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Karte ↗Schifferberg
● Ostseebad Ahrenshoop
Aussichtspunkt und Hundeauslauffläche im Ostseebad Ahrenshoop
Schifferkirche Ahrenshoop
Die Ahrenshooper Schifferkirche trägt ihre Verbundenheit zur Seefahrt nicht nur im Namen, sondern ist sogar einem kieloben liegendem Boot nachempfunden. Sie lädt ein zu Stille und Andacht, Gottesdiensten, musikalischen sowie literarischen Veranstaltungen. Die Schifferkirche wurde nach einem Entwurf des Architekten Hardt-Walther Hämer erbaut und am 14. Oktober 1951 eingeweiht. Die gewählte Architektur und die verwendeten heimischen Baumaterialien unterstreichen den Ortsbezug. Die Altarwand, die Kanzel und der Taufständer sind Arbeiten der Ahrenshooper Bildhauerin Doris Oberländer-Seeberg (1903-1989). Die vier Schiffsmodelle - Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden - baute und stiftete der Ahrenshooper Kapitän Heinrich Voß. Die Kirche lädt zu Stille und Andacht, Gottesdiensten sowie musikalischen und literarischen Veranstaltungen ein.
Schifffahrtsmuseum Rostock
● Rostock
Als Frachtschiff in Rostock gebaut, beherbergt das Schiff heute ein Museum mit tausenden Ausstellungsstücken. Das eindrucksvollste Exponat ist dabei natürlich der Stahlriese selbst. Viele der originalen Räume sind noch heute erlebbar und nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise. Sonderausstellungen und ein weitläufiger Außenbereich mit Betonschiff, Schwimmkran und vielen weiteren technischen Highlights machen den Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Seefahrt zum Anfassen Die Geschichte der Seefahrt einmal auf einem 10.000-Tonnen-Frachtschiff erleben. Das Traditionsschiff bietet Museum und greifbare Seefahrt in einem und zeigt mit zahllosen Modellen und Originalstücken maritime Geschichte - von den Anfängen des Bootsbaus vor 8000 Jahren führt die Ausstellung über die ersten Dampfschiffe bis hin zum modernen Hochseefrachter. Wie vor über 50 Jahren kann man als Kapitän die Brücke besetzen, als Schmierer durch den Maschinenraum gehen oder als Matrose den Blick vom Hauptdeck in die Ferne schweifen lassen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können sich darüber hinaus an Erlebnisstationen über physikalische Gesetze informieren, schmieden und Seile schlagen oder in einer Rallye das Museum erkunden. Allein oder geführt bietet die ehemalige DRESDEN jedem handwerklich oder technisch Interessierten etwas. Führungen für Jung und Alt, sowie Mitmachaktionen können vorab gebucht werden. Dein Entdeckerpass-Vorteil: 2 Jahre kostenfreier Eintritt
Schiffsanleger Dranske
● Dranske
Der Schiffsanleger in Dranske auf Rügen. Der Schiffsanleger wurde im September 2009 nach nur 4 Monaten Bauzeit mit einer Feier seiner Bestimmung übergeben. Vom Schiffsanleger Dranske bietet sich in den Monaten Juni bis September die Gelegenheit einen Ausflug zur nahe gelegenen Insel Hiddensee zu erleben. Er ermöglicht aber auch hautnahe Einblicke in den Windsurfsport. Der Schiffsanleger verfügt auch über 5 Gastliegeplätze mit einer Wassertiefe von 1,8 - 2,0 m. Zu den Serviceeinrichtungen für Segler gehören Wasser, Strom und WC.
Schiffsanleger Untergöhren im Land Fleesensee
● Göhren-Lebbin
Natur pur. Genießen Sie unvergleichliche Momente auf dem Wasser bei einer der vielen Schiffstouren auf den Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Starten Sie bequem vom Anleger in Untergöhren aus. Vom Schiffsanleger Untergöhren, in Untergöhren im Land Fleesensee bietet sich Ihnen eine wunderbare Gelegenheit die Seenplatte von der Seeseite kennenzulernen. Der Schiffsanleger liegt in unmittelbarer Nähe der SBS Yachthafen Marina und dem Restaurant Strandhaus. Mit den Schiffen der Reedereien Pickran, Blau-Weisse-Flotte und Weissen-Flotte Müritz werden die Wasserstraßen der oberen Seenplatte und der Kleinseenplatte befahren. Ein ganz besonderes Erlebnis für Klein und Groß, von Sonder-und Erlebnisfahrten bis hin zum Tagesausflug mit Landgang, ist alles dabei. Tickets erhalten Sie bei den jeweiligen Reedereien. Ahoi!
Schiffswerft Barth
Wir sind ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in Schiffsreparaturen. Spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten sind notwendig, um die Vielzahl unterschiedlichster Aufträge bei der Reparatur und Instandsetzung von Baggern, Spülern, Schleppern, Motorarbeitsbooten, Fahrgastschiffen und Behördenfahrzeugen sachgemäß auszuführen. Wir verfügen über spezielle Erfahrung in der Bearbeitung von Schiffskörpern aus Stahl, Aluminium und glasfaserverstärkten Kunststoffen. Mit unseren 26 Fachleuten aus verschiedenen Berufszweigen haben wir uns rechtzeitig auf die Erfordernisse und Wünsche der Kunden eingestellt. Durch die enge Verknüpfung von langjähriger beruflicher Praxis und unternehmensspezifischer Weiterbildung ist unser Team bestens vorbereitet für die Lösung anspruchsvoller Aufgaben. Seit Oktober 2010 verfügen wir über eine moderne 180 Tonnen Hubliftanlage. Die Barther Werft wurde am 17. August 1867 von J. Holzerland in Barth als die "Holzerland`sche Werft am Dammtor" gegründet. In dieser Zeit gab es in Barth 5 Werften, auf denen im 19. Jahrhundert über 500 Segelschiffe gebaut wurden. Unter J. Holzerland, C. Holzerland sen. und C. Holzerland jun. wurden auf dieser Holzerlandschen Werft von 1867 bis 1936 mehr als 65 Segelschiffe -hauptsächlich Gaffelschoner, Brigantinen, Barken und Galeassen - mit Traglasten bis zu 452 Lasten, Schiffsvolumen von bis zu 30 RT und Gesamtlängen von 16 m bis 40 m gebaut. Die größeren Schiffe wurden geleichtert nach Stralsund gebracht und dort ausgerüstet. Da Herr C. Holzerland Junior keine direkten Nachkommen hatte, wurde die Werft nach 1945 an den Schiffbaumeister Gustav Sanitz verpachtet, der nach dem Krieg neben Zeesbooten auch Holzkutter fertigte. 1953 kaufte der VEB Bootsbau und Reparaturwerft Barth von Margarete Kurzweil, der Schwester von C. Holzerland junior, die Werft ordnungsgemäß und mit notariellem Vertrag ab. Der VEB Bootsbau und Reparaturwerft baute von 1953 bis 1958 mehr als 20 Holzkutter als Reparationen für die damalige Sowjetunion und für die Fischerei in Mecklenburg, darunter Kutter mit Längen von 12 m, 17 m, 21 m und 24 m (die SAS 251 und SAS 252). Ab 1956 wurde mit dem Stahlbau begonnen, der in den 60iger Jahren aufblühte. So wurden Spül- und Klappschuten, Schlepper (darunter der Schlepper "Buche"), Küstenboote, Kontrollboote (wie das Peilschiff "Baltic", das mit 28,5 m das längste Stahlschiff mit Eigenantrieb war und jetzt beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Stralsund eingesetzt ist) und weitere Spezialschiffe gebaut. 1971 wurde die Werft mit der Bildung des Kombinates Schiffbau dem VEB Schiffsanlagenbau Barth zugeordnet und durfte dann fast nur noch Schiffsreparaturen ausführen. Zu den wenigen Schiffsneubauten in den 70iger und 80iger Jahren zählen 3 Spüler für das Meliorationskombinat, der Spüler "Barth" für BBB, Typenpontons und Schuten für verschiedene Reeder.
Schildmühle Schildfeld
● Schildfeld
Fährt man durch den Ort Schildfeld hindurch, kommt man unweigerlich an der alten Schildmühle vorbei. Diese macht einen verlassenen Eindruck, bei genauerem Hinsehen bleibt allerdings nicht verborgen, dass hier in den zurückliegenden Jahren mit der Sanierung begonnen wurde. Aus der Geschichte des technischen Baudenkmales an der Schilde ist nicht allzuviel bekannt. Sicher ist, dass es eine Mühle an jener Stelle bereits 1545 gab, zumindest wurde sie in jenem Jahr im Amtsregister von Boizenburg erwähnt. Einen weiteren Hinweis auf eine frühere Existenz gibt es bislang nicht. Die Mühle nutzte die Wasserkraft der Schilde, einem kleinen Bach, der sich dort durch die Landschaft schlängelt. 1721 wurden die Mühle und das dazugehörige Gehöft von der Familie Tabel übernommen. Im Jahr 1890 begann der damalige Eigentümer Friedrich Tabel mit dem Neubau der noch heute dort stehenden Mühle aus roten Backsteinen. Seine Initialen und das Baujahr sieht man am linksseitigen Giebel des Gebäudes. Der Besitzer der neuen Mühle leitete das Triebwasser nun durch einen extra dafür angelegten Mühlengraben um; das Wasserrad wurde durch einen Turbinenantrieb ersetzt. Einen Restteil des ursprünglichen Sägewerkes sieht man noch heute hinter dem separat angelegten Keller. Dieses wurde durch einen 90 Meter langen Drahtseilantrieb mit Wasserkraft versorgt. Die dabei entstandenen Ausschleifungen an der Mühle sind noch immer gut zu erkennen. 1991 wurde mit der Sanierung des stark beschädigten Mühlengebäudes begonnen. Die umliegenden Hofflächen wurden geräumt und alte Nebengebäude und Fundamentreste entfernt. Auch der inzwischen stark verfallene Mühlengraben wurde wieder hergestellt. Am 1. Mai 1999 wurde schließlich die neue Mühlentechnik in Betrieb genommen. Eine Klappenlaufturbine und ein 50 kW-Generator produzieren seitdem für etwa 60 Haushalte Strom.
Schill Gedenkplatte
● Stralsund
Dieser Stein erinnert an Ferdinand von Schill, einen preußischen Offizier, der gegen die französische Besatzungsmacht in Stralsund kämpfte. Am 25. Mai 1809 ritt Ferdinand von Schill an der Spitze seines Regimentes in die Stadt Stralsund. Wenige Tage später fiel der Freiheitskämpfer hier in der Fährstraße, von einer Kugel tödlich getroffen. Seine Verehrer ließen in der Nacht zum 31. Mai 1835 diese Gedenkplatte genau an der Stelle im Straßenpflaster ein, an der Schill gefallen war.
Schill-Denkmal
● Stralsund
Das Denkmal erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill. Zum 100. Todestag von Ferdinand von Schill im Jahre 1909, wurde das Denkmal für ihn eingeweiht. Es befindet sich in den Schill-Anlagen in der Nähe des Olof-Palme-Platzes.
Schlachterei & Fleischerei Becker
● Lalendorf
Immer Partner beim Schlachtetag auf dem Thünengut in Tellow Schlieffenberger Schlachterei & Fleischerei Becker - auch im Lalendorfer Laden auf den Geschmack kommen Fleischermeister Alfred Becker hat sich standesgemäß herausgeputzt: Weiße Stiefel, wasserdichte Schürze, blauweißes Hemd, Kopfbedeckung, eine Auswahl verschiedener Spezialmesser in greifbarer Nähe. Der 57-Jährige ist einer der wenigen noch aktiven Hausschlachter in MV. In der Vorweihnachtszeit herrscht Hochbetrieb in der Landfleischerei in Schlieffenberg bei Teterow (Landkreis Rostock). Die Hausschlachtung hatte über Generationen ihre eigenen Rituale. „Wenn das Schwein am Haken hängt, wird erst einmal eingeschenkt“, heißt ein alter Spruch. Hochprozentiges gehörte zum Schlachten dazu, auch später beim Festmahl für alle Beteiligten. Traditionell wurde Wellfleisch, Grobbrot und Köm gereicht. Den letzten Schluck gab es, kurz bevor sich der Hausschlachter wieder vom Hof machte. Der gelernte Landwirt hat sich vor über 20 Jahren auf seinem Grundstück eine eigene Landfleischerei eingerichtet. So wird die Familientradition der Hausschlachterei, die einst Großvater und Vater nebenberuflich betrieben, fortgesetzt. Die Kunden bringen ihre Tiere selbst und Stunden später geht alles fachgerecht zerlegt retour. Für die Läden der Landfleischerei in Schlieffenberg und Lalendorf werden Rind und Schwein zerlegt oder zu einem breiten Sortiment Wurst, Würstchen und Schinken verarbeitet Ein tägliches Imbissangebot verlockt zum Probieren und Wiederkommen Plattenservice Ladengeschäfte Fleischer Matthias Becker: Schlieffenberger Dorfstr. 18 in Lalendorf OT Schlieffenberg Zum alten Dorf 3, 18279 Lalendorf Öffnungszeiten: Schliefenberg: Di-Fr 9-12.30 & 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr Lalendorf: Mo 9-13 Uhr, Di-Fr 8-17 Uhr, Sa 6.30-11 Uhr
Schlachtfeld bei Wakenstädt - Gadebusch 1712
● Gadebusch
Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges waren halbwegs überwunden, als in Mecklenburg erneut Kämpfe ausländischer Mächte ausgetragen wurden. Schweden und Dänemark, die sich im Nordischen Krieg (1700-1721) befanden, begegneten sich 1712 bei Gadebusch und sorgten dafür, dass die kleine Stadt noch heute historische Bedeutung hat. Im Verlauf des Nordischen Krieges (1700-1721) um die Vorherrschaft im Ostseeraum zog die schwedische Feldarmee unter der Führung des Generals von Stenbock von September bis Dezember des Jahres 1712 durch Mecklenburg. Sie war den dänischen Truppen auf den Fersen, die bereits aus Rostock und Wismar den Rückzug angetreten hatten. Am 20. Dezember kam es in der Nähe von Wakenstädt zu einer blutigen Schlacht. Der König der Dänen, Friedrich IV., zog mit den verbündeten Sachsen gegen die Schweden auf, ohne auf das ebenfalls verbündete, heranrückende russische Heer zu warten. Die Schlacht mit rund 14.000 beteiligten Soldaten begann um 13 Uhr und wurde erbittert geführt, doch letztendlich verloren die Dänen gegen die Überlegenheit der schwedischen Truppen und mussten sich nach Ratzeburg und Mölln zurückziehen. Mit dem Sieg der Schweden und rund 4.000 Toten endete die Schlacht bei Gadebusch. Die meisten Gefallenen wurden auf dem Schlachtfeld begraben, einige Offiziere sind auf dem Gelände der Gadebuscher Kirche bestattet worden. Eine Gedenkstätte bei Wakenstädt mit mehreren Informationstafeln und Gedenksteinen erinnert an die Schlacht vor 300 Jahren, die als größte Feldschlacht Mecklenburgs in die Geschichte einging.
Schleuse Diemitz
● Mirow OT Diemitz
Schleuse Diemitz - nicht nur für Wasserwanderer interessant. Das rege Treiben an der Schleuse lädt zum Verweilen und Staunen ein. Die Müritz-Havel-Wasserstraße verbindet die Müritz mit der Havel. Diese Bundeswasserstraße beginnt bei Priepert am Ellbogensee und führt durch verschiedene Seen und Schleusen. Mit durchschnittlich 40.000 Fahrzeugen ist die Schleuse Diemitz die verkehrsreichste Schleuse im Bezirk der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost. Die Schleuse verbindet die höher gelegenen Mirower Gewässer (Zootzensee, Schwarzer See, Vilzsee) mit dem Labussee oberhalb von Canow. Direkt an der Diemitzer Schleuse, finden Sie den Biberferienhof mit Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten, Restaurant und Schauspielbühne.
Schleuse Mirow
● Mirow
Die Schleuse befindet sich etwas außerhalb vom Ortskern Mirow. Man nennt sie auch das Tor zur Müritz, da hier die Kleinseenplatte mit der Müritz in den Jahren 1935/36 künstlich miteinander verbunden wurden. Die Schleuse Mirow ist ein technisches Denkmal der Stadt Mirow. Sie ist Teil der Müritz-Havel-Wasserstraße und arbeitet noch im Handbetrieb durch einen Schleusenwärter. Die Schleuse hat eine Länge von 56 m und eine Breite von 6,6 m. Große Hubtore umschließen die Wasserkammer und es wird ein Höhenunterschied von ca. 3,5 Metern überwunden.Von April bis Ende Oktober öffnen sich tagsüber zu jeder vollen Stunde die Schleusentore.
Schleusentor Garwitz
● Matzlow-Garwitz
Das historische Obertor der Schleuse in Garwitz zeugt von der technischen Baukunst vergangener Zeiten. Direkt neben der Garwitzer Schleuse befindet sich ein Denkmal der besonderen Art: Das Tor der alten Schleuse. Dieses wurde im Jahr 1894 erbaut und in seiner Ausführung als Holztor im Jahr 1989 erneuert. Während der Grundinstandsetzung der Schleuse im Jahr 2000/2001 wurde das Obertor der Schleuse ausgebaut und oberhalb der Schleuse platziert. Hier bleibt es als technisches Denkmal erhalten und kann von Besuchern bewundert werden. Direkt neben dem Obertor befindet sich ein Rastplatz, der mit Blick auf das rege Treiben auf der Müritz-Elde-Wasserstraße zum Verweilen einlädt.
Schloss Fincken
Das für den gräflichen Zweig der Familie v. Blücher 1801 gebaute Gutshaus liegt direkt am Finckener See. An den schön proportionierten 13- zu 6-achsigen Putzbau mit 3-achsigem Mittelrisalit wurde Mitte des 19. Jh. ein Saal im Tudorstil angebaut. 1975 erfolgte ein vollständiger Umbau des Hauses. Im Kavaliershaus befindet sich ein Hotel mit Restaurant. 1993 wurden die Hotelzimmer im Schloss umgebaut.1994 erfolgte die Renovierung der Fassade des Schlosses.Weiter sehenswert ist die im Land einzigartige Rundscheune aus dem 18. Jh. sowie die Kirche mit barockem Altar und das daneben liegende Mausoleum der Familie v. Blücher. Das Schloss steht zum Verkauf.
Schloss Neustadt-Glewe
● Neustadt-Glewe
In Nähe der alten Burg, an einem westlichen Seitenarm der Elde, ließ 1618/19 Herzog Adolf Friedrich I. ein neues Schloss für Neustadt-Glewe bauen. Dieses sollte künftig an Stelle der Burg den mecklenburgischen Herzögen als Nebenresidenz dienen. Aufgrund der Lage an der Elde wurde das barocke Schloss auf hunderten Eichenpfählen gegründet. Die Pläne für die zweigeschossige Dreiflügelanlage im Stil des holländischen Klassizismus erstellte der herzogliche Baumeister Gerhardt Evert Pilooth, der allerdings nur wenige Jahre nach Baubeginn verstarb. Beinahe einhundert Jahre sollte es dauern, bis der Bau endlich fertiggestellt werden konnte. Allein die Innenausstattung nahm acht Jahre in Anspruch. So wurden unter anderem 1.600 Quadratmeter Deckenfläche des sonst eher schlichten Landschlosses mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und 32 Kamine mit Rosetten, Gesimsen und Figuren errichtet. Von 1725 bis 1735 lebte hier für einige Jahre Christian Ludwig II., der spätere Herzog von Mecklenburg-Schwerin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vorübergehend zur Wohnstätte für Flüchtlinge und Obdachlose. Zu DDR-Zeiten schließlich wurde das Schloss für Bildungszwecke genutzt, später auch als Bibliothek und Mittagsküche. Allerdings verfiel das auf Pfählen ruhende Gebäude immer mehr und drohte abzusacken, so dass es nach der Wende vorübergehend leer stand. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten ab Mitte der 90er Jahre beherbergt das restaurierte Schloss heute ein Hotel. Sehenswert sind vor allem die liebevoll restaurierten Stuckdecken, die polnische Spezialisten wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt haben.
Schloss Poggelow
Schloss Poggelow In Frankreich, Italien oder Dänemark ist dies bereits möglich, in Deutschland aber gab es dies bisher noch nie: Schloss Poggelow ist das 1. Schloss das in Deutschland vollkommen als ganzes vermietet wird. Kein Mensch stört Sie.Gewiss hat es auch seinen Charme ein Hotelzimmer oder ein Appartement in einem Schloss zu mieten ? beispielsweise in unserem schönen Schloss Schmuggerow. Mieten Sie jedoch ein ganzes Schloss für sich, für die eigene Familie und für Freunde, betreten Sie eine völlig neue Erlebnissebene. Sie sind sozusagen selber ?Schlossherr auf Zeit?.
Schloss Putbus
● Putbus
Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.
Schloss Remplin
● Remplin
Das Schloss von Remplin steht nicht mehr. Die in der Mitte des 18. Jh. für die Grafen Hahn gebaute, prächtige 3-Flügel Anlage brannte 1940 unter mysteriösen Umständen ab. Überaus sehenswert sind einige Teile der Anlage: Der Nordflügel des Schlosses, die in Fachwerk ausgeführte Gutskapelle und das 2-geschossige, 10-achsige Verwalterhaus sind noch erhalten. Im Park, der von Peter Joseph Lenné geplant wurde, steht außerdem die 1793 vom Grafen Hahn gebaute erste Sternwarte Mecklenburgs.
Schloss Rheinsberg
● Rheinsberg
Schloss Rheinsberg, pitoresk am Grienericksee gelegen, lässt uns Eintauchen in das 18. Jahrhundert. Kronprinz Friedrich, später König Friedrich II. sowie sein Bruder Prinz Heinrich entwickelten dieses Schloss zu einem Ort, der bis heute von seiner Magie nichts eingebüßt hat. Knapp 100 km von Berlins Mitte im nördlichen Brandenburg liegt Schloss Rheinsberg im gleichnamigen Ort malerisch am Ufer des Grienericksee. Ursprünglich im 16. Jahrhundert angelegt, gehörte das Wasserschloss zunächste Kronzprinz Friedrich, der es nach Thronbesteigung seinem Bruder Prinz Heinrich überließ. Für namhafte Baumeister wie Johann Gottfried Kemmeter, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Georg Friedrich von Boumann und Carl Gotthard Langhans, aber auch Künstler wie Antoine Pesne war das Schloss Wirkungsstätte mit experimentellem Charakter. Musik und Theater lockten zahlreiche Künstler an den Musenhof Rheinsberg und erfüllten ihn mit kulturellem Leben. Die Begeisterung für dieses Kleinod hielt auch Jahrhunderte später noch an, Theodor Fontane und Kurt Tucholsky würdigten in ihren Werken den Zauber des Ortes.
Schloss Weisdin
● Blumenholz OT Weisdin
Das schöne, kleine, einfach gegliederte Schloss wurde 1749 errichtet (vom Strelitzer Herzog erworben). Eine doppelläufige Treppe führt bis ins Dachgeschoss. Der Saal im Obergeschoss weist reiche Rokoko Stuckdekorationen auf. Von der Terrasse hinter dem Haus ergibt sich ein schöner Seeblick. Die gegenüberliegende oktogonale Kirche stammt ebenfalls aus der Bauzeit des Schlosses.
Schlossgarten Güstrow
● Güstrow
Der Gartes des Güstrower Schlosses wurde 1570 erstmals erwähnt und danach mehrfach umgestaltet. Anlässlich der 750-Jahrfeier von Güstrow konnte der Garten 1978 wieder eingeweiht werden. Alte Pläne bildeten die Grundlage für die Gestaltung. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ zeitgleich mit dem Bau des Renaissanceschlosses einen aufwendig gestalteten Lustgarten errichten. Die nachfolgenden mecklenburgischen Herzöge gestalteten den Garten um und passten ihn dem jeweiligen Zeitgeschmack an, er wurde u.a. durch frühbarocke Bauten erweitert. Schloss und Garten wurden nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie im Jahr 1695 nur noch wenige Jahre genutzt. Durch den Leerstand beschleunigte sich der Verfall im Laufe der folgenden Jahre. Erst durch Restaurierungsarbeiten in den 1960er und 1970er Jahren entstand der Lustgarten wieder neu. In seiner heutigen Form lehnt er sich an die Darstellungen aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert an.
Schlossgarten Neustrelitz
Der herzogliche Schlossgarten in Neustrelitz ist ein Kleinod der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. In jeder Jahreszeit lädt er zum Flanieren und Entdecken ein. Die barocke Gartenanlage der Residenzstadt Neustrelitz wurde 1726 bis 1732 angelegt und einige Jahre später nach Versailler Vorbild umgestaltet. Die Erweiterung zum englischen Landschaftsgarten erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné. Im gepflegten Schlossgarten erzählen zahlreiche Brunnen, Figuren, Kopien antiker Skulpturen und Prunkvasen von Kultur und Gartenkunst im 18. und 19. Jahrhundert. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der 1821 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel. Der preußischen Königin Louise ist im Schlossgarten eine Gedächtnishalle im klassizistischen Stil gewidmet, in der sich eine Kopie der zweiten Rauch´schen Grabstatue aus weißem Carrara-Marmor befindet. Die geborene Prínzessin zu Mecklenburg-Strelitz starb 1810 während eines Besuches bei ihrem Vater, Großherzig Carl von Mecklenburg-Strelitz, in Hohenzieritz. Weitere bedeutende Bauwerke im Schlossgartenensemble sind seit der Zerstörung des Residenzschlosses im Jahr 1945 die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie. Durch den Schlossgarten führen viele schöne Spazierwege, wie die Götterallee mit Kopien antiker Gottheiten und allegorischen Figuren, die zu jeder Jahreszeit reizvoll sind. Erleben Sie hier im Sommer zu den Festspielen im Schlossgarten die beliebten Operetten-open-airs des Neustrelitzer Theaters.
Schlossgarten und Burggarten Schwerin
● Schwerin
Mit Alleen, Laubengängen, Blumenrabatten, Bosketts, Skulpturen und dem Kreuzkanal präsentiert sich der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal im barocken Charakter. Hier treffen französischer Landschaftsstil und englische Gartenkunst aufeinander: Der Schlossgarten ist die bedeutendste barocke Gartenanlage in Norddeutschland und entfaltet seine Pracht bis heute. Im 16. Jahrhundert entstand das heutige Schweriner Schloss aus einer Burg heraus. Es wurde sogleich mit verschiedenen Gärten umgeben, die nach und nach erweitert wurden. Besonders der Gartenarchitekt Jean Legeay hat die Grünanlage geprägt. Nachdem Christian Ludwig II. im Jahr 1728 Landesadministrator und 1736 Kaiserlicher Kommissar wurde, verpflichtete er den französischen Hofbaudirektor Jean Laurent Legeay. Er wurde 1748 mit der Erneuerung des wüst liegenden Schlossparks beauftragt und hat sich bei der Gestaltung an Versailles orientiert. Also erhielt der neue Park den als Wasserparterre angelegten Kreuzkanal in zentraler Sichtachse. Zudem prägen Alleen, Boskette und buchsbaumgefasste Rasenmuster als stilisierte Pflanzenornamente die Anlage. Für den neuen Schlossgarten hat Christian Ludwig 14 Sandstein-Skulpturen des Dresdener Bildhauers Baltasar Permoser gekauft. Zwischen 1840 und 1852 arbeitete Peter Joseph Lenné im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich und Friedrich Franz II. an der Neuplanung des Schweriner Schlossgartens. In seinen Plänen sollte der bestehende barocke Garten erhalten bleiben. Gleichzeitig umfasste die gravierende Erweiterung viele neue Elemente: Den neuen Burggarten, die verschiedenen Nutzgärten mit Warm- und Kalthäusern, die Kaskaden, das Hippodrom oder auch die Anlage der Weintreibereien. Auf der Seeseite des Burggartens befinden sich die Orangerie und die bis ins Wasser des Schweriner Sees reichende Grotte. Auf der „Liebesinsel“ gibt es zudem unter den Trauerweiden ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Herzog Friedrich Franz II. widmete seiner Frau Auguste diese kleine romantische Insel am Burggarten als Zeichen seiner Liebe. Zum Stil Dem Schweriner Schlosspark - wie wir ihn heute kennen – liegen zwei höchst unterschiedliche Gestaltungen zu Grunde. In der Anlage von Jean Laurent Legeay des Jahres 1748 ist der damalige Machtanspruch des Regenten sichtbar. Seinem Gestaltungswillen wurde die Natur untergeordnet. Die Neuanlage und Erweiterung des Schlossparks von 1840 bis 1857 nach Osten und Süden durch Lenné, spiegelt dagegen die Auffassungen der Romantik wider. Sie inszeniert das Schloss als großartigen Prachtbau innerhalb des Burggartens, des Alten Gartens, der Marstallinsel und der umgebenden Seenlandschaft. So befindet es sich hochherrschaftlich mitten im großen Landschaftsprospekt, wie in einem Gemälde. Im angelegten Kreuzkanal spiegelt sich malerisch das Schloss. Auch die Alleen, Boskette, die große Grotte, Pavillons und Wasserspiele sind eingebettet in die Gartenanlage des Schweriner Schlosses. Mitsamt den Laubengängen, dem Hippodrom, der Rasenkaskade und den Skulpturen bietet der Park eine ideale Verbindung aus Architektur, Natur und Kunst. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde die Anlage aufwändig restauriert, sodass die Besucher weiterhin dem barocken Charme des gepflegten Grüns erliegen.