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Karte ↗Dorfkirche Patzig
● Patzig
Die St.-Margarethen-Kirche ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes gotisches Kirchengebäude. Die Margarethen-Kirche ist eine gotische Saalkirche mit Kirchturm, an die ein Gemeinderaum angebaut ist. Bereits 1318 wurde am heutigen Standort eine Kirche errichtet. Der Chor entstand 1466, der Kirchturm und die Wandmalereien um 1500. Diese evangelische Kirche in Patzig stand unter dem Patronat der Heiligen Margarethe. Der Taufstein aus Granit, entstanden um 1250, fand seinen Platz im Turmraum. Er ist ein Relikt aus dem Vorgängerbau und ist vermutlich der älteste Taufstein Rügens. Der schönste Schmuck der Kirche ist der geschnitzte Margarethen-Altar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die neugotische Orgel stammt aus der Stralsunder Werkstatt Nerlich.
Dorfkirche Peckatel
● Peckatel
Die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Im Innern zeigen historische Bildwerke im Stil ländlicher Barockmalerei bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte. Die Kirche auf dem Dorfanger in Peckatel gilt heute als die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Zwar wurde bereits im Zuge der Entstehung des Dorfes um 1300 eine Kapelle für Taufen und Beerdigungen errichtet. Jedoch entstand die Kirche in ihrer heutigen Form erst um 1696, nachdem ihr Vorgängerbau während des Dreißigjährigen Krieges zerstört worden war. 1718 nahm der Innenausbau mit Gestühl, Altar, Kanzel mit Aufgang und Beichtstuhl Gestalt an, so dass ab 1786 Gottesdienste mit Abendmahl an den Buß- und Bettagen stattfanden. Erst 1971 wurde das Gebäude einschließlich Fundament umfassend saniert, 1995 erfolgte der Einbau einer elektrischen Sitzheizung. Seit 1996 führt die Gemeinde Plate in der Peckateler Dorfkirche auch Hauptgottesdienste durch. Historische Bildwerke im Inneren des Gebäudes, die bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte im Stil ländlicher Barockmalerei darstellen, und weitere Objekte der Innenausstattung wurden 2006 umfassend restauriert. Als nächstes Projekt zur Erhaltung der Kirche steht die Reparatur des Daches an.
Dorfkirche Plate
● Plate
Neugotischer Bau mit besonderem Schnitzaltar, Friese-Orgel und Pfarrscheune für das gesellige Leben Die heutige Kirche Plate entstand 1848 nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Weitere neogotische Bauten wie die Paulskirche in Schwerin sowie die Dorfkirche Banzkow entstammen ebenso seiner Feder. Vom Vorgängerbau der Plater Kirche, die aufgrund von Einsturzgefahr geschlossen worden war, ist nur noch der um 1500 errichtete spätgotische Marienaltar erhalten. Dieser Schnitzaltar zeichnet sich durch Besonderheiten in der Anordnung seiner zehn Figuren aus. Nach einem Brand 1874 wurde der Westturm der Kirche durch einen freistehenden Glockenstuhl ersetzt. Die Orgel der Kirche fertigte der Schweriner Hoforgelbauer Friedrich Friese 1873 an. Durch sein Schaffen entwickelte sich die Orgelbauwerkstatt Friese zur bedeutendsten in Mecklenburg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die angrenzende Pfarrscheune ist ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort.
Dorfkirche Raduhn
● Raduhn
Die Dorfkirche Raduhn ist eine Mischung aus alt und neu und besticht durch einen charakteristischen Stufen-Giebel. Die neogotische Dorfkirche Raduhn befindet sich auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Friedhofes am Ortsrand. Sie wurde in ihrer jetzigen Form 1859 eingeweiht und entstand innerhalb von zwei Jahren Bauzeit aus dem vorherigen Kirchengebäude am selben Platz. Altes Mauerwerk wurde integriert und ist zwischen roten Backsteinen heute noch sichtbar. Weiterhin fallen die stufenförmigen Giebel und der kleine Glockenturm ins Auge. Umfangreiche Renovierungen erfolgten in den 1960er Jahren, u.a. steht seit 1964 der Raum unter der Orgelempore als Winterkirche zur Verfügung. Die Orgel von 1850 stammt von Johann Heinrich Runge.
Dorfkirche Rakow
● Rakow
Die Dorfkirche in Rakow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde überwiegend aus Feldsteinen errichtet. Mit dem Bau der Feld- und Backsteinkirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen. Sehenswert im Inneren sind Wandmalereien aus dem 13. bis 18. Jahrhundert.
Dorfkirche Rechlin Nord
Dorfkirche Redefin
● Redefin
Die Dorfkirche Redefin wurde in den Jahren 1843 bis 1847 als neugotischer Backsteinbau mit vorgelagerter Westfassade und Mittelturm errichtet und auch die Innenausstattung ist in gotischem Stil ausgeführt. In der Kirche befindet sich die älteste Orgel in Mecklenburg. Gemessen an der Größe des Ortes Redefin ist die Redefiner Kirche von stattlicher Größe. Sie stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auffällig ist die aufragende, wuchtig wirkende Westfassade, die an mittelalterliche Stadttore erinnert von einem zierlichen Mittelturm gekrönt wird. Die Ausstattung der Kirche aus der Frühzeit des neogotischen Stils ist nahezu komplett erhalten. Für die Orgel wurden Pfeifen aus mehr als 400 Jahre alten Orgel der Schweriner Schlosskirche verwendet.
Dorfkirche Reinkenhagen
● Reinkenhagen
Die Dorfkirche Reinkenhagen steht in der Gemeinde Sundhagen in Vorpommern. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert. Mit dem Bau der imposanten Backsteinkirche wurde vermutlich um 1300 begonnen. Der Turmaufsatz mit Laterne wurde erst im Jahre 1914 fertig gestellt. Sehenswert im Inneren der Kirche ist ein Altaraufsatz aus dem Jahre 1772.
Dorfkirche Retgendorf
● Retgendorf
Die Dorfkirche Retgendorf ist Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Zittow-Retgendorf in Retgendorf von Dobin am See in Nordwestmecklenburg. Die Dorfkirche Retgendorf ist eine gotische Backsteinkirche mit dreiteilig geschnitztem Flügelaltar. Die Dorfkirche Retgendorf wurde 1241 erstmals urkundlich erwähnt. Der jetzige Backsteinbau ist jedoch erst im 15. Jahrhundert entstanden. Verschiedene Reparaturen erfolgten im 18. und 19. Jahrhundert. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden weitere umfassende Restaurierungen statt. In den 80er Jahren wurden die Fassade und die Fenster saniert. Die Glocke der Kirche wurde 1939 gegossen.
Dorfkirche Rostocker Wulfshagen
● Rostocker Wulfshagen
Die Dorfkirche in Rostocker Wulfshagen wurde 1318 aus Feld- und Backsteinen errichtet. Der Außenbau ist ein Feld- und Backsteinbau mit polygonalem Ostabschluss, wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert, und wurde später mehrfach verändert. Beim Umbau im Jahre 1825 unter Carl Theodor Severin wurden der Turm und die Sakristei abgetragen und der Westgiebel erneuert. Das neue Portal wurde sehr schmal und im neugotischen Stil in diesen Giebel integriert. Der Innenraum der Kirche ist flach gedeckt. Im Altarraum wurde die mittelalterliche Wandmalerei restauriert. Sie enthält zwölf Weihekreuze. Der seitlich stehende dreiflügelige Schnitzaltar ist eine spätgotische Arbeit aus der Zeit um 1500. Er stellt die Kreuzigungsgruppe und die Apostel dar, ist jedoch nur unvollständig erhalten. Die Orgel wurde von Christian Börger aus Rostock erbaut. Das Bankgestühl stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In den Fenstern des Altarraums befinden sich neun Kabinettscheiben mit Wappen, die von der Wiederherstellung der Kirche nach dem Dreißigjährigen Krieg durch Rostocker Honoratioren zeugen. Zehn Scheiben mit Bibelzitaten schmücken die Fenster des Kirchenraumes. An der Decke der Kirche hängt ein Votivschiff, eine Brigg mit schwarzem Schiffsrumpf von 1861. Der Glockenstuhl ist aus Holz und auf dem Kirchhof freistehend. Zwei Bänke des Gestühls befinden sich heute in dem im Freilichtmuseum Klockenhagen wieder errichteten Kirchenschiff der ehemaligen Dorfkirche Dargelütz. Sie dienten dem Museum auch als Vorlage für Nachbildungen zur Vervollständigung der Innenausstattung.
Dorfkirche Saal
● Saal
Stattlicher Backsteinbau um 1300 errichtet. Eine Besonderheit, der hölzerne Glockenturm steht neben der Kirche mit zwei Glocken von 1797 bzw. 1820. Der Innenraum der Kirche erscheint als dreischiffiger Hallenbau mit kreuzgeripptem Gewölbe. Beeindruckend ist die Innenausstattung - Altaraufsatz und Kanzel wurden von Dittrich Hartung aus Rostock im frühen 18. Jahrhundert geschaffen. Der Taufstein stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Orgel wurde von Christian Kersten aus Rostock im 18. Jahrhundert erbaut. Die Kirche in Saal wurde 1958 restauriert. Der Chor ist um 1290 errichtet. Das Langhaus etwas jünger, eine große Halle mit quadratischen Mittelschiffsjochen, ebenfalls, wie der Chor kreuzrippengewölbt. Großer hölzerner Altaraufsatz fr. 18. Jh. im Hauptfeld Ölbergrelief, flankiert von gedrehten Säulen und Schnitzfiguren, Moses und Aaron, reiche seitliche Schnitzwangen sowie Schnitzfiguren im Aufsatz. Altargehege. Kanzel gleichzeitig und von gleicher Hand, Korb von Engel getragen, mit Reliefs aus dem Leben Christi; auf dem Schalldeckel Christus mit Siegesfahne. Gestühlrückwand mit Schnitzfiguren, ebenfalls frühes 18. Jh. Die Kalksteintaufe noch 13. Jh., flache Schale auf hohem Fuß. Die Orgel ist durch den Paul Schmidt (Rostock) - Schüler Kersten 1780 erbaut worden und in 2003/04 in Holland restauriert worden (Orgelbauwerkstatt J.C. van Rossum in Andel). Auf dem Kirchhof der freistehender verbretterter Glockenturm. Mit unseren Gästeführern auf Tour: Merkwürdiges ist hier zu entdecken. War die Kirche Unterschlupf von Störtebeker? Wo beginnt der Geheimgang zum Saaler Bodden? Wo ist Störtebekers Schatz? Wer saß im Verließ? Unser Kirchenführer gibt Hinweise für alle Suchenden. Achten Sie auf unser Tourenangebot im Veranstaltungskalender! Seien Sie dabei!
Dorfkirche Sanitz
● Sanitz
Die Kirche Sanitz ist im Stil des Übergangs von der Romanik zur Gotik aus Feldsteinen errichtet, deren Ecken und Kanten aus behauenen Steinen gebildet wurden. Sanitz wird schon 1256 als Kirchdorf genannt. Grund des urkundlichen Nachweises war die Zuweisung der Kirche in Dänschenburg als Sanitzer Tochterkirche. Erneute Erwähnung fand die Kirche Sanitz anlässlich eines Vertrages vom 2. Juni 1291, in dem Heinrich von Werle dem Bischof von Schwerin gegenüber seinem Mündel Nikolaus von Rostock das Patronatsrecht sichert, das seitdem vom Landesherren gehalten wurde. Als Vasallen waren im 14. Jahrhundert verschiedene Familien verzeichnet. Durch Erbfolge gelangte das Dorf in den Besitz des Klosters Doberan, zu dem es bis zur Reformation gehörte. Der Altar von 1811 ist ein Werk im klassizistischen Stil mit Gemälden des mecklenburger Hofmalers Rudolph Suhrlandt, die im Untersatz das Heilige Abendmahl und im Aufsatz das Leiden Christi am Ölberg zeigen. Rechts und links davon sind je zwei Säulen mit korinthischen Kapitellen und aus Holz geschnitzte Figuren angeordnet, die Glaube, Liebe, Hoffnung und Geduld verkörpern. Der Altar wurde vom Hauptmann von Koppelow aus Reppelin gestiftet. Die Kanzel von 1694 ist im Barockstil gefertigt.
Dorfkirche Schaprode
● Schaprode
Die Stankt Johannes Kirche in Schaprode ist die dritt älteste Kirche der Insel Rügen Bereits wenige Jahrzehnte nach dem Fall der Festung Arkona im Jahr 1168 und der Christianisierung Rügens entwickelte sich Schaprode zu einem kirchlichen Zentrum. Dänische Bischöfe fanden hier Asyl angesichts von Auseinandersetzungen mit dem eigenen Königshaus. Von der am Anfang des 13. Jahrhunderts als romanischer Basilika errichteten Kirche ist der Chorraum mit der Apsis erhalten Um 1500 war Schaprode Wallfahrtsort, an dem eine Marienfigur verehrt wurde. Aus dieser Zeit stammt die Triumphkreuzgruppe. Die barocke Ausstattung (Altar, Kanzel. Taufständer. evangelische Beichtkammer, Patronatsgestühl) erfolgte durch Stralsunder Künstler zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Schaprode eine Blütezeit durch die Segelschiffahrt erlebte, Die besondere Würdigung Johannes Bugenhagens, des Reformators Pommerns, durch ein Bildnis neben Martin Luther an der Kanzel (1723) dürfte einmalig in Norddeutschland sein.
Dorfkirche Schlemmin
● Schlemmin
Die Dorfkirche Schlemmin ist eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche in der vorpommerschen Gemeinde Ahrenshagen-Daskow. Der Bau der Schlemminer Kirche begann im 13. Jahrhundert mit Backstein. Erst im 15. Jahrhundert wurde mit Feldsteinen weitergebaut und der Turm errichtet. Dafür spricht, was man relativ leicht erkennt: Irgendwann ist das Schiff in seiner Länge verdoppelt worden. Der offenbar ältere Teil ist der rechte, der in Backstein gemauert ist. Die "gotischen" Fenster sind Zutat der Erneuerung von 1878 und trotzdem schön. Der charakteristische Giebel der Ostwand besitzt ein Doppelkreuz (Lothringisches Kreuz). Wann und warum es hier angebracht wurde, ist unklar. Unten erkennt man veränderte Fenster. Viele Kirchen der Umgebung sind von Osten nach Westen gebaut worden. Die Chorwand gehört gewöhnlich zu den ältesten Teilen der Kirchen. An der Nordseite gibt es eine angebaute Sakristei, die wie der südliche Anbau höchstwahrscheinlich von 1878 stammt. Ihre komplette Innenausstattung, Gestühl, Kanzel, Altar und Holzkastendecke stammen von 1878. Schlemmin war Stammsitz der Familie von Thun, zuletzt der eingeheirateten Familie von Stolberg-Wernigerode. In der heutigen Form wurde die Kirche 1878 nach einer Grundinstandsetzung neu geweiht. Aufgrund der idyllischen Lage und der fußläufigen Nähe zum Schlemminer Schloss wird die kleine Dorfkirche gern für kirchliche Trauungen angefragt.
Dorfkirche St. Georg Lüdershagen
● Lüdershagen
Im Jahr 1288 soll der aufwendig gestaltete Backsteinbau der Kirche fertiggestellt worden sein. Die Kirche besteht aus Chor, Schiff und Turm. Errichtet wurde sie auf einem Fundament aus sauber behauenen Granitblöcken. Das dreijochige Schiff mit Strebpfeilern und Kleeblattbogenfries beeindruckt beim Betreten des Langhauses. Im Kircheninneren sind Reste gotischer Wandmalerei, die 1959 freigelegt wurde, gut restauriert erhalten. Der Taufstein aus dem 14. Jahrhundert ist ältestes Ausstattungsdetail. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Altar aus dem Jahr 1564, die Bestuhlung von 1724 und die 1819 erbauten hufeisenförmigen Emporen, noch mit Inschriften der dort Sitzberechtigten. 1849 wurde die Buchholz-Orgel eingebaut. Der erste Turm der Kirche war ein Zwiebelturm, der 1856 seine heutige Form erhielt und wahrscheinlich im Zuge des Baus des Langhauses errichtet wurde. Das jetzige Obergeschoss des Turmes wurde nach einem Brand in seiner Form durch einheimische Handwerker gestaltet. In den Fenstern befinden sich 20 Kabinettscheiben aus dem 17. Und 18.Jh. mit Genreszenen, Heiligen, Bibelzitaten und Namen von Bauern, Pächtern und Handwerkern, die die Renovierung der Kirche nach dem Nordischen Krieg ermöglichten.
Dorfkirche Steinhagen
● Steinhagen
Mitten im Zentrum der Gemeinde Steinhagen befindet sich die Dorfkirche Steinhagen. Sie ist umgeben vom Pfarrhaus, dem Friedhof, einer Scheune und einer historischen Streuobstwiese. Die gotische Hallenkirche wurde im 13. Jahrhundert aus Backsteinen errichtet. Die gotische Backsteinhallenkirche wurde im Jahre 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswert im Inneren sind mittelalterliche Freskenmalerei (um 1380), eine Triumphkreuzgruppe als Altaraufsatz (15. Jahrhundert), barocke Malereien an den Emporen und an der Kanzel sowie der Granittaufstein (13. Jahrhundert). Bei einem Rundgang über das Gelände kann man das historische Ensemble mit denkmalgeschütztem Pfarrhaus (1810), Kirche, Friedhof, Scheune und einer Streuobstwiese mit seltenen Apfelsorten entdecken. Die Kirche ist von April bis Ende Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Dorfkirche Stoltenhagen
● Stoltenhagen
Die Dorfkirche Stoltenhagen in Vorpommern stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Feldsteinkirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Der Glockenturm und die barocke Kanzel stammen aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert sind der alte Taufstein aus dem 13. Jahrhundert und die Orgel (1839), die von dem bekannten Orgelbaumeister Carl August Buchholz gefertigt wurde. Teilweise sichtbar unter einem Kalksteinanstrich sind wertvolle Malereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert.
Dorfkirche Sukow
● Sukow
Neogotisches Bauwerk von Theodor Krüger mit Kirchenglocke und Altargemälde aus den beiden älteren Vorgängerkirchen. Die heutige neogotische Kirche in Sukow entwarf der Schweriner Architekt Theodor Krüger. Sie wurde nach dreijähriger Bauzeit 1883 eingeweiht und ist bereits das dritte Gotteshaus am selben Standort. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand mit der Angliederung Sukows an die Pfarrei Pinnow eine Kapelle, die jedoch den Dreißigjährigen Krieg nicht überlebte. Einzig eine Kirchenglocke konnte gerettet werden, da sie von den Einwohnern vergraben worden war. Sie hängt zusammen mit zwei weiteren Glocken noch heute im Kirchturm. 1698, so ist es auf der alten Wetterfahne zu erkennen, fiel der Startschuss für eine zweite Kirche, die jedoch nach weniger als 200 Jahren wieder abgerissen wurde. Charakteristisch für die heutige Kirche sind das Altarbild mit Jesus von Gethsemane und eine Runge-Orgel, die beide aus dem Jahr 1908 stammen. Ein zweites Altarbild, das das Abendmahl, Kreuzigung und Grablegung Jesu darstellt, tauchte bei Bauarbeiten wieder auf und ist an der Südostwand des Kirchenschiffes angebracht. Ebenso ins Auge fallen die Wandgestaltung in Backsteinoptik sowie eine hölzerne Dachbalkenkonstruktion. Erst seit 2013 erklingen die Kirchenglocken mit Hilfe einer Läuteanlage und gibt es eine Kirchturmuhr mit Ziffernblättern auf drei Seiten des Turms.
Dorfkirche Thelkow
● Thelkow
Die Dorfkirche Thelkow ist ein Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jh., der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Baustil. Das Gebäude wurde von etwa 1260 bis 1280 in Feld- und teilweise Backstein errichtet. Die Kirche besteht aus dem quadratischen Chor, einem zweijochigen Kirchenschiff und der Nordsakristei. In den robusten Pfeilern an der Westseite, im Westgiebel und in der Kuppel des Chorraumes wurden auch einige Backsteine verarbeitet. Sehenswert ist das reich gegliederte Südportal mit mehrfach getreppten Gewänden. Der Chorgiebel wurde in nachmittelalterlicher Zeit erneuert. Im Inneren des westlichen Kirchenschiffsjoch finden wir kein Gewölbe mehr. Deutlich sind aber die Ansätze zu erkennen, auf denen einst die Kuppel aufgebaut wurde. Heute bildet eine flache Holzdecke den oberen Abschluss. Die Rippen des Chorgewölbe werden durch Sternrosetten, und der Schnittpunkt mit einem schönen Gotteslamm-Schlußstein geziert.
Dorfkirche Vietlübbe
● Vietlübbe
Die spätromanische Dorfkirche in Vietlübbe bei Gadebusch weist eine Besonderheit im Grundriss auf. Die spätromanische Dorfkirche in Vietlübbe bei Gadebusch aus dem frühen 13. Jahrhundert gilt als eines der ältesten Backsteingebäude Mecklenburg-Vorpommerns. Die Kirche beeindruckt durch eine Besonderheit: Der Grundriss steht auf einem gleichseitigen griechischen Kreuz. Orgel und Gestühl datieren um 1865, als die Kirche komplett saniert wurde.
Dorfkirche Vipperow
● Südmüritz OT Vipperow
Die um 1300 als Wehrkirche erbaute Feldsteinkirche gehört zu den ältesten der Müritzregion. Das Gotteshaus wurde als Wehrkirche zum größten Teil aus Feldsteinen um 1300 errichtet. Etwa 100 Jahre später wurden die Sakristei und die nördliche Vorhalle angebaut. Erst im Jahr 1984 entdeckte man ein kostbares Wandgemälde aus dem 15. Jh., das freigelegt und von 2012 - 2014 restauriert wurde. Auch der hölzerne Schnitzaltar, der eine Mondsichelmadonna, umgeben von Engeln und acht Heiligen zeigt, stammt aus der Zeit um 1500. Im 18. Jahrhundert ergänzte man den Turm in Fachwerkbauweise.
Dorfkirche Warlitz
● Warlitz
Die spätbarocke Dorfkirche wurde von 1765 bis 1768 errichtet und steht umringt von alten Linden auf einem achteckigen Kirchhof. Ihr Inventar aus der Rokokozeit ist ebenfalls erhalten geblieben - eine seltene Ausnahme in Mecklenburg. Der verputzte Feldsteinbau von 1768 hat einen rechteckigem Grundriss und einen schmaleren quadratischen Westturm. Die der Dreifaltigkeit gewidmete Kirche steht steht auf einem von Linden umstellten und mit einem achteckigen Steinwall eingefriedeten Kirchhof. Der Baukörper und die Innenausstattung sind gleichzeitig entstanden, nachfolgend nicht mehr verändert worden und fast vollständig erhalten geblieben. So kann der Besucher die umfassende Konzeption des Ensembles noch heute erleben, sich von der strahlenden Festlichkeit der höfisch beeinflussten Innenarchitektur bezaubern lassen. Die Orgel wurde von Baumeister Johann Georg Stein gebaut und ist noch nahezu im Originalzustand erhalten. Die Kirche ist Teil des Sakralbautenradwegs. Mehr Informationen hier
Dorfkirche Wehrland
● Zemitz/OT Wehrland
Die Dorfkirche Wehrland ist eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche im Ort Wehrland. Die Feldsteinkirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und in den folgenden Jahrhunderten mehrfach erweitert und umgebaut. Sehenswert im Inneren der Kirche ist die Orgelempore mit einer Orgel von Wilhelm Remler (Berlin) aus dem Jahre 1866. Sie ist eine von insgesamt drei Remler-Orgeln in Mecklenburg-Vorpommern.
Dorfkirche Zachow
● Zachow
Diese hübsch sanierte Kirche ist eigentlich immer offen – man kann zumindest immer nach dem Schlüssel fragen, heißt es. Und die Besucher kommen: 2000 im Jahr zu Ausstellungen, Lesungen, Musik, organisiert vom Zinnober Kulturkreis Zachow. Dieser hat sich, wie E.T.A. Hoffmann in seinem Kunstmärchen „Klein Zaches genannt Zinnober“ ganz der Kunst und hochkarätigen Schauen verschrieben wie der von Volker Stelzmann, Volkmar Herre, Joachim Lautenschläger.