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Schloss Roggendorf

Schloss Roggendorf

Roggendorf

Vermutlich um 1895 wurde das Schloss Roggendorf erbaut. Das zu großen Teilen restaurierte Gebäude liegt am Eingang eines naturbelassenen, etwa fünf Hektar großen Landschaftsparkes mit einer beeindruckenden, künstlich geschaffenen Teichanlage. Im Biosphärenreservat Schaalsee, westlich des Stätdchens Gadebusch gelegen, befindet sich die Gemeinde Roggendorf. Dort erwarb im Jahre 1887 der Hamburger Unternehmer Carl Theodor von Haase das Gut Roggendorf und ließ ein Jahr später ein Herrenhaus errichten. Das Gutshaus, heute auch "Schloss Roggendorf" genannt, wurde vom Architekten Martin Haller im Stil des Neobarocks entworfen und erbaut. Später, im Jahre 1910, wurde das Haus umgebaut. Die Treppe und der Eingangsbereich blieben jedoch unverändert. In jener Zeit war das Herrenhaus fortschrittlich ausgestattet, so konnten zum Beispiel vom Esszimmer aus Fontänen im Park in Gang gesetzt werden. Eine weitere moderne Einrichtung war ein eigenes Elektrizitäts- und Wasserwerk, das Haus und Park mit Energie versorgte. Der zum Gebäude gehörige Landschaftspark wurde von Leberecht Migge im frühen 20. Jahrhundert angelegt und ist heute öffentlich zugänglich. Unterhalb der Terrasse befindet sich eine Feldsteingrotte aus dem Jahre 1891. Sehenswert ist die Parkanlage vor allem wegen ihrer Sandsteinskulpturen und einer noch immer erhaltenen, bemerkenswerten Brückenkonstruktion. 1992 wurde das Herrenhaus vom Bildungszentrum Nordost übernommen und zu einer modernen Ausbildungsstätte umgebaut. Das Gebäude befindet sich unter Denkmalschutz.

Schloss Schwerin

Schloss Schwerin

Schwerin

»Neuschwanstein des Nordens«. Herausragender Bau des romantischen Historismus in Europa. Eindrucksvolles Thronappartement. Mit Schlossmuseum, Burg und Schlossgarten. Orangerie. Ob von der Wasserseite aus oder wenn der Besucher aus der Innenstadt kommend die Schlossstraße hinunter wandelt: Das Schweriner Schloss ist ein wahrer Hingucker und lässt sogleich Erinnerungen an Märchen wach werden. Seine Türme streben gen Himmel, die goldene Kuppel glitzert in der Sonne. Die Schlossinsel und das Neorenaissance-Gebäude ziehen magisch an. Nicht umsonst nennen manche das schöne Schloss „Neuschwanstein des Nordens“. Die Gründung der Stadt Schwerin Im Jahre 1160 wurden die Obotriten in der Burg von Feudalherren Heinrichs des Löwen übermannt. Die Obotriten unter Wendenfürst Niklot zerstörten daraufhin ihre eigene Burg und verließen sie. Die deutschen Eroberer schreckte das nicht. Stattdessen erkannten sie die gute strategische Lage auf der Insel und zogen einfach eine neue Festung hoch. Diese wurde nun deutlich stabiler, denn für den Untergrund wurden mehr als 8.500 Eichenpfähle verwendet. Im selben Jahr gründete sich die Stadt Schwerin. Mehr Wohncharakter war gefragt Beinahe 200 Jahre später erkaufte sich Herzog Albrecht II, ein Nachfahr Niklots, die Grafschaft und verlegte seine Residenz von Wismar auf die heutige Schlossinsel. Fortan wurde umgebaut. Dabei legten die Herzöge immer mehr Wert auf gehobene Wohnansprüche und weniger auf den Verteidigungsgedanken wie zuvor. Wer heute durch das Schweriner Schloss wandelt, erkennt das sogenannte Bischofshaus auf der Seeseite noch als Zeuge der Spätgotik. Insbesondere Johann Albrecht I. intensivierte im 16. Jahrhundert die Bautätigkeit am Schloss. Nach und nach entwickelte es sich zu einer Residenz mit repräsentativem Charakter. Die Fassaden wurden mit Terrakottaplatten geschmückt – typisch für die mecklenburgische Renaissance. Die morgenländischen Verzierungen auf den Dächern in Form von Halbmonden gehen wiederum auf die Zweite Wiener Türkenbelagerung im 17. Jahrhundert zurück. Der Kampf schien damals so gut wie aussichtslos und nachdem das Heer des polnischen Königs die feindlichen Truppen dennoch in die Flucht geschlagen hatte, feierte das ganze Land den Siegesmut. Der Halbmond wurde daraufhin symbolisch auf die Dächer von Schlössern und Herrenhäusern gesetzt. Die grandiose Architekturkulisse des Schweriner Schlosses entstand schließlich Mitte des 19. Jahrhunderts Großherzog Friedrich Franz II. packte es schließlich an. Zunächst hatte sein Vater den Hof wieder von Ludwigslust nach Schwerin zurückverlegt. Dann gab der junge Monarch – direkt nach seinem Regierungsantritt 1842 – radikale Umbaupläne in Auftrag. Hofarchitekt Georg Adolph Demmler legte Visionen vor, die Teile des bestehenden Renaissancebaus erhalten sollten, aber gleichzeitig den Ausbau zur monumentalen Residenz ankündigten. Auch die Halbmonde, die inzwischen abmontiert worden waren, ließ er wieder herrichten. Friedrich Franz war ein großer Bewunderer des Morgenlandes und die Symbole bedeuteten für ihn ein wenig Fernweh. Gemeinsam mit Hofbaumeister Herrmann Willebrand, Gottfried Semper und Hofarchitekt Friedrich August Stüler entstand der Neubau, so wie ihn Schweriner und Besucher heute kennen. Die Bauzeit betrug 14 Jahre – von 1843 bis 1857. Friedrich August Stüler war es auch, der – nachdem Georg Adolf Demmler aus dem Staatsdienst entlassen wurde – einige plastische Elemente an der stadtseitigen Front ergänzte. Dazu gehört auch das große Reiterstandbild Niklots. Wo sich Demmler noch eine Laterne erdacht hatte, setzte Stüler eine monumentale Prunkkuppel. Das Schloss wurde am 26. Mai 1857 festlich eingeweiht. Dazu komponierte Friedrich von Flotow eigens eine Oper: „Johann Albrecht“ nach einem Libretto von Eduard Hobein. Wer am Bau beteiligt war, erhielt im Rahmen des Festaktes eine Schlossmedaille. Die jüngere Schlossgeschichte Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es noch einmal dramatisch für das Schweriner Schloss. Ein Brand zerstörte etwa ein Drittel des Baus. Die Ursache ist bis heute ungeklärt. Am Burgseeflügel überlebten nur die Grundmauern, der Schlossgartenflügel verlor seine Obergeschosse. Der prunkvolle Goldene Saal sowie das reich gestaltete Haupttreppenhaus fielen den Flammen gänzlich zum Opfer. Letzteres wurde durch eine Rote Marmortreppe ersetzt. Weitere Wiederherstellungsarbeiten folgten, zunächst außen, dann innen. 1972 richtete man im Bereich des früheren Goldenen Saals einen neuen Festsaal ein. Während das Schloss früher Herzöge beherbergte, wandelte sich seine Nutzung natürlich im Laufe der Zeit. 1919 ging das Schloss an den Staat über. Auch ein Rundfunkstudio und diverse Büros zogen später ein. In der Zeit des Nationalsozialismus beherbergte das Schloss einen Kindergarten der NS-Volkswohlfahrt, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bezog ein Lazarett einige Räume. Nach dem Krieg besetzte die Sowjetische Militäradministration das Gebäude. Ohne einzelne Jahreszahlen zu nennen, tat sich in den darauffolgenden Jahren einiges: Ein Plenarsaal wurde im Burgseeflügel errichtet, eine Pädagogische Schule bildete Kindergärtnerinnen in den Räumlichkeiten des Schlosses aus, ein Museum für Ur- und Frühgeschichte fand seinen Platz, ein Polytechnisches Museum ebenfalls. Später folgte die Restaurierung einiger Räume, um sie als Kunstmuseum zu nutzen. Das Schloss nach der deutschen Einheit Auch die Wende brachte Veränderung und trieb die Schlosssanierung voran. 1989 schlossen sich 25 Unternehmen aus Kiel zusammen und gründeten einen Förderverein. Mit einer halben Million D-Mark unterstützten sie Sofortmaßnahmen, denn der historische Bau schien langsam Schaden zu nehmen. Seit 1990 hat der Landtag seinen Sitz im Schweriner Schloss. Der Bau eines neuen Plenarsaals begann 2014 im Schlossgartenflügel und wurde 2017 abgeschlossen. Wer das Schweriner Schloss heute von außen betrachtet oder besichtigt, fühlt sich hochherrschaftlich. Die Elemente der französischen Renaissance, gepaart mit lokaler Bautradition haben eine besondere Wirkung. Die Lage auf der Insel mit Seepanorama und der schöne Schlosspark tun ihr Übriges. Dieser wurde 2009 für die Bundesgartenschau weitgehend umgestaltet und restauriert und ist jederzeit zugänglich. Wer sich im Inneren des Schlosses umsieht, der wandelt durch prachtvolle Wohn- und Festräume, entdeckt den Thronsaal und die Ahnengalerie. Auf drei Etagen erwarten den Besucher kostbare Gemälde, Skulpturen oder Kunsthandwerk – besonders aus Schwerins prächtigster Epoche, dem 19. Jahrhundert. Das Schloss ist seit 2007 auf einer Sonderprägung der deutschen 2-Euro-Münze zu sehen. Und mehr noch: Der Landtag hat sich ebenfalls seit 2007 dafür eingesetzt, das Schweriner Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe zu machen. Fünf Jahre später wurde der Antrag gestellt. Heute ist das „Schweriner Residenzensemble – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ einer von neun Kandidaten für die UNESCO-Weltkulturerbeliste. Zum Stil Das heutige Schloss ist im Stil des Historismus teils neu erbaut oder in historistischen Elementen erhalten. Die Verwendung von Terrakotta in der Bauplastik ist zur Renaissancezeit in Deutschland besonders in der norddeutschen Baukunst der Backsteinrenaissance dominant – so am Fürstenhof in Wismar und am Schloss Gadebusch. Das Material lieferte die Werkstatt des aus Lübeck stammenden Meisters Statius von Düren. Das Schlossensemble ist ein in seiner Bauzeit außergewöhnlich modernes Bauwerk. Stüler setzte an der stadtseitigen Front entscheidende Akzente durch plastische Elemente wie das große Niklot-Reiterstandbild. Den krönenden Abschluss bildet eine monumentale Prunkkuppel. Bei einigen innenarchitektonischen Entwürfen versicherte sich Stüler der Mitarbeit von Heinrich Strack für die plastischen Elemente und von Karl von Diebitsch für das maurische Bad aus Berlin. Schweriner und Berliner Werkstätten lieferten die meisten Teile des plastischen Schmucks und der Innenausstattung. Als Bildhauer sind Christian Genschow, Gustav Willgohs, Heinrich Petters, Georg Wiese und Albert Wolff zu nennen. Die festliche Einweihung des Schlosses fand im Mai 1857 statt. Zu diesem Anlass hat der Komponist Friedrich von Flotow seine Oper Johann Albrecht geschaffen.

Schloss Semlow

Schloss Semlow

Semlow

Das Herrenhaus wurde von Carl von Behr-Negendank in Auftrag gegeben und vom Strelitzer Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel um das Jahr 1825 errichtet. Um das Jahr 1850 wurde das Schloss durch den Anbau einer Orangerie und eines zweistöckigen Wohnbereichs erweitert. Umgeben ist das Schloss mit einem 21 ha großen wunderschönen Park. Das Schloss Semlow diente der Familie Behr von Negendank bis zum Zweiten Weltkrieg als Wohnsitz. Nach 1945 wurde das Herrenhaus geplündert und teilweise zerstört. Von 1945 bis 1989 war es im Besitz der Gemeinde Semlow und wurde unter anderem als Schule, Kindergarten, Speisesaal und Sitz der Gemeindebibliothek genutzt. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung um das Jahr 1826 bestand das zweigeschossige Schloss nur aus dem heutigen Mittelteil des Gebäudes. Dessen vordere, dem Dorf zugewandte Fassade, enthält 15 Fensterachsen, von denen die mittleren drei auf den Mittelrisaliten entfallen. Etwa auf der halben Höhe des Mittelrisaliten befindet sich ein von vier Säulen getragener Altan und darunter ein Eingang, der zum Festsaal führt. Die Rückseite des Gebäudes ist dreigeschossig und besitzt 17 Fensterachsen, von denen die mittleren fünf als Mittelrisalit aus dem Gebäude herausragen. Der östliche Anbau wurde erst um 1850 als Orangerie errichtet und war von einem viereckigen Turm gekrönt. Dieser Turm fiel den umfangreichen Sanierungsarbeiten nach 1945 zum Opfer, welche auch für das heute allgemein eher schlichte Erscheinungsbild verantwortlich sind. Der zu jeder Jahreszeit wunderschöne ca. 21 ha umfassende Park mit seinem großen Teich enthält viele dendrologische Besonderheiten. Er wurde 1852 von Gustav Meyer im englischen Stil angelegt - weite Wiesenräume, ausgedehntes Wegenetz mit Sichtachsen zum Schloss, System von Gräben und Teichen mit sieben Brücken. Heute ist der Park einer der wenigen erhaltenen Gärten des königlich-preußischen Hofgärtners. Den Mittelpunkt bildet ein großer Teich, der 1853 anstelle einer sumpfigen Wiese entstand. 2012 wurde das Schloss von der Familie Fred Hantke von der Gemeinde käuflich erworben. Seitdem wurde das Biedermeier Schloss sanft im historischen Ambiente zurückgebaut. Es ist zur Zeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der unmittelbar angrenzende englische Landschaftspark ist in seiner einzigartigen im historischen Ursprung weitestgehend erhalten. Hier kann man Rehe, Fischreiher, seltene Vogelarten, Turmfalken hautnah beobachten.

Schloss Sophienhof – Das Haus im Park

Schloss Sophienhof – Das Haus im Park

Ducherow

Ein schönes Plätzchen im Grünen. Ein heimeliger Ort, voller Ruhe, Geschichte und Erholungskraft. Und häufig liegt auch der Duft von frischem Gebäck und gemähtem Rasen in der Luft. So lässt sich der Kulturort Schlosspark Sophienhof wohl am besten beschreiben. "Das Haus im Park“ ist das Familien-Lebens-Projekt der Familie Tesch und seit 2022 auch ein Kulturort sowie Event-Location in Vorpommern Greifswald. Schloss und Park Sophienhof ist ein Ort voller Ruhe und Entschleunigung, in dem viel Familien-Power, Liebe, Mut und Zeit steckt. Aus dem Wunsch heraus, diesen Ort zu teilen, entstand 2022 erstmalig ein kleines Kulturprogramm und anschließend auch die Möglichkeit, den Park für private oder gewerbliche Anlässe zu mieten. Im Park gibt es einladende Rasenflächen mit tollem Ausblick auf das Gutshaus von 1880. Es lassen sich hier und da aber auch Einblicke auf aktuelle Baustellen am Haus oder im Park erhaschen. Teil des Parks ist das urige Gartenhaus, allerlei Gemüse- und Kräutersorten. Zudem erwarten Gäste jede Menge heimelige Ecken, verschiedene Inselbeete, ein Sumpfbeet, Staudenbeete mit Hortensien, Rosen und vielem mehr. Als Inspiration für den Garten und Park dienten vorwiegend englische Gärten, aber auch alte Fotografien des ursprünglichen Parks und Einflüsse aus der Permakultur. Auf der Webseite lassen sich nicht nur geschichtliche Fakten, Familienfotos und Geschichten von der Baustelle finden, sondern auch ein aktueller Veranstaltungsplan mit allen wichtigen Informationen für einen Besuch.

Schloss Stolpe

Schloss Stolpe

Stolpe auf Usedom

Das nach 1945 zusehends dem Verfall preisgegebene Schloss Stolpe wurde und wird seit 1996 durch die Gemeinde Stolpe und den Förderverein Schloss Stolpe e.V. schrittweise restauriert. Seit 2004 finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen im Schloss - wie Konzerte oder Lesungen - statt. Das liebevoll restaurierte Schloss Stolpe und seine Parkanlage ist einer der schönsten Anziehungspunkte für Besucher, die auf der Insel Usedom Erholung und kulturelle Anregung in ruhiger Atmosphäre suchen. Auch ist dieser Ort ein touristisches Informationszentrum, an dem Ideen für weitere Ausflugsziele in der näheren Umgebung entwickelt werden können. Am Wochenende und zu Feiertagen sind süße Gaumenfreuden erhältlich. Informiert Euch gerne über unsere Webseite (siehe unten Kontakt), welche Möglichkeiten sich Euch bei einem Schlossbesuch eröffnen und welche aktuellen Angebote Euer Ausflugserlebnis bereichern können. Wir freuen uns auf Euch!   Schlossbesichtigung: Eintritt frei, Spenden sind willkommen   Öffnungszeiten: Bis 03. November 2024: Dienstag - Sonntags sowie Feiertags geöffnet 11:00 bis 17:00 Uhr Ausnahme: Vom 22.09. bis einschließlich 02.10.2024 ist das Schloss aufgrund von Veranstaltungen im Rahmen des Usedomer Musikfestivals für den Besucherverkehr geschlossen.

Schloss Varchentin

Schloss Varchentin

Varchentin

1847 errichtete der Schweizer Baumeister Meuron das gewaltige Herrenhaus im Stile der englischen Tudorgotik für den Hamburger Kaufmann Jenisch. Die Hoffront ist 3- und die Parkseite im Mittelteil sogar 4-geschossig. Ein linker Seitenflügel wurde später angebaut. Ein großer doppelseitiger Kamin und eine imposante Holztreppe blieben bauzeitlich erhalten. Ein großer Lennepark zieht sich bis zum Varchentiner See. im Park befindet sich ein Mausoleum. Durch Heirat gelangte das Gut im Jahr 1875 an die Grafen Grote, welche bis 1945 Eigentümer blieben. Zum Schloss gehört ein Landschaftspark, der nach Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet wurde. In diesem befindet sich auch das Mausoleum der Familie Grote, 1895 im Neorenaissancestil errichtet. Besichtigungen nur von außen möglich, unsaniert.

Schloss Warlitz

Schloss Warlitz

Warlitz

Sechs Kilometer südlich von Hagenow liegt das Gutshaus Warlitz, errichtet 1620 durch den dänischen Oberst von Pentz. Nach vielen Eigentümerwechseln befindet sich das Anwesen heute im Privatbesitz. Wer ganz nach Gutsherrenart ländliche Erholung sucht und dabei ein wenig den Alltag vergessen möchte, findet beides auf dem ehemaligen Herrensitz. In einem etwa drei Hektar großen Park mit kleinem See und Wassergraben gelegen, befinden sich im restaurierten Gutshaus heute mehrere Ferienwohnungen. Im Schatten alter Linden und Rotbuchen befindet sich außerdem eine Imkerei mit Hofladen. Nach Vereinbarung gibt es Führungen durch den Imkermeister, der gleichzeitig Schlossherr ist.

Schloss Weisdin

Schloss Weisdin

Blumenholz OT Weisdin

Das schöne, kleine, einfach gegliederte Schloss wurde 1749 errichtet (vom Strelitzer Herzog erworben). Eine doppelläufige Treppe führt bis ins Dachgeschoss. Der Saal im Obergeschoss weist reiche Rokoko Stuckdekorationen auf. Von der Terrasse hinter dem Haus ergibt sich ein schöner Seeblick. Die gegenüberliegende oktogonale Kirche stammt ebenfalls aus der Bauzeit des Schlosses.

Schloss Wiligrad

Schloss Wiligrad

Lübstorf

Ausstellungen und Veranstaltungen. Café in ehemaliger Gärtnerei. Zauberhafter Park mit imposanten Blickachsen, altem Baumbestand, prächtigen Rhododendren und historischen Gartenelementen. Fließender Übergang zu Spazierwegen in Waldlandschaft am Schweriner See. Mit seiner malerischen Lage am Steilufer des Schweriner Außensees ist Schloss Wiligrad wie geschaffen, um dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Die relativ junge Perle der mecklenburgischen Schlösserlandschaft liegt mit der kleinen, dazugehörigen Idealsiedlung mitten im Wald. Umgeben wird das Schloss von einem zauberhaften Park aus Buchen, Rhododendren und Baumexoten, der vor wenigen Jahren nach Originalplänen wiederhergestellt wurde und seitdem wieder zu wildromantischen Spaziergängen bis hinab zum See einlädt. Dabei gibt es umgestürzte Bäume und efeuberankte Baumstümpfe zu entdecken, die ebenfalls zur Parkinszenierung gehören. Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg war es, der für sich und seine Gemahlin Elisabeth dieses faszinierende Gebäude nach eigenen Vorstellungen am Ende des 19. Jahrhunderts errichten ließ. Er und sein Architekt verfolgten dabei das Ziel, erstmals mit einem historisch „richtigen“ Empfinden die Architektur der mecklenburgischen Renaissanceschlösser zu rezipieren. Entstanden ist eine Zweiflügelanlage im Stil der Neorenaissance mit einer prägnanten Farbgebung aus weißen Putzflächen, rotem Backstein und schwarzem Dach – den Farben des 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreichs. Die Fassade des Herrschaftsflügels zieren zahl- und variantenreiche Terrakottaelemente, die immer wieder neue Details entdecken lassen, wie zum Beispiel viele Tondi mit Profilköpfen an den Giebeln. Historische Bezüge stellte der Herzog auch mit dem Namen seines Schlosses her. Indem er es auf den Namen Wiligrad taufte, was der slawische Begriff für „große Burg“ ist, verwies er auf die alte Burg Mecklenburg und machte somit seine bedeutsame Abstammung vom Geschlecht der Obotriten deutlich. Nach 1945 erlebte das Schloss eine wechselvolle Geschichte, die sowohl Umbauten im Inneren als auch gravierende Eingriffe in der Parkanlage mit sich brachte. Die Wende bedeutete schließlich auch für Wiligrad einen Neuanfang: Das Gebäude wurde grundlegend instand gesetzt und beherbergt seitdem den Kunstverein Wiligrad, der regelmäßig Aus stellungen mit zeitgenössischer Kunst veranstaltet. Abgerundet wird der Besuch schließlich im Café in der ehemaligen Schlossgärtnerei. Dort werden selbstgebackene Kuchen, feine Kaffeespezialitäten und Tee aus frisch gepflückten Gartenkräutern serviert. Die Kunstausstellung Der Kunstverein Wiligrad zeigt im Rahmen wechselnder Ausstellungen Werke von namhaften modernen Künstlern aller Kunstsparten. In den Räumen des Museum befindet sich der Salon, dessen Panoramafenster einen spektakulären Ausblick auf den Schweriner See ermöglicht. Es gibt einen Ausstellungsshop. Eintritt 5,00 € / 3,50 € (ermäßigt) Der Park/ Parkführungen Der Verein der Freunde des Wiligrader Schlosses e.V. führt Besucher auf Wunsch durch Park und Schlossensemble mit Marstall und Wirtschaftsgebäuden. Weitere Informationen Der Wiligrader Schlosspark war zu seiner Entstehungszeit berühmt für seine imposanten Blickachsen, den alten Baumbestand und prächtige Rhododendren. Im Park verteilt befinden sich historische Gartenelemente, wie Bachläufe, eine Quelle, eine slawische Tauffünte, sowie weitere Gedenksteine und Kunstwerke. 2014 wurde der 210 ha große Park wiederhergestellt. Ergänzt wird der Park durch moderne Skulpturen namhafter Künstler. Besonders reizvoll ist der Park durch seinen fließenden Übergang in die Waldlandschaft der Umgebung und direkt am Seeufer des Schweriner Sees entlang verlaufende Spazierwege. Das Café Wenige hundert Meter vom Schlossgebäude entfernt befindet sich ein Café in den Gebäuden der alten Hofgärtnerei. Bei guten Wetter können Gäste draußen (wenn es kühler ist auch mit Decken) oder in den Gewächshäusern Kaffee und Kuchen genießen. Das Café mit dem reichen Angebot an selbstgebackenem Kuchen ist bei Einheimischen sehr beliebt. Öffnungszeiten Café Hofgärtnerei März - Okt 10 - 18 Uhr Nov - Feb Mi-So 10-18 Uhr Anfahrt/ Parken/ Besucherinformationen Vom Hauptbahnhof Schwerin verkehrt ein Linienbus. Auch eine Anfahrt per Bahn nach Lübstorf ist möglich. Von dort aus sind es etwa 2,7 km nach Lübstorf, die per Rad oder auch zu Fuß bei einer Wanderung am Schweriner See zurückgelegt werden können. Das Schloss Wiligrad liegt am Westufer des Schweriner Sees und ist Teil der Gemeinde Lübstorf. Lübstorf ist erreichbar über die B106. Die Anfahrt ist von Lübstorf an direkt ausgeschildert. Ein PKW Parkplatz ist am Ortseingang von Wiligrad vorhanden.

Schloss und Gutsanlage Broock

Schloss und Gutsanlage Broock

Alt Tellin

Schloss Broock, einst gesellschaftlicher Mittelpunkt der Region und das größte Privatgestüt in Vorpommern, wird in den kommenden Jahren zu einem überregionalen Tagungs- und Kulturzentrum ausgebaut. Seit Mai 2023 werden unsere Gäste im neuen Dorfladen mit Café-Bistro und Biergarten bewirtet. Schloss Broock wurde für Generalmajor Christan Bogislaw von Linden als großartig dimensioniertes, spätbarockes Herrenhaus in den Jahren 1770-77 errichtet. Der Erbe, Carl von Gentzkow, etablierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Pferdezucht, die sich unter seinen Nachfolgern, den Freiherren von Seckendorff, zum größten Privatgestüt in Vorpommern entwickelte und bis 1945 existierte. 1841-43 erhielt Friedrich August Stüler, der "Baumeister des Königs von Preußen", den Auftrag das Schloss im Stil der sog. "Castle-gothic" umzubauen. Zeitgleich lieferte der gefeierte Gartenkünstler Peter Joseph Lenné die Pläne für die Umgestaltung des Parks in einen englischen Landschaftsgarten. Broock war im 19. Jahrhundert der gesellschaftliche Mittelpunkt und Treffpunkt für den Adel der gesamten Region. Bälle und vornehme Jagdgesellschaften wechselten sich ab. 1945 wurde das Gut enteignet, im Schloss Flüchtlingsfamilien einquartiert, ein Konsum, ein Kindergarten, eine Schule und das Gemeindebüro eingerichtet. 1974 verkaufte die Gemeinde das Schloss an den VEB Kranbau Eberswalde. Die Pläne ein Ferienheim für Mitarbeiter einzurichten kamen nie zur Ausführung. 2017, nach 43 Jahren Plünderung und Verfall, wurde die Schloss Broock GmbH & Co. KG Eigentümerin der Anlage und erweckte den idyllischen Ort im schönen Tollensetal zu neuem Leben. Mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Bundesrepublik Deutschland – die Broock als Denkmal von besonderer nationaler Bedeutung einstuft - und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde 2018 mit der Notsicherung der Schlossruine begonnen. In den kommenden Jahren entsteht in Broock ein überregionales Kultur- und Tagungszentrum. Bereits jetzt finden Konzerte, Feste und auch private Veranstaltungen in der historischen Reithalle statt, wo auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gastieren. Nach Jahrzehnten ohne Konsum und Gaststätte in Broock, wurde im Mai 2023 unser Dorfladen mit Café-Bistro, Biergarten und regionalen Produkten, am Rande der Gutsanlage eröffnet und erfreut sich bei unseren Gästen großer Beliebtheit.

Schloss und Schlosspark Stavenhagen

Schloss und Schlosspark Stavenhagen

Stavenhagen

Schloss Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern wurde 1740 im barocken Stil auf den Ruinen einer abgebrannten Burg erbaut. Es diente nie als geplanter Witwensitz, sondern wurde als Amtsgericht, Schule und später Verwaltungsgebäude genutzt. Heute beherbergt es das Standesamt und die Stadtverwaltung und liegt in einem restaurierten Schlosspark. Das heutige Gebäude steht auf den Fundamenten einer älteren Burganlage und war ursprünglich als Residenz für eine Herzogswitwe vorgesehen – ein Plan, der nie umgesetzt wurde. Stattdessen entwickelte sich das Schloss über die Jahrhunderte zu einem zentralen Verwaltungsort. Es diente als Amtssitz, später auch als Schule und Unterkunft für Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein markanter Treppenturm kam 1890 hinzu und prägt bis heute die Silhouette des Gebäudes. Nach der Wiedervereinigung wurde das Schloss aufwendig saniert und wird seitdem von der Stadt Stavenhagen genutzt. Es beherbergt heute die Stadtverwaltung und das Standesamt. Der angrenzende Schlosspark mit altem Baumbestand und restaurierter Mauer wurde zwischen 2001 und 2006 neu gestaltet und lädt Besucher zum Verweilen ein. Schloss Stavenhagen verbindet historische Substanz mit moderner Nutzung – ein lebendiger Ort mit Geschichte.

Schlossgarten Güstrow

Schlossgarten Güstrow

Güstrow

Der Gartes des Güstrower Schlosses wurde 1570 erstmals erwähnt und danach mehrfach umgestaltet. Anlässlich der 750-Jahrfeier von Güstrow konnte der Garten 1978 wieder eingeweiht werden. Alte Pläne bildeten die Grundlage für die Gestaltung. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ zeitgleich mit dem Bau des Renaissanceschlosses einen aufwendig gestalteten Lustgarten errichten. Die nachfolgenden mecklenburgischen Herzöge gestalteten den Garten um und passten ihn dem jeweiligen Zeitgeschmack an, er wurde u.a. durch frühbarocke Bauten erweitert. Schloss und Garten wurden nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie im Jahr 1695 nur noch wenige Jahre genutzt. Durch den Leerstand beschleunigte sich der Verfall im Laufe der folgenden Jahre. Erst durch Restaurierungsarbeiten in den 1960er und 1970er Jahren entstand der Lustgarten wieder neu. In seiner heutigen Form lehnt er sich an die Darstellungen aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert an.

Schlossgarten Neustrelitz

Schlossgarten Neustrelitz

Der herzogliche Schlossgarten in Neustrelitz ist ein Kleinod der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. In jeder Jahreszeit lädt er zum Flanieren und Entdecken ein. Die barocke Gartenanlage der Residenzstadt Neustrelitz wurde 1726 bis 1732 angelegt und einige Jahre später nach Versailler Vorbild umgestaltet. Die Erweiterung zum englischen Landschaftsgarten erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné. Im gepflegten Schlossgarten erzählen zahlreiche Brunnen, Figuren, Kopien antiker Skulpturen und Prunkvasen von Kultur und Gartenkunst im 18. und 19. Jahrhundert. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der 1821 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel. Der preußischen Königin Louise ist im Schlossgarten eine Gedächtnishalle im klassizistischen Stil gewidmet, in der sich eine Kopie der zweiten Rauch´schen Grabstatue aus weißem Carrara-Marmor befindet. Die geborene Prínzessin zu Mecklenburg-Strelitz starb 1810 während eines Besuches bei ihrem Vater, Großherzig Carl von Mecklenburg-Strelitz, in Hohenzieritz. Weitere bedeutende Bauwerke im Schlossgartenensemble sind seit der Zerstörung des Residenzschlosses im Jahr 1945 die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie. Durch den Schlossgarten führen viele schöne Spazierwege, wie die Götterallee mit Kopien antiker Gottheiten und allegorischen Figuren, die zu jeder Jahreszeit reizvoll sind. Erleben Sie hier im Sommer zu den Festspielen im Schlossgarten die beliebten Operetten-open-airs des Neustrelitzer Theaters.

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

Schwerin

Mit Alleen, Laubengängen, Blumenrabatten, Bosketts, Skulpturen und dem Kreuzkanal präsentiert sich der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal im barocken Charakter. Hier treffen französischer Landschaftsstil und englische Gartenkunst aufeinander: Der Schlossgarten ist die bedeutendste barocke Gartenanlage in Norddeutschland und entfaltet seine Pracht bis heute. Im 16. Jahrhundert entstand das heutige Schweriner Schloss aus einer Burg heraus. Es wurde sogleich mit verschiedenen Gärten umgeben, die nach und nach erweitert wurden. Besonders der Gartenarchitekt Jean Legeay hat die Grünanlage geprägt. Nachdem Christian Ludwig II. im Jahr 1728 Landesadministrator und 1736 Kaiserlicher Kommissar wurde, verpflichtete er den französischen Hofbaudirektor Jean Laurent Legeay. Er wurde 1748 mit der Erneuerung des wüst liegenden Schlossparks beauftragt und hat sich bei der Gestaltung an Versailles orientiert. Also erhielt der neue Park den als Wasserparterre angelegten Kreuzkanal in zentraler Sichtachse. Zudem prägen Alleen, Boskette und buchsbaumgefasste Rasenmuster als stilisierte Pflanzenornamente die Anlage. Für den neuen Schlossgarten hat Christian Ludwig 14 Sandstein-Skulpturen des Dresdener Bildhauers Baltasar Permoser gekauft. Zwischen 1840 und 1852 arbeitete Peter Joseph Lenné im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich und Friedrich Franz II. an der Neuplanung des Schweriner Schlossgartens. In seinen Plänen sollte der bestehende barocke Garten erhalten bleiben. Gleichzeitig umfasste die gravierende Erweiterung viele neue Elemente: Den neuen Burggarten, die verschiedenen Nutzgärten mit Warm- und Kalthäusern, die Kaskaden, das Hippodrom oder auch die Anlage der Weintreibereien. Auf der Seeseite des Burggartens befinden sich die Orangerie und die bis ins Wasser des Schweriner Sees reichende Grotte. Auf der „Liebesinsel“ gibt es zudem unter den Trauerweiden ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Herzog Friedrich Franz II. widmete seiner Frau Auguste diese kleine romantische Insel am Burggarten als Zeichen seiner Liebe. Zum Stil Dem Schweriner Schlosspark - wie wir ihn heute kennen – liegen zwei höchst unterschiedliche Gestaltungen zu Grunde. In der Anlage von Jean Laurent Legeay des Jahres 1748 ist der damalige Machtanspruch des Regenten sichtbar. Seinem Gestaltungswillen wurde die Natur untergeordnet. Die Neuanlage und Erweiterung des Schlossparks von 1840 bis 1857 nach Osten und Süden durch Lenné, spiegelt dagegen die Auffassungen der Romantik wider. Sie inszeniert das Schloss als großartigen Prachtbau innerhalb des Burggartens, des Alten Gartens, der Marstallinsel und der umgebenden Seenlandschaft. So befindet es sich hochherrschaftlich mitten im großen Landschaftsprospekt, wie in einem Gemälde. Im angelegten Kreuzkanal spiegelt sich malerisch das Schloss. Auch die Alleen, Boskette, die große Grotte, Pavillons und Wasserspiele sind eingebettet in die Gartenanlage des Schweriner Schlosses. Mitsamt den Laubengängen, dem Hippodrom, der Rasenkaskade und den Skulpturen bietet der Park eine ideale Verbindung aus Architektur, Natur und Kunst. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde die Anlage aufwändig restauriert, sodass die Besucher weiterhin dem barocken Charme des gepflegten Grüns erliegen.

Schlossgut Dargibell

Schlossgut Dargibell

Neu Kosenow

Das Herrenhaus gehört zu den bedeutenden Baudenkmälern im „Grafenwinkel“ Vorpommerns. Der barocke Bau mit englischem Innenausbau geht bis in das 15. Jhd. zurück. Generalleutnant Otto Martin von Schwerin kaufte 1761 das Gut von der Familie von Eickstedt und ließ das heutige Schloss im Ursprung errichten. Der Innenausbau im englischen Landhausstil sowie die Erweiterung des barocken Gebäudes lässt sich in die 3. Bauphase 1890-1902 datieren. Das absolute Highlight ist die Spiegelpyramidenkuppel im kleinen Spiegelsaal. Die Instandsetzungsarbeiten haben 2020 begonnen. Das Schlossgut bietet unter dem Motto „ALTE SCHÖNHEIT - NEUER ZAUBER“ zukünftig viel Raum für Kunst und Kultur.Generalleutnant Otto Martin von Schwerin kaufte 1761 das Gut von der Familie von Eickstedt und ließ das heutige Schloss im Ursprung errichten. Der Innenausbau im englischen Landhausstil sowie die Erweiterung des barocken Gebäudes lässt sich in die 3. Bauphase 1890-1902 datieren. Das absolute Highlight ist die Spiegelpyramidenkuppel im kleinen Spiegelsaal. Die Instandsetzungsarbeiten haben 2020 begonnen. Das Schlossgut bietet unter dem Motto „ALTE SCHÖNHEIT - NEUER ZAUBER“ viel Raum für Kunst und Kultur.

Schlossgärtnerei Wiligrad

Schlossgärtnerei Wiligrad

Lübstorf

Essen – trinken – entspannen – lesen – fachsimpeln – Natur genießen Entspannen Sie bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffeespezialitäten in gärtnerischem Ambiente. Bei Kräutertee aus dem Garten oder selbstgebackenem Steinofenbrot werden Rezepte und Gartenweisheiten ausgetauscht. Entdecken Sie Neues und Altbewährtes, Historisches, Künstlerisches, Gärtnerisches, Handwerkliches auch im Hofladen….

Schlossinsel Mirow

Schlossinsel Mirow

Mirow

Die Schlossinsel Mirow ist das kulturelle Zentrum der Stadt Mirow mit dem Rokkoko-Schloss (Museum), Johanniterkirche, 3 Königinnen-Palais (mit Ausstellung, Touristinformation, Café), Hotel Alte Schlossbrauerei mit Eiskeller, Liebesinsel, Remise, Marina Rick&Rick. Inmitten der weitläufigen Mecklenburger Seenlandschaft befindet sich das Schlossensemble von Mirow in romantischer Lage auf einer Insel. Hier verbinden sich das Schloss, Torhaus, Kavalierhaus, Remise, Johanniterkirche und der sie umgebende Landschaftspark zu einem einzigartigen Zeugnis von fast 800 Jahren mecklenburgischer Bau- und Kulturgeschichte. Eindrucksvoll wird die Geschichte des Herzogtums von Mecklenburg Strelitz im Schlossmuseum sowie in der Ausstellung des 3 Königinnen-Palais dargestellt. Die Johanniterkirche beherbergt die Gruft der Herzöge und das Johannitermuseum. 146 Stufen im Kirchturm gilt es zu erklimmen, um einen traumhaften Ausblick über die Kleinstadt Mirow zu erhalten. Das Lesecafé sowie das Restaurant der Alten Schlossbrauerei verfügen über eine Seeterrasse mit einem herrlichen Blick auf den Mirower See.

Schlossinsel Mirow - Liebesinsel

Schlossinsel Mirow - Liebesinsel

Mirow

Die Liebesinsel gehört zum Schlossensemble Mirow. Sie ist durch eine eiserne Brücke mit der Schlossinsel verbunden. Auf der „ Liebesinsel “ liegt das Grabmal von Adolf Friedrich VI., des letzten Großherzogs des Landesteils Mecklenburg-Strelitz. Er starb im Februar 1918 unter ungeklärten Umständen. Sein Leben und auch der Tod sind schleierhaft. Es wird vermutet, dass er sich erschoss.Er wurde seinem Testament von 1917 entsprechend, welches schon einen Entwurf für das Grabmal enthielt, auf der Liebesinsel bestattet. Dieses Denkmal ist zugleich der „ zu Stein gewordene" Schlusspunkt der Geschichte des regierenden Hauses Mecklenburg-Strelitz und des Schlosses als herzogliche Residenz.

Schlossinsel Wolgast

Schlossinsel Wolgast

Wolgast

Einstiger Standort des Herzogsschlosses. Auf der Wolgaster Schlossinsel stand früher das Schloss der Herzöge zu Pommern-Wolgast. Während des 30jährigen Krieges im 17. Jahrhundert traf eine Kanonenkugel den Pulverturm des Schlosses, so dass daraufhin nur noch eine Ruine übrig blieb, die im 18. Jahrhundert abgetragen wurde. Für den Wiederaufbau nach dem großen Stadtbrand wurden teilweise auch Steine der Schlossruine verwendet. Heute weisen die Namen Schlossinsel und Schlossstraße sowie die dortige Schautafel mit Erklärungen zum Schloss und zur Schlossgeschichte auf das ehemalige Herzogschloss hin.

Schlossinselmarina Wolgast

Schlossinselmarina Wolgast

Wolgast

Schlossinselmarina Wolgast Der Yachthafen Wolgast der Schiffswerft Horn liegt in unmittelbarer Stadtnähe, nördlich der Wolgaster Brücke in der Spitzenhörner Bucht. Die Anlage bietet 40 Liegeplätze, Wasser- und Stromversorgung, aber auch Sanitäranlagen und Waschautomaten sind verfügbar. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Stadtzentrum gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Dort liegt auch die beliebte Schlossinsel, sowie historische Kirchen. Restaurants und Geldautomaten sind ebenfalls in der Innenstadt zu erreichen.

Schlosskapelle Ludwigsburg

Schlosskapelle Ludwigsburg

Ludwigsburg

Die Ludwigsburger Schlosskapelle geht zurück auf eine an dieser Stelle dem heiligen Nikolaus geweihte Filialkirche des nahen Klosters Eldena. Erneuert und zur Schlosskapelle wurde unsere Kirche, als Herzogin Sophie Hedwig von Pommern Wolgast den damaligen Ort Darsim (Dersem) von ihrem Gatten, dem Herzog Ernst Ludwig, als Leibgedinge erhalten und 1592 hier das Schloss errichtet hatte. Dorthin nannte sie den Ort ihr Ludwigshoff, woraus dann unser Ludwigsburg wurde.

Schlosskirche Franzburg

Schlosskirche Franzburg

Franzburg

Die evangelische Kirche Franzburg ist der noch erhaltene südliche Querschiffsarm der ehemaligen Klosterkirche des Zisterzienserklosters Neuencamp aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude ist der Rest des Zisterzienserklosters Neuencamp (Mutterkloster von Hiddensee). Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Die Pommernherzöge ließen hier ab 1587 ein Schloss errichten. Aus den Resten der Klosterkirche entstand die Schlosskapelle. Im 30-jährigen Krieg wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen ausgeplündert und zerstört. Zwischen 1660 und 1678 wurden die Reste des Schlosses abgerissen. Erhalten geblieben ist lediglich die ehemalige Schlosskirche. Sehenswert sind ein Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren (1615), ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert und eine Madonna auf der Mondsichel (15. Jh).

Schlosskirche Ivenack

Schlosskirche Ivenack

Ivenack

Ivenack hat viel zu bieten: uralte Eichenriesen, von denen einer Deutschlands ältester sein soll; einen Kletter-Ausflug 20 Meter hoch in die Wipfel der Bäume, dazwischen seit der Barockzeit Wild und einen hübschen rotweißen Pavillon, der sich hervorragend als Café mit Dachterrasse eignen würde. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch einen grünen Tunnel längs des Sees zwischen Schloß, Teehaus und Orangerie mit Einkehr in der Schloßkirche. Hier kann man in Ruhe die Allegorien vom „Paradiesgärtlein“ auf den Gemälden der Orgelempore vis-à-vis der Rokoko-Loge entdecken.

Schlosskirche Neustrelitz

Schlosskirche Neustrelitz

Neustrelitz

Die neugotische Schlosskirche in der Residenzstadt ist im Sommer faszinierender Ort für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen Von Mai bis Oktober ist die Schlosskirche geöffnet und Besucher*innen können den erhabenen Innenraum erleben. Allein die elegante Architektur, die schmuckvoll gestalteten Emporen, das Bleiglasfenster in der Apsis oder die erhaltene Kanzel lohnen einen Besuch. Vor allem aber bietet der Raum einen einzigartigen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen. Die Schlosskirche wurde zwischen 1855-1859 in unmittelbarer Nähe des Neustrelitzer Schlosses von Landesbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel errichtet. Die einschiffige Kirche aus gelbem Backstein weist zahlreiche Türmchen und neugotische Verzierungen auf. Die Figuren der vier Evangelisten am Hauptportal schuf der Neustrelitzer Bildhauer Albert Wolff, ein Schüler des preußischen Bildhauers Christian Daniel Rauch. Bemerkenswert ist die Holzdecke im Innenraum. Heute stellt sie eines der wenigen erhaltenen, historischen Bauwerke des ehemaligen Schlossensembles dar. Die Schlosskirche ist kirchenjuristisch entwidmet und wird nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt. Das Kulturquartier Neustrelitz hat seit 2021 die Trägerschaft über die Schlosskirche.

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