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Karte ↗Museum Forstsamendarre Jatznick
● Jatznick
Zapfenspeicher und Lärchentrommel: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Zapfenspeicher und Darre: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Die Samendarre - darren bedeutet trocknen, rösten oder dörren - ist ein historisch-technisches Denkmal und befindet sich seit 1923 im Ort. Sie war nach dem ersten Weltkrieg notwendig geworden, um die leeren Waldflächen aufzuforsten, die durch den Raubbau infolge der zu leistenden Reparationszahlungen, etwa an Frankreich, in Form von Holz entstanden waren. Das Aufbereiten und Lagern von Forstsaatgut übernahm die Samendarre. Hier wurde den vorgetrockneten Zapfen durch Wärmezufuhr Wasser entzogen. Dadurch öffneten sich die Schuppen und der Samen konnte herausfallen. Beim Gang durch das Museum lernst du den gesamten Ablauf vom historischen Zapfenspeicher bis zur modernen Samenproduktion kennen. Die thematischen Ausstellungen zeigen die Arbeit in der Forstwirtschaft und können wochentags besucht werden. Nicht nur für Naturliebhaber ist die Darre ein besonderes Erlebnis. Im Herbarium lernst du ein umfangreiches Wissen über Kräuter und mehr als 90 Baum - und Straucharten im Lehrgarten kennen. Auf dem großzügigen Außengelände kannst du mit der Draisine fahren und durch das Labyrinth irren. Regelmäßig finden Führungen durch die einzige Forstsamendarre des Landes statt.
Museum Grabow
● Grabow
Das Museum Grabow wurde 1934 gegründet und befindet sich heute im Geburtshaus des Grabower Schaumkusses. Nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt befindet sich das stadthistorische Museum Grabow. Im denkmalgeschützten Geburtshaus der beliebten "Grabower Küßchen", wo noch zu DDR-Zeiten süße Köstlichkeiten produziert wurden, werden Sie entlang multimedialer Stationen durch die bewegte und spannende Geschichte unserer bunten Fachwerkstadt geleitet. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 10:00 - 13:00 Uhr Mittwoch und Freitag: 13:00 - 16:00 Uhr Außerdem geöffnet an ausgewählten Feiertagen. Besuche und Führungen nach telefonischer Rücksprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
Museum Lassaner Mühle
● Lassan
Die Wassermühle Lassan, heute Heimatmuseum, zeigt eine faszinierende Reise durch die Stadtgeschichte und das Müllerhandwerk. Erleben Sie die historischen Maschinen und eine einzigartige Ausstellung zur lokalen Handwerkskunst. Die ehemalige Lassaner Wassermühle, ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, erzählt die lange Geschichte der Stadt Lassan und ihrer Bewohner. Die Mühle wurde erstmals 1410 urkundlich erwähnt und spielte eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft. 1803 fiel sie jedoch einem Brand zum Opfer, bevor sie im 19. Jahrhundert auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut wurde. Ursprünglich diente die Mühle bis etwa 1930 der Mehlproduktion mit einem oberschlächtigen Wasserrad, bevor sie auf Diesel- und später Elektromotoren umgestellt wurde. Bis 1976 war die Mühle in Betrieb und versorgte die umliegenden Gemeinden. Nach ihrer Stilllegung stand das Gebäude einige Jahre leer, bis engagierte Bürger 1982 die Restaurierung in die Hand nahmen. Dank dieser Bemühungen wurde die Mühle am 9. Juli 1988 als Heimatmuseum eröffnet. Heute können Besucher die erhaltenen technischen Einrichtungen bewundern, darunter originale Maschinen und Walzenstühle, die einen Einblick in das traditionelle Müllerhandwerk geben. Neben der Mühlentechnik dokumentiert das Museum die Geschichte der Stadt Lassan von ihren Anfängen als Fischersiedlung im 12. Jahrhundert bis hin zur Blütezeit im 19. Jahrhundert, als bis zu 200 Tischler in der Stadt tätig waren. Eine besondere Ausstellung zeigt das Holz verarbeitende Handwerk zwischen 1890 und 1910, als Lassan für seine Tischlerkunst berühmt war. Auch die Geschichte der Fischerei und des Hafens wird anschaulich dargestellt. Die Wassermühle, die unter Denkmalschutz steht, ist ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Handwerksgeschichte und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Vergangenheit der Stadt hautnah zu erleben.
Museum Neukloster
● Neukloster
Das Museum Neukloster gehört zum Klosterhofensemble und zeigt neben ständig wechselnden Sonderausstellungen ab 2016 die Dauerausstellung "Neukloster/ Mecklenburg - 1170 bis in die Gegenwart - Eine Biografie". Das unter Denkmalschutz stehende Museumsgebäude wurde nach erfolgreicher Sanierung 2003 zur Nutzung an den Museumsverein Neukloster e.V. übergeben. Mit der Fertigstellung des Fachwerkhauses schloss sich der Kreis des umfangreich sanierten historischen Ensembles mit Kirche, Glockenturm, Propsteigebäude und Jugendscheune um den gepflasterten Klosterhof und wurde somit zu einer Attraktion der Stadt Neukloster. Neben zahlreichen Sonderausstellungen zeigt das Museum ab 2016 die Dauerausstellung "Neukloster/ Mecklenburg - 1170 bis in die Gegenwart - Eine Biografie". Das Museum wird dienstags bis samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.
Museum Ostseebad Binz
● Binz
Ein kleiner Einblick in die bewegte Geschichte des Ostseebades Binz auf Rügen. In der Ausstellung des Fördervereins Binz-Museum im Kleinbahnhof erwartet den Besucher eine Reise in die bewegte Geschichte des Ostseebades. So sind u. a. verschieden eingerichtete Zimmer mit diversen Originalexponaten, Bademode und historische Fotos sowie ein Modell des ersten Binzer Kurhauses um 1900 zu sehen. Amüsant und anschaulich zugleich ist auch die umfangreiche historische Postkartensammlung. Ergänzt wird das Museum künftig durch thematische Sonderausstellungen
Museum Papenhof
● Barth
Mitten im historischen Herzen der ehemaligen Residenzstadt Barth öffnet eines der ältesten erhaltenen Profangebäude Vorpommerns seine Türen: der Papenhof. In der historischen Altstadt gelegen, lädt das Museum Papenhof zu einer eindrucksvollen Reise durch die Geschichte Vorpommerns ein. Was dich hier erwartet, ist mehr als ein Museum – es ist ein lebendiger Ort der Geschichte, ein Denkmal mit Tiefe und ein kultureller Ankerpunkt im südlichen Ostseeraum. Untergebracht in einem außergewöhnlichen historischen Profanbau verbindet der Papenhof eindrucksvolle Backsteinarchitektur mit lebendiger Stadt- und Regionalgeschichte. Das Museum richtet sich an neugierige Entdeckerinnen und Entdecker, die Geschichte nicht nur betrachten, sondern verstehen möchten – authentisch, vielschichtig und nah am Ort ihres Geschehens. Der Papenhof in Barth zählt zu den bedeutendsten historischen Profanbauten Norddeutschlands und gehört zu den wichtigsten Bauzeugnissen spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur zwischen Rostock und Stralsund. Westlich der St.-Marien-Kirche gelegen, reicht seine Geschichte bis ins späte 15. Jahrhundert zurück – in eine Zeit, als Barth Residenzstadt der pommerschen Herzöge war. Der zweigeschossige Backsteinbau, ergänzt durch eine eindrucksvolle Renaissance-Fachwerkaufstockung aus dem Jahr 1585, ist ein architektonisches Unikat. Über Jahrhunderte hinweg spiegelte der Papenhof gesellschaftlichen Wandel wider: als Kalandhaus, Synodalgebäude, Adelssitz, Bürgerhaus und später als Mietwohnung. Heute ist das behutsam sanierte Gebäude ein Museum und kulturelles Forum, das Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise miteinander verbindet. Im Museum Papenhof entdeckst du originale Bauelemente aus fünf Jahrhunderten und erfährst, wie eng Baugeschichte, Stadtentwicklung und regionale Identität miteinander verwoben sind. Die Geschichte des Hauses erzählt von herzoglicher Macht, von der pommerschen Reformation und von sozialen sowie kulturellen Umbrüchen. Besonders eindrucksvoll sind die erhaltenen Fragmente der renaissancezeitlichen Fachwerkfassade – ein Meisterwerk seiner Epoche – sowie die sichtbaren Spuren des historischen Backsteinmauerwerks. Inhaltlich widmet sich das Museum der Geschichte Barths und Vorpommerns: von der mittelalterlichen Stadtentwicklung über die Zeit der Reformation bis hin zu den Veränderungen der Neuzeit. Anschauliche Präsentationen, Führungen und wechselnde Sonderausstellungen laden dazu ein, historische Zusammenhänge nicht nur kennenzulernen, sondern kritisch und reflektiert zu entdecken. Der Papenhof selbst ist dabei eines der wichtigsten Ausstellungsstücke. Der Museum Papenhof ist kein klassisches Heimatmuseum. Er ist ein Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Identität und gebautem Erbe – ein Haus, das wie kaum ein anderes für die Vielschichtigkeit und Transformation dieser Region steht. Gemeinsam mit dem Vineta Bürgerhaus und dem Bogislaw-Platz bildet er das Herzstück der entstehenden Barther Kulturmeile, einem Ort des Austauschs, der Bildung und der kulturellen Begegnung. Entdecke, wie Geschichte Gestalt annimmt – im Museum Papenhof in Barth.
Museum Rungehaus
● Wolgast
Das Museum Rungehaus ist das Geburtshaus der Malers und Romantikers Philipp Otto Runge (1777-1810). Er gilt neben Caspar David Friedrich als einer der bedeutendsten Maler und Grafiker der deutschen Romantik. Währende Originale des Künstlers Philipp August Runge in der Hamburger Kunsthalle zu finden sind, wird in seinem Geburtshaus in Wolgast sein Lebensweg dargestellt. Neben der Malerei leistete Runge einen entscheidenden Beitrag zur dreidimensionalen Farbenlehre, gestaltete Spielkarten und schrieb die ersten Märchen in Deutschland auf. Das bekannteste - "Vom Fischer und seiner Frau" - wurde in die Sammlung der Gebrüder Grimm aufgenommen. Route der Norddeutschen Romantik: Rungehaus Wolgast – Der Geburtsort Runges Philipp Otto Runge wurde am 23. Juli 1777 geboren. Er hatte ebenso wie Friedrich August von Klinkowström zehn Geschwister. Schon in seiner frühen Kindheit wurde von seinem Lehrer, dem Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten, an der Wolgaster Schule sein künstlerisches Talent erkannt und gefördert. Nach einer Lehre in Hamburg entschied sich Runge 1799 für ein Kunststudium in Kopenhagen. Nach seiner Rückkehr lernte er Caspar David Friedrich kennen und zog ebenfalls nach Dresden. Runge verbrachte dennoch einige Jahre in Wolgast, wo er unter anderem seine Theorie der dreidimensionalen Farbenlehre entwickelte. Eines seiner berühmtesten Werke „Wilhelmine Helwig“ befindet sich im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald.
Museum Schleifmühle Schwerin
● Schwerin
Die Mühle mit ihrem idyllischen Garten liegt am Rande des Schlossparkes und ist in Funktion. Von prunkvollen Fußböden bis zum feinen Gehstockknauf wurden in der Schleifmühle Schwerin Kunstwerke aus Stein und Edelsteinen für den Herzogshof hergestellt. Besucher können sich über die Steinschneide- und Steinschleiferei informieren und dem Leben der Arbeiter und Schleifmüller auf den Grund gehen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet. Ausstellung - Vom Stein zum Schloss Die Ausstellung in der Schleifmühle berichtet von der Entstehung des Ortes als Teil des Residenzensembles und über den Alltag der Steinschleifer. Seit über dreihundert Jahren dreht sich das Rad der Wassermühle am Auslauf des Faulen Sees. Von 1749 bis 1857 schnitten, schliffen und polierten hier geschickte Hände Steine für die Fürsten Mecklenburg-Schwerins. Es wurden dekorative Steinplatten, Sarkophage, Denkmalsockel und Kamineinfassungen aus tonnenschweren Granitfindlingen hergestellt. Größtenteils in Handarbeit entstanden aus Edelsteinen und heimischen Mineralien kleine Schmuckgegenstände. Heute ist die historische Wassermühle mit unterschlächtigem Wasserrad ein Museum mit funktionstüchtiger Schauanlage zur Bearbeitung großer Natursteine. Öffnungszeiten Montag- Freitag 09.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr An Wochenenden und Feiertagen 10.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr Schulklassen und Gruppen, bitte mit Voranmeldung unter 0385 / 562751 Eintrittspreise Erwachsene - 4€ Ermäßigt - 3 € Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) - 10 € Gruppen ( ab 10 Personen) - 3 € pro Person Gruppenführung (bis 25 Personen) 40 € zzgl. Eintritt Bestandteil des Residenzensembles Schwerin Mit Aufnahme der Schleifmühle in den Kernbereich des Mecklenburg-Schweriner Residenzensembles ist sie Bestandteil des Antrages des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe. Heiratsort Schleifmühle Die Schleifmühle ist ein Außenstandort des Schweriner Standesamtes und kann für Hochzeiten genutzt werden. Trägerverein Der Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V. ist Trägerverein des Museums.
Museum Seefahrerhaus
● Ostseebad Sellin
Ein erst in 2011 neu erbautes und fertig gestelltes Museum in Form eines Fischer- und Seefahrerhauses ist das der lokalen Seefahrt und deren Geschichte verbundene „Seefahrerhaus Sellin“. Das Museum Seefahrerhaus ist direkt am Selliner See gelegen. Der mit Schilfrohr gedeckte Neubau in traditioneller Bauweise entstand an der Stelle, wo Christian Richert 1751 den alten Katen des Zimmermanns Grahl für 30 Reichstaler erblich übernahm und dessen Tochter mit herrschaftlichem Konsens heiratete. In einer liebevoll gestalteten Ausstellung werden die Arbeitsgeräte der Fischer und Bootsbauer, alte Navigationsgeräte, Schiffsmodelle, Gemälde, Mobiliar und Seefahrersouvenirs aus fernen Ländern gezeigt. Dazu gehört eine umfangreiche Sammlung von bunt bedruckter englischer Bildkeramik des 19. Jahrhunderts. Wer mehr erfahren möchte kann sich mit Hilfe eines Touch-Screen Monitors durch den Raum führen lassen. Im Dachgeschoss befindet sich mit dem Titel „Versteinertes Leben - Fossilien von der Insel Rügen“ eine weitere Ausstellung.
Museum Villa Irmgard
● Seebad Heringsdorf
Villa Irmgard ist ein Museum für Literatur- und Regionalgeschichte. Der russische Dichter Maxim Gorki wohnte von Mai bis September 1922 hier. Museum für Literatur- und Regionalgeschichte, Wohn-und Arbeitszimmer im Stil der zwanziger Jahre, das der russische Dichter Maxim Gorki von Mai bis September 1922 bewohnte, Sonder- und Wechselausstellungen. Die Villa ist ein Zeugnis der traditionellen Bäderarchitektur.
Museum am Schmiedehaus
● Seebad Heringsdorf
Das Museum am Schmiedehaus wird von der Historischen Gesellschaft im Seebad Heringsdorf betrieben. Im Museum am Schmiedehaus wird eine Dauerausstellung "Vom Werden und Wachsen des Seebades Heringsdorf" gezeigt.
Museum der Stadt Friedland
● Friedland
Geschichte hautnah entdecken. Das Museum lädt auf eine spannende Reise durch verschiedene Epochen ein – an gleich drei besonderen Standorten: dem Hauptgebäude mit idyllischem Museumshof, der MPSB-Ausstellungshalle und dem historischen Fangelturm. Im Hauptgebäude in der Mühlenstraße 1 erwartet den Besucher der größte Teil unserer vielseitigen Sammlung. Fünf faszinierende Ausstellungsbereiche geben Einblicke in die Ur- und Frühgeschichte, das mittelalterliche Leben, die bewegte Stadtgeschichte Friedlands, militärische Vergangenheit sowie die Geschichte der Mecklenburg- Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB). Ob allein, mit der Familie oder in der Gruppe – ein Besuch lohnt sich. Lassen Sie sich überraschen und tauchen Sie ein in die Geschichte Friedlands.
Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
● Hagenow
Hagenow ist das Tor zur Griesen Gegend im Südwesten Mecklenburgs: Das 1974 gegründete Museum widmet sich dem alltäglichen Leben auf dem Land und in der Stadt – von der Steinzeit bis in die jüngere Vergangenheit. Das Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend verfügt über eine umfangreiche Sammlung und präsentiert seine moderne Dauerausstellung in einem Ackerbürgerhaus von 1828 sowie in weiteren historischen Nebengebäuden. Neben der Entwicklung des Natur- und Kulturraums „Griese Gegend“ und der Geschichte der Stadt Hagenow stehen hier spannende Aspekte des Wohnens und Wirtschaftens, traditionelle Handwerke sowie die Entwicklung der Technik und die Industrialisierung im Mittelpunkt. Es gibt viel zu entdecken: Archäologische Funde wie die „Hagenower Fürstengräber“, eine Dampfmaschine von 1902, die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ aus den 1920er Jahren und eine Angestelltenwohnung aus der Zeit um 1940. Eine historische Gaststätte und eine Schusterwerkstatt sowie Ausstellungen zum Thema Waldglas und zur Eisenbahngeschichte ergänzen die neu gestaltete Dauerausstellung dieser Forschungs- und Bildungseinrichtung. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise Di,Do 9 -12.00 Uhr u. 14 - 17.00 Uhr, So 14 -17.00 Uhr
Museum für Blechspielzeug
● Wesenberg
Museum für Blechspielzeug und mechanische Musikinstrumente Das kleine Museum beinhaltet div. alte Modelleisenbahnen verschiedener Hersteller wie Märklin, TT, Fleischmann, Piko usw. in Spurgrößen von Z bis 0, Modellautos von Schuco sowie Blechfiguren von E.P. Lehmann, Kinomategrafen, Musikinstrumente wie Grammofone, Drehorgeln, Pianola, Orchestrion usw. sowie über 100 alte Radios und vieles mehr. Die Exponate werden teilweise auch in Funktion vorgeführt.
Museum für Technik und Verkehr
● Szczecin
Das 2006 in einem alten Straßenbahndepot geschaffene Museum gehört zu den größten Technikmuseen des Landes. Die Ausstellung ist dem Nahverkehr von Szczecin sowie der Automobilbranche gewidmet. Das Technik- und Verkehrsmuseum befindet sich im ehemaligen Straßenbahndepot in der ul. Niemierzyńska, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts, genau 1907, erbaut wurde. Der Bau wurde durch den Platzmangel für die steigende Zahl von Wagen bedingt. Für die Investition wurden Grundstücke mit Schrebergärten und das Gelände eines Kreisfriedhofs genommen. Das Objekt wurde von zwei Berliner Architekten - Steinmetz und Griesbach – entworfen. Interessant sieht das Satteldach mit Glasfront aus, in dem eine Uhr angebracht wurde. Vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das Depot zweimal modernisiert – 1912 und an der Jahreswende 1929 zum 1930. Das Depot Niemierzyn war das erste Depot in Stettin, das nach dem Zweiten Weltkrieg seine Arbeit aufnahm – es wurde schon 1945 eröffnet. Die Anlage ist ein Kopf-Depot, im Inneren befinden sich 16 Gleise. Ab 1945 bediente Niemierzyn nur noch die Straßenbahnlinie 3, am Ende des Betriebs auch die Linien 4, 11 und 12. Die letzte Abfahrt aus diesem Depot in der Geschichte erfolgte am 1. Oktober 2004 - es war die Straßenbahnlinie 11. Im Jahr 2009 begann die Modernisierung des Depots Niemierzyn und seine Innenräume wurden dem Technik- und Verkehrsmuseum übergeben. Ein Jahr später nahm das Museum den Betrieb auf. Heute kann man im ehemaligen Depot historische Straßenbahnen, Busse, Autos und Motorräder sehen. Zu den Dauerausstellungen zählen unter anderem: „Stettiner Automobil in den Jahren 1919-1944“, „Polnische Automobile - Fahrzeuge der Volksrepublik Polen“, „Einspurige Fahrzeuge aus der Volksrepublik Polen“, „Polnische Prototypen“ und „Fahrzeuge uniformierter Dienste“. Die Ticketpreise betragen: 10 PLN (normal), 5 PLN (ermäßigt), 24 PLN (Familienticket, 1 oder 2 Erwachsene und Kinder, maximal 5 Personen), Gruppenticket 5 PLN (ab 10 Personen). Dienstags ist der Eintritt frei (außer „Eureka der Bewegung“). Das Depot Niemierzyn wurde im November 2005 in die Woiwodschaftsdenkmalliste eingetragen. Das Museum hat einen Aufzug für Personen mit eingeschränkter Mobilität, der es Rollstuhlfahrern ermöglicht, in die Ausstellung im Untergeschoss und in das Café im Obergeschoss zu gelangen. Besucher können an der Kasse Souvenirs kaufen.
Museum im Jagdschloss Gelbensande
● Gelbensande
Der Verein Museum Jagdschloss Gelbensande e.V. läßt die Besucher in die Geschichte des Hauses eintauchen und zeigt ihnen die liebevoll restaurierten Wohnräumen der Repräsentationsetage als Museum mit regelmäßigen Ausstellungen, Konzerten und Führungen. Das Jagdschloss Gelbensande wurde vom Hofbaurat Gotthilf Ludwig Möckel in den Jahren 1885/87 als Sommer- und Jagdhaus der Mecklenburger Großherzöge erbaut und zeichnet sich durch seine besondere Architektur aus. An verschiedenen Stellen lassen sich die engen Verwandtschaftsverhältnisse zwischen dem mecklenburgischen Herrscherhaus und dem russischen Zarenhaus erkennen. So ist auch die hölzerne Überdachung in Anlehnung an russische Bojarenhäuser gebaut worden. Als Elternhaus der letzten deutschen Kronprinzessin Cecilie und der dänischen Königin Alexandrine ist es von besonderer historischer Bedeutung. Die Gäste des Museums gehen beim Rundgang durch 11 restaurierte Räume der Repräsentationsetage auf eine Zeitreise.
Museum im Prenzlauer Tor-Turm Pasewalk
● Pasewalk
Das Museum im Prenzlauer Tor-Turm zeigt die Pasewalker Stadtgeschichte. Das Stadtmuseum befindet sich in Teilen der ehemaligen Stadtbefestigung, unter anderem im Prenzlauer Tor. Auf mehreren Etagen gibt es Informationen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte Pasewalks und wechselnde Kunstausstellungen. Das Museum der Stadt Pasewalk bietet eine vielzahl an faszinierenen Ausstellungen zur Stadt- und Militärgeschichte sowie zum deutschen Zeichner Paul Holz. Das Museums ist zugleich Künstlergedenktstätte. Außerdem werden nach Vereinbarung auch Stadt- und Museumsführungen angeboten. Eintrittspreise: Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt Schüler 1 Euro Studenten 1,50 Euro Erwachsene 2 Euro Familienkarte 4 Euro
Museum im Steintor
● Anklam
Das Museum im Steintor hat eine über 90-jährige Geschichte. Es ist das älteste stadthistorische Museum zwischen Greifswald und Stettin. Das einzige erhaltene Stadttor der Stadtbefestigung Anklams ist zudem das höchste Stadttor der Backsteingotik in Pommern und zählt zu den schönsten in Norddeutschlands. Seit 1989 befindet sich das Stadtmuseum Anklam in einem der ältesten Gebäude der Hansestadt, dem Steintor. In den 5 Etagen des mittelalterlichen Gebäudes sind in den Abteilungen der ständigen Ausstellung Zeitzeugnisse zur Geschichte der Hansestadt sowie des Lebens am Peenefluss zu sehen. Sonderausstellungen und -veranstaltungen sowie ein herrlicher Ausblick auf das Peenetal und die Hansestadt laden zu jeder Jahreszeit zu einem Museumsbesuch ein. Sollten Sie bereits mehr als 70 Jahre alt sein, haben Sie die Möglichkeit, sich nach dem Aufstieg von 111 Stufen in der fünfte Etage des Steintores in das Gipfelbuch des Museums einzutragen. In der fünften Etage des 32 m hohen Stadttores kann der Ausblick auf die Stadt und das Peenetal genossen werden. Abteilungen der ständigen Ausstellung sind die „Slawen und Wikinger an der Peene“, „Anklam und die Hanse“ bis hin zu „Anklam zwischen 1933-1949“. Zu den Attraktionen des Museums gehört der Münzschatzfund aus dem Jahre 1995. Dieser ist der größte Silberschatzfund aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Pommern. Des weiteren befinden sich im Museum ein Archiv und eine Bibliothek zur Stadt- und Regionalgeschichte. Mit Voranmeldung ist es möglich, Führungen durch das Museum und Stadtrundgänge zu besonderen Themen der Anklamer Stadtgeschichte zu machen. Dabei kann auch die Nikolaikirche besichtigt werden.
Museum in der Alten Druckerei
● Barth
In der alten Druckerei finden Sie 3 Ausstellungsräume mit den Themen: Leben & Werk von Martha Müller-Grählert, Geschichte des Hauses und der Druckerei, die Geschichte der Familie Dahlfeld sowie das Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild. In der alten Druckerei finden Sie drei Ausstellungsräume mit den Themen: Geschichte des Hauses und der Druckerei Der Verlag „Anthonys Erben“ druckte das 1848 gegründete „Barther Tageblatt“ von 1900 bis 1943. Leben & Werk von Martha Müller-Grählert Am 20.12.1876 in Barth geboren, verfasste sie das Gedicht „Mine Heimat“, welches mit der Melodie von Simon Krannig als „Ostseewellenlied“ bekannt wurde. Später wurde es weltbekannt als „Nordseewellenlied“ oder „Friesenlied“ und in viele Sprachen übersetzt. Die Geschichte der Familie Dahlfeld Die aus Riga zugezogene Familie Dahlfeld kaufte 1920 das Haus sowie den Verlag mitsamt Druckerei. Martha Müller-Grählert war eng verbunden mit Adolf Dahlfeld, der eine Vielzahl von Gedichten und Erzählungen von ihr veröffentlichte. Sie vererbte ihm 1927 ihr gesamtes literarisches Werk. Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild Der 1876 in Hildesheim geborene Wilhelm Schmidthild war von 1919 bis 1927 in Barth als Zeichenlehrer an der Realschule, aber auch als Maler, Grafiker und Buchillustrator tätig. Öffnungszeiten: Mai - Oktober Mo-So 11 – 15 Uhr
Museumsbäckerei Müller - Klockenhagen
● Ribnitz-Damgarten
Tradition, die man schmecken kann! Ein absolutes Muss bei einem Besuch im Freilichtmuseum Klockenhagen. In der historischen Backstube wird noch echtes Handwerk gelebt: Hier kommt das Brot frisch aus dem altdeutschen Steinofen. Der Duft von ofenwarmem Steinofenbrot und traditionellem Blechkuchen zieht durch das ganze Dorfensemble. Highlight: Von Mai bis Oktober werden im Gewölbeofen Klockenhäger-Brote in verschiedenen Sorten gebacken. Die Bäckerei hat saisonal (analog zum Freilichtmuseum) von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Besonders praktisch: Ihr erreicht sie auch unabhängig vom Museumsbesuch direkt von außen an der Ecke Stützpunkt 3a. April, Mai, Juni, September, Oktober: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr Juli und August: 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Museumsgesellschaft Mönchgut-Granitz mbH
● Sellin
Die Mönchguter Museen sind ein Museumsbund aus verschiedenen Museen, welche veranschaulichen wie die Mönchguter Bevölkerung einst lebte. Die Mönchguter Museen bestehen aus dem Heimatmuseum, dem Museumshof, dem Rookhus, dem Museumsschiff Luise und dem Schulmuseum in Middelhagen. Alle Museen befinden sich im originalen historischen Gebäuden und stehen alle unter Denkmalschutz. Veranschaulicht wird, in unterschiedlicher Thematik, das Leben und Arbeiten der Mönchguter Bevölkerung im Laufe der Geschichte.
Museumshafen Greifswald
● Greifswald
Gaffelketsch und Schoner, Seequatze und Rammschiff, Kreuzer und Kragejolle - etwa 45 alte Schiffe prägen das Bild des Museumshafens in Greifswald, der 1991 nach dem Vorbild der Museumshäfen in Flensburg und Hamburg gegründet wurde. Damit reagierten die Hansestädter auf das gestiegene Interesse an historischen Schiffen und traditioneller Seemannschaft. Als Teil des alten Stadthafens erstreckt sich der Museumshafen von der Steinbecker Brücke bis hin zum alten Getreidespeicher und prägt das maritime Flair der Hansestadt. Das älteste Schiff, das Besucher im Museumshafen bewundern können, ist das Zeesboot "Pommerland" aus dem Jahr 1880. Unter www.museumshafen-greifswald.de sind alle hier vertäuten Schiffe gelistet. 15 davon bieten Ausflugsfahrten und Mitsegeltörns an. Mitsegeln kann man auch bei der alljährlichen Gaffelrigg. Übrigens: Der Verein Museumshafen Greifswald organisiert auf Wunsch auch Gruppenführungen durch den Museumshafen und die Museumswerft, in der alte Schiffe restauriert werden.
Museumshof Göhren
● Ostseebad Göhren
Der Mönchguter Museumshof ist das älteste und größte Freilichtmuseum auf Rügen. Während das Wohnhaus um 1850 erbaut worden ist, stammt die Fachwerkscheune in ihrem Kern noch aus der Zeit um 1680 und ist somit eines der ältesten Gebäude Rügens. Der Mönchguter Museumshof, das älteste und größte Freilichtmuseum auf Rügen, besteht aus einem kompletten bäuerlichen Gehöft mit Wohnhaus (z.Zt. Museumsleitung und Verwaltung, kein Besucherverkehr möglich!), Stallscheune, Wagenscheune und Schweinestall. Die Hofstelle ist ab 1574 urkundlich nachweisbar. Die ältesten Teile der Scheune stammen aus der Zeit um 1680. Nach dem Freikauf aus der Leibeigenschaft im Jahre 1847 wurde der Hof mit einer Ackerfläche von 17,5 Hektar von einem Vollbauern, Fischer und Lotsen bewirtschaftet. Heute belegen Acker- und Handwerkergeräte, landwirtschaftliche Maschinen, Wagen, Kutschen und Schlitten eindrucksvoll den beschwerlichen Alltag der Mönchguter Fischerbauern und Landhandwerker. Ausstellungsthemen sind Ackerbau und Ernte, Imkerei und Milchverarbeitung sowie der Traditionelle Hausbau. Der Kräuter- und Blumengarten unterstreicht die einmalige Ausstrahlung der Hofanlage.
Museumshof Zirkow
● Zirkow
Zirkows Museumshof zeigt agrarhistorische Geräte, alte Bilder und Schriftstücke sowie originale Haushaltsgegenstände aus diversen Epochen Rügens. Angeboten werden zudem regelmäßig Kreativ-Werkstätten mit alten Handwerkstechniken für Kinder. Beim Haupthaus des historischen Museumshofes handelt es sich um ein Kübbungs-Dielenhaus, welches anno 1727 errichtet wurde und typisch für den Hausbau auf der Insel Rügen im vorindustriellen Zeitalter ist. Dieses Gebäude hatte die LPG Zirkow ab 1958 als Viehstall genutzt. Des Weiteren besitzt der historische Museumshof in Zirkow zwei Nebengebäude. Darin werden diverse häusliche und landwirtschaftliche Gegenstände gezeigt, die auf der Insel Rügen über Jahrhunderte hinweg in Gebrauch waren. Die Besucher erwarten originale Wohnungseinrichtungen und Haushaltsgegenstände, aber auch historische Schriftstücke und Bilder. Darüber hinaus werden auch verschiedene agrar-historische Maschinen und Geräte gezeigt. Die Besucher können sich auf dem historischen Museumshof in Zirkow also umfassend darüber informieren, wie das ländliche Dorfleben auf der Insel Rügen über Jahrhunderte hinweg ausgesehen hat.