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Karte ↗Gutshaus Boek
● Boek
+++ derzeit geschlossen wegen Umbauten +++ Das Gutshaus Boek entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als ein zweigeschossiger Putzbau, der mit 13 Achsen und einem Mittelrisalit versehen wurde. Zahlreiche Eigentümerwechsel kennzeichnen die Geschichte des Gutes. Die Busse des Nationalpark-Tickets halten in Boek direkt vor dem Gutshaus. Bevor es 1935 in Verwaltung der deutschen Luftwaffe überging, war es im Besitz der Familie Le Fort. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Gutshaus Boek über Jahrzehnte hinweg zu verschiedensten Zwecken genutzt. Heute beherbergt das Haus im linken Flügel eine Gaststätte und in der anderen Gebäudehälfte eine Nationalpark-Information, ein Dorfmuseum, ein Zinnfigurenmuseum sowie eine Zinnfigurenwerkstatt. In der Ausstellung "Die Fischer von Boek" sind alle Objekte und -inhalte vertont und tastbar sowie für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Gutshaus Boitin
Ehemaliges Gutsdomainenhaus des Klosters Rühn - heute Veranstaltungsort, offenes Haus zu MittSommerRemise und Schlösserherbst und nach Anmeldung auch Führungen im Gutshaus möglich. Der Architekt Ludger Sunder-Plassmann aus Münster erwarb 2015 das Gut und öffnet für Interessierte und Austellungen das Haus. Erbaut 1766 mit Barocker Enfilade im EG und großzügiger Aufstockung des OG im Jahre 1880. Das Melkerhaus von 1840 angefügt, heute Gemeindehaus. Erhaltenes Gutsensemble mit Wegführung, Teich, Speicher und Scheunen. Malerische Lage im Weichbild mit oberhalb gelegener mittelalterlicher Feldsteinkirche und groß angelegtem Friedhof, Abrundung durch den Boitiner See. In heutiger Zeit Eingangstor zum Naturpark Sternberger Seenland und in unmittalbarer Lage zum Boitiner Steintanz. Nach vorheriger Anmeldung können Gäste bei einer Führung auch einen Einblick in das Gutshaus erhalten.
Gutshaus Cölpin
● Cölpin
Das 1786 fertiggestellte Gutshaus erbaute der Staatsminister des Strelitzer Herzogs St. W. v. Dewitz. Der 3-achsige Mittelrisalit wird von einem mächtigen Dreieckgiebel mit den Allianzwappen derer v. Dewitz und v. Bülow überspannt. Die 11-achsige Gartenfront wird durch die beiden zweiachsigen Seitenrisalite gegliedert, in deren Dreieckgiebeln sich liegende Ochsenaugen befinden. Ein abgewalmtes, in seiner bauzeitlichen Konstruktion erhaltenes Satteldach beschließt den herrschaftlichen Bau.
Gutshaus Dahlen
Gutshaus Dahlen bei Neubrandenburg ist ein schlichter Bau, dessen Umbau auf 1806 datiert wird. Es wird ein Bezug zur Epoche der Romantik vermutet. Gut Dahlen wurde von Isabel Dorothea Helwig, geborene Runge und Schwester des romantischen Malers Philipp Otto Runge, erworben. Die Farbgebung und Innengestaltung inklusive einer Deckenmalerei nimmt Bezug zur Farblehre Goethes, mit der P.O. Runge sich intensiv beschäftigt hat. Das gesamt Ensemble steht unter Denkmalschutz und wird von zwei Berlinern aktuell saniert.
Gutshaus Danneborth
● Carinerland
Das Gutshaus Danneborth wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Das Gutshaus wurde Anfang 19. Jahrhunderts erbaut. Es hat eine Empire mit barockem Kern. Das Gut gehörte 1914 mit einer Größe von 390 ha zum ritterschaftlichen Amt Bukow, Besitzer war Theodor Ernst Schellhass. Zum Gutshaus gehören ein Pferdestall und ein Rinderstall.
Gutshaus Dummerstorf
● Dummerstorf
Das Gutshaus Dummerstorf ist eines der ältesten Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern und steht unter Denkmalschutz. Das Gutshaus Dummerstorf wurde von 1714 bis 1717 im barocken Stil erbaut. Ab 1910 wurde es durch den Amerikaner Enrique Gildemeister modernisiert. Speicher, Landarbeiterhäuser, Hofscheune, Pferdestall, Kuhstall und Scheune (beide 1981 für Wohnblöcke gesprengt) wurden errichtet bzw. saniert. 1933 übernahmen die Nazis das Gut und das Institut für Tierzuchtforschung zog ein. Seit 2007 befindet sich der Komplex in Händen der jetzigen Eigentümer, die das Haus in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt nach baubiologischen Grundsätzen sanieren. Im Gutshaus finden kulturelle Veranstaltungen statt.
Gutshaus Ehmkendorf
● Stubbendorf
Als letztes Haus im Dorf - am Rand des Recknitztals - liegt das Gutshaus Ehmkendorf. Ein wunderbarer Rückzugsort für Familien, Gruppen und Seminare im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns Das frisch renovierte Haus ist derzeit in Privatbesitz und bietet zur Zeit keine Übernachtung an. Das Gutshaus und sein naturnaher Park laden zum Verweilen ein. Das Recknitztal, ein wunderschönes Urstromtal mit großer Biodiversität, lockt zu Ausflügen - zu Fuß, zu Pferd und auf dem Wasser. Eine Vollverpflegung ist möglich, aber die voll ausgestattete Küche macht auch Lust auf Kochen in der Gruppe. Dafür wird gerne der Kühlschrank mit regionalen und eigenen Produkten vorher gefüllt. Für den Abend der Anreise wird auch gerne etwas vorbereitet - von der klassischen Vesperplatte mit der Wildsalami aus eigener Jagd bis hin zum Grillbuffet ist nahezu alles möglich - ganz nach Ihrem Wunsch! Alle acht Zimmer sind liebevoll minimalistisch eingerichtet und besitzen jeweils ein kleines Badezimmer. Dazu stehen der Gruppe das Kaminzimmer (als Wohnzimmer, Tagungsraum oder Kursraum), das Café (als Speisezimmer oder Treffpunkt) und die ehemalige Gastroküche als Küche zur Verfügung. Ein Highlight sind die regelmäßigen Kochabende mit René Pieper, Küchenchef von Pieper Catering aus Dettmannsdorf. Hier werden ausschließlich regionale und eigene Produkte benutzt. Gekocht wird, je nach Wetter, auf dem antiken, gusseisernem August Speiser Herd, davon gibt es nur noch zwei weitere in ganz Mecklenburg-Vorpommmern oder auf der Feuerkochstelle im Park. Jeden zweiten Mittwoch und auf Anfrage!
Gutshaus Eickelberg
● Eickelberg
Klassizistisches Gutshaus von 1840 im Warnowtal. Gehörte der Familie von Lützow, Mecklenburgischer Uradel. Befindet sich noch in Sanierung. Landschaftlich schön gelegen zwischen Bützow und Sternberg im Naturpark Sternberger Seenland. Die Landschaft ist geprägt von großes Seen, Flusstälern, Hügeln, Wiesen und Wäldern. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gutshaus Eickelberg mehrfach umgebaut. Lehmfachwerk charakterisieren den ältesten Gebäudeteil. Seit den 1990er Jahren stand es leer. Es wurde als Filmkulisse für einen Brand genutzt. Das Gutshaus mit Park und ehemaligen Wirtschaftsgebäuden wird nun liebevoll saniert und gerettet. Es ist zu bestimmten Terminen und Veranstaltungen bereits geöffnet. Besichtigungen auf Anfrage.
Gutshaus Flessenow
● Flessenow
Das Gutshaus in Flessenow ist ein Bau aus der Neorenaissance. Während das Gutshaus zu DDR-Zeiten noch bewohnt wurde, steht es nun schon seit einigen Jahren leer. Die Gutsanlage wurde größtenteils abgetragen, sodass es sich bei dem Gutshaus mittlerweile vielmehr um eine Ruine handelt. Eine Kastanienallee führt zum Gutshaus.
Gutshaus Garvensdorf
● Garvensdorf
Wir als Verein Gutshaus Garvensdorf bringen mit unserer Arbeit Menschen zusammen. Bei den Filmvorführungen sehen nicht nur Anwohner zu – auch Urlaubsgäste genießen hier besondere Filme abseits des Mainstreams. Im Jahre 2022 bekam unser Verein sogar den Kino-Kultur-Preis M-V für ihr wundervolles Jahresprogramm verliehen. Zur Geschichte des Hauses: Das Garvensdorfer Gutshaus hat seit seiner Erbauung um 1830 im ursprünglich klassizistischen Stil eine bewegte Geschichte durchlebt. Häufig wechselten die Besitzer und mit ihnen das Gesicht des Hauses je nach Zeitgeschmack und materiellen Möglichkeiten - ob neogotische Türmchen, DDR-Betonputz oder Solarkollektoren. Nach der Enteignung des letzten Gutsherrn von Platen 1945 beherbergte das Haus Flüchtlinge und später den Kindergarten, den Landarzt, die Gemeindeverwaltung; ein Kino- und Kultursaal wurde eingerichtet. Nach 1989 stand das Gutshaus leider leer. Seit 1995 betreiben wir das Gutshaus als Verein Gutshaus Garvensdorf. In unserem kleinen feinen Kino zeigen wir Filme, die nicht unbedingt in den großen Kinohäusern gezeigt werden - Filme mit tieferen Botschaften, Filme zum Nachdenken und wunderbare Dokumentationen. Auch einige Kunstfeste und weitere Veranstaltungen finden hier statt. Seid also gespannt! Bitte beachtet, dass das Gutshaus nur zu Veranstaltungen geöffnet wird. Nehmt doch bitte gern Kontakt mit uns auf, wenn Führungen außerhalb der Termine gewünscht werden. Das lässt sich bestimmt organisieren. Vielen Dank.
Gutshaus Groß Gievitz
● Groß Gievitz
Das restaurierte Gutshaus (Haupthaus) in Groß Gievitz um 1730 im Barockstil errichtet. Das Gutshaus der Grafen Voss hat eine interessante Vergangenheit. Hier lebte „die Voss“, die unbestechliche Oberhofmeisterin der Königin Luise. Das Haus mit schönem Gutspark stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Der bereits im 17. Jh. errichtete Marstall ist ebenfalls erhalten. Besonders sehenswert ist auch die massive Gievitzer Kirche aus dem 13. Jh. mit ihren Wandmalereien aus der Erbauerzeit. Das Erbbegräbnis der Familie v. Voss wurde nach Plänen von Schinkel erbaut. Seit 1652 war das Gut Groß Gievitz im Besitz der Familie von Voß. Die spätere Königin Luise, eine Prinzessin des Hauses Mecklenburg-Strelitz war häufig Gast bei der Familie von Voß in Groß Gievitz. 1945 wurde die Familie von Voß enteignet. Das Gutshaus und das Nebenhaus wurden danach anfangs für Flüchtlingsfamilien genutzt. Danach war das Gutshaus Schule. Heute ist das Gutshaus wieder in privatem Besitz.
Gutshaus Groß Kelle
● Groß Kelle
Klassisches Gutsensemble, heute wieder als Landwirtschaftsbetrieb der Familie v. Heydebreck in Betrieb. Das Gutshaus wurde als wohl erster Neubau nach dem Krieg im Jahre 1995 auf dem Grundriss des Vorgängerbaus errichtet. Noch erhalten: der historische Speicher und die Schrotmühle. Schöner kleiner englischer Landschaftspark zwischen Haus und Keller See.
Gutshaus Groß Miltzow
● Groß Miltzow
Um 1760 wurde ein eingeschossiges Gebäude mit Mittelrisalit für die Familie von Dewitz erbaut, das später mit dem Haupthaus verbunden wurde. Ab 1785 erfolgte der Umbau zu einem zweigeschossigen barocken Herrenhaus der Familie v. Drewitz. Der 3-achsige, 3-stöckige Mittelrisalit ist mit dem Allianzwappen v. Drewitz und v. Maltzahn geschmückt. Mitte des 19. Jh. erfolgte eine erneute Umgestaltung im Neorenaissancestil. Links neben dem Haus befindet sich das kleine, sogenannte Luisenhaus, in dem die Königin Luise übernachtet haben soll. Von dem ehemaligen Wirtschaftsgebäuden ist noch die Reithalle aus dem 18. Jh. erhalten.
Gutshaus Kammerhof
● Bad Doberan
Das Gutshaus Kammerhof wurde 1783 erbaut und wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Das Gutshaus gehört zur historischen Anlage des Alten Kammerhofes in Bad Doberan. Es liegt unmittelbar an der Gartenanlage des Bad Doberaner Münsters. Es wurde 1783 gebaut und gilt als wertvolles Gebäude in der Stadt. 1999/2000 wurde es komplett saniert. Entstanden sind 13 Wohnungen in unterschiedlichen Größen.
Gutshaus Kartzitz
● Rappin OT Kartzitz
Eine ursprünglich einheitliche geschlossene wunderschöne Anlage mit dem einzigen auf Rügen noch erhaltenen barocken Herrenhaus. Das erstmalig in Urkunden des 13. Jahrhunderts erwähnte Kartzitz war von dieser Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ununterbrochen im Besitz der Familie v. Usedom. Danach wechselte es mehrfach seinen Besitzer und wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet und aufgesiedelt. Nach der Wiedervereinigung haben Graf und Gräfin Knyphausen, deren Familie bis zur Enteignung 1945 Besitzer des benachbarten Gutes Pansevitz war, die Gutsanlage Kartzitz vom Alteigentümer Joachim von Schinckel käuflich erworben und seitdem das Herrenhaus mit den beiden Kavalierhäusern und den etwa sieben Hektar großen englischen Landschaftspark grundlegend renoviert. Die gräfliche Familie zu Innhausen und Knyphausen bewohnt heute das Gutshaus und unterhält den Park.
Gutshaus Kuntzow
● Kuntzow
Das Gutshaus Kuntzow wurde um 1900 erbaut. Das Gutshaus wurde Ende des 18./ Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Nach der Enteignung seiner Eigentümer im Jahre 1945 diente es weiterhin zu Wohnzwecken. Heute steht das Gutshaus leer und verfällt zusehends.
Gutshaus Leppin
● Leppin
Das ursprünglich aus dem 18. Jh. stammende Haus der Familie v. Oertzen wurde Mitte des 19. Jh. nach Plänen des Hofbaumeisters Buttel umgebaut. Es entstand ein neogotisches Schloss mit zinnenbewehrten Türmchen, das ansonsten ziemlich klar und streng gegliedert ist. Die Hof- und Gartenseite unterscheiden sich erheblich, da auf der Gartenseite ein Altan mit Baldachin angefügt wurde, der das Haus 3-geschossig erscheinen lässt. Ungewöhnlich sind auch die im stumpfen Windel an das Haupthaus angesetzten Seitenflügel.
Gutshaus Losentitz
● Losentitz
Privat genutztes Gutshaus aus dem Jahre 1892 mit großem Landschaftspark. Das Gut Losentitz auf Rügen befand sich bis 1767 im Besitz der Familie des schwedischen Reichsrates Axel Graf von Löwen, Vorbesitzer im 16. Jahrhundert war die Familie von Berglase.1767 erwarb Familie von Dyke das Gut, sie blieben Eigentümer bis 1935. Das Gutshaus, ein zweigeschossiger, roter Backsteinbau, entstand um 1892 im Auftrag von Otto von Dyke. Nach der Enteignung der letzten Gutsbesitzerin Armgard von Heyden-Linden 1945 bot das Gutshaus vielen Familien ein Zuhause. Nach der politischen Wende begannen Restaurierungsarbeiten, der Eigentümer ging jedoch in Konkurs und das Gutshaus stand danach einige Jahre leer. Im Jahre 2009 fanden sich neue Besitzer, die die Sanierungsarbeiten weiterführen und das Gutshaus anschließend privat nutzen möchten. Besonders wertvoll ist die in großen Teilen erhaltene Bibliothek im Inneren des Gebäudes, aber auch hervorragende Stuckarbeiten und teilweise bemalte Wandvertäfelungen sind hier zu finden. Das Gutshaus ist von einem 6 ha umfassenden Landschaftspark umgeben, diesen ließ der schwedische Generalmajor Moritz von Dyke zwischen 1794 bis 1811 anlegen.
Gutshaus Luplow
● Rosenow
Das um 1760 erbaute, eingeschossige, 9-achsige Gutshaus mit zweistöckigem Mittelrisalit besitzt ein voll ausgebautes Mansarddach. Die sehr schönen Rokoko Stuckdecken zeigen die Wappentiere Fuchs für den Bauherrn F.J. Christian v. Voss und Bär für seine Ehefrau Eva Juliane v. Behr. Bemerkenswert ist eine zweiflügelige Treppe in der Halle. Luplow blieb 600 Jahre im Besitz der Familie v. Voss Schöne Feldsteinkirche. Das Gutshaus befindet sich heute in Privatbesitz und wurde in den vergangenen Jahren saniert.
Gutshaus Lüssow
● Lüssow
Das Gutshaus Lüssow (bei Güstrow) wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. In den folgenden Jahrzehnten wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde häufig umgebaut. Aktuell befindet es sich in der Sanierung. Errichtet wurde das Haus von der Familie von Driberg, die im 19. Jahrhundert in der Manneslinie ausstarb. Später kam es in die Hände der Familie von Bülow. Im 19. Jahrhundert wurde dem Gebäude eine massive Klinkerfassade vorgesetzt. Zudem wurde ein zeitgenössischer Anbau angefügt. Bis heute haben sich zahlreiche historische Details erhalten. Das Haus gehört eher zu den kleineren Gutshäusern in Mecklenburg. Es war fast durchgehend bewohnt und ist daher nicht so stark vom Verfall bedroht gewesen wie andere Häuser.
Gutshaus Maltzien
● Garz OT Maltzien
Das Gut befand sich seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie von Kahlden, deren Wappen - ein Löwenkopf - am Giebel des Herrenhauses zu sehen ist sowie an der Uhr am Turm. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Familie von Kahlden das Anwesen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ Karl von Kahlden den imposanten Bau im Stil der Tudorgotik errichten. Das eingeschossige Herrenhaus erscheint durch sein hohes Sockelgeschoss, das durch einen Kniestock nutzbar gemachtes Dach, die beiden zweigeschossigen Risalite und den dreigeschossigen Turmbau an der Südseite größer. Die bauzeitliche Haustür in dem aufwendig gestalteten rundbogigen Haupteingang blieb zum Glück erhalten. Der altanartige Vorbau ist leider nicht mehr erhalten. Ins Auge fallen die für die Gegend untypischen gelben Klinker und die horizontal eingefügten roten Klinker. Das Wappen der von Kahldens - ein Löwenkopf - ist am Giebel des Herrenhauses zu sehen, sowie an der Uhr am Turm. Durch den letzten von Kahlden wurde das Gut 1908 an den Landwirt Max Venzmer verkauft. Im Zuge der Bodenreform 1945 wurde seine Witwe enteignet. In Folge war die Nutzung des Herrenhauses vielfältig. Bis 1989 diente es als Schulgebäude und beherbergte danach auch Gewerberäume. Ab 2002 begann der neue Besitzer mit der Instandsetzung. Lediglich die den ehemaligen Park umgebende Mauer ist in Teilen erhalten geblieben. Das Gutshaus befindet sich in Privateigentum und wird zu Wohnzwecken genutzt.
Gutshaus Martenshagen
● Martenshagen
Am südlichen Rand des Dorfes Martenshagen, eingebettet zwischen zwei Waldstücken entlang der B105, befindet sich das Gutshaus – ein stiller Zeitzeuge ländlicher Baukunst des 19. Jahrhunderts. Das Gutshaus Martenshagen liegt inmitten der ursprünglichen Landschaft Vorpommerns, südlich des Dorfes Martenshagen, das sich zwischen zwei kleinen Waldstücken an der Bundesstraße 105 erstreckt. Das markante Backsteingebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und präsentiert sich als typisch mecklenburgisches Gutshaus mit klarer Architektursprache und zurückhaltender Eleganz. Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Einen besonderen Einblick in Geschichte und Atmosphäre dieses Ortes bietet die Teilnahme an der MittsommerRemise: An diesem Wochenende öffnet auch das Gutshaus Martenshagen seine Türen für Besucherinnen und Besucher.
Gutshaus Nehringen
● Grammendorf
Das Gutshaus Nehringen wurde 1714 erbaut. Im Gutspark befindet sich der Nehringer Fangelturm. Nehringen – Geschichte am Fluss entdecken Einst Grenzort zwischen Pommern und Mecklenburg, erzählt Nehringen bis heute von seiner bewegten Vergangenheit. Das barocke Gutshaus von 1714, die Kavaliershäuser am Rondell, der mittelalterliche Fangelturm und die St.-Andreas-Kirche bilden ein beeindruckendes Ensemble. Spaziert durch den historischen Park, blickt auf alte Gemäuer – und erlebt einen besonderen Ort voller Geschichte am Ufer der Trebel. Gutshaus, Kavaliershäuser und der Fangelturm befinden sich in Privatbesitz.
Gutshaus Niekrenz
● Niekrenz
Das Gutshaus Niekrenz befand sich einst im Besitz von Karl von Levetzow. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Putzbau. Den Eingangsbereich der Hofseite bildet ein Altan, der von Säulen getragen wird. Das Gut befand sich Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz von Karl von Levetzow. Im Jahre 1878 erwarb Heinrich August Stever das Gut, auch 1924 befand es sich noch im Besitz der Familie Stever. Zu DDR-Zeiten wurde es für Gemeindezwecke genutzt. Seit 1999 ist es im Privatbesitz und wurde saniert.