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Schloss Bützow

Schloss Bützow

Bützow

Das Schloss Bützow diente einst als Bischofssitz. Im Jahr 1239 errichteten die Bischöfe von Schwerin eine Burg, die Mitte des 16. Jahrhunderts unter Herzog Ulrich zum Renaissanceschloss umgebaut wurde. Leider ist von der ringartigen Burganlage nur noch wenig erhalten. Lediglich die dreijochige Bischofskapelle, in der sich mittlerweile ein Heimatmuseum eingerichtet hat, lässt Vergangenes erahnen. Das ursprüngliche Renaissanceschloss ist seit dem Umbau 1910/1911 ein schlichter, dreigeschossiger Putzbau mit hohem Satteldach. Aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen die Grundmauern. Zu DDR-Zeiten diente das Gebäude als Kulturhaus und beherbergte später Bibliothek und Museum. Seit einigen Jahren wird das Schloss nun saniert, um das Schloss als Firmensitz mit Büros und Betriebwohnungen zu nutzen.

Schloss Fincken

Schloss Fincken

Fincken

Das für den gräflichen Zweig der Familie v. Blücher 1801 gebaute Gutshaus liegt direkt am Finckener See. An den schön proportionierten 13- zu 6-achsigen Putzbau mit 3-achsigem Mittelrisalit wurde Mitte des 19. Jh. ein Saal im Tudorstil angebaut. 1975 erfolgte ein vollständiger Umbau des Hauses. Im Kavaliershaus befindet sich ein Hotel mit Restaurant. 1993 wurden die Hotelzimmer im Schloss umgebaut.1994 erfolgte die Renovierung der Fassade des Schlosses.Weiter sehenswert ist die im Land einzigartige Rundscheune aus dem 18. Jh. sowie die Kirche mit barockem Altar und das daneben liegende Mausoleum der Familie v. Blücher. Das Schloss steht zum Verkauf.

Schloss Groß Lüsewitz

Schloss Groß Lüsewitz

Groß Lüsewitz

Inmitten einer umfangreichen Gutsanlage liegt das Herrenhaus, das von 1896 bis 1898 im Stil der Neorenaissance erbaut wurde. Das Rittergut Groß Lüsewitz fand 1344 eine erste urkundliche Erwähnung. Von 1896 bis 1898 entstand das heutige Schloss an Stelle eines barocken Vorgängerbaus, der 1895 durch einen Brand zerstört wurde. Architekt des neuen Herrenhauses war Gotthilf Ludwig Möckel, Bauherr war Friedrich Ferdinand Biermann, der das Gut von seinem Vater, Gottlieb Friedrich Ferdinand Biermann, in dessen Besitz sich das Gut seit 1880 befand, erhielt. Nach dem Tod von Friedrich Ferdinand Biermann erbte sein Sohn Werner den Besitz. Von 1926 bis 1943 befand sich das Gut im Besitz von Hans Thyssen aus Mühlheim, es folgte Eberhard Thyssen in den letzten beiden Kriegsjahren. Nach der Enteignung des letzten Besitzers befand sich das Gut im Eigentum des Landes Mecklenburg. Das Herrenhaus wurde bis 1949 als Tbc-Krankenhaus genutzt. Zu DDR-Zeiten war das Gut Groß Lüsewitz durch das dort ansässige Institut für Pflanzenzüchtung sehr bekannt. Dem Herrenhaus schließt sich ein Landschaftspark an, der nach 1970 um einen Reitturnierplatz erweitert wurde. Das Herrenhaus befindet sich seit 2013 in Privatbesitz, öffnet jedoch zu bestimmten Veranstaltungen wie dem Tag des Denkmals im September.

Schloss Güstrow

Schloss Güstrow

Güstrow

Am Rande der Güstrower Altstadt überrascht eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas mit seinem südlichen Charme. Aus der Erbauungszeit sind prächtige Stuckdecken erhalten. Im Schloss finden aktuell umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Das Schlossmuseum ist aufgrund dessen nicht zu besichtigen. Mit einem der bedeutendsten Schlösser der Spätrenaissance wartet die historische Residenzstadt Güstrow auf. Die ursprüngliche mittelalterliche Fürstenburg wurde 1557 durch einen Brand zerstört, doch schon ein Jahr später strengte Herzog Ulrich von Mecklenburg einen umfassenden Um-und Neubau seiner Residenz an. Durch zusätzliche Erweiterungen und Veränderungen, die von Architekten unterschiedlicher Herkunft geplant wurden, kam es zu einer Synthese italienischer, französischer, holländischer und deutscher Baugedanken – für die Region und die Zeit einmalig! Zuletzt wurde die Schlossanlage unter Herzog Gustav Adolph erweitert, der 1670 das Torhaus und die Schlossbrücke errichten ließ. Nachdem Ende des 17. Jahrhunderts die Güstrower Herzogslinie ausgestorben war und die Stadt Nebenresidenz der Schweriner Herzöge wurde, begannen schwere Zeiten für das Schloss und ein langsamer Verfall setzte ein. Es folgten wechselnde Nutzungen, bis ab 1963 eine groß angelegte Restaurierung den Innenräumen wieder ihren alten Glanz zurückgab, sodass es ab 1972 als Museum genutzt werden konnte. Sehenswert ist der Lustgarten aus dem 16. Jahrhundert, dessen Gestalt zwischen 2011 und 2014 mit viel Aufwand wiederhergestellt wurde. Seitdem laden duftende Blumen und der verwunschene Laubengang zu entspannten Spaziergängen vor beeindruckender Schlosskulisse ein. Restaurierungsarbeiten Derzeit wird das Schloss umfassend saniert und instand gesetzt. Die Sammlungen und das Innere des Schlosses sind während der Bauarbeiten nicht zu besichtigen. Der Garten Der rekonstruierte Garten ist öffentlich zugänglich und lädt zum Lustwandeln und Verweilen ein mit seinen Lavendelbeeten, Hainbuchen-Laubengängen und dem Wassergraben.

Schloss Hohenzieritz

Schloss Hohenzieritz

Hohenzieritz

Park mit Schlosskirche, klassizistischer Orangerie und Marstall am Zierker See. Schlossgartenfestspiele im Sommer. Hinter den Mauern des idyllisch gelegenen Sommerschlosses Herzog Carls II. verbirgt sich eine tragische Geschichte um dessen Tochter: Am 19. Juli 1810 verstarb dort völlig überraschend die beliebte preußische Königin Luise im Alter von nur 34 Jahren. Dies war nicht nur für ihre Familie ein Schock, sondern versetzte ganz Preußen in große Trauer. So kam es, dass das beschauliche Hohenzieritz schon bald zum Pilgerort und Luises Sterbezimmer zu einem emotionalen Andachtsraum wurden. Der seither viel besuchte Erinnerungsort, der in den 1990er Jahren unter dem ehemaligen ehrenamtlichen Schlossverein Hohenzieritz rekonstruiert wurde, beherbergt heute eine moderne Ausstellung, die nicht nur das Leben und Sterben der preußischen Königin veranschaulicht, sondern auch den Mythos und die Geschichte der Gedenkstätte vor Augen führt. Ein weltweit einzigartiges Exponat, das eindrücklich den regen Besuch der europäischen Hocharistokratie auf Hohenzieritz zeigt, sind zwei Türlaibungen, auf denen sich die Gäste von der kleinen Prinzessin bis hin zum Kaiser seit dem späten 18. Jahrhundert mit ihrer Körpergröße und dem Datum ihres Besuchs verewigt haben. Auf Nachbildungen dieser Autographentafeln können Ausstellungsgäste es den Adligen heute gleichtun. Hinter dem frühklassizistischen Schloss breitet sich der unbedingt sehenswerte englische Landschaftsgarten aus, der zu den schönsten in Mecklenburg-Vorpommern und zu den ältesten auf dem europäischen Kontinent gehört. Ab 1771 ließ ihn Herzog Carl II. auf einem sanft abfallenden Hang auf der Südseite des Schlosses anlegen. Flache Feldsteinmauern – sogenannte „Ahas“ – bilden eine fast unsichtbare Grenze zwischen Park und Natur, sodass eine malerischanmutige Atmosphäre entsteht, der sich bis heute niemand entziehen kann.

Schloss Ivenack

Schloss Ivenack

Ivenack

Heiraten und Wohnen in der authentisch wiederhergestellten landadligen Atmosphäre des Barockschlosses der Grafen Plessen. Feiern in der Orangerie und Wandeln durch die Lindenallee entlang des Ivenacker See bis zu den 1000-jährigen Ivenacker Eichen. Das werden die Highlights nach Fertigstellung des Ivenacker Schlossensembles. Schloss Ivenack wird als nationales Kulturdenkmal eingestuft und erhält Zugang zu Bundesmitteln zur Restaurierung von Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung. Der aktuelle Stand der Sanierung ist auf der Website www.schlossivenack.de zu verfolgen. Die Baustelle ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Spezielle Führungen für Gruppen sind über die Projektleitung möglich : Manfred Achtenhagen info@gutsdorf.de oder unter 0172 9569607. Zur Geschichte Das Schloss stammt in seinem älteren, mittleren Teil aus dem 16. Jahrhundert – dem Klosterbau. Eine erste Erweiterung fand 1709 und nach Übergang auf die Reichsgrafen v. Plessen um 1750 statt. Auch der halbkreisförmige Marstall, die Orangerie, das Teehaus und die Kirche stammen aus dieser Zeit. Um 1810 wurde das Schloss nochmals um zwei Flügel erweitert. Seit 2016 wird es denkmalgerecht saniert. Die 1000-jährigen Ivenacker Eichen im ehemaligen Tierpark sind das erste nationale Naturmonument Deutschlands.

Schloss Kaeselow

Schloss Kaeselow

Lützow

Das historische Gutshaus „Schloss Kaeselow" liegt 20 km westlich von Schwerin eingebettet in einem großem Grundstück mit Park und Garten. Das repräsentative Herrenhaus im Stil der Tudorgotik wurde 1860 von Geheimrat Heinrich von Brock errichtet. Familie von Oertzen war im Besitz des Ensembles seit 1878 und 1901 - 1945 war die Familie von Both im Besitz des Hauses. Ohne große äußerliche Veränderungen erstrahlt es bis heute. Im umliegenden Park, zugänglich von einer Freitreppe über den Wintergarten, gibt es frei umherlaufende Hühner und Gänse sowie alten Baumbestand. Der repräsentative Schlosssaal war offizielle Außenstelle des Standesamts. Haus und Grundstück wurden seit 1992 von Familie Gerd-Rainer Hienstorfer gehegt und gepflegt. Seit einiger Zeit übernahmen neue Eigentümer, Claudia Steinlechner und Vincent Grundke, das Anwesen. Mit großem persönlichem Engagement treiben sie die Sanierung des Hauses voran. Es sollen Ferienwohnungen und Veranstaltungsräume entstehen. Die Eigentümer wohnen privat hier.

Schloss Karlsburg

Schloss Karlsburg

Karlsburg

Das Schloss Karlsburg in Vorpommern war einst im Besitz der Familie Bismarck-Bohlen. Das repräsentative Barockschloss wurde 1773 errichtet. Bis 1945 befand sich das Schloss in Privatbesitz. Die letzten Schlossherren war die Adelsfamilie von Bismarck-Bohlen. Danach wurde das Schloss als Diabetikerheim und Laborgebäude genutzt, woraus sich das Klinikum Karlsburg, eine der bedeutendsten medizinischen Einrichtungen für Herz- und Stoffwechselkrankheiten, entwickelte. Das moderne Klinikum befindet sich heute in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss und dem weitläufigen Schlosspark, der im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten angelegt wurde

Schloss Kummerow

Schloss Kummerow

Kummerow

Das Barockschloss am Ufer des Kummerower Sees wurde unter Berücksichtigung höchster denkmalpflegerischer Ansprüche saniert. Euer besonderer Ort für unvergessliche Momente Ob ihr eine Auszeit vom Alltag sucht, eure Liebe feiern oder einen besonderen Anlass gestalten möchtet – hier findet ihr Raum zum Durchatmen, zum Feiern und zum Innehalten. Veranstaltungen, Events und Trauungen bekommen bei uns einen ganz persönlichen Rahmen. Hinweis: Die Fotografische Sammlung macht derzeit eine Pause – danke für euer Verständnis.

Schloss Ludwigsburg

Schloss Ludwigsburg

Loissin/OT Ludwigsburg

Das Renaissanceschloss Ludwigsburg wurde 1592 als Sommersitz für Sophia Hedwig von Pommern-Wolgast errichtet. Nach ihrem Tod 1631 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es 1811 an den Greifswalder Kaufmann Weissenborn veräußert wurde. Der Ortsteil Ludwigsburg gehört zur Gemeinde Loissin und begeistert als besonderes Ausflugsziel mit einem der letzten noch erhaltenen Schlösser der Pommerschen Herzöge in Deutschland. Idyllisch gelegen am Rande des Greifswalder Boddens, wurde Schloss Ludwigsburg 1592 im Auftrag von Ernst Ludwig, Herzog zu Pommern-Wolgast, für seine Gemahlin Sophia Hedwig errichtet. Es ist weitgehend im Original erhalten. Nach dem Tod von Sophia Hedwig 1631 wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, bis sie 1811 an den Greifswalder Kaufmann Weissenborn veräußert wurde. Nach der Enteignung der Familie Weissenborn im Jahr 1945 verfiel das Anwesen durch mangelnde Instandhaltung zusehends. Seit 1997 bemüht sich der gemeinnützige Förderverein Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg e. V. um die Bewahrung und Weiterentwicklung dieses geschichtsträchtigen Kleinods. In den Jahren 2020/21 wurden Teile der Liegenschaft für symbolische Kaufpreise ins Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern übernommen, das seither die grundhafte Sanierung plant und ausführen lässt. Der Förderverein ist weiterhin Pächter der landeseigenen Flächen (mit Ausnahme des Schlossparks) und darf diese für öffentliche Veranstaltungen nutzen. Die historische Bedeutung des Ortes beschränkt sich nicht auf die pommersche Herzogsgeschichte. Auf Schloss Ludwigsburg wurde am 31. August 1778 Friedrich August von Klinkowström geboren, ein Freund und Weggefährte von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge, der beiden bedeutendsten Maler der norddeutschen Romantik. Anfang des 19. Jahrhunderts brach Klinkowström an der Seite des Greifswalders Caspar David Friedrich zum Kunststudium nach Dresden auf, wo er die Bekanntschaft mit Philipp Otto Runge aus Wolgast machte. Später sollte Runge seinen Herzensfreund Klinkowström des Öfteren in Ludwigsburg besuchen. So ist das Schloss auch eine Begegnungsstätte der „Romantiker“. Mit seinen Wirtschaftsgebäuden dokumentiert Ludwigsburg schließlich einen landwirtschaftlichen Gutsbetrieb an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, wie er für Pommern seinerzeit typisch gewesen ist.  Abgerundet wird das Ensemble durch kleine Highlights: die bereits vollständig sanierte Schlosskapelle aus dem Jahr 1708 – in ihrem Turm schlägt die älteste noch funktionierende Kirchturmuhr Vorpommern –, ein Mausoleum aus dem 19. Jahrhundert und einen herrlichen Schlosspark, der zum Verweilen einlädt. Im Speichergebäude ist die Ausstellung „Alte Elektrowerkstatt“ zu sehen, eines der ganz wenigen elektrotechnischen Museen im Nordosten Deutschlands. Nicht zuletzt bewirtschaftet der Förderverein einen Kräuter- und Rosenschaugarten, der vor rund 25 Jahren durch die damalige Vereinsvorsitzende Christel Schmidt nach historischem Vorbild angelegt wurde. Die vollständige Sanierung der Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Währenddessen sind leider nicht alle Teile der Anlage für Besucher zugänglich, und es gibt keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Jedoch veranstaltet der Förderverein mehrmals im Jahr auf dem Schlosshof Kräuter- und Räuchermärkte in ganz besonderer Atmosphäre. Im Juli und August finden immer mittwochs um 18.00 Uhr Schloss- und Kirchenführungen statt. Außerhalb dieser und weiterer Veranstaltungen öffnet der Förderverein die Ausstellungen während der Saison (April bis Oktober), soweit es seine personellen Möglichkeiten gestatten, gerne nach Voranmeldung. Erlebt die Geschichte Vorpommerns hautnah am Beispiel alter Bauten und lasst Euch von der ursprünglichen Natur inspirieren!

Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

Ludwigslust

Ehemaliges Residenzschloss und Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage. Säle mit Kunst des 18. Jh. als Museum. Großzügiger Schlosspark mit barocken Wasserspielen und Picknickplätzen. Open-Air-Event im August: Kleines Fest im großen Park. Schloss Ludwigslust heißt seine Gäste mit dem Rauschen der Kaskaden willkommen. Inmitten eines weitläufigen Parks erhebt sich das spätbarocke Schloss mit seiner hochwertigen Sandsteinfassade, das zwischen 1772 und 1776 unter der Regie des Herzogs Friedrich von Mecklenburg-Schwerin erbaut wurde. Wo zuvor das kleine Jagdschloss seines Vaters Christian Ludwig stand, ließ er seinen eigenen herrschaftlichen Traum verwirklichen. Ein Highlight ist der Goldene Saal. Hier lassen fünf große Kristalllüster die vergoldeten Dekorationen aus Papiermaché an Wänden, Decken, Spiegeln und monumentalen Säulen eindrucksvoll erstrahlen. Der kunstvoll gearbeitete Parkettfußboden bildete einst die Bühne für ausschweifende Bälle und Konzerte. Der Goldene Saal wird seit September 2020 restauriert. Filigrane Zierelemente schmücken auch die herzoglichen Appartements des Ostflügels. In den restaurierten Räumen mit ihren hochwertigen Marketeriefußböden, Wandbespannungen aus Damast, kostbaren Tapeten und historischen Möbeln wird das höfische Leben des ausgehenden 18. Jahrhunderts wieder erfahrbar. Sehenswert sind die künstlerisch wertvollen, bedruckten Papiertapeten in den ehemaligen Gästeappartements, die in ihrem originalen Zustand konserviert und neben der Rekonstruktion zur Anschauung belassen wurden. Die Gemäldegalerie als Abschluss des Paradeappartements ist seit ihrer Restaurierung wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen erlebbar. Hier können eine Fülle von Werken der Ludwigsluster Hofkünstler sowie außergewöhnliche Architekturmodelle aus Kork bewundert werden. Durch die Fenster bieten sich hinreißende Aussichten in den großen Schlosspark sowie auf die Hofkirche. Der Barockgarten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil umgestaltet. Bei einem Spaziergang entlang der barocken Alleen, vorbei an Wasserkünsten und Kanälen, ergeben sich immer neue Blickachsen zwischen Architektur und Natur, die darauf warten, entdeckt zu werden. *Der Park ist vorübergehend komplett gesperrt aufgrund eines Baumsturzes. Ab Ende November wird die Hauptachse des Parks wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis dahin werden die Baumpflegearbeiten entlang der Hofdamenallee und des Rasenparterres soweit abgeschlossen sein, dass dieser Bereich wieder verkehrssicher ist. Das Schlossmuseum, Café und das Rasenparterre sind zugänglich.

Schloss Lüssow

Schloss Lüssow

Lüssow

Das Schloss Lüssow wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Das 1868 im Neorenaissance-Stil erbaute Herrenhaus mit Landgut liegt in einem frei zugänglichen Landschaftspark mit herausragenden dendrologischen Besonderheiten, wie Fächerblattbaum, Hickorynuss, Magnolie, Weißtanne sowie Amerikanische Roteiche und Linde. Das Schloss Lüssow befindet sich in Privatbesitz. Bislang hat der Verein Schloss und Gut Lüssow e.V. zahlreiche Anstrengungen unternommen, die stark renovierungsbedürftige Anlage zu erhalten. Wichtige Arbeiten zur Erhaltung des Gebäudes konnten schon erledigt werden. Im rekonstruierten Speicher finden Veranstaltungen statt.

Schloss Mirow

Schloss Mirow

Mirow

Auf einer malerischen Insel in der Mecklenburgischen Seenplatte gelegen. Prachtvolle Raumausstattungen des Barock und Rokoko. Berühmteste Bewohnerin: Sophie Charlotte – 1761 zur Königin von Großbritannien und Irland gekrönt. Die Geschichte des Schlosses beginnt 1709 mit seiner Errichtung als Witwensitz für Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz auf der malerischen Insel im Mirower See. Heute ist es ein wahres Schatzkästchen, in dem sich spannende und kuriose Geschichten der Schlossbewohner über die Jahrhunderte bewahrt haben. So erzählt die modern gestaltete Ausstellung von mächtigen Witwen, von Prinzessin Charlotte, die 1761 auszog, um Königin von Großbritannien zu werden, und von anderen „Mirokesen“ – so nannte Kronprinz Friedrich von Preußen (später Friedrich der Große) die aus seiner Sicht sehr einfachen, ungebildeten und urkomischen Bewohner in Mirow. Über seine bissigen Kommentare kann man heute noch schmunzeln. Mag das Schloss von außen einfach und bescheiden erscheinen, so ist die Pracht der Innenräume, die heute den Rahmen für die Ausstellung bilden, umso verblüffender. Hier entfaltet sich eine Fülle an Stuckverzierungen und kunstvollen Wandgestaltungen im Stile des Barock und Rokoko. Den beeindruckenden Höhepunkt bildet der hochbarocke Festsaal mit detailverliebten, italienischen Stuckdekorationen. Unbedingt sehenswert ist auch das Appartement der Herzogin Elisabeth Albertine, die sich zwischen 1756 und 1761 einen Traum im friderizianischen Rokoko einrichten ließ. Dieser für Mecklenburg- Vorpommern einzigartige Reichtum an Rokokoausstattungen veranschaulicht als letztes Denkmal dieser Art die Wohnkultur der Mecklenburg-Strelitzer Herzöge. Naturerlebnisse und ruhige Momente bietet der Schlosspark. Beim Lustwandeln auf den geschwungenen Wegen entlang des Seeufers oder der barocken Alleen findet man Entspannung und auf der Liebesinsel vielleicht seine romantische Ader. Mit zu dem einmaligen Ensemble gehören auch das Renaissancetorhaus, die Johanniterkirche mit der Familiengruft der Strelitzer Herzöge sowie das barocke Kavalierhaus, in dem sich ein Welcome Center und ein Café befinden. Am Ende des Besuchs bietet sich eine fröhliche Schifffahrt auf dem See an.

Schloss Mitsuko - Deutsches Japanmuseum und Museum für zeitgenössische Kunst

Schloss Mitsuko - Deutsches Japanmuseum und Museum für zeitgenössische Kunst

Todendorf

Das Museum Schloss Mitsuko ist ein Museum für japanische Kultur und zeitgenössische Kunst. Es beherbergt eine große Japan-Sammlung von Kunst, Volkskunst, Keramik, Textilien und eine Japan-Bibliothek. Aus all dem ist ständig ein Teil in Ausstellung zu sehen. Zu dieser Sammlung gehören auch eine Reihe von Dauerleihgaben und Schenkungen. Im Untergeschoss befindet sich die Keramik-Sammlung in Vitrinen und u.a. Installations-Kunstwerke von Mitsuko Fukada. Das Erdgeschoss zeigt Werke von Professor Heinrich Johann Radeloff und mehreren japanischen Künstlern. Im Obergeschoss gibt es die Bereiche der ständigen Ausstellung von Malerei Heinrich Johann Radeloff, textile Werke wie Kimonos, Volkskunst, Theaterrequisiten. Außerdem finden Sie hier auch die Wechselausstellungen mit japanischer und zeitgenössischer Kunst. Der Ort der Begegnung Das Schloss veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Urasenke Teeschule Kyoto Teezeremonien. Zur Mittsommer-Remise gibt es eine kleine Teezeremonie, die dem Charakter des Events angepasst ist. Im Schloss ist ein Teeraum (es gibt auch Kaffee), in dem Besucher willkommen geheißen werden. Japanischer Hain Hinter dem Schloss und neben dem Gebäude schliesst sich der „Japanische Hain“ (nihon no mori = heiliger Hain von Japan) an. In ihm ist die Vegetation der Mecklenburgischen Schweiz mit japanischen Pflanzen verschmolzen. Steinsetzungen, Geflechtwände, wie sie bei den Ainu verbreitet sind, von denen Professor Johann Heinrich Radeloff diese Technik erlernte, Tori-i strukturieren und gliedern den heiligen Hain. Es ist ein Hain nach dem Vorbild der Shinto-Haine. In ihm haben der Geist, der Hauch der alles durchzieht und die Geister, alles was die Welt bewegt, ihren Platz. Ein Ort geistiger und geistlicher Toleranz und Vielfalt. Es ist ein ruhiger und zutiefst meditativer Ort, in dem aber auch mehrfach im Jahr Veranstaltungen an und auf der Bühne stattfinden.

Schloss Müggenburg

Schloss Müggenburg

Müggenburg

Schloss Müggenburg liegt in Vorpommern. Das Schloss war ursprünglich eine Wasserburg. Der runde 25 m hohe Hauptturm aus Feldsteinen mit Backsteinfassade wurde 1890/91 in den neugotischen Schlossbau einbezogen. Es befindet sich heute in Privatbesitz.

Schloss Neuhoff

Schloss Neuhoff

Neuhof

Das Herrenhaus Schloss Neuhof stand fast 20 Jahre lang leer. Seit Ende 2014 ist es endlich wieder bewohnt – und wird Schritt für Schritt liebevoll restauriert. Schon jetzt könnt ihr erleben, wie hier etwas ganz Neues entsteht: Die neuen Inhaber und der frisch gegründete Kultur- und Pferdesportverein setzen sich mit viel Herzblut für Kunst, Kultur und Pferdesport ein – und laden Euch ein, Teil davon zu werden. Willkommen auf Schloss Neuhof! Schon im Jahr 1235 wurde das Schloss erstmals urkundlich erwähnt – damals im Besitz der Familie von Plessen, die schon damals eine besondere Verbindung zu Pferden hatte. 1744 lebte hier der Ur-Vater der Trakehner-Zucht, und von 1823 bis 1945 war Schloss Neuhof im Besitz der Familie von Langen. Eine echte Legende aus der Reiterwelt hat hier ihre letzte Ruhe gefunden: Carl Friedrich von Langen, zweifacher Dressur-Olympiasieger von 1928, ist auf dem gutseigenen Friedhof begraben. Es heißt sogar, dass eines seiner Pferde im Park liegt – und sein Geist noch immer durchs Schloss streift … Heute heißt Euch die Familie Pils aus Österreich herzlich willkommen. Bei Veranstaltungen wie der MittsommerRemise, dem Schlösserherbst, spannenden Ausstellungen oder dem Pferde-Filmfestival könnt ihr das besondere Flair von Schloss Neuhof hautnah erleben. Das Gutshaus wird Stück für Stück mit viel Liebe saniert – eine Bühne mit Veranstaltungsraum ist bereits entstanden. Im Gutspark findet Ihr zwei moderne Tiny Houses aus Holz und Glas, in denen Ihr übernachten und die Natur sowie die Nähe zu den Pferden genießen könnt. Dazu gibt’s einen romantischen Lagerfeuerplatz und zwei Stellplätze für Camper. Pferdefans kommen hier voll auf ihre Kosten: Es gibt professionellen Reitunterricht (auch für Kinder), pferdegestütztes Coaching und Ausbildungen für Pferd und Reiter. Wenn Ihr neugierig seid, was sich bei uns tut, folge uns einfach auf Facebook, Instagram oder YouTube – und erlebt Schloss Neuhof digital mit. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Schloss Neustadt-Glewe

Schloss Neustadt-Glewe

Neustadt-Glewe

In Nähe der alten Burg, an einem westlichen Seitenarm der Elde, ließ 1618/19 Herzog Adolf Friedrich I. ein neues Schloss für Neustadt-Glewe bauen. Dieses sollte künftig an Stelle der Burg den mecklenburgischen Herzögen als Nebenresidenz dienen. Aufgrund der Lage an der Elde wurde das barocke Schloss auf hunderten Eichenpfählen gegründet. Die Pläne für die zweigeschossige Dreiflügelanlage im Stil des holländischen Klassizismus erstellte der herzogliche Baumeister Gerhardt Evert Pilooth, der allerdings nur wenige Jahre nach Baubeginn verstarb. Beinahe einhundert Jahre sollte es dauern, bis der Bau endlich fertiggestellt werden konnte. Allein die Innenausstattung nahm acht Jahre in Anspruch. So wurden unter anderem 1.600 Quadratmeter Deckenfläche des sonst eher schlichten Landschlosses mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und 32 Kamine mit Rosetten, Gesimsen und Figuren errichtet. Von 1725 bis 1735 lebte hier für einige Jahre Christian Ludwig II., der spätere Herzog von Mecklenburg-Schwerin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vorübergehend zur Wohnstätte für Flüchtlinge und Obdachlose. Zu DDR-Zeiten schließlich wurde das Schloss für Bildungszwecke genutzt, später auch als Bibliothek und Mittagsküche. Allerdings verfiel das auf Pfählen ruhende Gebäude immer mehr und drohte abzusacken, so dass es nach der Wende vorübergehend leer stand. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten ab Mitte der 90er Jahre beherbergt das restaurierte Schloss heute ein Hotel. Sehenswert sind vor allem die liebevoll restaurierten Stuckdecken, die polnische Spezialisten wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt haben.

Schloss Peckatel

Schloss Peckatel

Klein Vielen

Traumhafte Ferien im Schloss - Freuen Sie sich auf Ferienwohnungen und Zimmer, die alles bieten was das Herz begehrt. Im denkmalgeschützten Schloss Peckatel stehen 5 Ferienwohnungen sowie 3 Gästezimmer mit eigenem Bad zur Verfügung. Das Gutshaus stammt ursprünglich aus dem Besitz der Adelsfamilie von Maltzan. 1838 wurde es im klassizistischen Stil umgebaut. 1895 wurde der rote Backsteinanbau ergänzt. In ihm befindet sich der große Saal mit der darunter liegenden Schlossküche. Hinter dem Gutshaus liegt ein sehr gepflegter 5 ha großer Landschaftspark, der nach historischem Vorbild seit Mitte der 1990er Jahre wieder hergerichtet wurde. Neben den Ferienwohnungen wird auch die Möglichkeit geboten den Saal mit Salon und die darunter liegende Schlossküche für Feierlichkeiten anzumieten. Regelmäßig finden bei hier Hochzeiten, Jubiläen, Firmenfeiern und Geburtstage statt.

Schloss Penkun

Schloss Penkun

Penkun

Ende des 12. Jahrhunderts als Burg erstmalig erwähnt, ist das Schloss Penkun heute eines der letzten erhaltenen Schlösser der Pommernherzöge. Im ehemaligen Verwalterhaus betreibt der Schlossverein ein Grenz- und Zollmuseum, im Schlosskeller gibt es eine kleine Ausstellung zum Gerichtswesen in Pommern. Das heutige Schloss Penkun wurde um 1190 an dieser Stelle erstmals als Burg erwähnt und im 13. Jahrhundert von den Pommernherzögen als Grenzburg ausgebaut. Unter Einbeziehung dieses Vorgängerbaus wurde von 1484 bis 1486 das Schloss errichtet. Sein heutiges Aussehen im Stil der Renaissance verdankt es einem Umbau zwischen 1580 und 1590, vermutlich unter der Leitung von Thaddäus Paglion. Nach der dem 2ten Weltkrieg folgenden Enteignung der Familie von der Osten wurde im Schloss eine Schule mit Internat und eine landwirtschaftliche Ausbildungsstätte untergebracht. Durch fehlende Unterhaltung war das Schloss Ende der 1980er Jahre baufällig. Durch engagierte Bürger, die Gemeinde Penkun und von 1991-2001 mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde das Schloss vor dem Verfall gerettet und restauriert. In einzelnen Räumen sind viele Dauer-Ausstellungen zu sehen, dazu werden aber auch immer wieder wechselnde Werke ausgestellt. Zum Grundstück gehören u.a. ein weitläufiger Schlosspark, ehemalige Stallanlagen und das Torwärter-Gebäude, das zur Zeit ebenfalls als Museum genutzt wird.

Schloss Poggelow

Schloss Poggelow

Schloss Poggelow In Frankreich, Italien oder Dänemark ist dies bereits möglich, in Deutschland aber gab es dies bisher noch nie: Schloss Poggelow ist das 1. Schloss das in Deutschland vollkommen als ganzes vermietet wird. Kein Mensch stört Sie.Gewiss hat es auch seinen Charme ein Hotelzimmer oder ein Appartement in einem Schloss zu mieten ? beispielsweise in unserem schönen Schloss Schmuggerow. Mieten Sie jedoch ein ganzes Schloss für sich, für die eigene Familie und für Freunde, betreten Sie eine völlig neue Erlebnissebene. Sie sind sozusagen selber ?Schlossherr auf Zeit?.

Schloss Pudagla

Schloss Pudagla

Pudagla

Das Schloss Pudagla war einst Sitz der Herzogin Maria von Sachsen. Das Schloss der ehemaligen Greifenherzöge ist ein zweigeschossiges, nahezu schmuckloses Gebäude, dass Herzog Ernst Ludwig zu Stettin-Pommern im Jahre 1574 als Witwensitz für seine Mutter, die Herzogin Maria von Sachsen (1515–1583), errichten ließ. Erbaut wurde es auf den Grundmauern des ehemaligen Klosters Pudagla. Nach dem Aussterben der Greifenherzöge diente das Schloss als Amssitz, als landwirtschaftliches Pachtgut und als Wohnhaus. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Schlosses zerstört. Das pommersche Wappen oberhalb des Portals und eine Inschriftentafel erinnern heute an die Geschichte des Schlosses Pudagla.

Schloss Putbus

Schloss Putbus

Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Schloss Remplin

Schloss Remplin

Remplin

Das Schloss von Remplin steht nicht mehr. Die in der Mitte des 18. Jh. für die Grafen Hahn gebaute, prächtige 3-Flügel Anlage brannte 1940 unter mysteriösen Umständen ab. Überaus sehenswert sind einige Teile der Anlage: Der Nordflügel des Schlosses, die in Fachwerk ausgeführte Gutskapelle und das 2-geschossige, 10-achsige Verwalterhaus sind noch erhalten. Im Park, der von Peter Joseph Lenné geplant wurde, steht außerdem die 1793 vom Grafen Hahn gebaute erste Sternwarte Mecklenburgs.

Schloss Rheinsberg

Schloss Rheinsberg

Rheinsberg

Schloss Rheinsberg, pitoresk am Grienericksee gelegen, lässt uns Eintauchen in das 18. Jahrhundert. Kronprinz Friedrich, später König Friedrich II. sowie sein Bruder Prinz Heinrich entwickelten dieses Schloss zu einem Ort, der bis heute von seiner Magie nichts eingebüßt hat. Knapp 100 km von Berlins Mitte im nördlichen Brandenburg liegt Schloss Rheinsberg im gleichnamigen Ort malerisch am Ufer des Grienericksee. Ursprünglich im 16. Jahrhundert angelegt, gehörte das Wasserschloss zunächste Kronzprinz Friedrich, der es nach Thronbesteigung seinem Bruder Prinz Heinrich überließ. Für namhafte Baumeister wie Johann Gottfried Kemmeter, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Georg Friedrich von Boumann und Carl Gotthard Langhans, aber auch Künstler wie Antoine Pesne war das Schloss Wirkungsstätte mit experimentellem Charakter. Musik und Theater lockten zahlreiche Künstler an den Musenhof Rheinsberg und erfüllten ihn mit kulturellem Leben. Die Begeisterung für dieses Kleinod hielt auch Jahrhunderte später noch an, Theodor Fontane und Kurt Tucholsky würdigten in ihren Werken den Zauber des Ortes.

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