Sehenswürdigkeiten
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Rügenhof Putgarten
📍 Putgarten
Rügen erleben, genießen, schmecken und mitnehmen! Typisch norddeutsch ist das in rotem Backstein gehaltene Häuser-Ensemble, bestehend aus einem Gutshaus, zwei langen Pferdeställen und einer Scheune. Im Zentrum des weitläufigen Hofes lädt ein Teich, von Kopfweiden umstanden, zum Verweilen ein. Von außen traditionell, von innen modern, beherbergen die ehemaligen Pferdeställe heute Schauwerkstätten im Erdgeschoss. Im Obergeschoss sind Ferienwohnungen untergebracht. In den Werkstätten werden die Gäste zum Mitmachen animiert um Ihr ganz persönliches Rügen-Souvenir herzustellen. Interessierten bieten sich Einblicke in eine Schmuckwerkstatt, eine Filzerei, eine Kerzenwerkstatt, ein Kreativ-Mode-Atelier, eine Kunstwerkstatt sowie eine Korbflechterei und einen Bernsteinladen mit Steinschleiferei, wo man der Entstehung der Rügener Kreidemännchen, den Maskottchen der Insel, beiwohnen kann. Im Gutshaus gibt es neben vielen Sanddornprodukten ein Café das zum Verweilen und in der kalten Jahreszeit zum Aufwärmen am Kamin einlädt. Der Markt auf dem Rügenhof ist von April bis Oktober ab 10 Uhr geöffnet. Auf dem Gutshof werden die traditionellen Feste der Gemeinde gefeiert.
Rügenmarkt - Das Original
📍 Sassnitz
Die ganze Vielfalt Rügens – vereint unter einem Dach. Lassen Sie sich von der Rügener Produktvielfalt verzaubern! In unserem liebevoll gestalteten 'Rügenmarkt – Das Original' im Sassnitzer Stadthafen finden Sie garantiert Ihr ganz persönliches Stück Inselglück als Erinnerung für zu Hause. Bei uns steht die Vielfalt Rügens das ganze Jahr im Mittelpunkt. Entdecken Sie Köstlichkeiten wie Brotaufstriche der Rügener Inselfrische, Honig vom Bienenkönig, Rügener Rapsöl, Nudeln und Schokolade aus der Alten Pommernkate, Inselbrauerei-Bier aus Rambin sowie Störtebeker aus Stralsund und edle Spirituosen aus Alt Reddevitz. Für den sofortigen Genuss bieten wir Ihnen gut gekühlt Molkereiprodukte aus Poseritz, Spezialitäten der Fleischerei Druckrey und erlesene Wildspezialitäten. Und endlich wieder im Angebot: die schmackhaften Bio-Käsesorten vom Hofgut Bisdamitz! Ergänzt wird das Sortiment durch Sanddornsäfte, Tees, Kaffees, Gewürze, Senf, Weine und eine erlesene Auswahl an Bonbons für kleine und große Naschkatzen. Das Repertoire runden handgefertigte Seifen aus der Sassnitzer Seifensiederei, Naturkosmetik mit Rügener Kreide, Sanddorn oder Ummanzer Stutenmilch ab. Für Inselsouvenirs ist ebenfalls gesorgt: Ob Kreidemännchen, Naturschmuck aus Feuerstein, Kunst von Rügener Künstlern oder Keramik der Töpferei des Insel e.V. – hier wird jeder fündig. Unser freundliches Verkaufsteam berät Sie gerne bei der Auswahl. Einfach mal INSEL SHOPPEN. Kommen Sie zum gemütlichen Stöbern und Entdecken in unseren Rügenmarkt - Das Original! Wir begrüßen Sie täglich ab 10 Uhr.
SPEICHER 8
📍 Stralsund
Regionale Feinschmeckerküche. Mediterrane und fernöstliche Genusswelten. Saisonal, einfach und doch raffiniert. Direkt im historischen Türmchenspeicher auf der Stralsunder Hafeninsel. Das ist der Speicher 8. Ruhe und Entschleunigung. Nette Menschen. Sich Wohlfühlen. Richtig gut essen. Lust am Genuss. Begleitende Weine. Leidenschaft für das Wesentliche. Das ist der Speicher 8. Einen Kaffee im Freien genießen. Bei frischer Seeluft. Auch wenn diese mal etwas kühler daherkommt. Ganz gemütlich im beheizbaren Strandkorb. In der ersten Reihe mit Blick über den Strelasund bis zur Insel Rügen. Speicher 8. Das ist Gastlichkeit aus Leidenschaft.
STRALSUND MUSEUM - Museumshaus
📍 Stralsund
Das 700 Jahre alte Museumshaus ist seit seiner Sanierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Teil des STRALSUND MUSEUM. Hier lässt sich Hansegeschichte hautnah vom Keller bis unter das Dach des alten Kaufmanns- und Krämerhauses erleben. Die Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses ist detailreich restauriert und dokumentiert. Ein Muss für jeden Besuch in der seit 2002 zum UNESCO Welterberbe zählenden Altstadt Stralsunds. Hier ist alles echt - das spürt man sofort im 700 Jahre alten Museumshaus. es bietet Blick hinter die Kulissen und zeitreise zugleich - einzigartig in Deutschland. Denn sogar Staub und Ruß sind hier konserviert. Vor allem die Krämer und Kaufleute der Hansezeit haben puren hinterlassen. Lebendig ging es in der Diele zu: Säcke und Fässer wurden angeliegfert. Das bis heute original erhaltene Lastenrad aus Holz verteilte sie per Seilaufzug auf die Speicherböden. Sämtlichen Platz brauchte man für Waren. Gewohnt wurde deshalb im Kemladen, dem Anbau auf dem Hof. Wer den Kopf einzieht, kann im Keller den Hausbaum suchen und im Obergeschoss das Hübsche an der "Hübschen Stube" finden. Was wurde wohl in der Schwarzküche gekocht und woher stammen die kunstvollen Tapeten? Für die jüngsten Gäste gibt es Ausmalvorlagen mit den Tapetenmustern an der Kasse. Barrierefreiheit Führungen für Menschen mit Sehbehinderung Führungen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen Führungen und Angebote für Demenzkranke
STRALSUND MUSEUM Katharinenkloster
📍 Stralsund
DERZEIT WEGEN UMBAU GESCHLOSSEN Das erste Museum der Hansestadt Stralsund wurde 1858 gegründet und ein Jahr später als "Provinzialmuseum für Neuvorpommern und Rügen" eröffnet. Es ist zugleich auch das älteste Museum in Mecklenburg-Vorpommern. In drei denkmalgeschützten Häusern werden Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte, zur Volkskunde und zur Marinegeschichte präsentiert. Das schönste und zugleich wertvollste Ausstellungsstück ist der 1872 - 74 gefundene Goldschmuck von Hiddensee. Das bereits 1858 gegründete Museum ist im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen, im Herzen der Denkmalgeschützten Altstadt zu Hause. Hier gibt es zwei Goldschätze aus der Wikingerzeit zu bewundern, davon ist der Goldschmuck von Hiddensee nicht nur legendär, sondern auch weltberühmt. Kunstvolle Stralsunder Fayencen laden zum Schauen und Staunen ein, ebenso wie seltene mittelalterliche, kirchliche Gewänder. Viele weitere Glanzstücke erzählen aus der bewegten Geschichte der einst so einflussreichen Stadt am Sund, von der es im Mittelalter hieß „…dass sie eine Perle in der Krone der Hanse sei…“. Der größte und schönste Raum des Klosters ist der Sommerremter. Dieser prachtvolle Saal beeindruckt durch seine wundervolle architektonische Gestaltung zu der auch eine mittelalterliche Gewölbeausmalung gehört. Eine große Vielfalt von Exponaten erwartet den Gast im 1. Stock. Neben Handwerksrollen, Petschaften und Handwerkersilber gibt es hier vor allem prächtige Möbel unterschiedlichster Epochen zu sehen. Geschirrteile aus Glas und Porzellan sowie Hausrat aus Kupfer und Messing getrieben, lassen den vergangenen Glanz in bürgerlichen Stuben erahnen. Ein besonderes Highlight sind die astronomischen und nautischen Instrumente aus der Sammlung Axel Graf von Löwen, der als Generalgouverneur für Schwedisch-Pommern den Stralsundern seine einzigartige Sammlung, zu der ebenso Kunstgegenstände aller Art zählen, 1761 per Testament vermachte. Barrierefreiheit Führungen für Menschen mit Sehbehinderung Führungen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen Führungen und Angebote für Demenzkranke barrierefreier Zugang
SUMARA - Stralsunder Marzipanmanufaktur
📍 Stralsund
Die Stralsunder Marzipanmanufaktur finden Sie im Hotel am Jungfernstieg. Seit September 2009 wird nun auch in Stralsund edles Marzipan produziert. Mit viel Herzblut wurde das Rezept entwickelt. Der Mandelanteil liegt bei etwa 70%. Unser Marzipan wird mit feinsten Schokoladenüberzügen veredelt. Die in Handarbeit hergestellten Marzipanprodukte werden ausschließlich aus frischen ausgesuchten Rohstoffen und ohne Konservierungsstoffe in unserer Stralsunder Marzipanmanufaktur von der Meisterkonditorin hergestellt. Unser unverwechselbares Angebot erstreckt sich von klassischen Marzipanbroten, über Pralinen bis hin zu individuell hergestellten Figuren.
Sandskulpturen Ausstellung Prora
📍 Prora
Die Türen unseres großen Glaspalastes öffnen sich für Sie und führen Sie in eine lebendige Sandlandschaft. Wo Künstler Bilder und Fantasie aus nassem Sand schneiden, da gehören auch Kunstwerke der Schöpfung hin. Bäume und Pflanzen bilden zusammen mit von Menschenhand geschaffenen Kunstwerken eine lebendige Landschaft. Diese Kombination aus Mineralkunst und wachsenden Elementen findet hier in einer ganz besonderen Umgebung zueinander. Tauchen Sie ein in Gefühle, Emotionen und schöne Momente … Der von den Künstlern verwendete Sand ist kein Ostseesand, sondern ein junger, scharfkantiger Sand, den man „stapeln“ kann. Nur so ist es möglich, die beeindruckenden Kunstwerke aus Sand zu schaffen. Ein 45-köpfiges Team hat auf 4.000 qm Ausstellungsfläche aus rund 9.000 Tonnen Sand eine beeindruckende Sandwelt erschaffen. 28 internationale Künstler, darunter Welt- und Europameister im „Carven“, präsentieren eine Welt mit Skulpturen, die bis zu acht Meter hoch sind.
Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum
📍 Sassnitz
Gezeigt wird Sassnitzer Geschichte, wie die Entwicklung des ersten Seebadeortes der Insel, Bäderschifffahrt, Hafenentwicklung, Aufnahme des Postdampferlinienverkehrs und Eröffnung der Fährschifffahrt nach Skandinavien, Geschichte der Fischerei und Fischverarbeitung, Marinestandort, Seenotrettungswesen. Besonderer Stolz ist das das begehbare Museumsschiff "HAVEL", ein 26,5-Meter-Stahlkutter, der als einziger originalgetreu von einst 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Fahrzeugen erhalten wurde. Die Entwicklung der regionalen Fischerei in Sassnitz in den letzten 150 Jahren, der Fährverbindungen nach Schweden und Litauen sowie der Häfen Sassnitz und Mukran sind die Schwerpunkte des Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseums in der Inselstadt. Anschaulich dokumentiert werden diese unter anderem mit Hilfe von Hafenmodellen. Höhepunkt der Exponate ist allerdings das begehbare Museumsschiff Havel vor dem Museum, ein Stahlkutter, der 26,5 Meter misst, und als einziger von einst 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Kuttern erhalten blieb. Einmal im Monat finden einer alten Fischereitradition folgend so genannte Sturmgespräche statt. Sie gehen zurück auf die Zusammenkünfte der Fischer, wenn der Sturm auf See ihnen ein Auslaufen verwehrte und sie stattdessen gemeinsam Seemannsgarn sponnen. Bei den heutigen Sturmgesprächen, die übrigens auch bei gutem Wetter stattfinden, werden Interessierte unter anderem zu Themen wie Fischerei- und Stadtgeschichte informiert.
Sassnitzer Strand
📍 Sassnitz
„Nach Rügen reisen heißt nach Sassnitz reisen“, ist im Roman „Effi Briest“ zu lesen. Diese Geschichte von Theodor Fontane (1819 - 1898) spielt auch an diesem kleinen Ort an der Küste, der später mit dem kleineren Bauerndorf Crampas verschmolz. Meer, Kreide und Wald - eine magische Mischung ist noch heute äußerst verlockend. Sassnitz war einst ein kleines Fischerdorf - heute zählt es zu den beliebtesten Ferienorten der Insel Rügen. Seit 1998 trägt die Stadt den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die berühmte Rügener Heilkreide, die in vielen Hotels angeboten werden. Der Ort eignet sich als wunderbarer Ausgangspunkt für Erkundungen der Kreideküste mit ihrer atemberaubenden Natur und zur Erholung am kilometerlangen feinem Sandstrand. Auch Caspar David Friedrich erkannte die Schönheit der Strände bei Sassnitz, so dass er einige Zeichnungen ebendieser anfertigte.
Sattel auf dem Hengst - Burgwall in der Stubnitz
📍 Sassnitz
Der "Sattel auf dem Hengst" ist ein Burgwall im Waldgebiet der Stubnitz, der seinen Namen phantasiereichen Fischern zu verdanken hat. Der "Sattel auf dem Hengst" befindet sich ca. 1 km von Sassnitz entfernt direkt am Steilufer der Kreideküste. Bedingt durch seine Lage stürzen fast jedes Jahr Reste des „Sattels“ - des Walles - ins Meer. Der Name „Hengst“ stammt angeblich von der Kliffformation, in der wohl phantasiereiche Fischer von See aus den Kopf eines Pferdes erkennen wollten. Vom Wall ist noch ein bogenförmiger ca. 90 m langer Abschnittswall erhalten, der in der Mitte einen Einschnitt, vermutlich einen Zugang zur Innenfläche, aufweist. Geborgen wurden u. a. Tierknochen und Keramikscherben aus der Bronze- und Slawenzeit. Sofern eine frühe Datierung in die Bronzezeit zutrifft, läge hier der älteste Burgwall von Rügen. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Scharfrichterhaus
📍 Stralsund
Das Eckgrundstück Filterstraße/ Papenstraße war schon Ende des 13. Jahrhunderts Sitz des städtischen Fronen bzw. Scharfrichters. Trotz späterer Umbauten blieben die mittelalterlichen Strukturen des Scharfrichterhause bestehen. Es besteht aus einem Wohnhaus und einem Turmhaus. Das zweigeschossige Wohnhaus, wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt und war die Wohnstätte des Scharfrichters. Bei dem nachweislich 1412 an das Wohnhaus angebauten Turmhaus, handelt es sich um ein Gefängnis. Hier und arbeitete bis 1842 der letzte städtische Scharfrichter.
Scheele Apotheke
📍 Stralsund
Die Scheele Apotheke befindet sich in unmittelbarer Nähe vom Ärztehaus (ehemals Polyklinik) und ist erreichbar über den Innenhof oder der Marienstraße. Tradition und Moderne arbeiten hier Hand in Hand. Altbewährte Rezepturen werden hier noch immer zusammengemischt, aber auch zu den allerneuesten Produkten können hier Informationen eingeholt werden. Auf speziellen Flächen werden Neue und alternative Artikel vorgestellt.
Schiffer-Compagnie
📍 Stralsund
Im Januar 1488 wurde die Schiffer-Compagnie Stralsund von 50 Schiffern bzw. Bürgern, die eng mit der Schifffahrt verbunden waren, gegründet. Die Schiffer-Compagnie ist ein Zusammenschluss Stralsunder Seefahrer zum Zwecke des gegenseitigen Schutzes und der Zusammenarbeit, sowie der sozialen Sicherung von Hinterbliebenen, der bereits 1488 gegründet wurde. Die Stralsunder Schiffer stifteten im Jahr 1488 die Schiffer-Compagnie, deren Gebäude heute eine Sammlung von Kapitänsbildern, Schiffsmodellen und vielen maritimen Ausstellungsstücken beherbergt. Das rote Gebäude der Schiffer-Compagnie in der Frankenstraße 9 steht unter Denkmalschutz und ist mit seinen roten Giebeln und mit einem Schiff als Wetterfahne gut zu erkennen. Die im 15. Jahrhundert gegründete Schiffer-Compagnie existiert noch heute in Form eines Vereins. Der alte Brauch, sich einmal monatlich am Donnerstag, in der Schifferstube zu treffen, um eine monatliche Versammlung durchzuführen und im Januar die Generalversammlung abzuhalten, ist geblieben. Traditionell treffen sich in der Schiffer-Compagnie einmal im Jahr Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik zum sogenannten Schifffahrtsessen. Außerdem kann eine Sammlung von Kapitänsbildern, Schiffsmodellen und vielen maritimen Ausstellungsstücken im Haus besichtig werden.
Schiffsanleger Dranske
📍 Dranske
Der Schiffsanleger in Dranske auf Rügen. Der Schiffsanleger wurde im September 2009 nach nur 4 Monaten Bauzeit mit einer Feier seiner Bestimmung übergeben. Vom Schiffsanleger Dranske bietet sich in den Monaten Juni bis September die Gelegenheit einen Ausflug zur nahe gelegenen Insel Hiddensee zu erleben. Er ermöglicht aber auch hautnahe Einblicke in den Windsurfsport. Der Schiffsanleger verfügt auch über 5 Gastliegeplätze mit einer Wassertiefe von 1,8 - 2,0 m. Zu den Serviceeinrichtungen für Segler gehören Wasser, Strom und WC.
Schill Gedenkplatte
📍 Stralsund
Dieser Stein erinnert an Ferdinand von Schill, einen preußischen Offizier, der gegen die französische Besatzungsmacht in Stralsund kämpfte. Am 25. Mai 1809 ritt Ferdinand von Schill an der Spitze seines Regimentes in die Stadt Stralsund. Wenige Tage später fiel der Freiheitskämpfer hier in der Fährstraße, von einer Kugel tödlich getroffen. Seine Verehrer ließen in der Nacht zum 31. Mai 1835 diese Gedenkplatte genau an der Stelle im Straßenpflaster ein, an der Schill gefallen war.
Schill-Denkmal
📍 Stralsund
Das Denkmal erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill. Zum 100. Todestag von Ferdinand von Schill im Jahre 1909, wurde das Denkmal für ihn eingeweiht. Es befindet sich in den Schill-Anlagen in der Nähe des Olof-Palme-Platzes.
Schloss Putbus
📍 Putbus
Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.
Schlosskirche Putbus
📍 Putbus
Die Schlosskirche im Park zu Putbus Bis in das Jahr 1840 war Putbus Teil der Kirchengemeinde Vilmnitz. In diesem Jahr wurden eigene Kirchenbücher angeschafft und ein eigener Kirchhof eingeweiht. Putbus wurde selbständige Kirchengemeinde. Mit der Zeit wuchs auch die Notwendigkeit, ein eigenes Kirchengebäude zu schaffen. Zunächst sollte das Theater zur Kirche umgebaut werden. Da dieser Plan jedoch auf den Widerstand der Einwohner stieß, wurde in den Jahren 1891/92 der Kursalon im Park zur Kirche umgestaltet - die oberen Galerien wurden entfernt und deren Fenster nach innen verlegt, die offenen Arkaden zum Tanzsaal wurden mit Fenstern versehen. Es entstand ein dreischiffiger Kirchenraum. An Stelle des nördlichen Anbaus wurde ein Kirchturm errichtet, der südliche Anbau behielt seine Gestalt. Am Reformationstag 1892 wurde die Kirche geweiht, die Glocken läuteten erstmals am 12. Juli 1893. Die Schlosskirche unterscheidet sich eindrucksvoll von den inseltypischen Backsteinkirchen. Sie ist lichtdurchflutet, große rundbogige Fenster öffnen sie zum Park hin. Sie bildet mit den klassizistischen Gebäuden im Park und in den anliegenden Straßen ein eindrucksvolles Ensemble.
Schlosspark Putbus
📍 Putbus
Obwohl das Schloss Putbus, der ehemals herrschaftlicher Sitz der Fürsten von Putbus, bereits 1962 dem Erdboden gleich gemacht wurde, erinnert der wunderschöne Schlosspark noch heute an diese prunkvolle Zeit. Magnolien und Mammutbäume zieren den im englischen Stil angelegten Garten. Angelegt wurde der Park 1804 vom Stadtgründer Wilhelm Malte I. zu Putbus, ursprünglich in französischem Stil. Später wurde er im Stil eines englischen Landschaftsparks weitergeführt. Das klassizistische Schloss, um welches der Park angelegt worden war, wurde leider in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. Noch erhalten sind die Orangerie, der Marstall, das Mausoleum, die Pfarr- und die Schlosskirche, sowie das Affen- und Vogelhaus. Damals wie heute ist Putbus nicht nur durch sein Schloss und den Circus bekannt, sondern auch durch seine landschaftlich reizvolle Umgebung. Nicht verwunderlich, dass sogar Caspar David Friedrich die Putbuser Gegend bereiste. Die gewonnenen Eindrücke ließ er beispielsweise in die Gemälde „Ein Blick auf Putbus“ und „Landschaft mit Regenbogen“ einfließen.
Schlossruine Dwasieden
📍 Sassnitz
"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.
Schlossruine und Park Pansevitz
📍 Pansevitz
Errichtet im 16. Jahrhundert und seither im Besitz der Familie des Freiherrn von Krassow, wurde das ursprünglich im Renaissance-Stil errichtete Anwesen um 1860 im Stile der Neorenaissance um- und ausgebaut. Im 19. Jahrhundert gelangte das Gut in den Besitz der Fürsten von Inn- und Knyphausen. Nach der Enteignung im Jahr 1945 wurde das Schloss von mehreren Familien bezogen. Durch mangelhafte Instandhaltung verfiel das Anwesen zusehends und wurde nach dem Auszug der letzten Bewohner als Steinbruch genutzt. Die Anfänge des Parks gehen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Der barocke Garten wurde um das Schloss herum angelegt und nach und nach erweitert. Im 19. Jahrhundert erfolgte dann eine Umwandlung in einen ca. 40 ha großen Landschaftsgarten im englischen Stil. Wichtige Elemente des Parks sind der Wundersee mit der Liebesinsel, sowie die im späteren 19. Jh angepflanzten exotischen Baumarten, von denen die meisten noch vorhanden sind.Nach der Wiedervereinigung gelang es der Familie v. Knyphausen wesentliche Teile des Parks wieder zu erwerben. Seit 2006 saniert und aus dem Dornröschenschlaf erlöst, erstrahlt er in alter Schönheit. Dendrologische Seltenheiten, Wundersee mit Liebesinsel, Herz- und Nierenteich. Einziger Friedwald (alternative Bestattung unter Bäumen) in einem öffentlichen Park.
Schulmuseum Middelhagen
📍 Middelhagen
Das Schulmuseum in Middelhagen ist ein Museum zur pädagogischen Entwicklungsgeschichte auf der Halbinsel Mönchgut. Es wurde am 1. August 1986 im ehemaligen Küsterhaus eröffnet. Das Schulhaus in Middelhagen wurde 1825 erbaut. Etwa 150 Jahre lang haben hier Dorfschullehrer die Middelhäger Kinder fleißig unterrichtet. Heute gehen die Kinder in Göhren, Binz oder Bergen zur Schule. Das Schulhaus aber ist geblieben. Im Schulmuseum kann man in einer historischen Unterrichtsstunde erleben, wie der Unterricht in einer Einklassenschule funktionierte, wie sich die Schule auf Mönchgut entwickelte, oder wie sich die Lebensverhältnisse eines Kantors und Dorfschullehrers gestalteten.
Schwarzer See (Granitz)
📍 Sellin
Der Schwarze See auf der Ostseeinsel Rügen gehört zur Gemarkung von Sellin und befindet sich im Wald- und Naturschutzgebiet Granitz. Die Fläche des Sees beträgt 23 Hektar und seine größte Tiefe 15 Meter. Die Höhe des Seespiegels über dem Meeresspiegel liegt bei 54,2 m ü. NHN. Der nährstoffarme See gehört zu einem sehr seltenen Gewässertyp, dem sogenannten Kesselsee. Im Randbereich finden Zwischenmoor- und Hochmoorbildung statt. Zum Teil besteht eine Schwingdeckenvegetation. Hier kommen Wollgräser, Torfmoos, Moosbeere, Fieberklee und Rosmarinheide vor. Der komplette See, die am Rand bestehenden Moore und ein 100 Meter breiter Streifen des den See umschließenden Waldes sind als Kernzone (Totalreservat) des Biosphärenreservats Südost-Rügen ausgewiesen. Für Wanderer und Radwanderer ist der See jedoch über den von Binz nach Sellin führenden Wanderweg aus zugänglich. Über einen kleinen Holzsteg kann man bis auf den See gelangen.
Seebrücke Ostseebad Göhren
📍 Göhren
Im klassischen Stil erbaute Seebrücke mit Anlegestellen für Ausflugsschiffe. Die ca. 280 Meter lange Seebrücke wurde im Jahr 1993 errichtet. Von der Bernsteinpromenade aus betritt man die Seebrücke durch das im traditionellen Stil erbaute Brückenhaus. Am Ende der Brücke befindet sich eine Anlegestelle für Schiffe, mit denen man in Richtung Kreideküste oder nach Peenemünde/Usedom fahren kann.