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Karte ↗Schlossgärtnerei Wiligrad
● Lübstorf
Essen – trinken – entspannen – lesen – fachsimpeln – Natur genießen Entspannen Sie bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffeespezialitäten in gärtnerischem Ambiente. Bei Kräutertee aus dem Garten oder selbstgebackenem Steinofenbrot werden Rezepte und Gartenweisheiten ausgetauscht. Entdecken Sie Neues und Altbewährtes, Historisches, Künstlerisches, Gärtnerisches, Handwerkliches auch im Hofladen….
Schlossinsel Mirow - Liebesinsel
● Mirow
Die Liebesinsel gehört zum Schlossensemble Mirow. Sie ist durch eine eiserne Brücke mit der Schlossinsel verbunden. Auf der „ Liebesinsel “ liegt das Grabmal von Adolf Friedrich VI., des letzten Großherzogs des Landesteils Mecklenburg-Strelitz. Er starb im Februar 1918 unter ungeklärten Umständen. Sein Leben und auch der Tod sind schleierhaft. Es wird vermutet, dass er sich erschoss.Er wurde seinem Testament von 1917 entsprechend, welches schon einen Entwurf für das Grabmal enthielt, auf der Liebesinsel bestattet. Dieses Denkmal ist zugleich der „ zu Stein gewordene" Schlusspunkt der Geschichte des regierenden Hauses Mecklenburg-Strelitz und des Schlosses als herzogliche Residenz.
Schlossinsel Wolgast
● Wolgast
Einstiger Standort des Herzogsschlosses. Auf der Wolgaster Schlossinsel stand früher das Schloss der Herzöge zu Pommern-Wolgast. Während des 30jährigen Krieges im 17. Jahrhundert traf eine Kanonenkugel den Pulverturm des Schlosses, so dass daraufhin nur noch eine Ruine übrig blieb, die im 18. Jahrhundert abgetragen wurde. Für den Wiederaufbau nach dem großen Stadtbrand wurden teilweise auch Steine der Schlossruine verwendet. Heute weisen die Namen Schlossinsel und Schlossstraße sowie die dortige Schautafel mit Erklärungen zum Schloss und zur Schlossgeschichte auf das ehemalige Herzogschloss hin.
Schlossinselmarina Wolgast
● Wolgast
Schlossinselmarina Wolgast Der Yachthafen Wolgast der Schiffswerft Horn liegt in unmittelbarer Stadtnähe, nördlich der Wolgaster Brücke in der Spitzenhörner Bucht. Die Anlage bietet 40 Liegeplätze, Wasser- und Stromversorgung, aber auch Sanitäranlagen und Waschautomaten sind verfügbar. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Stadtzentrum gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Dort liegt auch die beliebte Schlossinsel, sowie historische Kirchen. Restaurants und Geldautomaten sind ebenfalls in der Innenstadt zu erreichen.
Schlosskapelle Ludwigsburg
Die Ludwigsburger Schlosskapelle geht zurück auf eine an dieser Stelle dem heiligen Nikolaus geweihte Filialkirche des nahen Klosters Eldena. Erneuert und zur Schlosskapelle wurde unsere Kirche, als Herzogin Sophie Hedwig von Pommern Wolgast den damaligen Ort Darsim (Dersem) von ihrem Gatten, dem Herzog Ernst Ludwig, als Leibgedinge erhalten und 1592 hier das Schloss errichtet hatte. Dorthin nannte sie den Ort ihr Ludwigshoff, woraus dann unser Ludwigsburg wurde.
Schlosskirche Franzburg
Die evangelische Kirche Franzburg ist der noch erhaltene südliche Querschiffsarm der ehemaligen Klosterkirche des Zisterzienserklosters Neuencamp aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude ist der Rest des Zisterzienserklosters Neuencamp (Mutterkloster von Hiddensee). Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Die Pommernherzöge ließen hier ab 1587 ein Schloss errichten. Aus den Resten der Klosterkirche entstand die Schlosskapelle. Im 30-jährigen Krieg wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen ausgeplündert und zerstört. Zwischen 1660 und 1678 wurden die Reste des Schlosses abgerissen. Erhalten geblieben ist lediglich die ehemalige Schlosskirche. Sehenswert sind ein Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren (1615), ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert und eine Madonna auf der Mondsichel (15. Jh).
Schlosskirche Ivenack
● Ivenack
Ivenack hat viel zu bieten: uralte Eichenriesen, von denen einer Deutschlands ältester sein soll; einen Kletter-Ausflug 20 Meter hoch in die Wipfel der Bäume, dazwischen seit der Barockzeit Wild und einen hübschen rotweißen Pavillon, der sich hervorragend als Café mit Dachterrasse eignen würde. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch einen grünen Tunnel längs des Sees zwischen Schloß, Teehaus und Orangerie mit Einkehr in der Schloßkirche. Hier kann man in Ruhe die Allegorien vom „Paradiesgärtlein“ auf den Gemälden der Orgelempore vis-à-vis der Rokoko-Loge entdecken.
Schlosskirche Neustrelitz
● Neustrelitz
Die neugotische Schlosskirche in der Residenzstadt ist im Sommer faszinierender Ort für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen Von Mai bis Oktober ist die Schlosskirche geöffnet und Besucher*innen können den erhabenen Innenraum erleben. Allein die elegante Architektur, die schmuckvoll gestalteten Emporen, das Bleiglasfenster in der Apsis oder die erhaltene Kanzel lohnen einen Besuch. Vor allem aber bietet der Raum einen einzigartigen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen. Die Schlosskirche wurde zwischen 1855-1859 in unmittelbarer Nähe des Neustrelitzer Schlosses von Landesbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel errichtet. Die einschiffige Kirche aus gelbem Backstein weist zahlreiche Türmchen und neugotische Verzierungen auf. Die Figuren der vier Evangelisten am Hauptportal schuf der Neustrelitzer Bildhauer Albert Wolff, ein Schüler des preußischen Bildhauers Christian Daniel Rauch. Bemerkenswert ist die Holzdecke im Innenraum. Heute stellt sie eines der wenigen erhaltenen, historischen Bauwerke des ehemaligen Schlossensembles dar. Die Schlosskirche ist kirchenjuristisch entwidmet und wird nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt. Das Kulturquartier Neustrelitz hat seit 2021 die Trägerschaft über die Schlosskirche.
Schlosskirche Putbus
● Putbus
Die Schlosskirche im Park zu Putbus Bis in das Jahr 1840 war Putbus Teil der Kirchengemeinde Vilmnitz. In diesem Jahr wurden eigene Kirchenbücher angeschafft und ein eigener Kirchhof eingeweiht. Putbus wurde selbständige Kirchengemeinde. Mit der Zeit wuchs auch die Notwendigkeit, ein eigenes Kirchengebäude zu schaffen. Zunächst sollte das Theater zur Kirche umgebaut werden. Da dieser Plan jedoch auf den Widerstand der Einwohner stieß, wurde in den Jahren 1891/92 der Kursalon im Park zur Kirche umgestaltet - die oberen Galerien wurden entfernt und deren Fenster nach innen verlegt, die offenen Arkaden zum Tanzsaal wurden mit Fenstern versehen. Es entstand ein dreischiffiger Kirchenraum. An Stelle des nördlichen Anbaus wurde ein Kirchturm errichtet, der südliche Anbau behielt seine Gestalt. Am Reformationstag 1892 wurde die Kirche geweiht, die Glocken läuteten erstmals am 12. Juli 1893. Die Schlosskirche unterscheidet sich eindrucksvoll von den inseltypischen Backsteinkirchen. Sie ist lichtdurchflutet, große rundbogige Fenster öffnen sie zum Park hin. Sie bildet mit den klassizistischen Gebäuden im Park und in den anliegenden Straßen ein eindrucksvolles Ensemble.
Schlosskirche Schwerin
● Schwerin
Die kleine Schlosskirche an der Nordseite der Schlossinsel bezaubert mit ihrem goldenen Sternenzelt und der schönen Innenausstattung. Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau ist ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses, hat eine aktive Kirchgemeinde und ist ein gefragter Heiratsort. "Das sieht ja aus wie am Kölner Dom!" hört man Besucher oft sagen, wenn Sie die Fassade der Schlosskirche auf der Schlossinsel erblicken. Der kleine Kirchenbau schmiegt sich in grauem Sandstein in die Fassade des Schlosses. Verziert mit Maßwerk, gotischen Fenstern, Wasserspeiern und Spitzen. Die Erinnerung an den Dom zu Köln kommt nicht von ungefähr. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche im modischen neogotischen Stil umgestaltet, vom Kölner Dombaumeister Zwirner. Das Innere der Kirche ist nicht weniger prachtvoll. Der Besucher steht unter einem Nachthimmel in Blau und Gold. Die Emporen und Balkone sind wundervoll dekoriert, glänzend bemalt und gestaltet mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven im Sinne der evangelischen Erlösungsthematik. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchen-Gemeinde feiert in der Kirche regelmäßige Gottesdienste. Es finden Trauungen und Taufen statt. Die Kirche kann auch im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden. Informationen zu den Führungen finden Sie hier: Öffnungszeiten der Schlosskirche
Schlossmuseum Schwerin
Unüberschaubar viele Türme und Türmchen ragen in den Himmel, gekrönt von goldenen Kuppeln und funkelnden Zinnen. Innen strahlen die Museumsräume in der Pracht herzoglicher Zeiten. Auf einer Insel, reizvoll eingebettet in eine malerische Seen- und Parklandschaft, zählt Schloss Schwerin zu den bedeutendsten Schöpfungen des romantischen Historismus in Europa. Die prachtvollen Wohn- und Festräume, darunter Thronsaal und Ahnengalerie, beeindrucken durch einen reichen plastischen und malerischen Dekor, ergänzt durch kunstvolle Intarsienfußböden. Am Schloss führt in Schwerin kein Weg vorbei. Aus allen Richtungen zieht es die Blicke auf sich. Monumental und majestätisch erhebt sich der vielachsige Rundbau aus elf Geschossen und sechs Flügeln. Ein sagenhafter Detailreichtum lässt den Koloss mit 635 Räumen zugleich anmutig und leicht erscheinen. Unzählige Fenster, Nischen, Säulen, Erker, Balustraden, goldene Ornamente und Figuren gliedern die Fassaden grazil und pointiert. Das Museum präsentiert auf drei Etagen kostbare Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk Möbel vor allem aus Schwerins prächtigster Epoche, dem 19. Jahrhundert. Öffnungszeiten: 15. April bis 14. Oktober von Di–So 10–18 Uhr 15. Oktober bis 14. April von Di–So 10–17 Uhr (letzter Einlass 30 Minuten vor Schließzeit) Eintrittspreise: Einzelkarte Erwachsene: 13,00 € Ermäßigt: 9,00 € (Ermäßigter Eintritt gilt nur für Gruppen ab 15 Personen sowie Personen mit gültigem Ausweis: Rentner, Schwerbehinderte, Auszubildende, Schüler*innen über 18 Jahre, Studierende, Inhaber der Ehrenamtskarte, Freiwilligendienstleistende, Erwerbslose sowie Sozialhilfeempfänger*innen) Jahreskarte Erwachsene: 75,00 € Ermäßigt: 60,00 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen, Mitglieder des Fördervereins, Mitglieder von Fachverbänden sowie notwendige Begleitpersonen: kostenfrei Audioguides: kostenfrei Öffentliche Führung (max. 25 Personen) Erwachsene: 5,00 € zzgl. Eintritt Ermäßigt: 4,00 € zzgl. Eintritt Angemeldete Führungen (max. 25 Personen) 60 Minuten: 75,00 € (dt.), 85,00 € (fremdsprachig) Bitte beachten Sie bei den angemeldeten Führungen die Stornierungsgebühren der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Der Schlossgarten/ Park ist öffentlich zugänglich.
Schlosspark Ludwigslust
Der Schlosspark Ludwigslust ist mit 127 ha einer der größten und schönsten Parks Norddeutschlands. Der englische Landschaftspark ist durch ein großzügiges Wegenetz durchzogen, die zu idyllischen Aussichten und Sehenswürdigkeiten führen. Für den Park stehen zwei Audioguides (1 für Kinder) zur Verfügung, der per App auf das eigene Smartphone geladen werden kann. Der ursprüngliche Barockgarten wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts von P. J. Lenné in einen Landschaftspark umgewandelt. Eine besondere Faszination geht von den kunstvollen Wasserspielen aus. Im Schlosspark können das Louisen-Mausoleum, im ägyptischen Baustil erbaut, das Helenen-Paulownen-Mausoleum, die neugotische Kirche, eine Grotte sowie verschiedene Denkmäler und Blumengärten bewundert werden. Führungen und Audioguide: Für Besucher des Schlossparks steht eine kostenfreie APP mit Audioguide zur Verfügung. Diese enthält Informationen zu sehenswerten Orten im Park. Auch Hörgeschichten für Kinder sind inklusive. Die App finden Sie unter www.mecklenburg-schwerin.de/ludwigslust zum Download.
Schlosspark Putbus
● Putbus
Obwohl das Schloss Putbus, der ehemals herrschaftlicher Sitz der Fürsten von Putbus, bereits 1962 dem Erdboden gleich gemacht wurde, erinnert der wunderschöne Schlosspark noch heute an diese prunkvolle Zeit. Magnolien und Mammutbäume zieren den im englischen Stil angelegten Garten. Angelegt wurde der Park 1804 vom Stadtgründer Wilhelm Malte I. zu Putbus, ursprünglich in französischem Stil. Später wurde er im Stil eines englischen Landschaftsparks weitergeführt. Das klassizistische Schloss, um welches der Park angelegt worden war, wurde leider in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. Noch erhalten sind die Orangerie, der Marstall, das Mausoleum, die Pfarr- und die Schlosskirche, sowie das Affen- und Vogelhaus. Damals wie heute ist Putbus nicht nur durch sein Schloss und den Circus bekannt, sondern auch durch seine landschaftlich reizvolle Umgebung. Nicht verwunderlich, dass sogar Caspar David Friedrich die Putbuser Gegend bereiste. Die gewonnenen Eindrücke ließ er beispielsweise in die Gemälde „Ein Blick auf Putbus“ und „Landschaft mit Regenbogen“ einfließen.
Schlosspark Semlow
Die Pläne für die Gestaltung des Landschaftsparks entwarf der damalige in Potsdam tätige Königliche Hofgärtner Gustav Meyer (1816-1877). Die Anlage zählt nach heutigem Kenntnisstand zu den wenigen nahezu authentisch überlieferten Gartenschöpfungen des später als erster Gartendirektor in Berlin wirkenden Gartenkünstlers. Der von Anbeginn im Sinne der Aufklärung öffentlich zugängliche Semlower Park ist als Ort der Bildung und Erziehung in einer geistigen Nähe zu dem berühmten Vorbild Wörlitz zu betrachten. Meyer bezog in seine landschaftliche Gestaltung des Parks weite Wiesenräume, ein ausgedehntes Wegenetz mit prachtvollen Blicken auf das Schloss, markante Einzelbäume und ein System von Gräben und Teichen ein. Es wurden unter anderem Eichen, Kastanien, Blutbuchen, Linden und Platanen verwendet. Zu den dendrologischen Besonderheiten zählen zwei in späterer Zeit in unmittelbarer Nähe des Teiches gepflanzte Sumpfzypressen. Im Frühjahr bezaubert alljährlich ein Teppich von wilden Krokussen, Schneeglöckchen und Anemonen den Besucher. Dem zur Zeit der Anlage des Parks mit der Pflege beauftragten Gärtner Helmuth Lembke (1819-1892) war ein heute nicht mehr erhaltener Gedenkstein gewidmet. Ein gusseisernes Kreuz markiert hingegen noch seine Grabstätte auf dem Kirchhof. Eine Führung durch den Schlosspark findet an den "Tagen der offenen Gärten" im Juni bzw. der Treckeltied im September statt bzw. ist nach vorheriger Anmeldung beim Förderverein zur Erhaltung Semlower Kulturgüter möglich. Der spontane Besucher findet an markanten Stellen im Park Informationstafeln, die die Ideen von Gustav Meyer, dem einstigen königlichen Hofgärtner zu Berlin und Architekt unseres Landschaftsparks, näher erläutern bzw. die Flora und Fauna beschreiben. Teilweise sind die Tafeln mit QR-Codes versehen, womit weitere Informationen über das Internet abrufbar sind. Auch der Besuch der Semlower Kirche mit ihren einzigartigen restaurierten Malereien und den ganz besonderen Epitaphien ist für spontane Tagesbesucher möglich. Im Schaukasten der Kirche stehen Telefonnummern, über die einen meist recht schnell Einlass gewährt werden kann.
Schlosspark-Center Schwerin
Schlossruine Dwasieden
● Sassnitz
"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.
Schlossruine Putzar
● Putzar
Die Schlossruine Putzar befindet sich einem wildromantischen Park. Das Schloss wurde in den Jahren 1575 bis 1578 errichtet. Das Anwesen befand sich bis 1945 im Besitz der Adelsfamilie von Schwerin. Das Schloss liegt in einem wildromantischen, öffentlich zugänglichen Park und ist heute eine Ruine.
Schlossruine und Park Pansevitz
● Pansevitz
Errichtet im 16. Jahrhundert und seither im Besitz der Familie des Freiherrn von Krassow, wurde das ursprünglich im Renaissance-Stil errichtete Anwesen um 1860 im Stile der Neorenaissance um- und ausgebaut. Im 19. Jahrhundert gelangte das Gut in den Besitz der Fürsten von Inn- und Knyphausen. Nach der Enteignung im Jahr 1945 wurde das Schloss von mehreren Familien bezogen. Durch mangelhafte Instandhaltung verfiel das Anwesen zusehends und wurde nach dem Auszug der letzten Bewohner als Steinbruch genutzt. Die Anfänge des Parks gehen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Der barocke Garten wurde um das Schloss herum angelegt und nach und nach erweitert. Im 19. Jahrhundert erfolgte dann eine Umwandlung in einen ca. 40 ha großen Landschaftsgarten im englischen Stil. Wichtige Elemente des Parks sind der Wundersee mit der Liebesinsel, sowie die im späteren 19. Jh angepflanzten exotischen Baumarten, von denen die meisten noch vorhanden sind.Nach der Wiedervereinigung gelang es der Familie v. Knyphausen wesentliche Teile des Parks wieder zu erwerben. Seit 2006 saniert und aus dem Dornröschenschlaf erlöst, erstrahlt er in alter Schönheit. Dendrologische Seltenheiten, Wundersee mit Liebesinsel, Herz- und Nierenteich. Einziger Friedwald (alternative Bestattung unter Bäumen) in einem öffentlichen Park.
Schlosswall - Insel Poel
● Kirchdorf
Der Schlosswall der einstigen Festungsanlage der Insel Poel mit Schloss in Kirchdorf wird heute für Veranstaltungen, Märkte und als Freilichtbühne genutzt. Informationstafeln vermitteln viel Wissenswertes über die ehemalige Festung der Insel. Herzog Johann Albrecht der II. gab im Jahre 1614 dem Generalbaumeister und Ingenieur Gerhart Evert Pilooth den Auftrag, eine Festungsanlage mit Schloss in Kirchdorf auf der Insel Poel zu errichten. So konstruierte er ein imposantes Bauwerk, welches aus zwei Teilen geplant und gebaut wurde. Entstanden sind eine Schlossanlage in Form eines fünfzackigen Sternes und dem Hornwerk, der in Form eines Sternschweifes noch heute aus der Luftperspektive zu erkennen ist. Nach dem 30jährigen Krieg verfiel das Schloss komplett und verhalf den Poelern dadurch ihre Häuser instand zu setzen, indem sie die Steine des Schlosses verbauten. Heute wird der Schlosswall für Veranstaltungen, Märkte und Open-Air-Kino genutzt. Ein Modell des Poeler Schlosses und der Kirche befindet sich im Außenbereich des Inselmuseums und begeistert heute viele Gäste.
Schlüsseldienst und Hausmeisterservice O. Brandenburg & Sohn GmbH
Als Schlüsseldienst begleiten wir private Haushalte und Unternehmen von der Planung über die Fertigung bis zur Montage von Schließsystemen. Durch eine Auswahl verschiedener Hersteller und Partner erhältst du von uns dein individuelles Schließsystem nach deinen Bedürfnissen.
Schmalspurbahn „Lütt Kaffeebrenner“
● Klütz
Der „Lütt Kaffeebrenner“ ist eine Schmalspurbahn mit einer 600mm Spurweite. Nur 10 Minuten vom Ostseebad Boltenhagen entfernt, fährt die Kleinbahn von April bis Oktober die Strecke Klütz-Reppenhagen und zurück. Er schnauft, quietscht und pfeift bei jedem Wetter. DE LÜTT KAFFEEBRENNER begeistert Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Einsteigen und entschleunigen! So reisen Heerscharen aller Generationen an, um bei einer Ausfahrt dabei zu sein. Bei Sonnenschein genießen Sie die Natur im offenen Wagen und bei kühlem Wetter stehen Ihnen die geschlossenen Wagons zur Verfügung. Vorbei an der barocken Schlossanlage „Schloss Bothmer“, gemütlich weiter durch die urige Landschaft bis in den kleinen Ort Reppenhagen. Wir laden Sie herzlich ein zu einer erlebnisreichen Ausflugsfahrt durch den Klützer Winkel.
Schmetterlingsfarm Trassenheide
● Trassenheide
Europas größte Schmetterlingsfarm ist ein tropisches Paradies auf 5.000 qm und ca. 2.500 freifliegenden exotischen Schmetterlingen. Wer schon morgens in die Farm kommt, kann in der so genannten Puppenstube erleben, wie Schmetterlinge schlüpfen. Jeden Morgen ab 9:30 Uhr erwacht die Anlage mit ihren außergewöhnlichen Tieren und Pflanzen zum Leben. Auf der Schmetterlingsfarm gibt es in einer riesigen tropischen Freiflughalle mit Teich, Bergen und exotischen Gewächsen tausende Schmetterlinge aus fernen Ländern zu sehen. Bewundern Sie außerdem Otto und Koko, die beiden Papageien, ein Schildkrötengehege, die einzigartige Insektenausstellung, Vogelspinnenschau, Sonderausstellungen und im Außenbereich Armi, die elf Meter lange Ameisenskulptur. Ergänzt wird die Farm durch eine umfangreiche Mineralien- und Fossiliensammlung. So ist für jeden Gast, von jung bis alt, etwas dabei. Aufgrund ihrer Artenvielfalt sowie der mannigfaltigen Anschauungsobjekte aus Natur und Umwelt, wird die Schmetterlingsfarm besonders gern von Schülergruppen besucht.
Schmetterlingspark Klütz
● Klütz
Der Schmetterlingspark Klütz ist ein Erlebnis für die ganze Familie, zwischen tropischen Pflanzen von hunderten farbenprächtigen Waldfaltern aus Asien und Südamerika umflattert zu werden. Auch den Atlasseidenspinner, der größte Falter der Welt mit einer Flügelspannweite von bis zu 32 cm, kann man sehen. Die Welt der fliegenden Juwelen im Tropenparadies an der Ostsee. Der Schmetterlingspark in Klütz ist eine tropische Oase nahe dem Ostseebad Boltenhagen. Dort herrscht vom 1. April bis zum 31. Oktober immer Sommer. In der 700 Quadratmeter großen, tropisch bepflanzten Flughalle tummeln sich etwa 400 farbenprächtige Waldfalter aus Asien und Südamerika, darunter der größte Falter der Welt, der Atlasseidenspinner (Flügelspannweite: bis zu 32 Zentimeter). Schautafeln und geschultes Personal informieren über das Leben dieser interessanten Tiere. Das Palmencafé mit Sonnenterrasse bietet Erfrischungen, Kuchen und warme Speisen. Im Souveniershop könnt Ihr allerlei rund um die Schmetterlinge erwerben, zum Beispiel Sämereien für den eigenen Schmetterlingsgarten. Dein Entdeckerpass-Vorteil: 2 Jahre kostenfreier Eintritt
Schmiede & Kunstschlosserei
● Bartelshagen II b. Barth
Unvergänglich seit Jahrtausenden - das Schmiedehandwerk. Das Schmiedehandwerk ist eine der ältesten handwerklichen Traditionen der Menschheitsgeschichte, die bis in die frühesten Zivilisationen zurückreicht. Es hat nicht nur praktische, sondern auch künstlerische Aspekte, die es zu einem beständigen Kulturgut gemacht haben. Die Verbindung von Zeitgeist und Tradition beschreibt dabei den kontinuierlichen Wandel, den dieses Handwerk durchläuft: einerseits tief verwurzelt in alten Techniken, andererseits stets offen für moderne Innovationen und Stile. Klassische Schmiede Die klassische Schmiede steht für handwerkliche Meisterschaft, bei der das Schmieden von Eisen und Stahl traditionell mit Hammer und Amboss erfolgt. Hier entstehen Produkte von zeitloser Qualität: von Werkzeugen und Waffen bis hin zu dekorativen Elementen wie Geländern und Toren. Bauschlosserei In der Bauschlosserei wird die Kunst des Schmiedens auf die Architektur angewendet. Geländer, Zäune, Treppen und Tore werden individuell gestaltet, oft mit aufwendigen Verzierungen. Hier verschmelzen Funktionalität und Ästhetik, um sowohl moderne als auch historische Gebäude mit einzigartigen Metallarbeiten zu ergänzen. Edelstahlarbeiten Mit der Verarbeitung von Edelstahl hat das Schmiedehandwerk einen modernen Werkstoff in sein Repertoire aufgenommen, der sowohl robust als auch korrosionsbeständig ist. Edelstahl wird oft in zeitgenössischen Designs verwendet und verbindet die Stärke des Metalls mit einer minimalistischen, glänzenden Ästhetik. Die Schmiedekunst bleibt unvergänglich, weil sie über Generationen hinweg weitergegeben wird und dabei nie ihre Wurzeln verliert. Tradition und Innovation gehen Hand in Hand, und das Schmiedehandwerk beweist, dass es auch im modernen Zeitalter noch seinen Platz hat – immer in Einklang mit den aktuellen Bedürfnissen und dem Zeitgeist.