebäude, dessen Raumschmuck aus Pappmaché gefertigt wurde“, berichtet der Historiker und Restaurator Norbert Leithold. „Das Haus stand lange leer, bevor wir es gekauft haben, es war sogar einsturzgefährdet. Dann begann eine große Schatzsuche: Bei der Restaurierung haben wir unzählige Kostbarkeiten in den Trümmern gefunden, wieder zusammengesetzt und neu vergoldet. Wir stießen auf handbemalte Tapeten und kostbare Wandvertäfelungen, die wir wieder freigelegt haben. Das Haus strahlt nun in seinem alten Glanz.“ Die Familie Leithold wohnt in der Beletage des Palais und öffnet den Festsaal für Kulturveranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen mit zeitgenössischen Mecklenburger Künstlern. In kulturhistorischen Führungen erfahren Besucher die Geschichte des Hauses und seiner Schätze. „Wir möchten die Schönheit der historischen Architektur zeigen, aber nicht als Museum, sondern in einem offenen Haus, das mit heutiger Kunst belebt wird.“ Dazu gehört auch, dass Gäste die alte Kunst der Pappmaché-Manufaktur in Workshops selbst ausprobieren können. Die Pappmaché-Masse wird angerührt, in Formen gepresst und getrocknet. Anschließend können die Stücke vergoldet werden. „Wir fertigen sowohl authentische historische Souvenirs als auch moderne Motive für Tafelschmuck oder Bilderrahmen. Für Kinder haben wir zum Beispiel einen kompletten Bauernhof, den sie mitnehmen und selbst bemalen können.“ Führungen und Workshops nach Anmeldung

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