Sehenswürdigkeiten

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Schleuse Mirow

Schleuse Mirow

Mirow

Die Schleuse befindet sich etwas außerhalb vom Ortskern Mirow. Man nennt sie auch das Tor zur Müritz, da hier die Kleinseenplatte mit der Müritz in den Jahren 1935/36 künstlich miteinander verbunden wurden. Die Schleuse Mirow ist ein technisches Denkmal der Stadt Mirow. Sie ist Teil der Müritz-Havel-Wasserstraße und arbeitet noch im Handbetrieb durch einen Schleusenwärter. Die Schleuse hat eine Länge von 56 m und eine Breite von 6,6 m. Große Hubtore umschließen die Wasserkammer und es wird ein Höhenunterschied von ca. 3,5 Metern überwunden.Von April bis Ende Oktober öffnen sich tagsüber zu jeder vollen Stunde die Schleusentore.

Schleusentor Garwitz

Schleusentor Garwitz

Matzlow-Garwitz

Das historische Obertor der Schleuse in Garwitz zeugt von der technischen Baukunst vergangener Zeiten. Direkt neben der Garwitzer Schleuse befindet sich ein Denkmal der besonderen Art: Das Tor der alten Schleuse. Dieses wurde im Jahr 1894 erbaut und in seiner Ausführung als Holztor im Jahr 1989 erneuert. Während der Grundinstandsetzung der Schleuse im Jahr 2000/2001 wurde das Obertor der Schleuse ausgebaut und oberhalb der Schleuse platziert. Hier bleibt es als technisches Denkmal erhalten und kann von Besuchern bewundert werden. Direkt neben dem Obertor befindet sich ein Rastplatz, der mit Blick auf das rege Treiben auf der Müritz-Elde-Wasserstraße zum Verweilen einlädt.

Schloss Fincken

Schloss Fincken

Fincken

Das für den gräflichen Zweig der Familie v. Blücher 1801 gebaute Gutshaus liegt direkt am Finckener See. An den schön proportionierten 13- zu 6-achsigen Putzbau mit 3-achsigem Mittelrisalit wurde Mitte des 19. Jh. ein Saal im Tudorstil angebaut. 1975 erfolgte ein vollständiger Umbau des Hauses. Im Kavaliershaus befindet sich ein Hotel mit Restaurant. 1993 wurden die Hotelzimmer im Schloss umgebaut.1994 erfolgte die Renovierung der Fassade des Schlosses.Weiter sehenswert ist die im Land einzigartige Rundscheune aus dem 18. Jh. sowie die Kirche mit barockem Altar und das daneben liegende Mausoleum der Familie v. Blücher. Das Schloss steht zum Verkauf.

Schloss Neustadt-Glewe

Schloss Neustadt-Glewe

Neustadt-Glewe

In Nähe der alten Burg, an einem westlichen Seitenarm der Elde, ließ 1618/19 Herzog Adolf Friedrich I. ein neues Schloss für Neustadt-Glewe bauen. Dieses sollte künftig an Stelle der Burg den mecklenburgischen Herzögen als Nebenresidenz dienen. Aufgrund der Lage an der Elde wurde das barocke Schloss auf hunderten Eichenpfählen gegründet. Die Pläne für die zweigeschossige Dreiflügelanlage im Stil des holländischen Klassizismus erstellte der herzogliche Baumeister Gerhardt Evert Pilooth, der allerdings nur wenige Jahre nach Baubeginn verstarb. Beinahe einhundert Jahre sollte es dauern, bis der Bau endlich fertiggestellt werden konnte. Allein die Innenausstattung nahm acht Jahre in Anspruch. So wurden unter anderem 1.600 Quadratmeter Deckenfläche des sonst eher schlichten Landschlosses mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und 32 Kamine mit Rosetten, Gesimsen und Figuren errichtet. Von 1725 bis 1735 lebte hier für einige Jahre Christian Ludwig II., der spätere Herzog von Mecklenburg-Schwerin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vorübergehend zur Wohnstätte für Flüchtlinge und Obdachlose. Zu DDR-Zeiten schließlich wurde das Schloss für Bildungszwecke genutzt, später auch als Bibliothek und Mittagsküche. Allerdings verfiel das auf Pfählen ruhende Gebäude immer mehr und drohte abzusacken, so dass es nach der Wende vorübergehend leer stand. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten ab Mitte der 90er Jahre beherbergt das restaurierte Schloss heute ein Hotel. Sehenswert sind vor allem die liebevoll restaurierten Stuckdecken, die polnische Spezialisten wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt haben.

Schloss Poggelow

Schloss Poggelow

Schloss Poggelow In Frankreich, Italien oder Dänemark ist dies bereits möglich, in Deutschland aber gab es dies bisher noch nie: Schloss Poggelow ist das 1. Schloss das in Deutschland vollkommen als ganzes vermietet wird. Kein Mensch stört Sie.Gewiss hat es auch seinen Charme ein Hotelzimmer oder ein Appartement in einem Schloss zu mieten ? beispielsweise in unserem schönen Schloss Schmuggerow. Mieten Sie jedoch ein ganzes Schloss für sich, für die eigene Familie und für Freunde, betreten Sie eine völlig neue Erlebnissebene. Sie sind sozusagen selber ?Schlossherr auf Zeit?.

Schloss Putbus

Schloss Putbus

Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Schloss Remplin

Schloss Remplin

Remplin

Das Schloss von Remplin steht nicht mehr. Die in der Mitte des 18. Jh. für die Grafen Hahn gebaute, prächtige 3-Flügel Anlage brannte 1940 unter mysteriösen Umständen ab. Überaus sehenswert sind einige Teile der Anlage: Der Nordflügel des Schlosses, die in Fachwerk ausgeführte Gutskapelle und das 2-geschossige, 10-achsige Verwalterhaus sind noch erhalten. Im Park, der von Peter Joseph Lenné geplant wurde, steht außerdem die 1793 vom Grafen Hahn gebaute erste Sternwarte Mecklenburgs.

Schloss Rheinsberg

Schloss Rheinsberg

Rheinsberg

Schloss Rheinsberg, pitoresk am Grienericksee gelegen, lässt uns Eintauchen in das 18. Jahrhundert. Kronprinz Friedrich, später König Friedrich II. sowie sein Bruder Prinz Heinrich entwickelten dieses Schloss zu einem Ort, der bis heute von seiner Magie nichts eingebüßt hat. Knapp 100 km von Berlins Mitte im nördlichen Brandenburg liegt Schloss Rheinsberg im gleichnamigen Ort malerisch am Ufer des Grienericksee. Ursprünglich im 16. Jahrhundert angelegt, gehörte das Wasserschloss zunächste Kronzprinz Friedrich, der es nach Thronbesteigung seinem Bruder Prinz Heinrich überließ. Für namhafte Baumeister wie Johann Gottfried Kemmeter, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Georg Friedrich von Boumann und Carl Gotthard Langhans, aber auch Künstler wie Antoine Pesne war das Schloss Wirkungsstätte mit experimentellem Charakter. Musik und Theater lockten zahlreiche Künstler an den Musenhof Rheinsberg und erfüllten ihn mit kulturellem Leben. Die Begeisterung für dieses Kleinod hielt auch Jahrhunderte später noch an, Theodor Fontane und Kurt Tucholsky würdigten in ihren Werken den Zauber des Ortes.

Schloss Weisdin

Schloss Weisdin

Blumenholz OT Weisdin

Das schöne, kleine, einfach gegliederte Schloss wurde 1749 errichtet (vom Strelitzer Herzog erworben). Eine doppelläufige Treppe führt bis ins Dachgeschoss. Der Saal im Obergeschoss weist reiche Rokoko Stuckdekorationen auf. Von der Terrasse hinter dem Haus ergibt sich ein schöner Seeblick. Die gegenüberliegende oktogonale Kirche stammt ebenfalls aus der Bauzeit des Schlosses.

Schlossgarten Güstrow

Schlossgarten Güstrow

Güstrow

Der Gartes des Güstrower Schlosses wurde 1570 erstmals erwähnt und danach mehrfach umgestaltet. Anlässlich der 750-Jahrfeier von Güstrow konnte der Garten 1978 wieder eingeweiht werden. Alte Pläne bildeten die Grundlage für die Gestaltung. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ zeitgleich mit dem Bau des Renaissanceschlosses einen aufwendig gestalteten Lustgarten errichten. Die nachfolgenden mecklenburgischen Herzöge gestalteten den Garten um und passten ihn dem jeweiligen Zeitgeschmack an, er wurde u.a. durch frühbarocke Bauten erweitert. Schloss und Garten wurden nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie im Jahr 1695 nur noch wenige Jahre genutzt. Durch den Leerstand beschleunigte sich der Verfall im Laufe der folgenden Jahre. Erst durch Restaurierungsarbeiten in den 1960er und 1970er Jahren entstand der Lustgarten wieder neu. In seiner heutigen Form lehnt er sich an die Darstellungen aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert an.

Schlossgarten Neustrelitz

Schlossgarten Neustrelitz

Der herzogliche Schlossgarten in Neustrelitz ist ein Kleinod der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. In jeder Jahreszeit lädt er zum Flanieren und Entdecken ein. Die barocke Gartenanlage der Residenzstadt Neustrelitz wurde 1726 bis 1732 angelegt und einige Jahre später nach Versailler Vorbild umgestaltet. Die Erweiterung zum englischen Landschaftsgarten erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné. Im gepflegten Schlossgarten erzählen zahlreiche Brunnen, Figuren, Kopien antiker Skulpturen und Prunkvasen von Kultur und Gartenkunst im 18. und 19. Jahrhundert. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der 1821 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel. Der preußischen Königin Louise ist im Schlossgarten eine Gedächtnishalle im klassizistischen Stil gewidmet, in der sich eine Kopie der zweiten Rauch´schen Grabstatue aus weißem Carrara-Marmor befindet. Die geborene Prínzessin zu Mecklenburg-Strelitz starb 1810 während eines Besuches bei ihrem Vater, Großherzig Carl von Mecklenburg-Strelitz, in Hohenzieritz. Weitere bedeutende Bauwerke im Schlossgartenensemble sind seit der Zerstörung des Residenzschlosses im Jahr 1945 die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie. Durch den Schlossgarten führen viele schöne Spazierwege, wie die Götterallee mit Kopien antiker Gottheiten und allegorischen Figuren, die zu jeder Jahreszeit reizvoll sind. Erleben Sie hier im Sommer zu den Festspielen im Schlossgarten die beliebten Operetten-open-airs des Neustrelitzer Theaters.

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

Schwerin

Mit Alleen, Laubengängen, Blumenrabatten, Bosketts, Skulpturen und dem Kreuzkanal präsentiert sich der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal im barocken Charakter. Hier treffen französischer Landschaftsstil und englische Gartenkunst aufeinander: Der Schlossgarten ist die bedeutendste barocke Gartenanlage in Norddeutschland und entfaltet seine Pracht bis heute. Im 16. Jahrhundert entstand das heutige Schweriner Schloss aus einer Burg heraus. Es wurde sogleich mit verschiedenen Gärten umgeben, die nach und nach erweitert wurden. Besonders der Gartenarchitekt Jean Legeay hat die Grünanlage geprägt. Nachdem Christian Ludwig II. im Jahr 1728 Landesadministrator und 1736 Kaiserlicher Kommissar wurde, verpflichtete er den französischen Hofbaudirektor Jean Laurent Legeay. Er wurde 1748 mit der Erneuerung des wüst liegenden Schlossparks beauftragt und hat sich bei der Gestaltung an Versailles orientiert. Also erhielt der neue Park den als Wasserparterre angelegten Kreuzkanal in zentraler Sichtachse. Zudem prägen Alleen, Boskette und buchsbaumgefasste Rasenmuster als stilisierte Pflanzenornamente die Anlage. Für den neuen Schlossgarten hat Christian Ludwig 14 Sandstein-Skulpturen des Dresdener Bildhauers Baltasar Permoser gekauft. Zwischen 1840 und 1852 arbeitete Peter Joseph Lenné im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich und Friedrich Franz II. an der Neuplanung des Schweriner Schlossgartens. In seinen Plänen sollte der bestehende barocke Garten erhalten bleiben. Gleichzeitig umfasste die gravierende Erweiterung viele neue Elemente: Den neuen Burggarten, die verschiedenen Nutzgärten mit Warm- und Kalthäusern, die Kaskaden, das Hippodrom oder auch die Anlage der Weintreibereien. Auf der Seeseite des Burggartens befinden sich die Orangerie und die bis ins Wasser des Schweriner Sees reichende Grotte. Auf der „Liebesinsel“ gibt es zudem unter den Trauerweiden ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Herzog Friedrich Franz II. widmete seiner Frau Auguste diese kleine romantische Insel am Burggarten als Zeichen seiner Liebe. Zum Stil Dem Schweriner Schlosspark - wie wir ihn heute kennen – liegen zwei höchst unterschiedliche Gestaltungen zu Grunde. In der Anlage von Jean Laurent Legeay des Jahres 1748 ist der damalige Machtanspruch des Regenten sichtbar. Seinem Gestaltungswillen wurde die Natur untergeordnet. Die Neuanlage und Erweiterung des Schlossparks von 1840 bis 1857 nach Osten und Süden durch Lenné, spiegelt dagegen die Auffassungen der Romantik wider. Sie inszeniert das Schloss als großartigen Prachtbau innerhalb des Burggartens, des Alten Gartens, der Marstallinsel und der umgebenden Seenlandschaft. So befindet es sich hochherrschaftlich mitten im großen Landschaftsprospekt, wie in einem Gemälde. Im angelegten Kreuzkanal spiegelt sich malerisch das Schloss. Auch die Alleen, Boskette, die große Grotte, Pavillons und Wasserspiele sind eingebettet in die Gartenanlage des Schweriner Schlosses. Mitsamt den Laubengängen, dem Hippodrom, der Rasenkaskade und den Skulpturen bietet der Park eine ideale Verbindung aus Architektur, Natur und Kunst. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde die Anlage aufwändig restauriert, sodass die Besucher weiterhin dem barocken Charme des gepflegten Grüns erliegen.

Schlossgärtnerei Wiligrad

Schlossgärtnerei Wiligrad

Lübstorf

Essen – trinken – entspannen – lesen – fachsimpeln – Natur genießen Entspannen Sie bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffeespezialitäten in gärtnerischem Ambiente. Bei Kräutertee aus dem Garten oder selbstgebackenem Steinofenbrot werden Rezepte und Gartenweisheiten ausgetauscht. Entdecken Sie Neues und Altbewährtes, Historisches, Künstlerisches, Gärtnerisches, Handwerkliches auch im Hofladen….

Schlossinsel Mirow - Liebesinsel

Schlossinsel Mirow - Liebesinsel

Mirow

Die Liebesinsel gehört zum Schlossensemble Mirow. Sie ist durch eine eiserne Brücke mit der Schlossinsel verbunden. Auf der „ Liebesinsel “ liegt das Grabmal von Adolf Friedrich VI., des letzten Großherzogs des Landesteils Mecklenburg-Strelitz. Er starb im Februar 1918 unter ungeklärten Umständen. Sein Leben und auch der Tod sind schleierhaft. Es wird vermutet, dass er sich erschoss.Er wurde seinem Testament von 1917 entsprechend, welches schon einen Entwurf für das Grabmal enthielt, auf der Liebesinsel bestattet. Dieses Denkmal ist zugleich der „ zu Stein gewordene" Schlusspunkt der Geschichte des regierenden Hauses Mecklenburg-Strelitz und des Schlosses als herzogliche Residenz.

Schlossinsel Wolgast

Schlossinsel Wolgast

Wolgast

Einstiger Standort des Herzogsschlosses. Auf der Wolgaster Schlossinsel stand früher das Schloss der Herzöge zu Pommern-Wolgast. Während des 30jährigen Krieges im 17. Jahrhundert traf eine Kanonenkugel den Pulverturm des Schlosses, so dass daraufhin nur noch eine Ruine übrig blieb, die im 18. Jahrhundert abgetragen wurde. Für den Wiederaufbau nach dem großen Stadtbrand wurden teilweise auch Steine der Schlossruine verwendet. Heute weisen die Namen Schlossinsel und Schlossstraße sowie die dortige Schautafel mit Erklärungen zum Schloss und zur Schlossgeschichte auf das ehemalige Herzogschloss hin.

Schlossinselmarina Wolgast

Schlossinselmarina Wolgast

Wolgast

Schlossinselmarina Wolgast Der Yachthafen Wolgast der Schiffswerft Horn liegt in unmittelbarer Stadtnähe, nördlich der Wolgaster Brücke in der Spitzenhörner Bucht. Die Anlage bietet 40 Liegeplätze, Wasser- und Stromversorgung, aber auch Sanitäranlagen und Waschautomaten sind verfügbar. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Stadtzentrum gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Dort liegt auch die beliebte Schlossinsel, sowie historische Kirchen. Restaurants und Geldautomaten sind ebenfalls in der Innenstadt zu erreichen.

Schlosskapelle Ludwigsburg

Schlosskapelle Ludwigsburg

Die Ludwigsburger Schlosskapelle geht zurück auf eine an dieser Stelle dem heiligen Nikolaus geweihte Filialkirche des nahen Klosters Eldena. Erneuert und zur Schlosskapelle wurde unsere Kirche, als Herzogin Sophie Hedwig von Pommern Wolgast den damaligen Ort Darsim (Dersem) von ihrem Gatten, dem Herzog Ernst Ludwig, als Leibgedinge erhalten und 1592 hier das Schloss errichtet hatte. Dorthin nannte sie den Ort ihr Ludwigshoff, woraus dann unser Ludwigsburg wurde.

Schlosskirche Franzburg

Schlosskirche Franzburg

Die evangelische Kirche Franzburg ist der noch erhaltene südliche Querschiffsarm der ehemaligen Klosterkirche des Zisterzienserklosters Neuencamp aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude ist der Rest des Zisterzienserklosters Neuencamp (Mutterkloster von Hiddensee). Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Die Pommernherzöge ließen hier ab 1587 ein Schloss errichten. Aus den Resten der Klosterkirche entstand die Schlosskapelle. Im 30-jährigen Krieg wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen ausgeplündert und zerstört. Zwischen 1660 und 1678 wurden die Reste des Schlosses abgerissen. Erhalten geblieben ist lediglich die ehemalige Schlosskirche. Sehenswert sind ein Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren (1615), ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert und eine Madonna auf der Mondsichel (15. Jh).

Schlosskirche Ivenack

Schlosskirche Ivenack

Ivenack

Ivenack hat viel zu bieten: uralte Eichenriesen, von denen einer Deutschlands ältester sein soll; einen Kletter-Ausflug 20 Meter hoch in die Wipfel der Bäume, dazwischen seit der Barockzeit Wild und einen hübschen rotweißen Pavillon, der sich hervorragend als Café mit Dachterrasse eignen würde. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch einen grünen Tunnel längs des Sees zwischen Schloß, Teehaus und Orangerie mit Einkehr in der Schloßkirche. Hier kann man in Ruhe die Allegorien vom „Paradiesgärtlein“ auf den Gemälden der Orgelempore vis-à-vis der Rokoko-Loge entdecken.

Schlosskirche Neustrelitz

Schlosskirche Neustrelitz

Neustrelitz

Die neugotische Schlosskirche in der Residenzstadt ist im Sommer faszinierender Ort für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen Von Mai bis Oktober ist die Schlosskirche geöffnet und Besucher*innen können den erhabenen Innenraum erleben. Allein die elegante Architektur, die schmuckvoll gestalteten Emporen, das Bleiglasfenster in der Apsis oder die erhaltene Kanzel lohnen einen Besuch. Vor allem aber bietet der Raum einen einzigartigen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen. Die Schlosskirche wurde zwischen 1855-1859 in unmittelbarer Nähe des Neustrelitzer Schlosses von Landesbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel errichtet. Die einschiffige Kirche aus gelbem Backstein weist zahlreiche Türmchen und neugotische Verzierungen auf. Die Figuren der vier Evangelisten am Hauptportal schuf der Neustrelitzer Bildhauer Albert Wolff, ein Schüler des preußischen Bildhauers Christian Daniel Rauch. Bemerkenswert ist die Holzdecke im Innenraum. Heute stellt sie eines der wenigen erhaltenen, historischen Bauwerke des ehemaligen Schlossensembles dar. Die Schlosskirche ist kirchenjuristisch entwidmet und wird nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt. Das Kulturquartier Neustrelitz hat seit 2021 die Trägerschaft über die Schlosskirche.

Schlosskirche Putbus

Schlosskirche Putbus

Putbus

Die Schlosskirche im Park zu Putbus Bis in das Jahr 1840 war Putbus Teil der Kirchengemeinde Vilmnitz. In diesem Jahr wurden eigene Kirchenbücher angeschafft und ein eigener Kirchhof eingeweiht. Putbus wurde selbständige Kirchengemeinde. Mit der Zeit wuchs auch die Notwendigkeit, ein eigenes Kirchengebäude zu schaffen. Zunächst sollte das Theater zur Kirche umgebaut werden. Da dieser Plan jedoch auf den Widerstand der Einwohner stieß, wurde in den Jahren 1891/92 der Kursalon im Park zur Kirche umgestaltet - die oberen Galerien wurden entfernt und deren Fenster nach innen verlegt, die offenen Arkaden zum Tanzsaal wurden mit Fenstern versehen. Es entstand ein dreischiffiger Kirchenraum. An Stelle des nördlichen Anbaus wurde ein Kirchturm errichtet, der südliche Anbau behielt seine Gestalt. Am Reformationstag 1892 wurde die Kirche geweiht, die Glocken läuteten erstmals am 12. Juli 1893. Die Schlosskirche unterscheidet sich eindrucksvoll von den inseltypischen Backsteinkirchen. Sie ist lichtdurchflutet, große rundbogige Fenster öffnen sie zum Park hin. Sie bildet mit den klassizistischen Gebäuden im Park und in den anliegenden Straßen ein eindrucksvolles Ensemble.

Schlosskirche Schwerin

Schlosskirche Schwerin

Schwerin

Die kleine Schlosskirche an der Nordseite der Schlossinsel bezaubert mit ihrem goldenen Sternenzelt und der schönen Innenausstattung. Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau ist ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses, hat eine aktive Kirchgemeinde und ist ein gefragter Heiratsort. "Das sieht ja aus wie am Kölner Dom!" hört man Besucher oft sagen, wenn Sie die Fassade der Schlosskirche auf der Schlossinsel erblicken. Der kleine Kirchenbau schmiegt sich in grauem Sandstein in die Fassade des Schlosses. Verziert mit Maßwerk, gotischen Fenstern, Wasserspeiern und Spitzen. Die Erinnerung an den Dom zu Köln kommt nicht von ungefähr. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche im modischen neogotischen Stil umgestaltet, vom Kölner Dombaumeister Zwirner. Das Innere der Kirche ist nicht weniger prachtvoll. Der Besucher steht unter einem Nachthimmel in Blau und Gold. Die Emporen und Balkone sind wundervoll dekoriert, glänzend bemalt und gestaltet mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven im Sinne der evangelischen Erlösungsthematik. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchen-Gemeinde feiert in der Kirche regelmäßige Gottesdienste. Es finden Trauungen und Taufen statt. Die Kirche kann auch im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden. Informationen zu den Führungen finden Sie hier: Öffnungszeiten der Schlosskirche

Schlossmuseum Schwerin

Schlossmuseum Schwerin

Unüberschaubar viele Türme und Türmchen ragen in den Himmel, gekrönt von goldenen Kuppeln und funkelnden Zinnen. Innen strahlen die Museumsräume in der Pracht herzoglicher Zeiten. Auf einer Insel, reizvoll eingebettet in eine malerische Seen- und Parklandschaft, zählt Schloss Schwerin zu den bedeutendsten Schöpfungen des romantischen Historismus in Europa. Die prachtvollen Wohn- und Festräume, darunter Thronsaal und Ahnengalerie, beeindrucken durch einen reichen plastischen und malerischen Dekor, ergänzt durch kunstvolle Intarsienfußböden. Am Schloss führt in Schwerin kein Weg vorbei. Aus allen Richtungen zieht es die Blicke auf sich. Monumental und majestätisch erhebt sich der vielachsige Rundbau aus elf Geschossen und sechs Flügeln. Ein sagenhafter Detailreichtum lässt den Koloss mit 635 Räumen zugleich anmutig und leicht erscheinen. Unzählige Fenster, Nischen, Säulen, Erker, Balustraden, goldene Ornamente und Figuren gliedern die Fassaden grazil und pointiert. Das Museum präsentiert auf drei Etagen kostbare Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk Möbel vor allem aus Schwerins prächtigster Epoche, dem 19. Jahrhundert.  Öffnungszeiten: 15. April bis 14. Oktober von Di–So 10–18 Uhr  15. Oktober bis 14. April von Di–So 10–17 Uhr  (letzter Einlass 30 Minuten vor Schließzeit) Eintrittspreise:  Einzelkarte Erwachsene: 13,00 €  Ermäßigt: 9,00 € (Ermäßigter Eintritt gilt nur für Gruppen ab 15 Personen sowie Personen mit gültigem Ausweis: Rentner, Schwerbehinderte, Auszubildende, Schüler*innen über 18 Jahre, Studierende, Inhaber der Ehrenamtskarte, Freiwilligendienstleistende, Erwerbslose sowie Sozialhilfeempfänger*innen) Jahreskarte Erwachsene: 75,00 € Ermäßigt: 60,00 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen, Mitglieder des Fördervereins, Mitglieder von Fachverbänden sowie notwendige Begleitpersonen: kostenfrei Audioguides: kostenfrei Öffentliche Führung (max. 25 Personen) Erwachsene: 5,00 € zzgl. Eintritt Ermäßigt: 4,00 € zzgl. Eintritt Angemeldete Führungen (max. 25 Personen) 60 Minuten: 75,00 € (dt.), 85,00 € (fremdsprachig) Bitte beachten Sie bei den angemeldeten Führungen die Stornierungsgebühren der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Der Schlossgarten/ Park ist öffentlich zugänglich.

Schlosspark Ludwigslust

Schlosspark Ludwigslust

Der Schlosspark Ludwigslust ist mit 127 ha einer der größten und schönsten Parks Norddeutschlands. Der englische Landschaftspark ist durch ein großzügiges Wegenetz durchzogen, die zu idyllischen Aussichten und Sehenswürdigkeiten führen. Für den Park stehen zwei Audioguides (1 für Kinder) zur Verfügung, der per App auf das eigene Smartphone geladen werden kann. Der ursprüngliche Barockgarten wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts von P. J. Lenné in einen Landschaftspark umgewandelt. Eine besondere Faszination geht von den kunstvollen Wasserspielen aus. Im Schlosspark können das Louisen-Mausoleum, im ägyptischen Baustil erbaut, das Helenen-Paulownen-Mausoleum, die neugotische Kirche, eine Grotte sowie verschiedene Denkmäler und Blumengärten bewundert werden. Führungen und Audioguide: Für Besucher des Schlossparks steht eine kostenfreie APP mit Audioguide zur Verfügung. Diese enthält Informationen zu sehenswerten Orten im Park. Auch Hörgeschichten für Kinder sind inklusive. Die App finden Sie unter www.mecklenburg-schwerin.de/ludwigslust zum Download.

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