Sehenswürdigkeiten

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St. Andreaskirche

St. Andreaskirche

Lancken-Granitz

Back- und Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert. Die auf einem Hügel stehende, gotische Backsteinkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr ältestes Ausstattungsstück ist ein, an einem Triumphbogenpfeiler befindliches, hölzernes Kruzifix. Die achtseitige Kanzel mit dem sternförmigen Schalldeckel wurde 1598 errichtet. Der aus dem Barock stammende Taufengel wurde vor kurzem restauriert. Der Altaraufsatz (Anfang 19. Jahrhundert) enthält eine Kopie des Madonnengemäldes nach Cerregio. 2001 wurde die 1909 in Stettin angefertigte Orgel restauriert.

St. Bartholomaei Kirche

St. Bartholomaei Kirche

Demmin

Schon von weitem grüßt der Turm der St. Bartholomaei Kirche in der Hansestadt Demmin die Gäste. Mit dem Bau der Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts oder Anfang des 14. Jahrhunderts begonnen. Der Backsteinbau wurde 1867 von keinem Geringeren neu gestaltet als vom preußischen Baumeister Friedrich August Stüler. Mit einem fast 100 Meter hohen Turm gehört die Kirche zu den größten Stadtkirchen im vorpommerschen Raum. Ihr Name geht zurück auf den Jesu-Jünger Bartholomäus, im Neuen Testament auch Nathanael genannt, der von einwandernden Siedlern als Schutzpatron ihrer Zünfte verehrt wurde. Ungewöhnlich hell ist der Innenraum der dreischiffigen Hallenkirche, der derzeit nach Stüler-Vorlagen von 1867 restauriert wird. Besonderheiten im Innenraum sind neugotische Fresken und Glasfenster mit Szenen aus der Bartholomäus-Nacht. Beim Eintritt fallen Gästen lebensgroße Gipsskulpturen im Chorraum sowie die Stüler-Kanzel ins Auge. Sie wurde der Form des Steinturmes nachempfunden und ist mit fünf Statuen gestaltet, der des Bischofs Otto von Bamberg, der des pommerschen Herzogs Wartislaw I., der von Alwinius, des ersten Priesters der Kirche, der von Martin Luther sowie der von Johannes Bugenhagen. In einer ständigen Dauerausstellung wird über die Person und die Missionarsreise Otto von Bambergs berichtet, der in Demmin Station machte. 2011 feierte die Kirche das zehnjährige Jubiläum der Buchholzorgel.

St. Bartholomäus-Kirche Wittenburg

St. Bartholomäus-Kirche Wittenburg

Wittenburg

Die dreischiffige und dreijochige Hallenkirche aus Backstein erhebt sich auf der Nordseite des Wittenburger Marktplatzes in den Himmel. Sie ist ein Werk der norddeutschen Backsteingotik und trägt an ihren Fassaden aber auch romanische Elemente. Die Kirche ist evangelisch. Die Kirche wurde 1240 begonnen und in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts dem Heiligen und Apostel St. Bartholomäus geweiht, der unter anderem als Schutzpatron der Bauern, Hirten, Bäcker, Schneider und Sattler gilt. Das Langhaus ist gotisch. Am Äußeren der Kirche sind aber auch spätromanische Schmuckformen zu erkennen (z.B. Ecklisenen, Rundbogenfriese). Am Anbau zur Marktseite prangt eine imposente Maßwerkrosette aus dem 15. Jahrhundert. Im Chor sind die geriefelten und glasierten Backsteine bemerkenswert. Der mächtige Turm ist ein Werk des frühen 20. Jahrhunderts Besonders sehenswerte Teile der Innenausstattung: ein zierlich geschnitzter neugotischer Altar von 1470/1480 der ursprünglich in der Kirche von Hagenow stand eine Kanzel aus dem Jahr 1666 ein eindrucksvolles bronzenes Taufbecken von 1342 eine Gedenktafel für die Gefallenen der "Befreiungskriege" von 1808 - 1815 und die Gefallenen des ersten Weltkrieges  eine Orgel des Orgelbaumeisters Friedrich Wilhelm Winzer (1848) ein Lichteraltar mit den 10 Geboten Gewölbe aus dem 14. - 15. Jahrhundert

St. Birgitta Kapelle Glowe (ev.)

St. Birgitta Kapelle Glowe (ev.)

Glowe

Der Bau im Stil einer Finnhütte und eine der wenigen Kirchbauten zu DDR Zeiten. Die Kapelle in Glowe wird auch St. Birgitta Kirche genannt. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts leistete die geistliche Betreuung des ehemaligen Fischerdorfes der Pastor von Bobbin. Als sich der kleine Ort aufgrund der schönen Strände der Schaabe zu einem beliebten Badeort entwickelte, wurde der Ruf nach einer eigenen Kirche laut. 1981/82 wurde im Stil von Finnhütten mit Naturdach ein Gemeindezentrum mit frei stehendem Glockenturm errichtet. So wurde ein Bauwerk geschaffen, dass sich wunderbar in die Landschaft einfügt. In der Kapelle befindet sich seit 1988 eine kleine Jehmlich-Orgel. Das Besondere: der Kirchsaal mit verglaster Westwand.

St. Bonifatiuskirche Bergen

St. Bonifatiuskirche Bergen

Bergen auf Rügen

Die St. Bonifaziuskirche Rügen ist Sitz der katholischen Kirchengemeinde auf Rügen. Die Kirche St. Bonifatius in Bergen auf Rügen ist Sitz der einzigen katholischen Gemeinde auf der Insel Rügen. Bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts unternahm der Stralsunder Pfarrer Wendelin Zink seelsorgliche Reisen auf die Insel Rügen und hielt in Privathäusern ansässiger Katholiken Gottesdienste. 1863 wurde am Rand der Stadt Bergen ein Missionshaus mit einer am 8. September geweihten Kapelle errichtet. Nach Genehmigung der Einrichtung einer Missionspfarrei durch den preußischen Staat 1864 wurde Gustav Machai der erste katholische Pfarrer auf Rügen, der bis 1869 wirkte. Neben einem Pfarrhaus bestand von 1867 bis 1878 auch eine katholische Schule. 1871 gab es auf Rügen etwa 700 Katholiken. Am 1. Juli 1910, als die Gemeinde bereits zu groß für die Kapelle geworden war, wurde sie zur selbständigen Pfarrei erhoben. Der damalige Pfarrer Maximilian Kaller - er wirkte von 1905 bis 1917 - sammelte Gelder für den Neoromanischen Neubau, der 1912 vollendet wurde. Später errichtete Kaller eine Tochterkirche in Garz. Nach seinem Scheiden ging er an die Berliner Sankt-Michaels-Kirche.

St. Georg Kirche Wiek (ev.)

St. Georg Kirche Wiek (ev.)

Wiek

Die evangelische Pfarrkirche St. Georg zu Wiek ist eine dreischiffige gotische Backsteinkirche. Die Sankt Georg Kirche Wiek, deren Bau um 1400 mit dem Chor begonnen wurde, ist eine der größten Hallenkirchen der Insel. Neben der spätmittelalterlichen und barocken Wandmalerei, mehreren Epitaphien und Pastorenbildnissen findet sich der mächtige Altar (Michael Möller 1747/48) mit den fast lebensgroßen Figuren des Evangelisten Johannes und Moses auf der einen und Aaron und Paulus auf der anderen Seite. Wichtigstes Ausstattungsstück ist das Reiterstandbild St. Georg aus der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts, das von der pommerschen Herzogin zur Kirchweihe gestiftete worden ist. Der Glockenturm wurde um 1600 errichtet. Die historische Grüneberg-Mehmel (1826/1876) ist 2011 restauriert worden und seit dem wieder spielbar.

St. Georgen-Kirche Wismar

St. Georgen-Kirche Wismar

Wismar

Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge St.-Georgens liegen im 13. Jhd. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation. Informationen zur Barrierefreiheit 1 Parkplatz für Menschen mit Behinderung zur Verfügung (Stellplatzgröße: 350 cm x 500 cm). Zwischen Parkplatz und Eingang ist der Weg 25 m lang, leicht begeh- und befahrbar und weist eine Neigung von 4 % auf. Der Zugang zur Kirche erfolgt stufenlos (Türschwelle 2 cm). Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume sind ebenerdig, über eine Rampe oder per Aufzug erreichbar. Alle Durchgänge/Türen sind mind. 90 cm breit. Ein Aufzug führt zur Aussichtsplattform. Die Aufzugskabine ist 180 cm x 145 cm groß. Die lichte Durchgangsbreite der Aufzugstür beträgt 110 cm. Der Aufzug wird vom Personal bedient. Den Aufzug erreicht man über drei Stufen oder über eine Rampe (250 cm breit mit einer Neigung von 7 % auf einer Länge von 6 m). Der Kassen- und Informationstresen ist 100 cm hoch. Die Exponate sind überwiegend im Stehen und Sitzen sichtbar. Die Aussichtsplattform ist leicht begeh- und befahrbar. Die Sicherheitsbegrenzung ist ca. 140 cm hoch. In der umgrenzenden Mauer sind Bereiche mit Gittern, somit kann der Ausblick im Sitzen genossen werden. Angebotene Hilfsmittel: Rollstuhl, Rollator Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Um Voranmeldung wird gebeten. Gästeführer sind so ausgebildet, dass Gäste mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer an jeder Führung teilnehmen können und auf ihre Belange eingegangen wird. Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung vorhanden. Die Bewegungsflächen betragen: links neben dem WC 170 cm x 70 cm, rechts ist keine Bewegungsfläche vorhanden; vor dem WC, dem Waschbecken und der Tür mind. 140 cm x 120 cm. Beidseitig am WC sind Haltegriffe vorhanden, der linke ist hochklappbar. Das Waschbecken ist unterfahrbar und der Spiegel im Stehen und Sitzen einsehbar. Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.

St. Godehard Kessin Pfarrhof

St. Godehard Kessin Pfarrhof

Kessin

Der Pfarrhof ist das Zentrum der Gemeinde St. Godehard, auf der vielfältige Aktivitäten rund um das ganze Jahr stattfinden. Der Pfarrhof der evangelischen Kirche St. Godehard in Kessin ist ein malerisches Ensemble aus historischen, teils reetgedeckten Häusern wenige Minuten südlich der Rostocker Stadtgrenze. Vor der Kirche befindet sich der Pfarrhof.

St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

Kasnevitz

Weithin grüßt der schlanke mit einer massiven Spitze aufgeführte Turm der Kasnevitzer St. Jacobs-Kirche. Dieser Turm soll zwei Vorgänger gehabt haben. Nachdem in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts Chor und Sakristei der Kirche gebaut und wenig später das Langhaus angefügt worden war, muss es noch zur mittelalterlichen Zeit zum Bau eines Kirchturms gekommen sein. Der Chronist erwähnt einen Turm, der angeblich in Ziegeln errichtet und mit Kupfer eingedeckt war. Er soll am 1. Adventssonntag des Jahres 1641 eingestürzt sein. "Die unbeschädigt gebliebenen Glocken wurden darauf in einer unweit der Kirche stehenden Eiche aufgehängt ... " Ein neuer Glockenturm wurde im Jahre 1768 erbaut. Sehr auffällig am Langhaus der Kirche sind die hohen Spitzbogenfenster. Im Inneren ist die Kirche verputzt und wurde in den Jahren 1990/91 neu ausgemalt. Die Kanzel befand sich ursprünglich direkt auf dem Altar. 1958 wurde sie herabgenommen und an ihrem jetzigen Platz am Triumphbogen angebracht. Neben ihr befindet sich eine Sanduhr, mit der dem Prediger die Länge seiner Predigt angezeigt werden soll. Die Namen der Prediger seit der Reformation sind auf einer Tafel neben der Kanzel notiert.

St. Johannes Kirche zu Rerik

St. Johannes Kirche zu Rerik

Rerik

Zu den Juwelen der Backsteingotik des Landes zählt die Pfarrkirche im Ostseebad Rerik, die zwischen 1250 und 1270 entstand. Die St. Johannes Kirche zu Rerik ist ein frühgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der über einem Feldsteinsockel errichtete Backsteinbau ist eine 2-jochige Hallenkirche mit quadratischem Chor. Der viergiebelige Turm trägt einen achtseitigen Helm. Zu den ältesten Ausstattungsstücken gehören der Altarschrein, das Triumphkreuz sowie ein frühgotischer Granittaufstein. Ins Auge fallen die bunten Ausmalungen, die sich über den gesamten Innenraum, angefangen vom Altarraum übers Hauptschiff, erstrecken. Der Kirchenmaler Hinrich Grewe fertigte diese 1668 an. Zwischen 1970 und 1976 wurde sein Werk freigelegt und restauriert. Bei der Restaurierung wurden Reste einer gotischen Ausmalung aus dem 13. Jahrhundert freigelegt. Der bekannte deutsche Maler und Objektkünstler mit internationalem Rang, Prof. Günther Uecker, ließ 2012 zugunsten der Kirche von Rerik sein extra geschaffenes Werk "Spirale" versteigern. Der Erlös sollte ursprünglich für den Nachguss einer kriegszerstörten Glocke verwendet werden. Tatsächlich wurden zu Ostern 2013 zwei neue Glocken geweiht. Beide Glocken wurden von Uecker künstlerisch gestaltet. Nun läuten wieder drei Glocken in der St. Johannes Kirche zu Rerik. Sehenswert sind daneben die große Orgel mit 1.056 Pfeifen, der bis heute verwendete Taufengel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie eine vierteilige Sanduhr, anhand derer man die Predigtlänge messen konnte. Über 89 Stufen geht es den Kirchturm hinauf, von dem Sie einen weiten Blick über Rerik, das Salzhaff und die Ostsee haben.

St. Johannis Neubrandenburg

St. Johannis Neubrandenburg

Neubrandenburg

Während im 13. Jh. die Stadtkirche St. Marien gebaut wurde, entstand gleichzeitig ein zweites kirchliches Zentrum: Das Franziskanerkloster. Dazu gehörte eine schlichte Klosterkirche aus Feldsteinen, die Anfang des 14. Jahrhunderts erweitert wurde - die heutige St. Johannis Kirche. Nach der Zerstörung der Marienkirche 1945 ist die Johanniskirche zur Hauptkirche geworden. Ihren jetzigen Zustand erhielt sie durch zwei größere Bauphasen im 19. und 20. Jahrhundert. Die St. Johanniskirche in Neubrandenburg ist heute bei Freunden von Orgel- und Chorkonzerten sehr beliebt. Errichtet wurde sie als Feldsteinkirche eines Franziskanerklosters um 1250/60.Nach zwei Bränden vor 1355 wurde die Kirche in Backstein zweischiffig mit Kreuzgewölben erweitert. Im 14. Jahrhundert wurde im Osten ein polygonaler Langchor angebaut. Nach der Reformation diente der Chorraum, abgetrennt durch eine Wand, als Speicher. In der Mitte des 19. Jahrhunderts stürzte er ein. In den Jahren 1891 bis 1894 wurde die Kirche neu gestaltet. So wurde etwa das Gewölbe erneuert und im neugotischen Stil bemalt. Nach der Zerstörung der Marienkirche 1945 war die Johanniskirche zur Hauptkirche geworden. Von 1976 bis 1980 wurde sie nochmals restauriert und neu gestaltet. Seit 2008 werden erneut umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Jeden Mittwoch von Juni bis September können Besucher um 12.00 Uhr für 20 Minuten der Orgelmusik lauschen.

St. Johanniskirche Boek

St. Johanniskirche Boek

"Die St.-Johannis-Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Boek, einem Ortsteil der Gemeinde Rechlin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie gehört zur Kirchengemeinde Rechlin in der Propstei Neustrelitz, Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Schon im 13. Jahrhundert wurde in Boek eine Kirche erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt, soll 1758 ein neuer Sakralbau westlich vom Gutshaus errichtet worden sein. Parton war Kammerherr Christoph von Raven. Die Reste der zweiten Holzkirche sind nach dem Dorfbrand von 1837 abgetragen worden. Der neue Kirchenstandort wurde 1841 und der neue Friedhofsplatz 1845 geweiht. Den früheren, eingeebneten Kirchenplatz nutzte das Gut teilweise als Weg und als Gemüseland. Mit dem Erwerb der Gutsanlage 1842 hatte der sehr rührige Dobbertiner Klosterhauptmann Carl Johann von Le Fort auch das Patronat der Boeker Kirche übernommen. Den Entwurf für den Kirchenneubau lieferte 1844 der Schinkelschüler und Schweriner Landbaumeister und Architekt Carl Anton Hermes. Die Ausführung des Kirchenbaus oblag dem Baucondukteur Hennemann und die Oberaufsicht hatte der Kirchenpatron inne. Die großherzogliche Genehmigung erfolgte mit der Bemerkung, daß der von euch beabsichtigte massive Aufbau der Kirche zu Boek, nach der Uns vorgelegten, hierbei wieder zurückfolgenden Zeichnung Uns zum Wohlgefallen gereicht. Die Grundsteinlegung der heutigen dritten Kirche fand am 20. August 1844 statt. Als Patron bezahlte Le Fort von den vorgelegten Baurechnungen allein fast 5.ooo Mark und spendete noch diverse Kleinkunstwerke."

St. Johanniskirche Malchin

St. Johanniskirche Malchin

Malchin

Bei einem großen Stadtbrand 1397 ist der einstige Kirchenbau im romanischen Stil fast völlig zerstört worden. Um rasch einen Neubau der Kirche zu befördern, verlieh am 6. Juni 1397 der in Malchin anwesende Johann, Bischof von Garda und Weihbischof des abwesenden Johann von Camin, der abgebrannten St. Johanniskirche zu Malchin einen Ablass „zur Wiederauferbauung und Ausrüstung“. Schon 1440 konnte der neue Kirchenbau geweiht werden. Er wurde als eine dreischiffige gotische Basilika aufgeführt. Die ursprünglich gotische Turmspitze ist im Jahre 1648 heruntergefallen und wurde dann durch die barocke Haube, die 1897 noch einmal etwas verändert wurde, ersetzt. Die gotische Kirche ist ein Sinnbild, dessen Merkmale die schön gegliederte und sichtbar gemachte Struktur der tragenden und verbindenden Bauelemente einerseits, und die Behandlung des Lichts, die „Durchsichtigkeit der Wände“ andererseits sind. Unsere Kirche – ein Raum der Ruhe mit großen Fenstern zur Außenwelt. Der Altaraufbau ist ein Werk aus dem Jahr 1824. Das Gemälde, das die Kreuzigung Christi zeigt, wurde von Wilhelm Krüger geschaffen. Die umgrenzenden Säulen sind aus Stucco-Lustro, einem Marmorersatz, hergestellt. Obenauf stehen die Apostel Petrus und Johannes. Die Kreuzigung Christi wird eingerahmt durch die Kirchenfenster zur Linken und zur Rechten, die 1902/03 eingesetzt wurden. Unter den beiden Fenstern finden sich zwei alte Grabsteine, von denen der linke einen Güstrower Domherren, Nikolaus Breyde, zeigt. Der rechte Grabstein erinnert an Dr. Johannes Sadenwather, einen verdienstvollen Malchiner Bürgermeister und Chronisten, nebst seiner Frau. Der barocke Prospekt der Orgel stammt von einer alten Orgel aus dem Jahr 1780 und wurde belassen, als der Mecklenburger Orgelbauer Friedrich Friese 1877 eine neue Orgel für die Kirche baute. Die Orgel hat zwei Manuale, Pedal und 28 Register. Das Mecklenburgische Wappen an der Empore erinnert an die Landtage in Malchin. In der Marienkapelle wird über der Lütkemüllerorgel aus dem 19. Jahrhundert die Triumpfkreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert aufbewahrt, die einst über den Stufen zum Altarraum der großen Kirche ihren Platz hatte. Der größte Schatz unserer Kirche ist der Marienaltar aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Werk diente ursprünglich als Hauptaltar nach der Neueinweihung unserer Kirche 1440. Im Zentrum der geschnitzten Festseite steht die Krönung Mariens, der Mutter Jesu. Ihr zur Seite finden sich 36 Heilige, darunter auch die zwölf Apostel. Die äußeren Bildtafeln der Altarflügel erzählen aus dem Leben Jesu, seine Geburts- und Leidensgeschichte, sowie von Johannes dem Täufer und Legenden aus dem Leben Johannes des Evangelisten.   Technische Maße der Kirche: Höhe des Kirchenraumes: 22 Meter Länge: 42 Meter Höhe des Kirchturmes: 65 Meter

St. Johanniskirche Sassnitz (ev.)

St. Johanniskirche Sassnitz (ev.)

Sassnitz

Sassnitz erhielt seine Kirche in der Zeit der Blütezeit der Entwicklung des Ortes zum bedeutendsten Seebad Rügens in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auch in Sassnitz setzte zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Fremdenverkehr ein. Von 1824 an entwickelte sich die Stadt zu einem der bekanntesten Modebäder der Ostseeküste. Nun war es auch hier an der Zeit, endlich eine Kirche zu errichten. So entstand in der Zeit von 1880 bis 1883 ein Gotteshaus in neugotischem Stil. Sein schlanker, asymetrischer, 33 m hoher Turm ist weit bis auf das Meer hinaus zu sehen. Das Altarfenster stiftete Kaiserin Auguste-Victoria. Das Kruzifix ist von Prinz Friedrich Carl von Preussen und 1899 wurde eine Orgel von den Gebrüdern Dinse aus Berlin gestiftet. In dem freundlichen Gotteshaus finden bis zu 400 Besucher Platz, denn dies fordert der hohe Anteil an den Touristen. Die gesamte Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.

St. Katharinenkirche

St. Katharinenkirche

Middelhagen

Eine Back- und Feldsteinkirche in Middelhagen, welche im Jahr 1455 erbaut wurde. Der Backsteinbau, dessen Fundament aus Findlingsblöcken besteht, wurde um 1455 errichtet. Erst später entstand der hölzerne Turm, denn nach den strengen Regeln der Zisterziensermönche wurden viele Kirchen turmlos erbaut. Aus der mittelalterlichen Zeit blieb der um 1480 geschaffene Katharinenaltar erhalten, der vermutlich erst nach dem Dreißigjährigen Krieg von Stralsund nach Middelhagen kam. Ein weiteres, sehr wertvolles Stück, stellt ein aus Silber getriebener und vergoldeter Kelch aus dem Jahre 1597 dar.

St. Katharinenkloster

St. Katharinenkloster

Stralsund

St. Katharinen gehört zu den wenigen Klöstern Norddeutschlands, deren gotische Substanz fast vollständig erhalten geblieben ist. Es wurde im Jahre 1251 von Dominikanern gegründet. Stifter des Klosters war Fürst Jaromar II. von Rügen. Im Ursprung war dieser Backsteinbau eine 73 Meter lange, dreischiffige Hallenkirche. Eine architektonische Besonderheit ist der Kapitelsaal mit seinem wunderschönen Kreuzrippengewölbe, getragen von acht schlanken Pfeilern mit Gewölbemalereien aus dem 15. Jahrhundert. Er zählt zu den schönsten Innenräumen der niederdeutschen Backsteingotik. Mit der Reformation gelangte das Katharinenkloster in den Besitz der Stadt. 1560 zogen Schüler und Lehrer des damals gegründeten Gymnasiums in den westlichen Teil. Die humanistische Bildungsstätte hatte hier bis 1945 ihr Domizil. Der östliche Klosterteil war bis 1919 städtisches Waisenhaus. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahlreiche Umbauten vorgenommen, geblieben ist jedoch der architektonische Reiz der verschiedenen Räumlichkeiten. Nach umfangreichen Restaurationsarbeiten in den Jahren 1921 bis 1924 wurde es Heimstatt des Provinzialmuseums für Neuvorpommern und Rügen. Mit seinen mehr als 50 Räumen beherbergt das Katharinenkloster seit 1924 das Kulturhistorische Museum (Umbenennung in Stralsund Museum) und seit 1951 das Deutsche Meeresmuseum und Aquarium.1973 wurde eine freitragende Konstruktion in die Hallenkirche eingebaut, die dem Deutschen Meeresmuseum eine intensive Nutzung des Klosters als Ausstellungsfläche gestattet. Von 2020 bis 2025/26 erfolgte eine Sanierung beider Museumsbereiche, mit einer umfangreichen Bauforschung und restauratorischen Freilegungen.

St. Laurentius Kirche (ev.)

St. Laurentius Kirche (ev.)

Zudar

Die St.-Laurentius-Kirche ist eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Vor 1370 war sie Wallfahrtskirche, da sie ein „wundertätiges“ Marienbild besaß. Die, auf der Halbinsel Zudar gelegene, südlichste Kirche Rügens ist eine in Langhaus und Chor einheitlich durchgebaute, schlichte gotische Kirche mit einem runden Triumphbogen und niedriger Einwölbung. Diese erfolgte baulich etwas später als die Errichtung der Außenmauern Mitte des 14. Jahrhunderts, denn sie entspricht nicht ganz dem Fenstersitz. Bereits 1318 wurde die Kirche urkundlich erwähnt. Vor dem Jahre 1370 war die Kirche das Ziel vieler Wallfahrten. Ein wundertätiges Marienbild machte die Kirche zu einem weithin bekannten Pilgerort. Eine Reise nach Zudar hatte in Norddeutschland so viel Wert, wie eine Pilgerfahrt nach Rom. Nachdem ein Pilgerschiff 1372 auf der Reise nach Zudar im Sund kenterte, es kam "ein wedder und groth storm", und alle Pilger ertranken, hörten die Wallfahrten auf. Seither glaubten die Leute nicht mehr daran, dass von Zudar Wunderkraft ausginge. Jeden 2. Sonntag wird um 14.00 Uhr ein Gottesdienst gehalten. Regelmäßig finden hier Sommermusiken statt.

St. Laurentius-Kirche Schönberg

St. Laurentius-Kirche Schönberg

Schönberg

Die St. Laurentius-Kirche wurde im 14. Jahrhundert unter Einbeziehung der Reste eines älteren Vorgängerbaus erbaut. Die Wandmalerei und Glasmalereien stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der im 16. Jahrhundert hinzugefügte Kirchturm wurde 1829 durch Blitzeinschlag beschädigt und erhielt daraufhin seine bis heute erhaltene markante Kirchturmspitze. Zu besonderer Bekanntheit unter Musikliebhabern hat es die St. Laurentius-Kirche in Schönberg vor der Toren der Hansestadt Lübeck gebracht. Die Backsteinkirche, einst Sitz des Bischofs von Ratzburg, ist Spielstätte des Schönberger Musiksommers, der seit 1987 viele Gäste in das Gotteshaus lockt. Dabei bewegt sich das Musikprogramm von der traditionellen Kirchenmusik bis hin zum Jazz. Mal ist eine Solo-Gitarre zu hören, mal erfreuen Chöre die Besucher.

St. Maria Magdalena Kirche

St. Maria Magdalena Kirche

Die Kirche St. Maria Magdalena zu Neuenkirchen ist die evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Neuenkirchen auf der Halbinsel Lebbin im Westteil Rügens. Die gotische Backsteinkirche entstand in der heutigen Form zwischen 1380 und 1450. Vermutlich gab es einen älteren Vorgängerbau. Von diesem stammt wahrscheinlich der zirka zwei Meter hohe Sockel aus ungewöhnlich großen Findlingen und Feldsteinen. Der darüber befindliche Bau ist aus Backsteinen. Der ehemalige Glockenturm stürzte um 1650 bei einem Sturm ein, wurde nicht wiederaufgebaut und durch das Glockenhaus an der Westseite der Kirche ersetzt. Die darin befindliche Glocke stammte ursprünglich aus dem Jahr 1367 und war damit die älteste auf der Insel Rügen. Im Jahr 1901 wurde sie umgegossen und die Originalinschriften übernommen. Weiterhin sehenswert sind das in einen Feldstein getriebene mittelalterliche Weihwasserbecken am Südportal, dem jetzigen Haupteingang der Kirche, und die Renaissancekanzel aus dem Jahr 1567. Diese stammt ursprünglich aus der Bergener Marienkirche und wurde durch den Bergener Bürgermeister Cracaeus im Jahre 1775 für die Neuenkirchener Kirche gestiftet. Der Altar stammt aus dem Jahr 1787.

St. Marien Kirche Poseritz

St. Marien Kirche Poseritz

Poseritz

Die St. Marien Kirche in Poseritz ist die Pfarrkirche der evangelischen Kirchengemeinde Poseritz Der Baubeginn der St. Marienkirche lag nach 1300. Zunächst wurde das Langhaus errichtet, später, etwa um 1450, wurden der Chor im Osten und der Turm im Westen angefügt. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine jener Zeit entsprechende Ausstattung. Der Altar stammt aus dem Jahr 1703 aus der Werkstatt von Jacob Freese, die Kanzel wurde 1753 erbaut. Wie in vielen Rügener Kirchen gibt es auch hier einen Beichtstuhl. Bei einer Innenrestaurierung in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Emporen weitgehend entfernt. Von 1986 bis 1993 konnte die Kirche nicht genutzt werden. 1988 begann eine Grundsanierung, die bis zum Jahr 1993 etwa 1,2 Mio DM gekostet hat. Die Dachstühle und Dächer über dem Hauptschiff und Chor mussten erneuert werden, die Statik der Kirche wurde gesichert, das Mauerwerk saniert. Der Turm wurde durch stählerne Anker in seiner Standfestigkeit gesichert und die Haube mit Eiche neu beschindelt. Die Kirche wartet nun auf eine Innenraumsanierung, die angesichts der Finanzlage der Kirchengemeinde schwer zu bewerkstelligen ist. Im Wechsel von Poseritz und Swantow finden Gottesdienste sonntags 14-tägig um 10.00 Uhr statt.

St. Marien Kirche Ribnitz

St. Marien Kirche Ribnitz

Ribnitz-Damgarten

Die Stadtkirche St. Marien mit ihrem wuchtigen Turm ist weithin sichtbar und beherrscht das Stadtbild. Sie ist ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. . Sie wurde sogleich wieder aufgebaut und im barocken Stil ausgestattet (Altar und Kanzel). Zu Beginn der 80-er Jahre des 20. Jahrhunderts erfuhr das Kircheninnere weitere Veränderungen: eine Winterkirche wurde eingebaut und das Fachwerk im Kirchenschiff freigelegt. Der Turm (49 Meter hoch, 214 Stufen) ist begehbar, von der Aussichtsplattform bietet sich ein schöner Blick über die Stadt Ribnitz und ihre Umgebung. Bei guter Sicht sind mit bloßem Auge die Türme von Rostock zu sehen. In den Sommermonaten finden regelmäßig Orgelkonzerte und Ausstellungen statt. Mit dem Bau der dreischiffigen Hallenkirche wurde in der Gründungszeit der Stadt begonnen. Reste des spätromanischen Bauschmuckes der ersten Kirche sind in Form eines Rundbogenfrieses an der Westseite des Langhauses und in den paarweise angeordneten Lanzettfenstern erhalten. Spätere Um- und Ausbauten verschiedener Baustile prägen das Bild der Kirche. Der große Stadtbrand 1759 zerstörte Gewölbe und mittelalterliche Inneneinrichtung sowie den damals 100m hohen Turm. Unter Leitung des Ludwigsluster Hofbaumeisters Johann Joachim Busch erfolgte die barocke Umgestaltung des Daches und des Kircheninneren. Das Mittelschiff erhielt eine hölzerne Halbkreistonne auf ausgemauerten Fachwerkstützen, die Seitenschiffe eine flache Holzeindeckung. Die Turmlaterne wurde erst 1841/43 nach Entwürfen von Georg Adolph Demmler aufgesetzt. Nach 1980 erfolgte mit dem Einbau einer Winterkirche und von Gemeinderäumen eine erneute Umgestaltung im Inneren. 1994 wurde die Orgel aus der Werkstatt des Dresdner Orgelbauers Jehmlich eingeweiht. Heute finden außer Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Führungen statt. Der Turm (49 Meter hoch, 214 Stufen) ist begehbar, von der Aussichtsplattform bietet sich ein schöner Blick über die Stadt Ribnitz und ihre Umgebung. Bei guter Sicht sind mit bloßem Auge die Türme von Rostock zu sehen.

St. Marienkirche Bergen

St. Marienkirche Bergen

Bergen auf Rügen

Die St. Marienkirche ist das älteste erhaltene Gebäude der Insel Rügen und wurde zusammen mit dem neben ihr angesiedelten Kloster 1193 als romanische Pfalz- und Klosterkirche geweiht. Besonderheiten sind das Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert, der Altar aus der Zeit um 1730, die Barockkanzel von 1776 unddie Kirchenglocke von 1445. Der Bau der Marienkirche wurde um 1180 unter Jaromar I. als romanische Basilika mit Querschiff begonnen. 1193 als Klosterkirche des Nonnenklosters Bergen geweiht, zählt die Kirche zu einem der frühesten Ziegelgebäude unseres Raumes, darüber hinaus ist es das älteste erhaltene Gebäude Rügens.Der wertvolle Wandmalerei-Zyklus mit biblischen Motiven, im Chor und östlichen Querbau, entstammt der Romanik. In der Zeit von 1896 bis 1903 erfolgte die letzte große Restaurierung der Kirche. Dabei wurden auch die Wandmalereien restauriert und ergänzt, welche nach der Reformation übermalt worden. Einmalig ist das Ziffernblatt der Kirchturmuhr an der Nordseite des Turmes, es hat eine 61-Minuten-Teilung. Im Jahr 2004 wurde die Marienkirche in die "Europäische Route der Backsteingotik" und 2005 in das Denkmalpflegeprogramm "National wertvolle Kulturdenkmäler" aufgenommen.In der Zeit von Juni bis September bietet der "Konzertsommer St. Marien" ein vielfältiges Programm (jeweils mittwochs). Auf dem Klosterhof hinter der Kirche laden die "Schauwerkstatt" und das kleine "Stadtmuseum" mit Einblicken in die Stadt- und Inselgeschichte zu einem Besuch ein!Foto: Dieter Lindemann

St. Marienkirche Waase / Ummanz

St. Marienkirche Waase / Ummanz

Waase

Die 1291 durch Zisterzienser Mönche geschaffene Kapelle erhielt 1440 ihre heutige Gestalt einer Backsteinkirche. Im Jahre 1322 wurde auf der Rügeninsel Ummanz eine Kirche errichtet, von der aber nur kleine Reste an Bausubstanz erhalten blieben. Schriftliche Zeugnisse über den Bau der heutigen St. Marienkirche sind nicht vorhanden. Der Chor und die Schiffsostwand entstanden aber wahrscheinlich bald nach der Mitte des 15. Jahrhunderts. Ein besonders kostbares Stück ist der Antwerpener Schnitzaltar, der um 1520/25 entstanden ist. Der Flügelaltar besteht aus drei Teilen: dem Schrein, den bemalten Flügeln und der mit Spruchbändern bemalten Predella. Die Darstellungen aus dem Leben des Heiligen dürften ein Auftragswerk sein. Die Kanzel aus dem Jahre 1572, ein Kruzifix an der Chornordwand (um 1500), ein Bronzeleuchter aus dem 15. Jahrhundert, zwei Kronleuchter aus dem 17. Jahrhundert, ein Taufstein, der auf das 8. Jahrhundert n. Chr. datiert wird, und die Orgel aus dem Jahre 1924 sind nur einige der weiteren Sehenswürdigkeiten in der kleinen Dorfkirche. Im Sommer finden hier zahlreiche Konzerte statt. Die Waaser Kirche ist in den warmen Monaten zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet: Mitte Mai – Ende September: Di – Fr 11 – 16.00 Uhr, Oktober: Di – Fr 11 – 14.30 Uhr Im Winter geschlossen

St. Marienkirche Wesenberg

St. Marienkirche Wesenberg

Wesenberg

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Wesenberg Mit dem Bau der heutigen Marienkirche wurde vermutlich noch am Ende des 13. Jahrhunderts begonnen. Der Chor und die unteren Turmgeschosse sind die ältesten Bauteile der Kirche und in Feldsteinmauerwerk mit teilweiser Verwendung von Backsteinen ausgeführt.Eine Stadtbuchnotiz aus dem Jahre 1337 besagt, dass die Kirche "kompletteiret" sei. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff errichtet. Die Einwölbung des Chores erfolgte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die südliche Vorhalle wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die Fensteröffnungen verändert und am zweiten nördlichen Chorjoch ein gewölbter Kapellenraum zu Ehren des Heiligen Geistes errichtet. Die Röder Orgel ist die älteste Berliner Orgel.

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