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Karte ↗Gutshaus Garvensdorf
● Garvensdorf
Wir als Verein Gutshaus Garvensdorf bringen mit unserer Arbeit Menschen zusammen. Bei den Filmvorführungen sehen nicht nur Anwohner zu – auch Urlaubsgäste genießen hier besondere Filme abseits des Mainstreams. Im Jahre 2022 bekam unser Verein sogar den Kino-Kultur-Preis M-V für ihr wundervolles Jahresprogramm verliehen. Zur Geschichte des Hauses: Das Garvensdorfer Gutshaus hat seit seiner Erbauung um 1830 im ursprünglich klassizistischen Stil eine bewegte Geschichte durchlebt. Häufig wechselten die Besitzer und mit ihnen das Gesicht des Hauses je nach Zeitgeschmack und materiellen Möglichkeiten - ob neogotische Türmchen, DDR-Betonputz oder Solarkollektoren. Nach der Enteignung des letzten Gutsherrn von Platen 1945 beherbergte das Haus Flüchtlinge und später den Kindergarten, den Landarzt, die Gemeindeverwaltung; ein Kino- und Kultursaal wurde eingerichtet. Nach 1989 stand das Gutshaus leider leer. Seit 1995 betreiben wir das Gutshaus als Verein Gutshaus Garvensdorf. In unserem kleinen feinen Kino zeigen wir Filme, die nicht unbedingt in den großen Kinohäusern gezeigt werden - Filme mit tieferen Botschaften, Filme zum Nachdenken und wunderbare Dokumentationen. Auch einige Kunstfeste und weitere Veranstaltungen finden hier statt. Seid also gespannt! Bitte beachtet, dass das Gutshaus nur zu Veranstaltungen geöffnet wird. Nehmt doch bitte gern Kontakt mit uns auf, wenn Führungen außerhalb der Termine gewünscht werden. Das lässt sich bestimmt organisieren. Vielen Dank.
Gutshaus Groß Gievitz
● Groß Gievitz
Das restaurierte Gutshaus (Haupthaus) in Groß Gievitz um 1730 im Barockstil errichtet. Das Gutshaus der Grafen Voss hat eine interessante Vergangenheit. Hier lebte „die Voss“, die unbestechliche Oberhofmeisterin der Königin Luise. Das Haus mit schönem Gutspark stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Der bereits im 17. Jh. errichtete Marstall ist ebenfalls erhalten. Besonders sehenswert ist auch die massive Gievitzer Kirche aus dem 13. Jh. mit ihren Wandmalereien aus der Erbauerzeit. Das Erbbegräbnis der Familie v. Voss wurde nach Plänen von Schinkel erbaut. Seit 1652 war das Gut Groß Gievitz im Besitz der Familie von Voß. Die spätere Königin Luise, eine Prinzessin des Hauses Mecklenburg-Strelitz war häufig Gast bei der Familie von Voß in Groß Gievitz. 1945 wurde die Familie von Voß enteignet. Das Gutshaus und das Nebenhaus wurden danach anfangs für Flüchtlingsfamilien genutzt. Danach war das Gutshaus Schule. Heute ist das Gutshaus wieder in privatem Besitz.
Gutshaus Groß Kelle
● Groß Kelle
Klassisches Gutsensemble, heute wieder als Landwirtschaftsbetrieb der Familie v. Heydebreck in Betrieb. Das Gutshaus wurde als wohl erster Neubau nach dem Krieg im Jahre 1995 auf dem Grundriss des Vorgängerbaus errichtet. Noch erhalten: der historische Speicher und die Schrotmühle. Schöner kleiner englischer Landschaftspark zwischen Haus und Keller See.
Gutshaus Groß Miltzow
● Groß Miltzow
Um 1760 wurde ein eingeschossiges Gebäude mit Mittelrisalit für die Familie von Dewitz erbaut, das später mit dem Haupthaus verbunden wurde. Ab 1785 erfolgte der Umbau zu einem zweigeschossigen barocken Herrenhaus der Familie v. Drewitz. Der 3-achsige, 3-stöckige Mittelrisalit ist mit dem Allianzwappen v. Drewitz und v. Maltzahn geschmückt. Mitte des 19. Jh. erfolgte eine erneute Umgestaltung im Neorenaissancestil. Links neben dem Haus befindet sich das kleine, sogenannte Luisenhaus, in dem die Königin Luise übernachtet haben soll. Von dem ehemaligen Wirtschaftsgebäuden ist noch die Reithalle aus dem 18. Jh. erhalten.
Gutshaus Kammerhof
● Bad Doberan
Das Gutshaus Kammerhof wurde 1783 erbaut und wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Das Gutshaus gehört zur historischen Anlage des Alten Kammerhofes in Bad Doberan. Es liegt unmittelbar an der Gartenanlage des Bad Doberaner Münsters. Es wurde 1783 gebaut und gilt als wertvolles Gebäude in der Stadt. 1999/2000 wurde es komplett saniert. Entstanden sind 13 Wohnungen in unterschiedlichen Größen.
Gutshaus Kartzitz
● Rappin OT Kartzitz
Eine ursprünglich einheitliche geschlossene wunderschöne Anlage mit dem einzigen auf Rügen noch erhaltenen barocken Herrenhaus. Das erstmalig in Urkunden des 13. Jahrhunderts erwähnte Kartzitz war von dieser Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ununterbrochen im Besitz der Familie v. Usedom. Danach wechselte es mehrfach seinen Besitzer und wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet und aufgesiedelt. Nach der Wiedervereinigung haben Graf und Gräfin Knyphausen, deren Familie bis zur Enteignung 1945 Besitzer des benachbarten Gutes Pansevitz war, die Gutsanlage Kartzitz vom Alteigentümer Joachim von Schinckel käuflich erworben und seitdem das Herrenhaus mit den beiden Kavalierhäusern und den etwa sieben Hektar großen englischen Landschaftspark grundlegend renoviert. Die gräfliche Familie zu Innhausen und Knyphausen bewohnt heute das Gutshaus und unterhält den Park.
Gutshaus Kuntzow
● Kuntzow
Das Gutshaus Kuntzow wurde um 1900 erbaut. Das Gutshaus wurde Ende des 18./ Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Nach der Enteignung seiner Eigentümer im Jahre 1945 diente es weiterhin zu Wohnzwecken. Heute steht das Gutshaus leer und verfällt zusehends.
Gutshaus Leppin
● Leppin
Das ursprünglich aus dem 18. Jh. stammende Haus der Familie v. Oertzen wurde Mitte des 19. Jh. nach Plänen des Hofbaumeisters Buttel umgebaut. Es entstand ein neogotisches Schloss mit zinnenbewehrten Türmchen, das ansonsten ziemlich klar und streng gegliedert ist. Die Hof- und Gartenseite unterscheiden sich erheblich, da auf der Gartenseite ein Altan mit Baldachin angefügt wurde, der das Haus 3-geschossig erscheinen lässt. Ungewöhnlich sind auch die im stumpfen Windel an das Haupthaus angesetzten Seitenflügel.
Gutshaus Losentitz
● Losentitz
Privat genutztes Gutshaus aus dem Jahre 1892 mit großem Landschaftspark. Das Gut Losentitz auf Rügen befand sich bis 1767 im Besitz der Familie des schwedischen Reichsrates Axel Graf von Löwen, Vorbesitzer im 16. Jahrhundert war die Familie von Berglase.1767 erwarb Familie von Dyke das Gut, sie blieben Eigentümer bis 1935. Das Gutshaus, ein zweigeschossiger, roter Backsteinbau, entstand um 1892 im Auftrag von Otto von Dyke. Nach der Enteignung der letzten Gutsbesitzerin Armgard von Heyden-Linden 1945 bot das Gutshaus vielen Familien ein Zuhause. Nach der politischen Wende begannen Restaurierungsarbeiten, der Eigentümer ging jedoch in Konkurs und das Gutshaus stand danach einige Jahre leer. Im Jahre 2009 fanden sich neue Besitzer, die die Sanierungsarbeiten weiterführen und das Gutshaus anschließend privat nutzen möchten. Besonders wertvoll ist die in großen Teilen erhaltene Bibliothek im Inneren des Gebäudes, aber auch hervorragende Stuckarbeiten und teilweise bemalte Wandvertäfelungen sind hier zu finden. Das Gutshaus ist von einem 6 ha umfassenden Landschaftspark umgeben, diesen ließ der schwedische Generalmajor Moritz von Dyke zwischen 1794 bis 1811 anlegen.
Gutshaus Luplow
● Rosenow
Das um 1760 erbaute, eingeschossige, 9-achsige Gutshaus mit zweistöckigem Mittelrisalit besitzt ein voll ausgebautes Mansarddach. Die sehr schönen Rokoko Stuckdecken zeigen die Wappentiere Fuchs für den Bauherrn F.J. Christian v. Voss und Bär für seine Ehefrau Eva Juliane v. Behr. Bemerkenswert ist eine zweiflügelige Treppe in der Halle. Luplow blieb 600 Jahre im Besitz der Familie v. Voss Schöne Feldsteinkirche. Das Gutshaus befindet sich heute in Privatbesitz und wurde in den vergangenen Jahren saniert.
Gutshaus Lüssow
● Lüssow
Das Gutshaus Lüssow (bei Güstrow) wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. In den folgenden Jahrzehnten wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde häufig umgebaut. Aktuell befindet es sich in der Sanierung. Errichtet wurde das Haus von der Familie von Driberg, die im 19. Jahrhundert in der Manneslinie ausstarb. Später kam es in die Hände der Familie von Bülow. Im 19. Jahrhundert wurde dem Gebäude eine massive Klinkerfassade vorgesetzt. Zudem wurde ein zeitgenössischer Anbau angefügt. Bis heute haben sich zahlreiche historische Details erhalten. Das Haus gehört eher zu den kleineren Gutshäusern in Mecklenburg. Es war fast durchgehend bewohnt und ist daher nicht so stark vom Verfall bedroht gewesen wie andere Häuser.
Gutshaus Maltzien
● Garz OT Maltzien
Das Gut befand sich seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie von Kahlden, deren Wappen - ein Löwenkopf - am Giebel des Herrenhauses zu sehen ist sowie an der Uhr am Turm. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Familie von Kahlden das Anwesen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ Karl von Kahlden den imposanten Bau im Stil der Tudorgotik errichten. Das eingeschossige Herrenhaus erscheint durch sein hohes Sockelgeschoss, das durch einen Kniestock nutzbar gemachtes Dach, die beiden zweigeschossigen Risalite und den dreigeschossigen Turmbau an der Südseite größer. Die bauzeitliche Haustür in dem aufwendig gestalteten rundbogigen Haupteingang blieb zum Glück erhalten. Der altanartige Vorbau ist leider nicht mehr erhalten. Ins Auge fallen die für die Gegend untypischen gelben Klinker und die horizontal eingefügten roten Klinker. Das Wappen der von Kahldens - ein Löwenkopf - ist am Giebel des Herrenhauses zu sehen, sowie an der Uhr am Turm. Durch den letzten von Kahlden wurde das Gut 1908 an den Landwirt Max Venzmer verkauft. Im Zuge der Bodenreform 1945 wurde seine Witwe enteignet. In Folge war die Nutzung des Herrenhauses vielfältig. Bis 1989 diente es als Schulgebäude und beherbergte danach auch Gewerberäume. Ab 2002 begann der neue Besitzer mit der Instandsetzung. Lediglich die den ehemaligen Park umgebende Mauer ist in Teilen erhalten geblieben. Das Gutshaus befindet sich in Privateigentum und wird zu Wohnzwecken genutzt.
Gutshaus Martenshagen
● Martenshagen
Am südlichen Rand des Dorfes Martenshagen, eingebettet zwischen zwei Waldstücken entlang der B105, befindet sich das Gutshaus – ein stiller Zeitzeuge ländlicher Baukunst des 19. Jahrhunderts. Das Gutshaus Martenshagen liegt inmitten der ursprünglichen Landschaft Vorpommerns, südlich des Dorfes Martenshagen, das sich zwischen zwei kleinen Waldstücken an der Bundesstraße 105 erstreckt. Das markante Backsteingebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und präsentiert sich als typisch mecklenburgisches Gutshaus mit klarer Architektursprache und zurückhaltender Eleganz. Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Einen besonderen Einblick in Geschichte und Atmosphäre dieses Ortes bietet die Teilnahme an der MittsommerRemise: An diesem Wochenende öffnet auch das Gutshaus Martenshagen seine Türen für Besucherinnen und Besucher.
Gutshaus Nehringen
● Grammendorf
Das Gutshaus Nehringen wurde 1714 erbaut. Im Gutspark befindet sich der Nehringer Fangelturm. Nehringen – Geschichte am Fluss entdecken Einst Grenzort zwischen Pommern und Mecklenburg, erzählt Nehringen bis heute von seiner bewegten Vergangenheit. Das barocke Gutshaus von 1714, die Kavaliershäuser am Rondell, der mittelalterliche Fangelturm und die St.-Andreas-Kirche bilden ein beeindruckendes Ensemble. Spaziert durch den historischen Park, blickt auf alte Gemäuer – und erlebt einen besonderen Ort voller Geschichte am Ufer der Trebel. Gutshaus, Kavaliershäuser und der Fangelturm befinden sich in Privatbesitz.
Gutshaus Niekrenz
● Niekrenz
Das Gutshaus Niekrenz befand sich einst im Besitz von Karl von Levetzow. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Putzbau. Den Eingangsbereich der Hofseite bildet ein Altan, der von Säulen getragen wird. Das Gut befand sich Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz von Karl von Levetzow. Im Jahre 1878 erwarb Heinrich August Stever das Gut, auch 1924 befand es sich noch im Besitz der Familie Stever. Zu DDR-Zeiten wurde es für Gemeindezwecke genutzt. Seit 1999 ist es im Privatbesitz und wurde saniert.
Gutshaus Pinnow
● Pinnow
Das schlichte, zweigeschossige Herrenhaus mit 9 Achsen und Satteldach wurde Ende des 18. Jh. erbaut und um 1840 nochmals verändert. An der Hofseite fällt ein großes Lünettenfenster auf. Auf der Parkseite ist die Mitte des Hauses nur mit einem flachen Mittelrisalit betont, vor dem eine zweiläufige Freitreppe in den Park führt. Der ursprünglich eingeschossige Putzbau mit Mansardendach stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Um den leicht ansteigeneden Ehrenhof liegen zwei verputzte eingeschossige Seitengebäude mit Mansard-Krüppelwalmdächern. Das Herrenhaus war um 1830 aufgestockt worden und erhielt ein Satteldach. Ein großes Lünettenfenster mit gusseisernem Maßwerk gliedert die Fassade. Auf der Gartenseite führt eine doppelläufige Freitreppe in das Gelände. Hans Albrecht Freiherr von Maltzahn kaufte 1995 das Gutshaus und konnte 1998 in das sanierte Anwesen einziehen. Der Mecklenburger Poloclub Pinnow e.V. hat hier seinen Sitz.
Gutshaus Renz
● Renz
Das Gut befand sich bis ins 14. Jahrhundert im Besitz der Gebrüder von Platen, bis ins 18. Jahrhundert der Familie von Kahlden, nach 1749 wechselten die Besitzer häufig. Das Gutshaus wurde 1582 oder 1603 für Erich von Kahlden errichtet, später fanden Umbauten statt. Zu den zahlreichen Besitzern gehörten: 1749 L. J. Bandelin, 1772 von Colmar, 1862 von Röder, 1928 von Usedom und von der Lancken. An der Eingangsfront sind die Reste eines Treppenturms erhalten. Die Fenster am Haus sind unregelmäßig angeordnet. An der Südostecke des Gebäudes befindet sich ein zweiachsiger Rundkerker. An der Westseite wurde um 1870 ein zweigeschossiger Anbau mit Walmdach angesetzt. Nach 1945 wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt. 1974 fanden Renovierungsarbeiten statt. Dem Gutshaus schließt sich ein kleiner Park mit altem Baumbestand an. Neben dem alten Gutshaus steht das neue, backsteinerne, siebenachsige Gutshaus im neogotischen Stil.
Gutshaus Rosenow
● Rosenow
Ausgesuchte Cartoons von "jerichow"- tagesaktuell bissig oder zeitlos satirisch Ausgesuchte Cartoons von "jerichow", tagesaktuell, bissig und zeitlos satirisch sind im Gutshaus Rosenow ausgestellt. So verschieden die Thematik der Arbeiten so unterschiedlich sind auch die Zeichenstile. "Jede Idee bekommt das Stilmittel das sie braucht", sagt der Künstler, der mit seiner Familie im Gutshaus lebt und als Architekt arbeitet. Im Original kommen Materialien wie Bleistift, Wachskreide, Aquarellfarben und Filzstifte zum Einsatz, meist auf Transparentpapier. Drucke und Postkarten mit Signatur sind erhältlich, sowie kleine Leckereien aus der Küche. Öffnungszeiten: Pfingsten: Sa-Mo 11-18 Uhr
Gutshaus Rossin
● Rossin
Klassizistisches Herrenhaus in Sanierung, aber bereits jetzt ein Ort für Kultur und Co-Working-Space Das Gutshaus ist ein klassizistisches Herrenhaus von 1836. Der quadratische Putzbau wurde im Palazzo-Stil, erbaut. Das Gut Rossin wurde einst als eines der schönsten Güter im Anklamsche Kreise erwähnt, und zwar von Dr. Heinrich Berghaus in seinem „Landbuch Herzogthum Stettin 1865“. Hinter seiner schlichten Fassade enthüllt es bemerkenswerten Kunst- und Kulturverstand der Erbauer. August Friedrich Theodor Kolbe erbaute das Haus, in dem vier Säulen das Treppenhaus flankieren und die zentral angeordnete, achteckige Glaskuppel tragen. Ähnlich einer Sonnenuhr wandert durch diese Kuppel das Licht ins großzügige Treppenhaus. Seit 2020 wird das Haus behutsam saniert und dient inzwischen als Ort für Kultur, Events und als Co-Working-Space. Die Südfassade erstrahlt bereits in neuem Glanz.
Gutshaus Schmakentin
● Schmakentin
Spätklassizistisches Gutshaus nahe der Hansestadt Wismar Schmakentin im Mecklenburger Gutsland nahe Wismar ist älter als alle Hansestädte in Mecklenburg-Vorpommern und wurde am 11.6.2017 800 Jahre alt. Das spätklassizistische Gutshaus, in der DDR-Zeit stark überbaut und von allem Zierrat befreit, steht nicht unter Denkmalschutz. Der Vernichtung konnte durch Kauf begegnet werden, ein Gemeinnütziger Verein bemüht sich um authentische Wiederherstellung und setzt sich für den Erhalt ALLER Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern ein. Der Park-Teil vor dem Haus und der Apfelgarten konnten weitgehend wieder hergestellt und ergänzt werden. Das Innere wird sorgfältig und detailgetreu auf den Stand von 1841, als der letzte Eigentümer das Anwesen kaufte und bis 1845 erfolgreich bewirtschaftete, wieder hergestellt. Im Foyer bietet der Verein Antiquitäten an. Bekannt sind die „Schmakentiner Riesen“ (Walnüsse) und alte Apfelsorten.
Gutshaus Sommersdorf
● Sommersdorf
Das Gutshaus in Sommersdorf, ehemals Alt-Sommersdorf, liegt inmitten der reizvollen Wald-, Wiesen- und Seenlandschaft rund um den Kummerower See. Das Gut Sommersdorf befand sich im Eigentum der Familie von Maltzahn, die ihren Hauptsitz auf dem benachbarten Gut Kummerow hatten. Als letzter Besitzer wird die Familie Rewoldt genannt. Nachdem der Vorgängerbau im Jahr 1924 abbrannte, wurde das Gebäude in veränderter Form wieder neu aufgebaut. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Gutshaus als "Bauernhofschule für die Ausbildung von Jungbäuerinnen" genutzt. Nach 1945 bezogen vorerst Flüchtlinge das Gutshaus, auch später diente es Wohnzwecken. Im Jahre 2005 fanden am Gutshaus Bauarbeiten an der Außenfassade und am Dach statt. Heute befinden sich Wohnungen in dem Haus. Ein Wirtschaftsgebäude ist Sitz der Freiwilligen Feuerwehr Sommersdorf.
Gutshaus Sponholz
● Sponholz
Der zweigeschossige, 9-achsige Putzbau wurde 1742/45 nach Plänen von Chr. Julius Löwe (Schlösser in Mirow und Fürstenberg) für den Geheimrat v. Altrock errichtet. Die mächtigen Mittelrisalite zur Front und Rückseite sind um ein Geschoss erhöht. Ihre Schweifgiebeln sind mit Vasen und einer Frauenfigur geschmückt. Innen sind noch eine ins Obergeschoss führende Treppe sowie barocke Stukkaturen erhalten.
Gutshaus Streu
● Schaprode OT Streu
Streu bei Schaprode auf Rügen war ein alter Gutsbesitz der Familie von der Osten. In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts erwarb die Familie von Platen das Gut, 1749 waren die von Lotzow Besitzer und 1757 die Familie von Bohlen. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Johannes Volkmann das Gut, der aber 1945 enteignet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt, stand jedoch viele Jahre leer bis sich im Jahre 2001 neue Eigentümer fanden, die das Gebäude denkmalgerecht instandsetzten und seitdem bewohnen. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1871 im Auftrag der Familie von Bohlen umgebaut. Von diesem Umbau, bei dem unter anderem die linke Gebäudehälfte um ein Geschoss erhöht wurde, zeugt eine Terrakottaplatte über dem Haupteingang. Von der ehemaligen Gutsanlage blieben zwei Gebäude erhalten. Südlich des Wirtschaftshofes liegt eine gepflegte Parkanlage mit Teich und einigen alten Bäumen. Der ehemalige Waldpark wurde nach 1945 teilweise freigeschlagen.
Gutshaus Teutendorf
● Teutendorf
Das Gutshaus wurde um 1800 durch die Familie von Flotow im klassizistischen Stil erbaut. Die Fundamente stammen aus dem 15. Jahrhundert. Nach der politischen Wende erwarb Familie Floto das von ihr 1903 von den Flotows erworbene und nach 1945 enteignete Gutshaus zurück. Sie ließen es im Jahre 2000 nach denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten originalgetreu renovieren. So wurden auf den alten Fundamenten die Rundbogengewölbe wiederhergestellt und ausgebaut zur Nutzung für Feierlichkeiten. Das von einem wunderschönen 8 ha großen Park mit Kapelle und Teich (ca. 1800) umgebene Haus wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Es ist das Geburtshaus Friedrich von Flotows, dem wohl bedeutendsten Komponisten Mecklenburg-Vorpommerns.